Umfrageergebnis anzeigen: Welche Wirkung hatte Euer Klinikaufenthalt auf das "Leben danach"?

Teilnehmer
19. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Der Klinikaufenthalt hat mir sehr gut getan

    3 15,79%
  • Der Klinikaufenthalt hat mir teilweise geholfen

    6 31,58%
  • Er war zwar zunächst hilfreich, bin aber in alte "Muster" zurückgefallen

    2 10,53%
  • Nach der Klinik, war wie vor der Klinik: Keine Veränderung

    3 15,79%
  • Der Klinikaufenthalt hat mehr geschadet, als genutzt

    5 26,32%
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Diskutiere im Thema War euer Klinikaufenthalt hilfreich? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Umfragen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #1
    mit Nebenwirkung

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 48
    Forum-Beiträge: 4.672

    War euer Klinikaufenthalt hilfreich?

    Hallo Chaotinnen und Chaoten,

    ich wüsste gern, ob ein Klinikaufenthalt tatsächlich sinnvoll ist.
    Natürlich ist mir bewusst, dass diese Umfrage niemals eine endgültige Antwort geben kann... aber ich erhoffe mir ein Tendenz zu erhalten.


    Wer mit abstimmt und dies möchte, könnte vllt noch erwähnen, was besonders gut tat bzw eben nicht gut tat usw.


    Danke für's Mitmachen
    Liebe Grüße
    happypill
    Geändert von happypill (27.01.2013 um 15:03 Uhr)

  2. #2
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 55
    Forum-Beiträge: 2.056

    AW: War euer Klinikaufenthalt hilfreich?

    Ich war zwei mal für je ca 7 Wochen in einer Klinik wegen Depressionen auf kritischem Niveau.

    Meine Diagnose hatte ich bereits, aber die Leute in den Kliniken hatten leider keine Ahnung von ADS.
    In der ersten Klinik herrschte Personalmangel.
    In der zweiten probierte der Therapeut sein Managertrainingskonzept an Patienten aus und die Klinikleitung verarschte mich bezüglich Genehmigung der Behandlung von der Beihilfe. Dafür war das Essen wirklich gut.

    Danach fühlte ich mich schlecht, weil ich gesehen habe, daß der Aufenthalt nur viel Geld verschlungen hat und mich nicht weiter gebracht hat.

    Letztlich bin ich zu dem Schluß gekommen, daß nur ich selbst mir helfen kann. Hat mich aber nicht davor bewahrt, in einer anderen kritischen Situation die selbe schlechte Erfahrung nochmal mit dem Sozialpsychiatrischen Dienst zu machen.

    Meine Empfehlung: Als ADSler nur in eine Klinik, die wirklich was von Erwachsenen-ADS versteht. Auch wenn es "nur" um z.B. Depressionen geht.
    Oder 6 Wochen schön Urlaub machen. Das ist billiger, angenehmer, bringt u.U. mehr, wird aber leider (noch) nicht von der Kasse bezahlt.

    Tiefseele

  3. #3
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 351

    AW: War euer Klinikaufenthalt hilfreich?

    Ich war paar mal in verschiedenen Kliniken auch wegen Depression aber vor allem Trauma.
    Letztes mal 2012. Ob sie Ahnung über ADHS hatten, weiß ich nicht.
    Die Diagnose wurde aber problemlos akzeptiert und ich habe meine Medi weiter bekommen.
    In einigen Bereichen, die für mich wegen ADHS schwierig sind, sind sie mir engegengekommen.

    Ich denke, dass Klinikaufenthalt sinnvoll sein kann. Man muss allerdings für sich selbst passende Klinik finden, was nicht immer einfach ist.

    Es gibt Kliniken, die doppelten Status haben: Reha und Krankenhaus, was natürlich Aufnahme erleichtet und man muss sich mit RV nicht beschäftigen.

    LG
    Surre

  4. #4
    Celestis

    Gast

    AW: War euer Klinikaufenthalt hilfreich?

    Hallo ich bin Myrus

    Habe 3 Monate im Ameos verbracht wegen meiner ADHS und Depri Geschichte und war nicht damit
    zufieden habe zich von Medikamenten bekommen die eher geschadet habe als geholfen lol
    Blutungen-Zitteranfälle und wurde nach ner Zeit zimlich sauer , dass mir alles
    egal war und ich diese Untersuchungen satt hatte und nach Hause ging . Jetzt habe ich
    eine Therapheutein die genau sieht was ich habe , und mir auch hilft , ohne großes
    tam tam

  5. #5
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 161

    AW: War euer Klinikaufenthalt hilfreich?

    Ich war wegen meinen Burnouts in ner psychosomatischen Klinik.

    Obwohl für ausgebildete Psychologen mit Berufserfahrung eigentlich sehr schnell der Verdacht auf ADS hätte aufkommen müssen, zumal ich ja meine Symptome sehr genau benennen konnte, wurde bei mir eher gerätselt. Die Diagnosevermutungen gingen Trauma über Depression bis hin zur narzisstischen Persönlichkeitsstörung. Letztendlich bekam ich dort eine Standard-Therapie für Depressionen verpasst, die mir überhaupt wenig brachte.

    Trotzdem werte ich diesen Klinikaufenthalt positiv. Was aber an meinen tollen Mitpatienten lag, und daran, daß ich eine Auszeit von meiner damals sehr stressigen und überfordernden Lebens- und Berufssituation bekam.

    Auf die Vermutung mit AD(H)S kam ich später selber. Wie so viele.

  6. #6
    mit Nebenwirkung

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 48
    Forum-Beiträge: 4.672

    AW: War euer Klinikaufenthalt hilfreich?

    Hallo,

    danke euch für eure Beiträge!

    Ein Zwischenergebnis könnte also sein, dass man sich vor einem Klinikaufenthalt erstmal einen fähigen Diagnostiker suchen sollte... bei Eigenverdacht auf jeden Fall! Erst mit einer gut durchgeführten, gesicherten Diagnose in eine Klinik gehen... Darüber hinaus würde ich meinen, dass jeder, der eine ADHS-Diagnose mit im "Paket" hat, auch besser in einer Klinik aufgehoben ist, die sich mit der Behandlung auskennen, auch wenn im Augenblick Komorbiditäten im Vordergrund stehen....


    Oder?

    Das Problem einer Fehlbehandlung auf Grund einer vagen Diagnostik, ist bei mir eher auszuschließen.
    Der Punkt mit der Medikation ist da eher etwas, dass mir Sorge bereitet, da Therapeuten meist dem Patienten wenig Kompetenz in eigener Sache zu gestehen....



    Na mal sehen, ob und was noch so kommt...


    LG
    happy

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 399

    AW: War euer Klinikaufenthalt hilfreich?

    ich war mehrmals in stationärer behandlung. leider immer erst "zu spät". wenn ich mal alles so zusammen betrachte komme ich zu dem schluss ...
    wenn garnichts mehr geht ist ein klinikaufenthalt sicher zwingend erforderlich. mit dem heutigen wissen besser eher als zu spät. wenn ich erst am boden liege und nichts mehr geht, werden zu viele fehler auf allen seiten gemacht.
    für mich ist ein klinikaufenthalt dann sinnvoll, wenn ich ein angemessenes teilziel erreichen kann. leider habe ich es so erlebt, wenn ich keinen "weg" weiß, wird es für mich gefährlich weil dann andere handeln und ich mit den folgen leben muss.

    ich weiß heute, dass ich keine zu hohe erwartungen an eine klinik und ihr personal stellen darf. sie sind genau so unwissende wie ich. liegt es am system oder an dem vorwissen .

    ich bin nicht mehr ohne weiteres bereit in eine klinik zu gehen, um eine diagnose zu bekommen (ist wohl eher ein glücksspiel eine fundierte diagnose im erwachsenenalter zu bekommen).
    ich bin auch nicht bereit in einer klinik nur auf medis eingestellt zu werden (ohne entsprechende diagnose).
    ich bin bereit in eine klinik zu gehen, um aus einer für mich unlösbaren situation herausgenommen zu werden und mit unterstützender therapeutischer hilfemaßnahmen, gangbare wege finden zu können und dann selbst/mitbestimmt zu gehen.

    es hört sich sicher verrückt und fordernd an - ist es auf erstem blick auch ... aber ich bin die, die mit den folgen der fehleinschätzung und fehlbehandlung leben muss. meine lebensgeschichte hat mir leider immer und immer wieder gezeigt ... ich werde anders gesehen, wahrgenommen und beurteilt als ich bin und es hat mir oft sehr geschadet ....

    jeder klinikaufenthalt hat mir ein wenig über mich selbst verraten und ich konnte viel mitnehmen ... aber die nebenwirkungen sind auch da .... ein spaziergang ist es nicht und wenn ich rauskam fing die arbeit erst an ...

    oh, zurück zur frage.
    ein ganz klares ja - ohne klinik hätte ich es nicht geschafft - sie hat die basis gelegt damit ich daran arbeiten kann wieder boden unter die füße zu bekomme.

  8. #8
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 1.096

    AW: War euer Klinikaufenthalt hilfreich?

    Hallo Happy,

    ein Klinikaufenthalt ist ja nicht zum Spaß gedacht also "sinnvoll" ist er, wenn es einem schlecht geht und man ambulant nicht weiterkommt und das Wohlbefinden auf der Kippe steht. Nur weil ich ADHS habe, würde ich niemals in eine Klinik gehen...niemals, denn ein Klinikaufenthalt ist kein Pappenstil und alleine die Erfahrung eines solchen Aufenthalts verändert einen Menschen sehr...

    VG Amn

  9. #9
    Chaotin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 50
    Forum-Beiträge: 5.321

    AW: War euer Klinikaufenthalt hilfreich?

    Mein Klinikaufenthalt hat mir sehr gut getan. Ich möchte ihn nicht missen.

    Bei meiner Menge an Problemen bin ich natürlich hin und wieder in alte Muster zurückgefallen. Bei meiner Eßstörung sogar ganz zurück ins alte Muster. Darauf sind wir in der Klinik vorbereitet worden.

    "Nur für heute" und "gute 24 Stunden", und wenn es nur zwei Minuten sind, aber dran bleiben!!!

    LG Patty

  10. #10
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 1.865

    AW: War euer Klinikaufenthalt hilfreich?

    Mal ne doofe Frage.. Zählt da auch eine Reha zu? Den Kommentaren, meine ich, zu entnehmen das es eher um stationäre Aufenthalte geht, oder?

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