Umfrageergebnis anzeigen: Wie hat sich Euer Leben verändert?

Teilnehmer
59. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ein neues Leben im Positiven.

    8 13,56%
  • Es hat sich zum Positiven verändert.

    36 61,02%
  • Wie eh und je.

    10 16,95%
  • Es hat sich zum Negativen verändert.

    4 6,78%
  • Es hat mein Leben zerstört.

    1 1,69%
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Diskutiere im Thema Ein neues Leben nach der Diagnose - Wer hats geschafft? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Umfragen
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  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 139

    Frage Ein neues Leben nach der Diagnose - Wer hats geschafft?

    Grüezi!

    Ich wollte Euch fragen, wenn Ihr heute Bilanz ziehen müsstet, haben sich Eure Hoffnungen und Träume bewahrheitet? Seid Ihr zufrieden, oder immer noch Leidende?

    Hat sich Euer Leben zum Positiven gewendet, ist irgendwie alles beim alten geblieben, oder habt ihr gar den Start in ein neues Leben geschafft? Bringt Euch MPH heute noch was und hat Euch die Verhaltenstherapie geholfen?

    4 Wochen sind seit meiner Diagnose vergangen und ich arbeite wirklich hart an mir und im Moment bin ich immer noch der Überzeugung einen Neuanfang zu schaffen und mein Leben zum Positiven zu wenden. Denn so viel, wie in den letzten 28 Tagen ist in den ganzen 26 Jahren bisher nicht mit mir passiert...

    Darum die Frage an alle bei denen das schon länger her ist, lebt ihr ein neues Leben?

    Alles Beste

  2. #2
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 28
    Forum-Beiträge: 316

    AW: Ein neues Leben nach der Diagnose - Wer hats geschafft?

    Geht mir ähnlich, seit der Diagnose, seit dem Wissen was mit mir nicht "stimmt" bin ich viel positiver und optimistischer geworden weil ich weiß woran ich bin und wie ich daran arbeiten kann. Ich glaube ändern werden wir grundlegend nicht aber lernen damit umzugehen hoffentlich.

    Wäre schön wenn hier einige berichten könnten die seit längerem darum wissen und mit oder ohne Medis ihr Leben leben. Das interessiert mich auch sehr.

    lg

  3. #3
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 10.928

    AW: Ein neues Leben nach der Diagnose - Wer hats geschafft?

    hallhallo kaot


    neues leben mag ich nicht sagen
    das wertet mein bisheriges leben so negativ ab

    und auch wenn ich adhs habe
    mein leben ist doch nicht nur negativ
    es war nicht immer einfach
    und ohne adhs wäre vielleicht vieles anders gelaufen
    aber ich hab nun mal mein adhs bei mir


    die zeit wärend der erkenntnis dass ich adhs habe
    (2009-2010)
    und die zeit wärend der diagnose(eine 2010 und die bestätigung 2011) und all dem sch... der da war....
    diese zeit war nicht einfach

    nun ist ein jahr vergangen seit der (letzten) diagnose
    und ich mach seit einem jahr die verhaltenstherapie
    (ohne medis)


    und auch wenn die erste zeit schwierig war
    und auch wenn da erstmal viel wut war.....
    seit dem geht es aufwärts stück für stück

    also alles in allem seit ca nem viertel jahr spürbar positiv
    auch wenn es bereits zuvor positver wurde
    Geändert von Butterblume ( 8.12.2012 um 22:01 Uhr)

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 18

    AW: Ein neues Leben nach der Diagnose - Wer hats geschafft?

    Hi,

    auch ich kann bestätigen, dass sich mein Leben seit der Diagnose vor 7 Jahren positiv entwickelt hat (s. auch http://adhs-chaoten.net/vorstellunge...rinzessin.html).


    Positive Ergebnisse und deren Methoden im Überblick:

    - Abschluss von Fachabitur (NC 2,0) und Bachelor (NC 2,1); gestützt durch Ritalin/Medikinet

    - Verbesserung meines Sozialverhaltens in zwischenmenschlichen Beziehungen; gestützt durch ein Halbjährigen Kurs bei meiner Therapeutin

    - Bessere Akzeptanz meiner "etwas anderen Art zu Sein", gestützt durch Fachliteratur


    Mein Leben hat nach wie vor ausgeprägte Höhen und Tiefen, aber mit jedem Tag an dem ich mich und die Chaos Prinzessin in mir besser verstehe und akzeptiere lerne ich diese Phasen besser zu meistern!

    LG,
    Sento

  5. #5
    Leocadie

    Gast

    AW: Ein neues Leben nach der Diagnose - Wer hats geschafft?

    Ich muss gestehen, dass mein Leben wie bisher geblieben oder in gewissen Bereichen sogar noch etwas schlechter geworden ist. Allerdings hat sich meine Lebenssituation in den letzten Jahren auch mehr als radikal gewandelt.
    Die Diagnose habe ich vor 12 Jahren bekommen; die Reaktionen meiner Umwelt waren: "Nun hast Du ja endlich eine Ausrede für Deine Fehler". Ich habe 2 Therapien begonnen, die abgebrochen wurden (Schwangerschaft der Therapeutin, Tod des Therapeuten).
    Das Medikinet sorgt für ausreichende Konzentration, aber ansonsten ist mein Leben ein einziges Chaos.
    Die Diagnose deprimiert mich nach so langer Zeit immer noch. Mir wäre es lieber gewesen, man hätte mir eine schnell therapierbare Charakterschwäche attestiert, aber ADHS?? Das schlimmste sind die Beziehungsprobleme, denn ich bin ein Familienmensch.

  6. #6
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 139

    AW: Ein neues Leben nach der Diagnose - Wer hats geschafft?

    Leocadie schreibt:
    Ich muss gestehen, dass mein Leben wie bisher geblieben oder in gewissen Bereichen sogar noch etwas schlechter geworden ist. Allerdings hat sich meine Lebenssituation in den letzten Jahren auch mehr als radikal gewandelt.
    Die Diagnose habe ich vor 12 Jahren bekommen; die Reaktionen meiner Umwelt waren: "Nun hast Du ja endlich eine Ausrede für Deine Fehler". Ich habe 2 Therapien begonnen, die abgebrochen wurden (Schwangerschaft der Therapeutin, Tod des Therapeuten).
    Das Medikinet sorgt für ausreichende Konzentration, aber ansonsten ist mein Leben ein einziges Chaos.
    Die Diagnose deprimiert mich nach so langer Zeit immer noch. Mir wäre es lieber gewesen, man hätte mir eine schnell therapierbare Charakterschwäche attestiert, aber ADHS?? Das schlimmste sind die Beziehungsprobleme, denn ich bin ein Familienmensch.
    Sorry, ich möchte Dich ja nicht angreifen. Aber mit was für Leuten umgibst Du Dich, die so darauf reagieren, wenn du Dich "offenbarst"? Du sagst das ja wohl nicht jedem, nicht?

    Deine Familie? Denn Freunde die einen so mögen wie man ist, würden ja kaum so reagieren...

    Obwohl vorher in meinem Umfeld, alle extrem negativ ADHS gegenüberstanden, haben mich alle total verstanden, als ich es Ihnen erklärt habe und mir gesagt, dass sie mich und diese Problematik jetzt verstehen.

    Ich glaube schnell therapierbare Charakterschwächen gibt es nicht, aber wenn Du von Leuten umgeben bist, die dich nicht so akzeptieren können wie du bist, dann glaube ich dir, dass Du Dich nicht wohlfühlst mit der Diagnose...

  7. #7
    Leocadie

    Gast

    AW: Ein neues Leben nach der Diagnose - Wer hats geschafft?

    Kaot: Ja, meine Familie hat so reagiert. Meine Schwester bestreitet sogar, dass es so etwas wie ADHS überhaupt gibt.
    Von den Freunden haben ein oder zwei verständnisvoll reagiert, ein bis zwei so ablehnend wie oben beschrieben und der Rest guckte wie ein Eichhörnchen und konnte damit nichts anfangen, weil es ihnen egal war, ob das Ding einen Namen hatte. Sie mochten mich vor der Diagnose und tun es immer noch.

    Es ist nicht nur wegen der Reaktion meines Umfelds. Ich finde es einfach furchtbar, mit allem Drum und Dran. Wegen der Hoffnungslosigkeit.

  8. #8
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.418

    AW: Ein neues Leben nach der Diagnose - Wer hats geschafft?

    Hallo,

    Meien diagnose ist schon 5 jahre alt und seit bald 5 jahren nehme ich auch medis. Seit dem ist viel passiert und es geht dauernd etwa aufwärts. Also, es hat sich sehr viel geändert, aber nicht alles in einem tag.

    Dass wichtigste war wirklich mich so annehmen wie ich bin und aufhören anders zu sein als wie ich bin. So ist vieles besser geworden.

    Aber es gibt auch sachen mit denen der zug abgefahren ist, die ich nicht mehr rückgängig machen kann, aber ein weg damit finde ich auch schon.

    @ Leocadie: tut mich leid dass es für dich so ging... Eigentlich sollte diagnose und therapie helfen... Traurig wenn es dich nicht besser geht. Hat es mit andere umständen in dein leben dass es so ist?

    lg

  9. #9
    Leocadie

    Gast

    AW: Ein neues Leben nach der Diagnose - Wer hats geschafft?

    mj71: Ja, ich denke, es hat auch mit meinen anderen Lebensumständen zu tun. Ich bedauere es, dass ich keine Therapie zu Ende führen konnte, dann könnte man ja auch auf mit den veränderten Lebensumständen besser umgehen. Aber wer weiss, was noch kommt.

  10. #10
    Leocadie

    Gast

    AW: Ein neues Leben nach der Diagnose - Wer hats geschafft?

    Butterblume: Was machst Du denn mit Deiner Wut?

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