Umfrageergebnis anzeigen: Hat euch Verhaltenstherapie bei Problemen geholfen?

Teilnehmer
23. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ja, definitiv

    8 34,78%
  • Ja, aber ich kann es nicht selbstständig umsetzen

    1 4,35%
  • Teilweise

    6 26,09%
  • Nein, hat es nicht

    8 34,78%
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Diskutiere im Thema Hat euch Verhaltenstherapie bei "Problemen" geholfen? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Umfragen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 27
    Forum-Beiträge: 796

    Hat euch Verhaltenstherapie bei "Problemen" geholfen?

    Hallo ,

    ich überlege schon lange lange Zeit ob ich es mal mit Verhaltenstherapie jedweder Art mal versuchen mag.
    Hat es euch geholfen im Alltag besser zurecht zu kommen? Was für eine Art Verhaltenstherapie habt ihr gemacht, wie waren die Erfahrungen damit?

    Ich hoffe ich kann mir dann ein besseres Bild machen und meinen Arzt diesbezüglich anstupsen.

    Lieben Gruß,

  2. #2
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.856

    AW: Hat euch Verhaltenstherapie bei "Problemen" geholfen?

    Ein Psychotherapie ist nie verkehrt. Ob sie Dich positiv beeinflusst, vermag niemand im Vorfeld beurteilen zu können. Auch würde ich in Deiner Entscheidungsfindung keine Tipps von Dritten berücksichtigen, denn die Erfahrung des Einen müssen nicht für Dich gut sein; ein Therapeut, der dem Einen irre geholfen hat, kann beim Anderen ein Flopp sein. Letztendlich würde ich Deinen Psychiater (und keinen anderen Arzt) fragen (ich glaube, es kann auch nur ein Psychiater die Überweisung schreiben, so war es früher mal).

    Deine grundlegende Frage, ob eine Verhaltenstherapie den Patienten in seiner Lebensführung ändern kann, ist schwer zu beantworten, da mir nur ein kurzes Posting von Dir vorliegt. Auf jeden fall kannst Du nichts falsch machen, außer, deine Zeit und das Therapiebudget bei der Krankenkasse zu vergeuden. Wichtig ist auf jeden Fall, gleich welche Art von Therapie Du machst, dass Du eine Veränderung zulässt. Man mag schnell sagen, dass einen dieses Symptom stört, um zufrieden zu sein. Aber viele nähren auch das Symptom, das einen belästigt, und wollen das gar nicht wieder los werden. In so einem Fall ist jede Therapie zwecklos. Was ich aussagen möchte: Du solltest deinen Arzt fragen. Vielleicht ist eine Verhaltenstherapie auch vorgeschrieben, wie bei mir. Da erübrigt sich die Frage nach dem Wollen.

  3. #3
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 27
    Forum-Beiträge: 796

    AW: Hat euch Verhaltenstherapie bei "Problemen" geholfen?

    Hallo Steintor,

    erstmal danke für deine Aussage und die Mühe!

    Mir ist bewusst, dass mir das Ja oder Nein eines Anderen keine Gewissheit bringen wird, ich wollte jedoch von selbt betroffenen einfach mal ihre Meinugn hören. Meine eigene bilde ich mir schlussendlich natürlich trotzdem

    Ich kann mit keinem Psychiater sprechen, denn ich habe keinen. Mit meiner Neurologin habe ich erst ein Mal gesprochen (habe gewechselt) und demnächst erst den 2. Termin. Meine Psychologin aus der Klinik hatte mir einen Therapieplatz zugesagt, weil sie eine ambulante Praxis eröffnen wollte und schrieb nun, dass sie diesen Plan auf unbestimmte Zeit verschieben muss. Dh auch da habe ich keien Anlaufstelle. Mir bleibt erstmal nur meine Ärztin, alles weitere sehen wir dann.

    Ich habe ebreits viel verändert bei meinen 6 monatigen Klinikaufenthalt (Depressionen). Für weitere bin ich immer gern offen. Vorgeschrieben wurde mir bisher nichts, nicht mal vorgeschlagen um ehrlich zu sein

  4. #4
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: Hat euch Verhaltenstherapie bei "Problemen" geholfen?

    Mir hat eine kognitive Verhaltenstherapie sogar sehr geholfen.


    ---
    Gesendet von meinem Telefon ... was die heute können ...

  5. #5
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 3.524

    AW: Hat euch Verhaltenstherapie bei "Problemen" geholfen?

    Ich habe eine stationäre Verhaltenstherapie gemacht und ich kann nur sagen, dass ich davon bis heute sehr profitiere. Die Therapie hat mir neue Ansätze gezeigt und vor allem und das ist für mich das wichtigste gewesen, mir gezeigt, dass ich es selbst in der Hand habe etwas zu verändern!

    Ich denke es hängt sehr von der Grundhaltung ab die man hat wenn man eine solche Therapie beginnt, wenn man wirklich etwas verändern möchte und für sich die Dinge aus der Therapie herausholt die gut für einen sind, bringt es denke ich sehr viel. Manche Dinge aus der Therapie waren für mich nicht umsetzbar und "passten" nicht zu mir, andere haben mich sehr viel weiter gebracht und ich arbeite damit bis heute! Keine Therapie ist nur gut oder nur schlecht, ich denke es kommt viel drauf an was man daraus am Ende macht.

    LG

    Rose

  6. #6
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 386

    AW: Hat euch Verhaltenstherapie bei "Problemen" geholfen?

    Ich habe zwei Jahre Verhaltenstherapie gemacht und ich muss sagen, dass ich mich dort zwar wohlgefühlt habe (ich mochte die Therapeutin sehr) aber geholfen hat es mir nicht. Ich habe nie mit einem leeren Stuhl sprechen können, wobei ich mir vorstellen sollte, dass das mein Vater ist und dadurch irgendwelche Aggressionen ihm gegenüber abzubauen. Ich habe mich dabei immer total albern und nicht ernstgenommen gefühlt und habe noch mehr Aggression und Abwehr aufgebaut.

    Ich bin der Meinung, dass man immer erst die Ursachen finden und bearbeiten sollte und dann das Verhalten modifizieren kann, weil wenn man die Gründe kennt (und die erfährt man in einer Verhaltenstherapie nicht), kann man sich und die entstandenen Strukturen besser verstehen und entsprechend das Verhalten anpassen. Und oft ist ADS ja nicht die einzige Diagnose, die man so mit sich rumschleppt. Wie soll man bspw. seine Angst bekämpfen, wenn man die Angst nicht versteht? Erst wenn man das auslösende Trauma erkannt und bearbeitet hat, kann man an die Angst selbst herangehen. So habe ich das zumindest erlebt.

    Der Fehler bei mir war, dass ich die Verhaltenstherapie als erstes gemacht habe. Ich denke aber, dass die Verhaltenstherapie immer am Abschluss einer Reihe von Therapien stehen sollte, nicht am Anfang.

  7. #7
    Ehem. Mitglied

    Gast

    AW: Hat euch Verhaltenstherapie bei "Problemen" geholfen?

    Was Psychotherapie angeht, hat bei mir auch die kog. VT am Besten geholfen.

    LG!

  8. #8
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 236

    AW: Hat euch Verhaltenstherapie bei "Problemen" geholfen?

    Brummelchen schreibt:
    Ich bin der Meinung, dass man immer erst die Ursachen finden und bearbeiten sollte und dann das Verhalten modifizieren kann, weil wenn man die Gründe kennt (und die erfährt man in einer Verhaltenstherapie nicht), kann man sich und die entstandenen Strukturen besser verstehen und entsprechend das Verhalten anpassen. Und oft ist ADS ja nicht die einzige Diagnose, die man so mit sich rumschleppt. Wie soll man bspw. seine Angst bekämpfen, wenn man die Angst nicht versteht? Erst wenn man das auslösende Trauma erkannt und bearbeitet hat, kann man an die Angst selbst herangehen. So habe ich das zumindest erlebt.

    Der Fehler bei mir war, dass ich die Verhaltenstherapie als erstes gemacht habe. Ich denke aber, dass die Verhaltenstherapie immer am Abschluss einer Reihe von Therapien stehen sollte, nicht am Anfang.
    Ich bin auch der Meinung, dass eine Verhaltenstherapie ans Ende gesetzt werden sollte.

    Ich habe bisher eine einzige ambulate Therapie gemacht, und das war eine Verhaltenstherapie. Ich habe diese Therapie nicht von mir selbst aus angefangen, sondern ich wurde vom Arzt überwiesen. Zu Beginn der Therapie kam der Verdacht auf ADS, was dann auch extern diagnostiziert wurde. Ich fing neben der Therapie an, über die Ursachen der Probleme und meine negativen Denkmuster nachzudenken. Die Inhalte der Therapie konnte ich teilweise umsetzen, teilweise nicht.

    Nach der Therapie habe ich mir einige Selbsthilfebücher angelegt und mich damit sehr mit den Ursachen der Probleme beschäftigt. Damit konnte ich meine jeweils aktuelle Situation besser analysieren, um meine Gedanken zu verändern und später auch das Verhalten teilweise zu ändern. Ich habe die Übungen der Selbsthilfebücher teilweise gemacht - aber ich finde es wichtiger, sich die gewonnenen Erkenntnisse immer wieder zu vergegenwärtigen, was mir persönlich am meisten zur positiven Verhaltensänderung geholfen hat.

    Es wäre anders herum besser zu empfehlen: zuerst die Selbsthilfebücher und das Nachdenken über die Ursachen und danach die Verhaltenstherapie.
    In dieser Reihenfolge hätte ich noch viel mehr aus der Verhaltenstherapie gewinnen können.

    Nach der Therapie haben mir Leute aus meinem Umfeld sehr viel weitergeholfen, die offen mein Verhalten angesprochen haben und mich positiv beeinflusst haben. Im Vergleich zu Therapeuten können sie die direkte Situation live miterleben. Mir persönlich hat das mindestens so gut geholfen wie die Therapie (für mich war es ein Glücksgriff, das ich diese positiven Einflüsse in meinem Umfeld hatte - das hat nicht jeder).

  9. #9
    Gesperrt (Mehrfachaccount)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 87

    AW: Hat euch Verhaltenstherapie bei "Problemen" geholfen?

    Der Weg ist das Ziel, holer Spruch, aber bei meiner VT genau der richtige,


    LG AP

  10. #10
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 1.209

    AW: Hat euch Verhaltenstherapie bei "Problemen" geholfen?

    Ohne Medikation: Nein, denn ich war nicht in der Lage die Inhalte der VT in meinen Alltag zu integrieren.
    Mit Medikation: Ja. VT ist eine wichtige Unterstützung bei der Bewältigung alltäglicher Probleme.

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