Umfrageergebnis anzeigen: Wie hat sich Euer Leben verändert?

Teilnehmer
59. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ein neues Leben im Positiven.

    8 13,56%
  • Es hat sich zum Positiven verändert.

    36 61,02%
  • Wie eh und je.

    10 16,95%
  • Es hat sich zum Negativen verändert.

    4 6,78%
  • Es hat mein Leben zerstört.

    1 1,69%
Seite 4 von 5 Erste 12345 Letzte
Zeige Ergebnis 31 bis 40 von 47

Diskutiere im Thema Ein neues Leben nach der Diagnose - Wer hats geschafft? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Umfragen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #31
    Inventar-Nr. 847

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 525

    AW: Ein neues Leben nach der Diagnose - Wer hats geschafft?

    Was ich als sehr befreiend finde, ist, dass ich mich nicht mehr als "faul", "dumm" und ähnl. empfinde. Ich denke gar nicht mehr daran, weil eben mein Haushalt endlich normal läuft, ich im Beruf viel besser zurechtkomme, meine zwischenmenschliche Beziehungen werden stabiler, bin allgemein ruhiger und zufriedener. Für mich hat sich Diagnose und Medi in vollem Umfang gelohnt.

    Lasa

  2. #32
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 9

    AW: Ein neues Leben nach der Diagnose - Wer hats geschafft?

    Seitdem ich meine Diagnose bekommen hab sowie auch Medikamentös eingestellt wurde hat sich auch bei mir vieles zum positiven geändert.

    Ich muss dazu sagen,dass ich seit 2 jahren Abitur auf dem zweiten Bildungsweg mache.Nachdem ich auf MPH eingestellt wurde,klappte vieles einfach im schulischen Bereich und privaten Bereich besser.Privat bin ich einfach gelassener und gehe nicht mehr so oft an die Decke.
    Im schulischen Bereich wurden meine Noten auch wieder besser.Es war das erste mal dass ich mich nicht als Dumm und verblödet gesehen habe und mein Selbstbewusstsein wuchs dadurch wieder.
    Auch konnte ich in meiner Verhaltenstherapie besser mitarbeiten was sich auch stark auf mein Selbstbewusstsein ausgewirktt hat
    Mittlerweile hab ich so viel Selbstbewusstsein,dass ich mir zu traue dieses Jahr eine Ausbildung zu machen,dies wäre vor nicht allzulanger Zeit einfach aufgrund von fehlendem Selbstbewusstsein unmöglich gewesen.

  3. #33
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 499

    AW: Ein neues Leben nach der Diagnose - Wer hats geschafft?

    Am Anfang dachte ich noch "jetzt wird alles besser, wo du weißt was los ist" und irgendwie war es für ein paar Monate auch besser. Aber letztendlich hat sich eigentlich nicht wirklich viel geändert. Es sind eben immer noch die gleichen Kämpfe, ob mit Diagnose oder ohne.

  4. #34
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 52

    AW: Ein neues Leben nach der Diagnose - Wer hats geschafft?

    @ Lasa und Summerset: Wie lange seid ihr schon in Therapie?

  5. #35
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 499

    AW: Ein neues Leben nach der Diagnose - Wer hats geschafft?

    Im Moment gar nicht, möchte ich aber eigentlich wieder.

    Ich dachte aber letztendlich auch nur an die Zeit, in der ich MPH eingenommen habe. Klar, das auf-dem-Hintern-sitzen-bleiben viel nicht mehr ganz so schwer, aber wirklich leicht viel mir das Pauken auch dann nie.

    Die tolle Appetithemmung von MPH habe ich schon nach Ablauf von drei oder vier Wochen nicht mehr gespürt, so dass ich meine Fresssucht dadurch auch nicht in den Griff bekam, also auch meine Impulskontrolle sich nicht wirklich (dauerhaft) unter MPH gebessert hat. (Es hat sich jetzt insgesamt doch gebessert, obwohl ich schon seit ca. vier Jahren kein MPH mehr nehme, führe das also nicht auf MPH zurück, sondern auf verschiedene andere Techniken. Ob ich MPH genommen habe, als ich mit dem Rauchen aufgehört habe, weiß ich nicht mehr, wenn ich ehrlich bin. Wie auch immer, ich habe nicht wieder damit angefangen nach absetzen des MPH.)

    Ich fand das Gefühl von "fokussiert" oft ganz angenehm. Ich habe das damals mal damit verglichen, dass ich mich sonst fühle wie jemand, der mit fünf Bällen jongliert und denen auch öfter hinterherlaufen muss während es mit MPH so war, dass ich den Eindruck hatte, die Bälle fest in der Hand zu halten. Die körperliche Unruhe war wesentlich weniger ausgeprägt. Einschlafen konnte ich mit MPH gut, wie das mit dem Durchschlafen war, weiß ich nicht mehr, war vermutlich also eher nicht so der Brüller.

    Was mit MPH aber gar nicht ging, war Vorträge halten (ich war damit einfach nur grässlich, so dass ich es bewusst nicht genommen habe, wenn ich vor Leuten reden musste) und es verbesserte auch nicht das Kopfkino - nee, da konnte ich mich dann im Gegenteil richtig gut drauf konzentrieren (vermutlich auch ein Grund, warum ich im Moment nicht aus dem Quark komme, was einen Psych-Termin angeht). Ich fand es auch sehr unangenehm, wenn ich dann merkte wie die Wirkung nachließ (hatte zuerst unretardiertes MPH, dann retardiertes und noch eine unretardierte Reserve zum Einschlafen); es machte mir einfach bewusst, wie "abhängig" ich von dem Zeug bin. Da ich zu dem Zeitpunkt noch mehr Medikamente aufgrund anderer körperlicher Geschichten nehmen musste, kotzte mich das damals maximal an, von noch einem Medikament abhängig zu sein. Im Moment nehme ich nur ein Medikament, was ich (noch) nehmen muss und sehe das alles wieder etwas anders. Wer das irrational nennen will, ich widerspreche dem nicht grundsätzlich.

    In meinem jetzigen Job komme ich seit 3,5 Jahren auch ohne MPH sehr gut klar. Aber es hängt noch die Facharztprüfung wie ein Damoklesschwert über mir bzw. das Pauken dafür.

  6. #36
    Inventar-Nr. 847

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 525

    AW: Ein neues Leben nach der Diagnose - Wer hats geschafft?

    @TOM: ich bin erst seit oktober ´12 mit medi; nehme früh 10 mg. eine lächerliche dosis, hat mich aber von meinen depression befreit. dok möchte die dosis langsam steigern, mal sehen, was passiert...

  7. #37
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 55

    AW: Ein neues Leben nach der Diagnose - Wer hats geschafft?

    Mein Leben hat sich seit der Diagnose vor rund zwei Jahren in den meisten Punkten zum Positiven gewendet:

    -Erklärung für Vieles was bisher schief gelaufen ist und dadurch:
    -Entspannung der Beziehungen zu anderen Betroffenen in der Familie sowie
    -Weniger Selbstzweifel.
    -Wesentliche Verbesserung der Energieeffizienz durch die Medikamente. Dh. weniger kräftezerrende Kompensationshandlungen wegen ADHS-typischen Eigenschaften wie Vergesslichkeit (was ich Zeit verbracht habe damit Dinge zu Suchen die ich verloren habe) und "Fahrigkeit" (Dinge zweimal oder mehrmals machen).
    -Komorbide Störungen konnte ich in Angriff nehmen und teilweise "erledigen" (THC-Konsum) und dadurch:
    -gesundheitliche sowie finanzielle Verbesserung.

    Natürlich gibt es auch das eine oder andere was sich negativ entwickelt hat:
    -Auseinandersetzung mit Nicht Betroffenen aus der Familie ("ADHS ist bloss eine Entschuldigung" )
    -Weniger Kreativität durch die Medikamente.

    wenn mir noch mehr einfällt werde ich die Liste bei Gelegenheit ergänzen.
    Geändert von Ben0123 ( 4.01.2013 um 06:49 Uhr)

  8. #38


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 9.020

    AW: Ein neues Leben nach der Diagnose - Wer hats geschafft?

    @Ben0123
    Wenn Du schreibst weniger Kreativität, was meinst Du damit. Was kannst Du jetzt nicht mehr?Oder wofür fehlen Dir die kreativen Ideen?

  9. #39
    Kreativchaotin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 57
    Forum-Beiträge: 584

    AW: Ein neues Leben nach der Diagnose - Wer hats geschafft?

    Hallo, vor gut 3 Jahren erhielt ich meine Diagnose. Vor 2 Jahren sah ich meine Hauptprobleme in einer Diskussion hier im Forum noch so:

    Meine Hauptprobleme, gleich stark nebeneinander sind:


    Meine schnelle Reizüberflutung und meine emotionale Instabilität.


    Das stimmt so immer noch und auch wieder nicht, denn mein Leben ist ein deutlich anderes und viel positiveres als zuvor. Ich nehme diese beiden Hauptprobleme jetzt als Wesensmerkmale ernst und versuche nicht mehr, sie zu vertuschen, überspielen, entschuldigen, rechtfertigen, ignorieren oder missachten. Sondern ich drappiere meinen Alltag drumherum. Das ist alles mithilfe von Medikamenten, Psychotherapien, viel Lesen, Nachdenken und hier im Forum austauschen und eben vielen Verhaltens-Änderungen und vor allem Neubewertungen im Alltag gelungen. ICH WENDE NICHT MEHR NORMALO-MAßSTÄBE, die gar nicht zu mir passen, auf mich an.

    Und so kommt Reizüberflutung kaum noch vor und die emotionale Instabilität ist weniger geworden. Da, wo sie da ist, ist sie mir wichtiger Schutzfaktor und wichtiges Korrektiv. Seit fast einem Dreivierteljahr lebe ich ohne ADHS-Medikamente. Und meine Psychotherapie ist seit fast 1 Jahr beendet.

    LG! Maggy

  10. #40
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.445

    AW: Ein neues Leben nach der Diagnose - Wer hats geschafft?

    Ich habe die diagnose seit 5 jahren und es verbessert sich immer noch einiges. Vor die diagnose hatte ich schon einiges geändert und gebessert, danach auch und es hört irgendwie nie auf.

    Die diagnose ist nur der anfang von eine reise... Danach kann es noch sehr lange spannend werden.

    lg

Seite 4 von 5 Erste 12345 Letzte

Stichworte

Thema: Ein neues Leben nach der Diagnose - Wer hats geschafft? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Umfragen bei ADHS bei Erwachsenen Forum
©2017 ADHS bei Erwachsenen Forum