Umfrageergebnis anzeigen: Steht Ihr zu Eurer Diagnose?

Teilnehmer
334. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Nur vor mir.

    43 12,87%
  • Vor meiner Familie

    159 47,60%
  • Vor meinen besten Freunden.

    166 49,70%
  • Vor meinen Freunden und Bekannten.

    102 30,54%
  • Beruflich

    41 12,28%
  • Öffentlich

    80 23,95%
Multiple-Choice-Umfrage (Mehrere Antworten sind möglich).
Seite 9 von 15 Erste ... 4567891011121314 ... Letzte
Zeige Ergebnis 81 bis 90 von 148

Diskutiere im Thema Steht ihr öffentlich zu Eurem ADHS? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Umfragen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #81
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 1.031

    AW: Steht ihr öffentlich zu Eurem ADHS?

    Als meine Diagnose neu war bin ich damit noch recht offen umgegangen. Ich hatte endlich DIE Lösung warum ich so bin wie ich nunmal bin. Mittlerweile halte ich mich sehr damit zurück, denn ich bin es leid immer aufs neue zu diskutieren und erklären müssen. Oder mir anhören zu müssen das ich mich mit einer Erkrankung nur rausreden will.

  2. #82
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 309

    AW: Steht ihr öffentlich zu Eurem ADHS?

    Als ich vor kurzem die Diagnose erhielt und innerlich gehüpft bin, weil ich endlich weiss, was los ist, hatte ich auch das Bedürfnis, jedem in meinem Umfeld die freudige Kunde vom Namen des Kindes mitzuteilen.:-)
    Aber das habe ich gaaaanz schnell wieder gelassen, denn es wird entweder nicht verstanden, oder mit Geisteskrankheit, oder den dann schnell im Internet nachgelesenen negativen Berichten zu mph in Verbindung gebracht und mit Missionarsarbeit geantwortet.... "Du hast doch nu solange damit gelebt, willst Du nu wirklich solche Medis nehmen, die zu xxxxxx führen?.... Davon wirst Du abhängig.... Das sind Drogen.... BTM..... Manche drehen ab.... Und und und. Neee.... Nu behalte ichs für mich bzw es gibt ja Euch hier, mit denen ich darüber reden kann.... Und das is gut so.....
    Aber ich habe jetzt ne kleine Vorstellung davon, was Eltern teilweise erleben müssen, wenn das Kind diagnostiziert ist und mph bekommt. Ich nehms ja für mich und habe es selbst entschieden. Wenn da das Umfeld nicht stimmt. Eieiei....
    Geändert von DonRob (15.02.2014 um 13:49 Uhr)

  3. #83
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.436

    AW: Steht ihr öffentlich zu Eurem ADHS?

    @ Jetztaber:
    Und kürzlich fragte mich eine eigentlich gute Kollegin (eine der wenigen, die von der Diagnose wissen), ob ich denn schon einmal eine/n ADHSlerIn in echt gesehen habe.Quasi live. Ehmmmmmmmm....
    Ja, einige ADSler hast du doch schon gesehen, mindenstens an unsere Treff im August... Einer der sich sogar tierisch aufregt wegen WC-code...

    Sonst finde ich so eine Umfeld echt zu kotzen... Da habe ich mehr Glück, meine Eltern sind sehr aufgeschlossen, dass Thema gegenüber. Sogar froh dass sie sich keine Selbstvorwürfen mehr machen müssen: ich bin einfach so auf die Welt gekommen.

    @ Liberty:
    Meine Schwester fragte mich letztens, ob ADHS'ler alle immer rumhüpfen... Anstatt zu antworten, fing ich, mitten auf der Strasse, an zu hüpfen... Das war ihr ziemlich peinlich...
    Sehr gut reagiert! Sonst sehe ich selten ADSler über 18 jahre alt am rumhüfpen wenn es nicht angemessen werde: Wir wissen auch doch wie es geht und nehmen uns sehr sehr zusammen, bis wir zusammenbrechen.

  4. #84
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 86

    AW: Steht ihr öffentlich zu Eurem ADHS?

    Ich konnte deine Umfrage nicht beantworten, da es nur ein kleiner Teil ist.
    Da wo muss, aber nicht vor meinem Hausarzt, da muss nicht.
    Also der behandelnde Arzt für mein ADS, meine Mutter, Schwester, Nichte, zwei sehr gute Freunde, und der Psychologin die meinen Leistungstest machte... Also wenn es wichtig ist sag ich es ansonsten, bleibt es bei denen die es wissen und das war's.
    Die ADHS-Chaoten wissen am meisten von mir und mein behandelnder Arzt.

  5. #85
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.275

    AW: Steht ihr öffentlich zu Eurem ADHS?

    mj71 schreibt:
    @ Liberty: Sehr gut reagiert! Sonst sehe ich selten ADSler über 18 jahre alt am rumhüfpen wenn es nicht angemessen werde: Wir wissen auch doch wie es geht und nehmen uns sehr sehr zusammen, bis wir zusammenbrechen.
    Genau, wie oft würde ich gerne schreien, stampfen oder mich richtig austoben oder über alle Berge rennen... einfach davon laufen, wenn ich die Geduld verliere... Oder der Welt sagen: Stopp, es wird mir zu viel! Eigentlich sind die "anpassungsunfähigen" ADHSler in Wahrheit verhältnismässig sehr anpassungsfähig... wenn man es sich von diesem Blickwinkel aus überlegt...

  6. #86
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.436

    AW: Steht ihr öffentlich zu Eurem ADHS?

    Ja, und auf dauer kann diese überanpassung einfach krank machen...

    lg

  7. #87
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 1

    AW: Steht ihr öffentlich zu Eurem ADHS?

    Also ganz ehrlich... anfangs eher gar nicht, aber ich werde häufig "verdächtigt" da ich meine Aktivität,trotz Medikinet, oftmals nicht im Griff habe.
    Mich störts ja nicht und auffallen tut es mir eigentlich auch nicht.
    Deshalb bin ich oft sehr verwundert, wenn mich jemand zur "Ruhe" ermahnt.
    Der ganze Käse, mit ...ich habe gelesen, ADHS gibts überhaupt nicht, oder große Lüge der Pharmaindustrie... etc. lassen mich trotzdem jedesmal aus der Hose schlupfen !!!
    Dann gehts meist von null auf hundert !!! Je nachdem, ob ich es zielführend finde mit dem oder derjeneigen darüber zu fachsimpeln, out ich mich oder ich lass es bleiben.
    Aber meistens habe ich kein Problem mehr damit. Liegt wahrscheinlich auch einer meiner ewig langen Therapiezeit :-)
    Aber schämen, nö... schämen tu ich mich nicht !

  8. #88
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.436

    AW: Steht ihr öffentlich zu Eurem ADHS?

    Da habe ich mal an alle so eine Frage: Was heisst für euch zu sein ADS öffentlich zu stehen? Sagt ihr einfach "Ich habe ADS?" Ich sage es selten, weil es für viele Leute nicht viel bedeutet. Aber so etwas wie "Ich bin vergesslich" "Ich bin rasch abgelenkt" oder "bei diese Lärm kann ich mich nicht konzentrieren" kann ich ohne Problem sagen, wenn es in eine Situation Sinn macht und habe damit immer weniger Mühe. Für mich ist auch eine Art zu ADS zu stehen, ohne es nennen zu müssen, aber deutlich genug damit anderen wissen was in mich jetzt vorgeht... Es kommt eigentlich sehr gut an. Mehr brauche ich nicht. Meine Medis nehme ich auch öffentlich (Ich verstecke mich einfach nicht dabei und es kann auch mal auf die Strasse oder in Supermarkt passieren) und wenn jemand mich fragt (was selten vorkommt) kann ich auch reagieren. Aber oft, sagen die Leute auch gar nichts...

    lg

  9. #89
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 59

    AW: Steht ihr öffentlich zu Eurem ADHS?

    Ich stehe nicht nur öffentlich dazu, ich betreibe auch noch einen ADHS Kanal bei You Tube um ADHS bekannter zu machen, da ich weiß wie ich selbst vor nichtmal einem Jahr noch über ADHS gedacht habe: " ADHS - das sind doch die Kinder die sich im Supermarkt auf den Boden werfen weil sie Aufmerksamkeit haben wollen "

    Erst als es hieß, ich hätte vermutlich selbst ADHS und ich mich darüber belesen hatte, habe ich klar gesehen.
    Ich möchte einfach das so viele Menschen wie möglich über ADHS bescheid wissen und sich dieses Stammtischwissen nach und nach verflüchtigt.

    Ich bewerbe meinen Kanal nicht, da ich nicht weiß, ob das hier erlaubt ist. Wer näheres wissen möchte, kann mir aber eine PN schicken.
    ( Ich betreibe auch noch einen Let´s Play Kanal, auf dem ich bei meinem WoW Classic Let´s Play auch des öfteren mal ADHS anspreche, die diese Folgen um die 200-300 Menschen sehen in der ersten Woche)

  10. #90
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.275

    AW: Steht ihr öffentlich zu Eurem ADHS?

    mj71 schreibt:
    Da habe ich mal an alle so eine Frage: Was heisst für euch zu sein ADS öffentlich zu stehen? ..

    lg
    Hey, gerade, bevor ich deinen Beitrag gelesen habe, habe ich mir exakt dieselbe Frage gestellt! Allerdings wollte ich (in meinem Kopf) auf etwas anderes hinaus: Was heisst "öffentlich"? Denn folgen wir dem gängigen Gebrauch dieses Wortes, würde es implizieren, dass wir die Tatsache, dass wir ADHS haben, in die Welt hinausposaunen - unabhängig davon, ob es unsere Zuhörer interessiert - und uns daher einem breit gefächerten, aber möglicherweise uninteressierten Zielpublikum zuwenden. (vgl. "öffentlich" im Sinne von facebook & Co.)

    Was viele von uns hier als öffentlich bezeichnen, ist meiner Meinung nach jedoch das Gegenteil: es umschliesst tendenziell einen engen Kreis von Mitmenschen, von denen wir glauben, erhoffen oder erwarten, dass es sie interessiert.

    In diesem Sinne hätte ich weniger Mühe, öffentlich zu meinem ADHS zu stehen - insbesondere, solange ich damit anonym bleiben kann, z.B. hier im Forum. Privat "dazu zu stehen" heisst umgekehrt, dass man der direkten Konfrontation mit Reaktionen darauf ausgesetzt ist. Reaktionen von Familie und Freunden können wir nur persönlich nehmen - denn eine Person aus dem nahen Umfeld kann nicht zu ADHS Stellung nehmen, ohne zu uns Stellung zu nehmen. ADHS ist untrennbar mit uns verbunden -- und zwar gleichermassen vor wie nach der Diagnose.

    Also, aber was die Frage betrifft, wozu wir eigentlich stehen, wenn wir zu unserem ADHS stehen... Zunächst einmal stimmt es mich nachdenklich. Wir haben nicht einfach ADHS, wir sind ADHSler. Und jetzt? Müssen wir uns dafür schämen? Müssen wir uns dafür entschuldigen? Ist es ein Schlechtigkeits-Zeugnis (sorry für diesen Neologismus ...)? Es kommt mir vor wie "Ich bin homosexuell und ich stehe dazu" - warum etwa nicht? Es sei jedem selbst überlassen, zu bestimmten, unter Umständen verpönten, Verhaltensweisen zu stehen - doch die Frage, ob man dazu steht, was man unabänderlich ist, dürfte in der heutigen Gesellschaft gar nicht erst gestellt werden müssen. (Leider weiss ich auch, dass die Realität anders aussieht; ich sage ja nur, dass es mich nachdenklich stimmt.)

    Wozu wir stehen, wenn wir zu unserem ADHS stehen, hängt wohl u.a. davon ab, ob wir auf die Symptome oder auf die Ursache für diese Symptome aufmerksam machen wollen. Im ersteren Fall sagen wir: "Ich funktioniere halt ein bisschen anders als andere", im letzteren: "Du kannst mich nicht ändern, und die Situation kannst du nur verändern, wenn du weisst, worauf meine Defizite beruhen." Oder mit anderen Worten: Du wirst als Vogel vergeblich versuchen, einem Fisch das Fliegen beizubringen, solange du nicht weisst, dass Fische nur schwimmen können.

    Wenn wir auf die Symptome aufmerksam machen, sagen wir nichts Neues. Niemand kann uns widersprechen, denn wir heben nur selektiv unbestreitbare reale Begebenheiten hervor. Das heisst nicht, dass es nutzlos ist: Immerhin wird uns dafür unsere Fähigkeit zur Selbstreflexion hoch angerechnet (... wenn wir Glück haben. Im dümmsten Fall wird man uns nachsagen, wir hätten zu wenig Selbstvertrauen oder aber hielten uns für etwas Besonderes.).

    Hingegen sagen wir etwas Neues, indem wir eine allgemeine Erklärung für bestimmte Verhaltensweisen und somit mögliche Ansatzpunkte liefern. Eine neue Information, will man sie akzeptieren, erfordert ein Umdenken; zuweilen erfordert sie das Auf-den-Kopf-Stellen seines eigenen Weltbildes. Der Empfänger der Information muss einsehen, dass seine konventionellen Methoden und Werkzeuge, die ihm in den allermeisten Fällen den Umgang mit seiner Umwelt erleichtern, in diesem einen Fall nichtig und nutzlos sind. Wir zwingen ihn, unsere Eigenarten in einem Licht zu betrachten, das ihm zu grell erscheint.

    Ich denke, dass wir ADHSler es gewöhnt sind, Verhaltensweisen auf den Gund zu gehen. Warum? Weil wir natürlicherweise die Erfahrung machen, anders zu sein - wobei uns gleichzeitig vor Augen gehalten wird, dass dieses Anderssein weder von einem Unterschied in der Spezies herrührt noch von unserer Umgebung abhängt.

    Es wird oft gesagt, dass ein Verweis auf die ADHS-Diagnose fälschlicherweise als Ausrede oder Entschuldigung aufgefasst wird. Ohne abstreiten zu wollen, dass diese Auffassung verbreitet ist, vermute ich, dass unbewusst etwas anderes dahinter steckt: Nämlich, dass Nicht-ADHSler sich bedroht fühlen durch die Tatsache, dass sie sich nicht auf eine Diagnose berufen können, wenn ihr Verhalten kritisiert wird. Dass dieses Gefühl der Bedrohung die Realität nur verzerrt wiedergibt, ist dabei bedeutungslos.

Seite 9 von 15 Erste ... 4567891011121314 ... Letzte

Ähnliche Themen

  1. Diagnose mittelschweres ADHS steht fest
    Von Stiffler im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
    Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 12.04.2013, 00:50
  2. Sagt ihr eurem Umfeld, dass ADHS bei euch diagnostiziert wurde?
    Von Vampirlady im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
    Antworten: 54
    Letzter Beitrag: 19.12.2012, 16:46
  3. Diagnosetermin bei der Adhs Ambulanz in der Eos-Klinik steht.
    Von rambojim im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
    Antworten: 10
    Letzter Beitrag: 28.07.2011, 19:29

Stichworte

Thema: Steht ihr öffentlich zu Eurem ADHS? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Umfragen bei ADHS bei Erwachsenen Forum
©2017 ADHS bei Erwachsenen Forum