Umfrageergebnis anzeigen: Steht Ihr zu Eurer Diagnose?

Teilnehmer
334. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Nur vor mir.

    43 12,87%
  • Vor meiner Familie

    159 47,60%
  • Vor meinen besten Freunden.

    166 49,70%
  • Vor meinen Freunden und Bekannten.

    102 30,54%
  • Beruflich

    41 12,28%
  • Öffentlich

    80 23,95%
Multiple-Choice-Umfrage (Mehrere Antworten sind möglich).
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Diskutiere im Thema Steht ihr öffentlich zu Eurem ADHS? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Umfragen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #111
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 25
    Forum-Beiträge: 210

    AW: Steht ihr öffentlich zu Eurem ADHS?

    Brainman schreibt:
    Ich gehe eigentich relativ offen damit um.
    Den meisten Leuten in meiner Umgebung fallen die Symthome aber auch auf und ich werde daraufhin angesprochen.

    Ich erkläre dann halt kurz und Knapp dass mit dem ADHS.
    Lass mirch da aber auch auf keine Diskussionen ein.

    Mein Abteilungsleiter hatte mein Verhalten im Jahresgespräch beurteilt:
    "Sie sind relativ unorganisiert, kommen desöfteren zerstreut und verwirrt rüber und stehen andauernd unter Strom" ^^

    Ich habe ihm dann erzählt das ich ADHS habe und er hat richtig verständnissvoll reagiert.
    Er meinte der Sohn seiner Schwester habe diese Krankheit auch und deshalb kennt er die Problematik gut.

    Er wird also in Zukunft so etwas nicht mehr bei mir beurteilen etc.

    Ehrlichkeit und Offenheit wärt doch am längsten

    - - - - - - - - - - Beiträge zusammengeführt (< 3 Minuten Zeitunterschied) - - - - - - - - - -

    El18 schreibt:
    na da gibt es aber Besseres im Leben, im keine Langeweile zu haben...viel zu groß das Opfer was man dafür bringen muss, oder ist es Lebensqualität, Tabletten zu schlucken, ständig zum Therapeuten, etc... so kann man es sich schönreden..

    Darf ich mal fragen, was Du arbeitest?


    ADHS ist KEINE Krankheit sondern einfach Charakterzüge! JA, das glaube ich (langsam) auch..!
    ...

    Und du bist glaub ich hier im falschen Forum!

  2. #112
    Gesperrt (Mehrfachaccount)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 139

    AW: Steht ihr öffentlich zu Eurem ADHS?

    Natürlich stehe ich dazu! Ich habe mich lange genug verkrochen! So sehe ich auch direkt wer Freund und wer Feind ist

  3. #113
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 19

    AW: Steht ihr öffentlich zu Eurem ADHS?

    Ich muss ehrlich gestehen, ich stehe vor anderen nicht dazu. Nicht vor meiner Familie und auch nicht vor meinen Freunden.

    Leider kennen sich zu wenige mit ADS aus. Dieses Klischee, dass das alles nur hyperaktive, verzogene Kinder sind, deren Eltern die Erziehung nicht auf die Reihe bringen, ist einfach sehr weit verbreitet.

    Und wer nicht darunter leidet, sehr empathisch ist oder sich etwas tiefer damit befasst hat, wird das auch nicht verstehen.

    Es ist meistens einfacher Jemanden zu verurteilen, anstatt sich damit wirklich auseinander zu setzen.

  4. #114
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.275

    AW: Steht ihr öffentlich zu Eurem ADHS?

    Natalia schreibt:

    Und wer nicht darunter leidet, sehr empathisch ist oder sich etwas tiefer damit befasst hat, wird das auch nicht verstehen.

    Es ist meistens einfacher Jemanden zu verurteilen, anstatt sich damit wirklich auseinander zu setzen.
    Stimmt. Aber umgekehrt müsste das doch auch so sein: Es ist einfacher, davon auszugehen, dass einen sowieso niemand versteht, als sich ernsthaft mit dieser Möglichkeit auseinanderzusetzen oder sie aktiv zu begünstigen.

  5. #115
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 47

    AW: Steht ihr öffentlich zu Eurem ADHS?

    Ich häng mir kein Schild um den Hals oder entschuldige damit Unzulänglichkeiten oder Fehler, aber erkläre hin + wieder persönliche Schwächen! Oder stehe dazu wenn es Thema wird oder mache auch mal Witze darüber... frei nach dem Motto :
    Nobody is Perfekt ;-)

  6. #116
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 19

    AW: Steht ihr öffentlich zu Eurem ADHS?

    jetztaber schreibt:
    Stimmt. Aber umgekehrt müsste das doch auch so sein: Es ist einfacher, davon auszugehen, dass einen sowieso niemand versteht, als sich ernsthaft mit dieser Möglichkeit auseinanderzusetzen oder sie aktiv zu begünstigen.
    Ja, das stimmt, da hast du recht !

    Nur habe ich durch mein ADS eine Sozial Phopie. Ich habe Angst davor neue Leute kennen zu lernen. Ich denke dann immer oje, ja nicht auffallen, ja nicht irgendwas sagen, was den Anderen vor den Kopf stößt oder ja nichts machen, was komisch ist, damit ich nicht abgelehnt werde. Denn genau das ist mir immer und immer wieder passiert.

    In der ersten Phase meines Lebens war ich Außenseiter, weil ich mich nicht unter Kontrolle hatte und danach, weil ich nichts gesagt habe (da ich Angst hatte wieder etwas dummes zu sagen und wieder ausgegrenzt werde). (Paradox, ich weiß)

    Dadurch fällt es mir schwer bei neuen Leuten etwas zu sagen oder zu machen. Und wenn ich dann den Mut finde, etwas zu sagen, ist mein Kopf leer (wie ein Black-Out) und es kommen nur irgendwelche Wortfetzen raus, die keinen Sinn ergeben.

    Wenn ich dann von Kollegen höre wie sie über andere Reden, die eine psychische Krankheit wie Depressionen haben und so Sätze fallen wie, "der hat einen an der Klatsche (wg. Depressionen), von dem hält man sich besser fern" oder von jemanden der in einer Klinik deswegen war und dann abfällig gesagt wird "kein Wunder, der ist ja sowie so nicht dicht, der war ja sogar mal in der Klappse". Dann wird meine Angst mehr und mein Mut weniger.

    Wenn ich allerdings das Selbstbewusstein hätte und die nötige Akzeptanz oder wenn ich z. B. bei dem Arbeitgeber nicht mehr lange wäre und sich das auch nicht außerhalb der Firma rumsprechen würde, dann würde ich es machen.

    Denn ich bin auch ein Idealist und sage es lieber ehrlich und direkt. Ich denke mir dann, zwar bringt es mir nichts, aber vielleicht dann anderen, die das Problem haben.

    Doch wenn es einmal raus ist, ist es raus und es spricht sich rum und dann kann man es nicht mehr Rückgängig machen. Egal wie sehr man es sich auch wünscht.

    Ich weiß, es ist feige, dass ich nicht öffentlich dazu stehe. Aber es sind Erfahrungswerte, die mich daran hindern das zu ändern.

    + ADS sollte keine Entschuldigung für alles sein. Ich habe Fehler und Schwächen und muss daran arbeiten.
    Geändert von Natalia ( 9.06.2015 um 22:45 Uhr)

  7. #117
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 77

    AW: Steht ihr öffentlich zu Eurem ADHS?

    Ich stehe dazu, immer und überall. Da wir keine Lobby haben und die "Öffentliche Meinung" von den Schundmedien auch zu diesem Thema verdummbeutelt wird, ist eine offensive Vorgehensweise das Mittel der Wahl!
    A propos Lobby: Nach langen Jahren ohne Diagnose ist es nunmehr für mich eine echte Sysiphosarbeit, die überkommene Sichtweise auf meine Person zu ändern, sogar in meinem unmittelbaren Umfeld. Den Vorwurf, ich nähme die Diagnose als willkommene Ausrede, nehme ich meinen Mitmenschen allerdings seeehr übel, ist er selbst doch die eigentliche und tatsächliche Ausrede: Er dient lediglich dazu, sich nicht mit dem Sachverhalt beschäftigen zu müssen und weiterhin an veralteten Vorstellungen festhalten zu können...
    Geändert von mArkus DS (10.06.2015 um 04:10 Uhr)

  8. #118
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 197

    AW: Steht ihr öffentlich zu Eurem ADHS?

    Es gibt da kein Muster. Manchmal spreche ich darüber, oft nicht. Nie aber dramatisierend und ausladend. Detailiert bespreche ich das nur mit meiner Freundin, meiner Mutter, meinen Ärzten und in Selbsthilfeforen.

  9. #119
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.456

    AW: Steht ihr öffentlich zu Eurem ADHS?

    Ich tue, aus Selbstschutz nicht mit jeden darüber reden... Wenn ein mensch die letzte Quatsch darüber mal sagt, da halte ich lieber meine Klappe. Aber es nützt oft schon sehr, ganz konkret über eine oder der andere Eigenschaften zu reden, wenn es der andere hilft einiges einzuordnen oder ein bisschen besser auf mich einzugehen.
    Es gibt auch vieles dass andere Menschen bei mich ehe merken, ohne dass ich etwas sage... Ich bin ehe vor allem ein Mensch mit meine Eigenschaften, nicht nur ADSlerin.

    So auf die Art wie jeden Mal über dies und jenen reden würde.

    Viele Menschen wissen ehe nicht was hinten diese 3 Buchstaben steht... Auch solchen die sagen sie wissen einiges (und es stimmt!) muss ich auch einiges erklären...

    Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass es nicht viel ändert, wenn ich ADS bei Name nenne. Es gibt Menschen die mich ehe mögen, Menschen die ehe mit mich nicht klar kommen und auch solchen die einiges ehe nicht verstehen können und anderen die vieles verstehen können...

  10. #120
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 1.008

    AW: Steht ihr öffentlich zu Eurem ADHS?

    mj71 schreibt:
    Ich tue, aus Selbstschutz nicht mit jeden darüber reden... Wenn ein mensch die letzte Quatsch darüber mal sagt, da halte ich lieber meine Klappe.
    Nett von Dir!
    Ich probier's oft auch so, weil es einfach bequem ist.
    Man muß ja nicht für jeden dahergelaufenen xy offen sein...

    Aber manchmal kitzelt so ein "Quatsch-Sager" den moralinsauren Satan in mir hervor.
    Warum soll denn immer nur ich am Ende heulen müssen?
    In solchen Situationen rede ich gerne mal diesen Dummbabblern die Ohren blutig und führe sie in ihrer Oberflächlichkeit und Ignoranz vor.
    Eigentlich mag ich so ein Verhalten selber nicht.
    Selbstgerechte Arroganz ist für mich das Allerletzte überhaupt.
    Aber hin und wieder packt es mich eben auch.
    Vor allem, wenn ich sie vorher in dem "Quatsch" wiederfinde, der mir serviert wird...

    Voll ins Schwarze getroffen ist wohl das da:
    mArkus DS schreibt:
    Den Vorwurf, ich nähme die Diagnose als willkommene Ausrede, nehme ich meinen Mitmenschen allerdings seeehr übel, ist er selbst doch die eigentliche und tatsächliche Ausrede: Er dient lediglich dazu, sich nicht mit dem Sachverhalt beschäftigen zu müssen und weiterhin an veralteten Vorstellungen festhalten zu können...

    ...und im Hintergrund singt eine Tenorstimme: "...close your eyes, for your eyes will only tell the truth, and the truth isn't what you want to see..." (aus dem Phantom der Oper)

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