Umfrageergebnis anzeigen: Steht Ihr zu Eurer Diagnose?

Teilnehmer
334. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Nur vor mir.

    43 12,87%
  • Vor meiner Familie

    159 47,60%
  • Vor meinen besten Freunden.

    166 49,70%
  • Vor meinen Freunden und Bekannten.

    102 30,54%
  • Beruflich

    41 12,28%
  • Öffentlich

    80 23,95%
Multiple-Choice-Umfrage (Mehrere Antworten sind möglich).
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Diskutiere im Thema Steht ihr öffentlich zu Eurem ADHS? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Umfragen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #21
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 72

    AW: Steht ihr öffentlich zu Eurem ADHS?

    hallo..ich hab es erst meinem ex erzählt weil er der vater unserer tochter ist,weil das ja auch vererbt sein kann.danach hab ich es meiner Chefin erzählt und später meinen kollegen,weil ich viel Büroarbeit(pflege...na toll jetzt fällt mir nicht ein was ich schreiben wollte..grrrr),da ich in diesen Bereich einfach nur schlecht bin und länger brauche als die anderen und es nicht so gut erklären kann.obwohl reden ja aber was wichtig ist ne...meiner schwester hab ich es auch gesagt aber sie sagt ich hätte nicht alle Tassen im schrank(das hat sie wirklich gesagt...auf einer seite hat sie ja auch recht)..nur ich wußte nicht wie ich es erklären sollte was ads ist( das meißte ist doch nocrmal....sagt sie) wie habt ihr denn das erklärt,mit einfachen worten was ads ist? vielleicht versteht mich meine Familie besser.schließlich bin ich ja das schwarz gestreifte schaf in der Familie..

  2. #22
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 35

    AW: Steht ihr öffentlich zu Eurem ADHS?

    ADHS hat in der Gesellschaft ein eher negatives Bild.
    Einerseits wird einem gesagt, dass man sich zusammenreißen soll und natürlich, dass alles vom wollen abhängt.
    Diese Aussagen haben mich zwar schon vor meiner Diagnose aufgeregt, besonders deswegen, weil ich nicht beschreiben konnte warum der reine Wille oft nicht funktioniert.
    Dank Methylphenidat sehe ich wie es eigentlich laufen sollte und kann auch beschreiben wo es früher nicht klappte.

    Die medikamentöse Behandlung von ADHS hat in der Gesellschaft ein negatives Bild.
    Methylphenidat steht auf dem Betäubungsmittelgesetz. Viele meinen, dass dies schon ein Beweis für die Bösartigkeit dieses Medikamentes ist. Dies ist aber erst mal ein Beweis dafür, dass es zum regelmäßigen Missbrauch geeignet ist. Genau so wie bei fast allen starken gut verträglichen Schmerzmitteln.

    Methylphenidat wird viel zu oft in einem Atemzug mit Koks, Speed und Meth genannt.
    Weder nehmen wir die Dosen um einen Kick zu bekommen, noch wirkt es so wie es vom Diskogänger erwünscht ist.

    Wenn man jemanden davon überzeugen muss, dass einerseits ADHS existiert und andererseits dann noch die Wirkung von Methylphenidat rechtfertigen muss, dann zieht man immer den kürzeren. Besonders weil es die meisten dann doch nicht so sehr interessiert.

    Letztendlich habe ich zwar ein enormes Bedürfnis darüber zu reden, mal einfach mit wem unbedarften.
    Vielleicht mal einen alternativen Gedanken zulassen.
    Es ist nämlich doch ein befremdliches Gefühl, wenn man sein Leben lang Methylphenidat zu sich nehmen soll.

    Am Schluss bleibt also die Frage nach dem Zweck des Outings.
    Also weiß nur ich und ein sehr guter Freund davon.

  3. #23
    Sweety86

    Gast

    AW: Steht ihr öffentlich zu Eurem ADHS?

    Also bei mir wissen oder weiß das eigentlich nur meine beste Freundin und mein Kollege.... durch den ich ja überhaupt an die Diagnose kam.
    Auf der Arbeit nicht, ich denke die denken sich teilweise ihren Teil. Ich arbeite ja in ner Psychiatrie und wir haben auch nee ADHS Sprechstunde also mh... und die Meinung dazu sind halt auch geteilt... und ich denke solang ich meine arbeit mache und sich keiner Beschwert ist doch alles gut.
    dafür komm ich prima mit den Pat. klar auch wenn se mal mehr reden, oder verpeilt sind... ich kenns ja ( ob die das merken, würde mich manchmal ja interresieren. Aber am end würd ich mich noch bekloppt machen).

    Meine beste Freundin durch und durch ADS´lerin habe ich zur Testung geraten mir war´s klar :p wir sind uns da sehr ähnlich außer das sie dir ruhe selbst ist, naja so bringt sie mich runter und ich sie hoch .

    Meine Eltern mh meiner Mutter hatte ichs mal erwähnt wird aber wie alles negative von meiner Mutter totgeschwiegen.
    Mein Vater würde es net verstehn und es net gut finden das ich mit nem Arbeitskollegen private Probleme bespreche mh obwohls mir seitdem besser geht wie nie zuvor, ich es sogar auch durch viele Gespräche mich von meinem EX zu löschen, mim Essen läufts auch besser. Ich weiß net obs so falsch sein kann. Ich hab halt net das Gefühl das ich ihm nicht Vertrauen kann, eher mehr wie meiner damaligen Psychologin und es hat mir auch mehr gebracht.

    Sonst Freunde gibt Leute denen würde ich es sagen aber es ergibt sich halt net meine Freunde wissen das ich etwas anders bin, bisschen Verrückt aber halt auch die positiven arten die man ja hat.

    - - - Aktualisiert - - -

    @Buntbär
    Ich find das du da recht hast, gibt ja sogar viele Ärzte die das total schlecht reden, sogar in der Psychiatrie. Die das eher ins Lächerliche ziehen, net für ernst zu nehmen. Man kanns auch übertreiben so auf die Art. Genau man soll sich zusammen reißen... was sagt mein Ha zu mir ja Sie sind doch jetzt garnet Hyperaktiv ( zwar als mim Bein gewippt aber gut .. ich hab ja auch Medís genommen vorher) ka was die erwarten das ich aufm Tisch spring und tanze ???

    Ich find das Gefühl auch ziemlich befremdlich mein Lebenlang sowas zu nehmen nur find ich auch mittlerweile gehts mir extrem mies ohne, was mir angst macht. Vorher ist mir das nicht so Aufgefallen oder wars mir nicht Bewusst ich wusste ja nicht wie es anders sein kann ;-)

  4. #24
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 17

    AW: Steht ihr öffentlich zu Eurem ADHS?

    hm....als Zweck des Outings würde ich sehen, dass man endlich vielleicht ein bisschen besser verstanden wird und nicht immer böser Wille oder Desinteresse unterstellt wird, wenn man wiedermal zu spät kommt oder was vergisst. aber es stimmt auch wieder, wenn die anderen sowieso zu stark vorurteilsbehaftet sind nützt es am Ende wahrscheinlich gar nichts

  5. #25
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 52

    AW: Steht ihr öffentlich zu Eurem ADHS?

    Hallo,

    leider habe ich die Erfahrung machen müssen das ADHS gleichgestellt wird mit "hat nen Knall in der Birne". Dem ist ja nicht so, aber Vorurteile gibts massenweise und die sind auch nicht wegzuerklären. Von meinem ADHS wissen nur meine Familienangehörigen (dort auch nur der engste Kreis) und die allerengsten Freunde. Öffentlich würde ich nie mehr ADHS zugeben. Auf Arbeit schon gar nicht. Klar merken die Kollegen, das da was ist (mittags das Medikinet einnehmen), kann ich mich rausreden was für ne "Pille" das ist. Aufm Klo geheim einnehmen ist mir dann doch zu lästig. Ne gute Ausrede und gut ist. Ach so, meine Ärztin und meine Psychotherapeutin wissens selbstverständlich auch. Wie solls auch anders gehen.

    LG Xyrx

  6. #26
    susiprincess

    Gast

    AW: Steht ihr öffentlich zu Eurem ADHS?

    meine Zerstreutheit fällt auf und die Nervosität bei mir. Wenn ich aufgeregt bin vor etwas dann könnte ich dann am liebsten aufstehen und eine Runde um den Tisch tanzen oder auf und ab hüpfen. Wenn ich dann sitze das ist furchtbar weil ich es natürlich verbergen will das ich aufgeregt bin und dann fange ich an mit den Fingern oder Händen zu spielen oder aufn Stuhl herum zu rutschen Ich weiß nicht ob es mit meiner SP zusammenhängt oder halt das ich ja eh sehr zerstreut und nervös bin und dann einfach innerlich zu sehr getrieben bin wenn ich aufgeregt bin. ich spüre dann Unruhe und starken Bewegungsdrang. Ich bin ja sehr selten aufgeregt nur wenn ich nicht so weiß was mich erwartet oder halt Vorstellungsgespräch habe aber nicht mal da war ich letztens aufgeregt, machen meine Entspannungen viel aus. Hab auch mal gemerkt, wenn ich aufgeregt bin rede ich viel, kommt drauf an mit wem, vorn Chef eher net da platz ich meistens vor Aufregung und fühle mich unsicher und weiß nich so recht was ich sagen soll. Manchmal habe ich soviel Gedanken die ich loswerden möchte, grad auch in der Thera aber am Ende weiß ich nix mehr oder nicht mehr viel.......ja wie gesagt könnte aufstehen und hüpfen........aber so rede ich dann wie ein Wasserfall, da fällt mir das ein und das ein. Letztens musste meine Freundin dran glauben, sorry aber auf Arbeit ging mir das auch schon so, ich war aufgeregt weil ich was vor hatte oder manchmal habe ich nix vor aber auch da quatschte ich mein Kollege voll, der arme, danach war ich so müde ich konnte den ganzen tag vergessen. Konzentration gleich null. Und dann gabs wieder Tage da war ich still und sagte nix weiter. Auch bei meinen Eltern wenn wir ein Thema haben. Da lachen die immer schon, wenn ich anfange und kaum Luft hole und niemanden anderen reden lasse, da gehts nur "hol mal luft" udn mein Bruder hält sich die Ohren zu.

    Wie oft hab ich schon gehört "bleib doch mal ganz unruhig" oder "wenn dein Kopf nicht angewachsen wäre, den würdest du auch noch vergessen" da war ich aber nicht aufgeregt
    Geändert von susiprincess ( 7.05.2013 um 21:29 Uhr)

  7. #27
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: Steht ihr öffentlich zu Eurem ADHS?

    ich bin sehr offen - wenn man mich fragt.

    aber.... ich kämpfe keine unnötigen kämpfe. "stammtischweisheiten" - nenne ich es, wenn es mehr darum geht,
    sein persönliches ego aufzupolieren - also jeder weiss was, kennt wen, hat etwas anderes gehört, --> polemisch halt.
    sage ich mir - betrifft mich nicht, ihre meinung.

    doch, spricht man mich direkt an. dann ist es anders. erkenne ich wirkliches interesse am thema, so finde ich
    diskussionen gut. sonst bringt es nichts - weder für mich noch für die anderen.

    kommt ganz auf die diskussion an.

    schwierig, wenn es um jemanden z.b. kind geht, was betroffen ist - und jeder will es besser wissen. sieht die
    fehler, die schuld in der erziehung.... beim kind. Dann kann ich sehr direkt werden.

    lg

  8. #28
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 569

    AW: Steht ihr öffentlich zu Eurem ADHS?

    Ich habe "öffentlich" angeklickt, weil es - soweit ich weiß - keine Situation gibt in der ich es verheimlichen würde. D.h. ich renne nicht herum und binde es den Leuten ungefragt auf die Nase, aber wenns zum Thema wird, stehe ich ganz offen dazu.

    Einige meiner Symptome sind schon immer sehr auffällig gewesen. Bis zur Diagnose habe ich jede negative Reaktion auf diese Andersartigkeiten als meine "Schuld" und "persönliches Versagen" empfunden. Meist wurde mir weder die Chance gegeben zu erfahren weshalb doof reagiert wurde, noch welche idiotische Deutung jemand dann für wahr halten wollte.

    Wenn ich nun auf "ich habe Adhs" mal negative Reaktionen bekomme, dann gibt es meist die Chance auf ein Gespräch und Fragen dazu, die mir ermöglichen beim Gegenüber ein paar haarsträubende Missverständnisse auszuräumen. Wer die Chance dann nicht gibt, den kann ich heute ganz locker für doof befinden. Vorurteile und Klischees gibt es immer und zu allem was "anders" ist. Wer so denkt und urteilt ohne nachzufragen, passt sowieso nicht zu mir. Ärgerlich wenns 'wichtige' Leute sind, z.B. ein Arzt meine Angaben zu paradoxen Medikamentenreaktionen durch Adhs für unsinnig hält, aber dann bekomme ich deshalb keine Schuldgefühle mehr, sondern weiß dass ich einen besseren Arzt suchen muss.

    Seit der Diagnose lerne ich - endlich - mich selbst mit allen Symptomen zu akzeptieren. Gleichzeitig etwas zu verheimlichen, dass ein Teil von mir ist, wäre dabei nicht nur Rückschritt sondern K.O.-Kriterium für mich.

    Berulich...hm...ich denke in einer Bewerbung würde ich es nicht unbedingt angeben, weils bei mir keine potentiellen Probleme mit MPH gäbe. Also keine Jobs wo z.B. Fahrtauglichkeit unter MPH dann vom Chef kritisch gesehen werden könnte.

    Im Job selbst würde ich es dann aber nicht verheimlichen, weil ich auch mit MPH durchaus mal als "anders" auffallen kann und das ohne Wissen über Adhs dann zu sehr negativen Fehldeutungen führen kann. Z.B. können einige Symptome für versteckten Alkoholismus gehalten werden, was dann sehr üble Konsequenzen hätte.

  9. #29
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 909

    AW: Steht ihr öffentlich zu Eurem ADHS?

    AnFabi schreibt:

    Sinnlose Diskusion=negative Schwingung

    negative Schwingung=Achtung!Fernbleiben
    Gefällt mir!

  10. #30
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 1.209

    AW: Steht ihr öffentlich zu Eurem ADHS?

    Ich kann meine Defizite nicht mehr verschleiern. Deswegen bleibt mir nichts anderes übrig als öffentlich dazu zu stehen.

    Innerhalb der Familie nenne ich das Übel beim Namen. Auch zwei guten Freunden habe ich von meiner ADHS erzählt und diese erklärt.

    Auf der Arbeit, ich arbeite im Psychiatrischen, verklausuliere ich die Krankheit. Ich habe meinen direkten Kollegen erklärt, das ich unter einer Dysregulation des dopaminergen, noradrenergen und serotonergen Systems leide und deswegen in den Bereichen Wahrnehmung, Konzentration, Denken, Fühlen und Handeln Probleme habe. Das reicht und bisher haben sich damit alle zufrieden gegeben.

    Meinen obersten Vorgesetzten habe ich von meiner Krankheit noch nichts erzählt. Warum auch. Solange ich meine Arbeit halbwegs zufriedenstellend erledige, interessiert es keinen. Und wenn ich die Arbeit nicht mehr schaffe, dann bin ich eben krank geschrieben. Auf besondere Rücksichtnahme hoffe ich nicht und will sie eigentlich auch nicht. Ich will ganz normal behandelt werden.

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