Umfrageergebnis anzeigen: Tagebücher verbrennen / entsorgen / behalten?

Teilnehmer
51. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • verbrennen (rituell)

    12 23,53%
  • entsorgen (Mülleimer)

    8 15,69%
  • behalten & im Keller/Dachboden lagern

    19 37,25%
  • nach Ableben darf sie niemand lesen

    5 9,80%
  • nach Ableben sollen sie gelesen werden

    14 27,45%
  • nach Ableben soll eine Biographie daraus geschrieben werden

    10 19,61%
Multiple-Choice-Umfrage (Mehrere Antworten sind möglich).
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Diskutiere im Thema Tagebücher verbrennen/entsorgen? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Umfragen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 125

    Tagebücher verbrennen/entsorgen?

    Hi zusammen

    Nach nun mehr als 20 Jahren fleissiges Tagebuchschreiben sammelt sich da einiges an Bücher an.

    darin steht meist nicht so erfreuliches.

    wohin damit?

    will ich, dass wenn ich mal nicht mehr da bin, dass die Tagebücher gelesen werden?

    deshalb stellt sich mir die Frage, was macht ihr mit euren Tagebücher (sofern ihr schreibt)?

    was würde passieren, wenn sie dann wirklich weg sind, verbrannt oder sonst wie entsorgt.

    was denkt ihr darüber, oder wie handelt ihr?

    Danke für eure Antworten.

    Grüsse
    die Nuss

  2. #2
    susiprincess

    Gast

    AW: Tagebücher verbrennen/entsorgen?

    also verbrennen würde ich sie auf keinen Fall. Weil das ja Erinnerungen sind und manches kommt dann wieder in den Sinn was man wieder vergessen hatte. Freudiges steht da auch nicht immer drin, grad weil ich die Schule so sehr hasste aber naja man muss es ja nicht lesen

  3. #3
    salamander

    Gast

    AW: Tagebücher verbrennen/entsorgen?

    wenn es sich zum sorgenbücher handelt, an einem bestimmten punkt des lebens verbrennen.

    wenn es sich um lebensbücher handelt, aufbewahren.

  4. #4
    ADHD-Squirrel

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 437

    AW: Tagebücher verbrennen/entsorgen?

    Ich habe einmal ein Tagebuch entsorgt in dem keine erfreulichen Sachen standen. Bereue das heute sehr Gerade weil mein Gedächtnis nicht gerade toll ist war es keine gute Idee, man wirft ja doch etwas von sich selbst weg, auch wenn es negativ ist.

    Wüsste nicht so Recht was ich raten soll, würde es wohl eine ganze Zeit lang richtig gut wegschliessen und dann wieder überlegen.

  5. #5
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 433

    AW: Tagebücher verbrennen/entsorgen?

    ich schreib nich wirklich tagebuch.
    Aber ich hab hier quasi "Notizbücher", in denen ich Gedankengänge von mir Sammel.
    Das sind nicht ganz so starke "Seelenstriptease".

    Ich weiß noch nicht was ich damit mache, eigentlich finde ich die nicht schlecht. Ich wette andere Leute können damit eh nur bedingt was anfangen.
    Aber bei wirklich persönlichen Sachen wo unangenehme Gefühle verarbeitet wurden finde ich rituelles verbrennen sicher praktisch.

    Aber so Bücher aus der Teeniezeit können im Alter sicher nochmal interessant sein. Die zu zerstören würde dann sicher weh tun wenn man hinterher nochmal wissen will "was war ich eigentlich für ein Mensch als Teenie" usw

  6. #6
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 583

    AW: Tagebücher verbrennen/entsorgen?

    Ich habe meine bisher immer weggeschmissen und werde es wohl auch mit den zukünftigen tuen.
    Anfangs wollte ich sie aufheben, eben aus schon genannten Gründen.
    Aber ehrlich gesagt steht da fast nur negatives Zeugs drin und darauf kann ich gut verzichten.
    Hatte vor, ein "positiv-Tagebuch" zu führen, aber dank depressiver Episode liegt das momentan etwas flach... sowas würde ich zumindest aber aufbewahren.

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 36

    AW: Tagebücher verbrennen/entsorgen?

    Guten Morgen
    Ich habe früher auch ins Buch geschrieben. Hab aber nur schlechte Erfahrungen damit gemacht. Erst wurden ganz klassisch meine Tagebücher von meiner Mutter gefunden...alles klar? Später dann während der Scheidung mein Tagebuch vom Ex gefunden...alles klar ?, später dann auf online-Tagebuch umgestiegen und einen Partner gehabt, den ich zu einer Umschulung zum IT überredet habe---Resultat: bei der Trennung und nach!! der Trennung und Umzug später mein Tagebuch geknackt und gelesen... jetzt schreibe ich wieder online, aber neuer Partner liest mit, wir haben einfach Vertrauen
    Meine alten Bücher habe ich weggeworfen, immer mal bereut, aber es war vieles Trauriges drin und ich will meine Vergangenheit nicht immer aufwühlen, sondern nach vorn gucken. So bin ich eher der "Wenns mir wieder gut geht-Schreiber"..

  8. #8
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 205

    AW: Tagebücher verbrennen/entsorgen?

    Ich habe sie alle (bis auf die zeichnungen) weggeschmissen. Nach ca. 20 Jahren Schreiben. Einerseits wird man älter und reifer und andererseits waren sie so meine Kindheitstrauma Katharsis. Steht also nichts drinnen was ich mir behaltenmöchten

  9. #9
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 968

    AW: Tagebücher verbrennen/entsorgen?

    Leider nie geschafft Tagebuch zu führen, hätte ich gerne. Nun, es würde mir glaube widerstreben, sowas zu vernichten. Ich deshalb eher für aufheben und gut wegräumen plädieren..

    Aber ich kann mir gut vorstellen, dass es vielleicht auch immer etwas abhängig davon ist, was in ihnen drin steht..

    Wenn es irgendwelche traumatischen Erlebnisse sind, die einem sofort wieder herunterziehen, wenn man sie liest, ist es vermutlich besser, sie zu vernichten. Vielleicht auch einfach als symbolischer Akt, dass man nun mit diesem Teil der Vergangenheit abgeschlossen hat.

    Oder in den Fall, dass in den Tagebücher irgendwas erwähnt wird, was gegen einem verwendet werden könnte z.B. man lebt in einer glücklichen Beziehung und hatte mal einen Seitesprung in der Zeit und hat darüber ausführlich im Tagebuch geschrieben. Denn egal wie gut man das Tagebuch wegschließt sollte man immer damit rechnen, dass es doch mal von jemanden gelesen wird..

    Was dann nach meinen Ableben mit dem Tagebuch passiert, wäre mir egal.. bzw. wäre ich sehr froh, wenn es gelesen werden würde. Denn das wäre eine Erinnerung an mich, dass ich nach meine Tod nicht komplett verschwunden wäre...

    Außerdem denke ich mir, so ein Tagebuch kann dann wichtiger Zeitzeugen sein.. also wie wurden Ereignisse empfunden, wie lebten damals die Leute, die nicht in irgendwelchen Geschichtsbücher erwähnt wurden. .. Kann sein, dass es heute dann nicht mehr so wichtig ist, weil es genug Medien gibt und es so genug Texte gibt, um zu wissen, wie wir heute leben...

  10. #10
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 466

    AW: Tagebücher verbrennen/entsorgen?

    Habe sechs Stück aus den 90er Jahren.
    Dieser Thread hat mich dazu bewegt, ein länger geplantes Vorhaben endlich mal durchzuziehen: ich schaue sie gerade durch, das meiste lese ich, manches überfliege ich, wichtige Informationen fasse ich zusammen und hebe sie auf, und dann ins Feuer damit, auf gar keinen Fall in eine Tonne, aus der sie wieder rausgeholt werden können.

    Mein Leben ist gespickt von Unzulänglichkeiten, Unsicherheiten, Hilflosigkeiten und Planlosigkeiten. Zudem hätte ein Psychologe wahrscheinlich seine Freude an meinen extrem peniblen und ausführlichen Analysen von Situationen und Personen.

    Im ersten steht mehrmals drin, dass der Zweck war, eine Verliebtheit später noch nachvollziehen und aufarbeiten zu können, wenn ich mal arg verstrickt bin darin, und dass aus dem Grund wahrscheinlich viel Doofes drin steht, und Erfreuliches nicht oder seltener aufgeschrieben wurde.

    Nee, brauch ich echt nicht mehr, muss mich auch nicht alle paar Jahre neu runterziehen lassen von meinem inneren und äußeren Chaos.

    Und die Nachwelt? Die hätte wohl kaum mehr davon, als die Erkenntnis, dass die Mutter wohl noch viel chaotischer (gewesen) sein muss, als so wie so schon offensichtlich ist.

    Wären es eine erfreuliche Geschichtensammlung, würde ich sie behalten, da hätten meine Kinder auch was von. Aber so .... nee, die Dinger braucht kein Mensch.

    Sollte das Verbrennen irgendwelche heilsamen Aspekte haben - ich werde sie mir nehmen.

    P.S. ach .... ein siebtes ist ein reines Traumtagebuch. Das werde ich behalten, ist für mich manchmal deutlicher und aufschlussreicher als wirre Überlegungen des Wachbewusstseins.
    Geändert von zammel (31.05.2013 um 14:12 Uhr)

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