Umfrageergebnis anzeigen: Welche Wirkung hatte Euer Klinikaufenthalt auf das "Leben danach"?

Teilnehmer
19. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Der Klinikaufenthalt hat mir sehr gut getan

    3 15,79%
  • Der Klinikaufenthalt hat mir teilweise geholfen

    6 31,58%
  • Er war zwar zunächst hilfreich, bin aber in alte "Muster" zurückgefallen

    2 10,53%
  • Nach der Klinik, war wie vor der Klinik: Keine Veränderung

    3 15,79%
  • Der Klinikaufenthalt hat mehr geschadet, als genutzt

    5 26,32%
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Diskutiere im Thema War euer Klinikaufenthalt hilfreich? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Umfragen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #11
    mit Nebenwirkung

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 48
    Forum-Beiträge: 4.672

    AW: War euer Klinikaufenthalt hilfreich?

    Hallo loekoe,

    ehrlich gesagt ist mir der genaue Unterschied immer noch nicht ganz klar....
    Eigentlich ist es fast egal....

    Für mich ist Reha zu Kräften zu kommen, nach einer Behandlung... das andere ist die Behandlung (Krankenhaus-> Psychiatie/Psychosomatik)
    Ob das stimmt, weiß ich wie gesagt nicht....


    Hat sich für mich aber so gut wie erledigt.
    Danke für's Abstimmen....

    LG
    happy

  2. #12
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: War euer Klinikaufenthalt hilfreich?

    Ich glaub, was die Frage nach dem Unterschied zwischen Reha und Klinik im Sinne eines Krankenhausaufenthaltes angeht, kann ich etwas helfen:
    Der Unterschied sind die Kostenträger.
    Eine Reha= Rehabilitation wird von den Rentenversicherungen als Träger bezahlt, während ein Krankenhausaufenthalt, eine sog. Akutaufnahme, über die Krankenkassen abgerechnet wird.

    Inhaltlich sind beide Behandlungen gleich, mit der Ausnahme, dass die Rentenversicherungen während der Klinikaufenthalte zusätzliche Informationsveranstaltungen vorschreiben, die man besuchen muss (das waren bei mir 1 x die Woche Vorträge zu verschiedenen Themen, jeweils ca. 2 Stunden lang, durchaus interessant, ging da um Sucht, Depressionen etc, .. also Psychoedukation).
    Auch die Aufnahme unterscheidet sich etwas.
    Bei einem Klinikaufenthalt über die Krankenversicherung, muss eine Voruntersuchung durchgeführt werden und darauf wird dann der Antrag auf Kostenübernahme gestellt.
    Das wars aber auch schon.

    Von der stationären Behandlung her unterscheidet sich da nichts.
    Der Auftrag der Rentenversicherer lauten aber eindeutig:
    "Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit."
    Das ist natürlich auch sonst so, kann aber Unterschiede bei einer eventuellen Verlängerung des Aufenthaltes machen.
    So wurde mir bei meinem ersten Aufenthalt, der eine Reha war, eine Verlängerung von 6 auf 8 nicht gegeben, weil sie zwar grundsätzlich nötig und sinnvoll war, aber auch nach diesen 8 Wochen eine Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit nicht gegeben wäre und daher würde die Verlängerung nicht genehmigt.
    Im Rahmen eines Aufenthaltes über die Krankenkasse würde da möglicherweise anders entschieden werden können, wenn zwar die Arbeitsfähigkeit nicht wieder hergestellt würde, aber eine Besserung des Gesundheitszustandes erreicht werden könnte.
    So wurde mir in Bad Bramstedt z.B: dann auch ein 8-wöchiger Aufenthalt genehmigt.


    Zur Umfrage als solche:
    Ich könnte/ müsste da wirklich mehrere Häkchen machen, ... das ist jetzt echt schwierig.

    Ich war zweimal in einer Klinik.
    Das erste Mal in Malente über die DRV, also in Reha und das hat wirklich mehr geschadet als es genutzt hat.
    Von einigen Dingen dort zehre ich heut noch und mein Arzt hat die schon mehrere Male verflucht.
    Das heißt nicht, dass die schlecht sind, aber die hatten von ADHS nicht die geringste Ahnung und das ist (wie so oft) gewaltig nach hinten losgegangen.

    Ca. ein jahr später, von Dezember 2011 bis heute vor einem Jahr war ich dann in Bad Bramstedt.
    Das hat mir schon auch sehr geholfen.
    Einiges hat sich geändert und ich habe vieles mitgenommen.
    In einigen Punkten bin ich dann aber dennoch wieder in alte Muster zurückgefallen.
    In anderen Punkten habe ich aber einige Strategien mitgenommen und behalte sie bis heute noch.
    Einiges fällt mir leicht, zu anderen Dingen muss ich schon auch etwas mehr Zwang ausüben und na klar hilft es auch, jemanden an seiner Seite zu haben, der darauf achtet, dass sich der alte Trott nicht wieder einscheift.

    Aber dennoch hat es nur begrenzt geholfen, als es vielleicht hätte helfen können.
    Das liegt aber in erster Linie daran, dass ein klinisches Setting für mich eine große Belastung ist.
    Die permanente Interaktion mit Menschen ist harte Arbeit und sehr anstrengend und insgesamt ist das für mich keine gute Umgebung, obwohl ich jedesmal ein Einzelzimmer hatte.
    Gruppentherapie und einiges anderes ist für mich wirklich nichts.
    Nur anstrengend und überlastend und nichts, woraus ich einen echten Nutzen ziehen kann.
    Das ist aber eher die Ausnahme als die Regel, meist sind gerade Gruppentherapien das beste, was einem passieren kann.
    Das sind so diese Punkte, die den Aspergerverdacht nähren, daher sollte man diesen Teil nicht auf die Goldwaage legen, wenn man sich selber fragt, ob man das machen möchte/ sollte.
    Von daher hat es sich die Waage gehalten.

    Ich bin schon froh, dass ich, zumindest den letzten Aufenthalt, gemacht habe, aber für mich persönlich funktioniert es besser über die Einzeltherapie.
    Noch einen Aufenthalt würde ich mir nicht wünschen.
    Was ich lernen konnte, habe ich gelernt, mehr kommt dann auch nicht und ansonsten würde die Belastung den Nutzen überwiegen.

    Empfehlen kann ich es dennoch ganz klar, denn ich habe von vielem profitiert und wer nicht so das Problem mit der Interaktion hat, der wird da auch eine Menge Spaß haben können.

    Aber man sollte die Klinik auch sehr sorgsam aussuchen, gerade als ADHS'ler ... ganz ganz wichtig.

    Liebe Grüße
    Fliegerlein
    Geändert von Fliegerlein ( 1.02.2013 um 12:32 Uhr) Grund: Ohne Fehlerkorrektur geht das irgendwie nicht ...

  3. #13
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 183

    AW: War euer Klinikaufenthalt hilfreich?

    Ich bin ja mal gespannt auf meinen nächste Aufenthalt.Wie manche ja schon wissen werde ich da auf Medikinet eingestellt.
    Eigentlich soll ich ja schon da sein.Nur hat sich die Klinik einen Tag vor Aufnahme gemeldet und mir mitgeteilt das mein seit 4 Wochen reserviertes Bett an 2 Notfälle vergeben wurde und ich noch ne Woche warten soll.
    Jedenfalls komme ich auf eine bipolare Station.Ich habe aber keine bipolare Störung.Denke der Grund ist das die Ärztin,die in der ADHS Ambulanz ist eben auch auf dieser Station arbeitet.
    Irgendwie bin ich jetzt im Vorfeld der Meinung da eventuell doch etwas fehl am Platz zu sein.
    Vielleicht werde ich ja auch eines besseren belehrt.
    Bin mal gespannt,ob das hilft (unabhängig von den Medis)

  4. #14
    mit Nebenwirkung

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 48
    Forum-Beiträge: 4.672

    AW: War euer Klinikaufenthalt hilfreich?

    ach Fliegerlein... woher nimmst du nur immer die Geduld, für solch präzise Antworten?

    Danke dir...
    Wie ich ja schon schrieb, scheint es mir essentiell das möglichst alles, was man im Paket hat auch mit einbezogen werden muss, damit Erfolge erzielt werden können...
    Von daher wundert mich nicht, dass dein erster Klinikaufenthalt keinerlei positive Wirkung hat...

    Ich hab VT versucht... da hat mein postraumatischer Knall nicht interessiert. Ich hab ne analytische Thera gemacht, der wollte aber von ADHS nix wissen

    Und ich habe immer gespürt, dass was zu kurz kommt.

    Mir ist bewusst, dass man in einigen Wochen nicht alles abarbeiten kann... das erwarte ich nicht. Aber ich möchte auch nichts mehr auslassen müssen, bloß weil ein Therapeut meint, es spiele keine Rolle (uU weil er sich einfach nicht damit auskennt).
    Hier setzt meine Hoffnung an... denn in einer Klinik vermute ich verschiedene Therapeuten, mit unterschiedlichen Kenntnissen...


    Und ich kann es mir wegen meiner Kinder nicht leisten, in einem mieseren Zustand raus zu kommen, als ich rein gegangen bin (oh je... Satzbau... egal jetzt...)


    Wir balancieren hier und jetzt immer auf einer Grenze... es DARF nicht einen Schritt weiter ins Minus, sonst leiden die Kids.... das will ich nicht....
    Das ist meine größte Angst!
    Deshalb die Umfrage.... sie hat mir aber tatsächlich weitergeholfen!

    Liebe Grüße
    happy

    PS @ insideout ...ich drück' dir die Daumen!!
    Geändert von happypill ( 1.02.2013 um 13:17 Uhr) Grund: PS

  5. #15
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 199

    AW: War euer Klinikaufenthalt hilfreich?

    Hallo Happy, eine Erfolgsgarantie gibt es wohl ( wie so oft im Leben) nirgendwo. Aber ich möchte mich meinen Vorrednern anschließen und auch betonen, dass eine Klinik die sich auch mit ADHS befasst bevorzugt werden sollte. Es kommt viel auf die Mitpatienten an und vor allem sollte man seine Erwartungshaltung nicht allzu hoch schrauben. Ich habe sehr viel erwartet und wurde bitter enttäuscht. Allerdings hab ich auch das Problem, dass ich Ärzte die mir Schwachsinn über ADHS bzw. die medikamentöse Behandlung erzählen nicht ernst nehmen kann. Am Besten ist es wahrscheinlich Erfahrungsberichte von Menschen zu sammeln, die Ähnlich gestrickt sind wie man selber. Alles Gute Laura

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