Umfrageergebnis anzeigen: Wie hat sich Euer Leben verändert?

Teilnehmer
59. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ein neues Leben im Positiven.

    8 13,56%
  • Es hat sich zum Positiven verändert.

    36 61,02%
  • Wie eh und je.

    10 16,95%
  • Es hat sich zum Negativen verändert.

    4 6,78%
  • Es hat mein Leben zerstört.

    1 1,69%
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Diskutiere im Thema Ein neues Leben nach der Diagnose - Wer hats geschafft? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Umfragen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #41
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 55

    AW: Ein neues Leben nach der Diagnose - Wer hats geschafft?

    minzi schreibt:
    @Ben0123
    Wenn Du schreibst weniger Kreativität, was meinst Du damit. Was kannst Du jetzt nicht mehr?Oder wofür fehlen Dir die kreativen Ideen?
    Hey Minzi. Ohne Medikamente führt das H in meiner ADHS dazu, dass Ideen und Vorstellungen "sprudeln". Wenn mich dann eine Idee fasziniert kann ich stundenlang, bis zur körperlichen Erschöpfung Malen. Das hat mir trotz aller negativen Nebenwirkungen (Ausblenden von anderen Prioritäten) sehr gefallen und ist in letzter Zeit in den Hintergrund geraten. Unter Medis kann habe ich dann das Gefühl: Was soll ich den überhaupt, mir fällt ja gar nichts ein. Fast ein wenig eine Leere! Gruss Ben
    Geändert von Ben0123 ( 4.01.2013 um 23:49 Uhr) Grund: Vergesslichkeit ;)

  2. #42


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 9.020

    AW: Ein neues Leben nach der Diagnose - Wer hats geschafft?

    Das fände ich für mich aber als sehr krasse Nebenwirkung und würde ich nicht wollen. Nicht dass ich so übermäßig kreativ wäre, aber trotzdem. Kannst Du, um gut und sprudelnd malen zu können nicht in diesen Zeiten etwas verändern an den Medis. Oder bekommst Du vielleicht nur fast die richtige Dosierung.

    Gut, andererseits muss man natürlich abwägen, was im Moment wichtiger ist. Finde ich sehr schwierig.

    Minzi

  3. #43
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 55

    AW: Ein neues Leben nach der Diagnose - Wer hats geschafft?

    Da hast du ja recht Minzi. Bloss bin ich in der Zwischenzeit auch Vater geworden und werte den Spass beim Malen weniger als die Erreichung meiner Ziele. Ich könnte wieder THC konsumieren anstatt Medikamente zu nehmen. Damit bin ich ruhig und kreativ. Momentan ist die Entwöhnung noch zu wenig stabil um Experimente zu unternehmen und einen Rückfall zu riskieren. Ich denke da muss ich mich noch in Geduld üben.
    Ben

  4. #44
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: Ein neues Leben nach der Diagnose - Wer hats geschafft?

    Hallo Ben0123

    Malen - war für mich als Kind und auch später eine Art "Ventil" - um zur inneren Ruhe zu kommen. Irgendwie das Innere Chaos auf Papier zu
    bringen um "runter zu kommen" - :-)

    Ich male des "Gefühls" -wegens.

    Die Medikamente hatten mich soweit "gefühlsmässig" stabilisiert - das ich es eventuell das Malen nicht mehr so als "Ventil" - brauchte.
    Was nicht heisst, dass ich jetzt nicht mehr male - aber wirklich gute Bilder entstehen bei mir - wenn es mir eigendlich nicht gut geht -
    damit es mir wieder besser geht? Kommt sehr auf die Stimmung an.

    Ist nur so meine Theorie.

    Dein Kind, deine Familie wird es dir Danken - dass du Primär für DICH und an Dir arbeitest - nicht, damit du für andere
    Veränderungen anstrebst - damit du einfach nur funktionierst - nein..... damit es DIR besser geht, Du an Stärke gewinnst - Du
    dir wichtig bist, Du gut zu Dir schaust und so für dich Verantwortung übernimmst - Dir gibst, damit man geben kann. :-)

    Ich glaube, du findest dein für dich stimmigen Weg.

    p.s. ich habe es so erlebt - solange ich nur für mich verantwortung tragen musste - ich selbst für mein tun oder eben nicht tun
    die konsequenzen tragen musste - ich wieder mal eine notfallaktion starten musste - konnte ich es noch gut aushalten.
    als wir kinder bekamen - musste ich ganz schnell "erwachsen" werden - ob ich es jetzt bin? - ich glaube ich bin erst so
    kurz nach 30 aus der pupertät raus *gg* - hilfe, hatte ich gesucht - meiner familie zu liebe, ich wollte das meine kinder eine fuktionierende
    mutter haben - und erst dann gemerkt - dass es erstmal für mich stimmen muss - damit ich so wie ich es kann, im alltag funktionieren kann
    ohne mich selbst dabei aufzugeben.

    Lieber Gruss

  5. #45
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.456

    AW: Ein neues Leben nach der Diagnose - Wer hats geschafft?

    Hallo alle,

    Was ich gemerkt habe mit medis: etwas von meine kreativität ist geblieben und zwar genug für der alltag, auch wenn die medis wirken. Auch an meine arbeit ist meine kreativität immer noch auffällig, so wie alle andere ADS-symptomen. Aber wenn ich wirklich kreativ sein will, nehme ich entweder zeiten wo ich wenig medis intus habe oder einfach am Nacht (spät abend oder früh am morgen),... Dort sprüdele ich manchmal, kann ich einiges notieren und dann auch mit medis ordnen und umsetzten.

    Sonst denke ich, die dosis macht auch etwas aus. ich habe meine dosis so gewählt dass einiges von ADS übrig bleibt und so fühle ich mich immer noch mich selbst und kann doch mein alltag besser bewähltigen

    Ich denke, mit MPH ist es wohl möglich kreative zeiten zu planen und mal auch eine dosis weniger nehmen dafür.

    lg

  6. #46
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 55

    AW: Ein neues Leben nach der Diagnose - Wer hats geschafft?

    Smile schreibt:
    Hallo Ben0123

    Malen - war für mich als Kind und auch später eine Art "Ventil" - um zur inneren Ruhe zu kommen. Irgendwie das Innere Chaos auf Papier zu
    bringen um "runter zu kommen" - :-)

    Ich male des "Gefühls" -wegens.

    Die Medikamente hatten mich soweit "gefühlsmässig" stabilisiert - das ich es eventuell das Malen nicht mehr so als "Ventil" - brauchte.
    Was nicht heisst, dass ich jetzt nicht mehr male - aber wirklich gute Bilder entstehen bei mir - wenn es mir eigendlich nicht gut geht -
    damit es mir wieder besser geht? Kommt sehr auf die Stimmung an.

    Ist nur so meine Theorie.

    Dein Kind, deine Familie wird es dir Danken - dass du Primär für DICH und an Dir arbeitest - nicht, damit du für andere
    Veränderungen anstrebst - damit du einfach nur funktionierst - nein..... damit es DIR besser geht, Du an Stärke gewinnst - Du
    dir wichtig bist, Du gut zu Dir schaust und so für dich Verantwortung übernimmst - Dir gibst, damit man geben kann. :-)

    Ich glaube, du findest dein für dich stimmigen Weg.

    p.s. ich habe es so erlebt - solange ich nur für mich verantwortung tragen musste - ich selbst für mein tun oder eben nicht tun
    die konsequenzen tragen musste - ich wieder mal eine notfallaktion starten musste - konnte ich es noch gut aushalten.
    als wir kinder bekamen - musste ich ganz schnell "erwachsen" werden - ob ich es jetzt bin? - ich glaube ich bin erst so
    kurz nach 30 aus der pupertät raus *gg* - hilfe, hatte ich gesucht - meiner familie zu liebe, ich wollte das meine kinder eine fuktionierende
    mutter haben - und erst dann gemerkt - dass es erstmal für mich stimmen muss - damit ich so wie ich es kann, im alltag funktionieren kann
    ohne mich selbst dabei aufzugeben.

    Lieber Gruss
    Hallo Smile

    Danke für Deine Worte. Da liegt viel Wahrheit drin.
    In meinem Fall ist es so, dass ich mit den Medikamenten einen Weg gefunden habe auf das THC zu verzichten ohne das der Motor ständig im roten Bereich dreht. Ich mache das in erster Linie für mich selber und es tut mir gut weil dadurch zum Beispiel die Ängste die das THC verstärkt hat um ein vielfaches weniger geworden sind. Ausserdem geht es mir gesundheitlich besser. Wahrscheinlich hätte dieser Prozess der dazu nötig war später oder eventuell gar nicht eingesetzt ohne die Kinder. Das ich nun weniger male oder kreativ sein kann empfinde ich nicht als sehr gravierend. Vorallem wenn ich es in Relation zu den Verbesserungen und der zusätzlichen Freude durch die Kinder sehe. Ausserdem behalte ich mir vor zu einem späteren Zeitpunkt wiedereinmal zu rauchen. Aber erst wenn ich mich selber als stabil anschaue und das Ganze in einem vernünftigen Rahmen bleibt. Und der Weg dahin heisst auch streng sein mit mir selber...das ist nun mal mit Süchten so. Liebe Grüsse Ben

  7. #47
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 52

    AW: Ein neues Leben nach der Diagnose - Wer hats geschafft?

    Das freut mich, das es bei den meisten aufwärts geht!

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