Umfrageergebnis anzeigen: Wie kamt ihr zur Diagnose

Teilnehmer
108. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Eigenverdacht

    51 47,22%
  • Verdacht durch Arzt

    29 26,85%
  • durch andere betroffene Familienmitglieder

    17 15,74%
  • Freunde / Bekannte haben mich darauf gebracht

    18 16,67%
  • auf ganz anderem Weg

    12 11,11%
Multiple-Choice-Umfrage (Mehrere Antworten sind möglich).
Seite 3 von 3 Erste 123
Zeige Ergebnis 21 bis 29 von 29

Diskutiere im Thema Wie kamt ihr zur Diagnose? Eigenverdacht? Arzt? Freunde? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Umfragen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #21
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 57

    AW: Wie kamt ihr zur Diagnose? Eigenverdacht? Arzt? Freunde?

    Bin ganz durch Zufall letzten Samstag drauf gestoßen, als ich aus beruflichen Gründen anfing, mich mal in das Thema ADHS einzulesen. Und dann war ich aber sowas von völlig baff, wie sehr ich mich in den Beschreibungen von ADS hypo nicht nur im Jetzt, sondern bis in Kindergartenzeiten wiederfand. Und machte einen Test von einer AD(H)S-Seite mit über sechzig Fragen wo ich nur drei oder so mit Nein beantworten konnte... Hab dann natürlich auch angefangen, im Internet rumzusuchen und zu finden, noch andere Tests gemacht, alle mit demselben Ergebnis. Und bin erfreulicherweise hier gelandet, hilft mir sooooo sehr!!!

  2. #22
    Nicht die Mama

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 369

    AW: Wie kamt ihr zur Diagnose? Eigenverdacht? Arzt? Freunde?

    samo schreibt:
    Und bin erfreulicherweise hier gelandet, hilft mir sooooo sehr!!!
    Vorsicht! ADHS kann auch ansteckend sein ... also wenns noch so frisch ist, dann könntest du mit Antibiotika noch Chance auf Heilung haben

  3. #23
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.977

    AW: Wie kamt ihr zur Diagnose? Eigenverdacht? Arzt? Freunde?

    Eigentlich ist die Diagnose ja eher zu mir gekommen und nicht umgekehrt. Wahrscheinlich aus Mitleid mit dem armen,dicken Männeken,das vom Mutterleib an irgendwie...naja...komisch war.

    Geradezu streberhaft hyperaktiv wollte der schon im 5. Monat aus der dunklen Höhle raus weil,Hallo LANGWEILIG HIER DRIN!!und als er dann endlich durfte,hat er mit seinem Geschrei alle in Hörweite befindlichen Mitmenschen EIN WENIG genervt und wollte sich auch durch so perfide Manöver wie Schnullergabe nicht beruhigen lassen-nee liebe Leut',SO NICHT!

    Wo war ich? Ach ja.

    Entsprechend anstrengende Kindergarten-und Schuljahre-für alle Beteiligten!- erspare ich uns jetzt mal und fasse zusammen.

    Es war nun also allen irgendwie Beteiligten klar,dass mit dem Gör was ganz gewaltig nicht stimmte. Nur,WAS dieses Etwas genau sein sollte...tja,dazu hatten 10 Ärzte Drölf Meinungen und Freunde der Familie,deren Anzahl im Laufe der Jahre unerklärlicherweise abnahm,sowie Verwandte zähl ich lieber gar nicht erst mit.

    Deshalb dauerte es satte 32 Jahre,bis ein wohlmeinender Mitmensch den mittlerweile doch ETWAS ärztemüden Störenfried/"Kind-komm von dem Mann da weg!!"-Clown zu einem...Überraschung!...ARZT schleppte,der ihm dann-im Duett mit besagtem Mitmenschen-den Verdacht darlegte,das ominöse Etwas könnte mit den vielsagenden 4 Buchstaben bezeichnet sein.

    Diesen absurden Verdacht wies der Dicke selbstverständlich entrüstet von sich denn,also BITTE,ich kann ja echt ALLES haben,aber doch nicht diese...diese...na,Zuckerkrankheit! Unerzogenheitssyndrom. Dingens. Genau. Also...NEIN!

    Nun ja. Das Trottelchen ließ sich-aus purer,fast perverser Neugier-zu Recherchen und weiterer thematischer Aufklärung breitschlagen und konnte schließlich,als dann das Ergebnis hochoffiziös feststand,auch nicht mehr anders,als zustimmend zu nicken.


  4. #24
    Löwe

    Gast

    AW: Wie kamt ihr zur Diagnose? Eigenverdacht? Arzt? Freunde?

    Ich kam einfach nicht mehr mit meinem Leben zurecht, alles wurde mit zu viel. Meine Erwartungen und mein Drang etwas zu schaffen, auch wenn es nur einfach war, waren immer stärker als das was ich geleistet habe. Ich bin immer unkonzentriert und habe auch schon zwei kleine Autounfälle gehabt. Seitdem fahre ich auch kein Auto mehr weil ich Angst habe, zu unkonzentriert zu sein.. Ich habe eine leichte Schilddrüsenunterfunktion, nach der Einnahme der Medikamente hat sich nichts gebessert. Ich hab mir meine Grundschulzeugnisse angeschaut und dann eins und eins zusammengezählt. Ich bin sehr impulsiv und kann mich einfach nicht kontrollieren in Gesprächen rede ich plötzlich dazwischen.

  5. #25
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 57

    AW: Wie kamt ihr zur Diagnose? Eigenverdacht? Arzt? Freunde?

    1Durch√2 schreibt:
    Vorsicht! ADHS kann auch ansteckend sein ... also wenns noch so frisch ist, dann könntest du mit Antibiotika noch Chance auf Heilung haben
    tja, Antibiotika haben bzgl. meiner ADS-Symptome noch nie was bei mir genützt und frisch ist ja nur meine EVD (Eigenverdachtsdiagnose). Nun auch nicht mehr ganz so, entdecke in der Fachliteratur immer mehr meiner aus meiner Warte her "normalen" Verhaltensweisen als "syndromtypisch" beschrieben...

  6. #26
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 256

    AW: Wie kamt ihr zur Diagnose? Eigenverdacht? Arzt? Freunde?

    Zuerst hieß es (bei der Einschulung zu meiner Mutter) ich hätte eine Wahrnehmungsstörung (rabi89 nimmt die Welt anders wahr)

    Als ich 10 war, bekam mein Bruder dann die Diagnose ADHS mit Hyperaktivität. Daraufhin haben meine Eltern, die ihre Kindheit in den ADS/ADHS Büchern wiederfanden, uns anderen testen lassen.
    Habe nix schriftliches erhalten, keine Ahnung ob ich je so Zugang zu Behandlung bekomme, aber die Diagnose lautete ADS ohne H. Weiß nicht mehr viel von damals, aus den folgenden Jahren mit Medis ist mehr hängen geblieben, aber ich kann mich an ein dicken Stapel Fragebögen erinnern, den ich meiner Lehrerin geben musste.

    Die hatte auch sehr nett reagiert. Hat mir Mut zugesprochen und mir Eselsbrücken und kleine Strategien beigebracht damit ich klar komme. Glaube ich hatte mit ihr viel Glück.

  7. #27
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 27
    Forum-Beiträge: 463

    AW: Wie kamt ihr zur Diagnose? Eigenverdacht? Arzt? Freunde?

    In der Schulzeit wurde nichts festgestellt. Ich durfte immer Legasthenie-Tests und so was machen, aber zum Psychiater wollte mich dann doch keiner schicken. Man begnügte sich mit dem Urteil „begabt aber faul“.

    Ich hab in der Zeit viel rumexperimentiert, hatte immer das Gefühl, dass irgendwas an mir falsch ist. Essstörung, Alkohol, Drogenkonsum.
    Nach dem Abi bin ich ziemlich abgestürzt. Das Ende war eine drogeninduzierte Psychose, wegen der ich in eine Psychiatrische Ambulanz kam. Ich weiß nicht mehr wie oder warum, weil meine Erinnerung an diese Zeit sehr lückenhaft ist, aber in irgendeinem Gespräch hieß es dann Asperger oder ADHS und ADHS wurde dann von einem Spezialisten festgestellt.

    Ich bin heute noch sehr dankbar dafür, dass der Psychiater damals aufgeschlossen war und über den Tellerrand geguckt hat. Leider weiß ich nicht einmal mehr, wie er heißt.

  8. #28
    Lokalpatriot

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 303

    AW: Wie kamt ihr zur Diagnose? Eigenverdacht? Arzt? Freunde?

    Der Mann meiner Freundin hat ADHS und irgendwann - als wir uns besser kannten (wir haben uns über unsere Kinder kennengelernt) meinte sie: Du bist manchmal wie "Mann", bist du sicher, dass du kein ADHS hast?

    Ich so: Ach was, ich finde das, was dein Mann so macht/sagt/denkt voll logisch.

    Sie so: Ja, deshalb ja. Ihr seid anders als der Rest, nicht andersrum

    Dann zur Psychologin und im Mai die Diagnose: ADHS im Vollbild

    (laut Psychologin bin ich ein interssanter Patient, weil super intelligent und daher super kompensiert - sonst erwartet man bei der Störungsausprägung eher andere Lebensläufe)

  9. #29
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 718

    AW: Wie kamt ihr zur Diagnose? Eigenverdacht? Arzt? Freunde?

    Menschen mit ADHS bleiben (zwar nicht absolut gültig aber doch in der Tendenz klar) tendenziell sozial unter sich. Das ist zusätzlich noch schweregradabhängig. Bei manifesten ADHSler haben tendenziell so ziemlich alle echten! Freunde mehr oder weniger selbst ADHS.

    - - - - - - - - - - Beiträge zusammengeführt (< 3 Minuten Zeitunterschied) - - - - - - - - - -

    Oder wie geht der Spruch: "ADHS sucht ADHS, findet ADHS, zeugt ADHS."

    Eben nicht absolut gültig und schweregradabhängig, aber doch klar in der Tendenz.

Seite 3 von 3 Erste 123

Ähnliche Themen

  1. Eigenverdacht auf ADHS, suche dringend ein Arzt in Hamburg
    Von Avicenna im Forum ADS ADHS Erwachsene: Ärzte und Kliniken
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 10.12.2013, 01:42

Stichworte

Thema: Wie kamt ihr zur Diagnose? Eigenverdacht? Arzt? Freunde? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Umfragen bei ADHS bei Erwachsenen Forum
©2017 ADHS bei Erwachsenen Forum