Umfrageergebnis anzeigen: Wie hat sich Euer Leben verändert?

Teilnehmer
59. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ein neues Leben im Positiven.

    8 13,56%
  • Es hat sich zum Positiven verändert.

    36 61,02%
  • Wie eh und je.

    10 16,95%
  • Es hat sich zum Negativen verändert.

    4 6,78%
  • Es hat mein Leben zerstört.

    1 1,69%
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Diskutiere im Thema Ein neues Leben nach der Diagnose - Wer hats geschafft? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Umfragen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 9

    AW: Ein neues Leben nach der Diagnose - Wer hats geschafft?

    Ich kann nur sagen,Ja.Allerdings ist es nicht so das sich nach der Diagnose und mit Beginn der Therapie schlagartig alles ändert.Bei mir steht die Diagnose Adhs schon fest seit ich ein Kind bin.
    Richtig etwas verändert hat sich bei mir erst,als ich mich selber begonnen habe aktiv damit auseinander zu setzten und mich damit zu identifizieren.Vorher war das für mich eher wie ein Stempel,eine stigmatisierung.Als ich mich dann beim scheitern meines ersten Studiums wieder an Therapeuten gewendet habe,habe ich erst durch viele Gespräche und Tipps gelernt mein Leben zu strukturieren und zu ordnen.Daraufhin habe ich mit der medikamentösen Therapie begonnen,und bin mittlerweile gut auf Medikinet eingestellt.Seitdem hat sich einfach so viel verändert.Ich habe ein Studium gefunden was ich liebe,wo ich mich für begeistern kann und ich habe wieder vertrauen und Mut zu mir selber gefasst.Ich fühle mich psychisch viel besser weil ich viel mehr schaffe,Pläne habe,und weiß das ich mein Problem im Griff habe.meine Träume sind auf jeden Fall auf dem guten Wege sich zu bewahrheiten..
    Was ist denn bei dir geplant therapiemäßig?

    Liebe Grüße

  2. #12
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 10.928

    AW: Ein neues Leben nach der Diagnose - Wer hats geschafft?

    Leocadie schreibt:
    Butterblume: Was machst Du denn mit Deiner Wut?

    leocadie


    diese wut hat zum annehmen dazu gehört
    also diagnose bekommen
    wütend werden
    trauern
    und diagnose annehmen

    ich war einfach sauer und wütend dass ich mich ewig im kreis drehe
    dass ich mich noch so anstrengend kann und nichts besser wird
    zumindestens nicht auf dauer

    und dann hat die therapie gewirkt....es kam änderung....
    achja davor kam noch der stillstand,der war besonders lästig


    viele grüsse

  3. #13
    Leocadie

    Gast

    AW: Ein neues Leben nach der Diagnose - Wer hats geschafft?

    Hm. Okay.
    Das ist echt schön, dass Du damit umgehen kannst.

    "Diese wut hat zum annehmen dazu gehört
    also diagnose bekommen
    wütend werden
    trauern
    und diagnose annehmen

    ich war einfach sauer und wütend dass ich mich ewig im kreis drehe
    dass ich mich noch so anstrengend kann und nichts besser wird
    zumindestens nicht auf dauer"

    Ja, das kenne ich.
    Geändert von Leocadie ( 9.12.2012 um 01:54 Uhr)

  4. #14
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 266

    AW: Ein neues Leben nach der Diagnose - Wer hats geschafft?

    meine Diagnose ist ..über 30 Jahre her

    Ich hab mal einfach gelebt in der Zeit

    - Abi gemacht
    - Ausbildung, gut abgeschlossen
    . gereist, Ausland
    . Studiert, auch gut abgeschlossen
    . einen Job ergriffen, der mich ausfüllt und meine positiven Seiten betont
    . eine Langzeitbeziehung seit nun fast 14 Jahren etabliert

    Und ja, ich bin offzielle diagnostiziert und deutlich ADHSlerin mit kleinen motorischen Ticks, wenns hart auf hart kommt und Zwangsgedanken usw...

    Vielleicht hatte ich auch einfach Glück. Ich hätte, zur Selbsttherapie auch zu Narkotika oder Alkohol greifen können - ich habs mit Essen gemacht, das war nun nicht "schön" im wahrsten Sinne des Wortes, und nicht gesund - und ich ackere nun hart daran es immer ein bißchen mehr zu ändern aber es war auch nicht umfänglich hinderlich.
    Und ich habe keine ausgeprägte Depression als Komorbidität. Völlige Hoffnungslosigkeit und Untätigkeit lässt mein "H" gar nicht zu.

    Die Diagnose ist für mich enorm hilfreich. Ich wäre ja so oder so ich. Ich wüsste nicht, dass ich besonders auf mich achten muss, auf meine Pausen, meine Auszeiten. Ich könnte nicht über mich lachen, wenn ich nach einem Tag unter sehr vielen Menschen, an dem ich sehr gefordert bin, anfange an allem rumzufummeln und einen Redeflash bekomme.

    Im zwischenmenschlichen Bereich wäre ich nicht so aufmerksam und wüsste - ok, ich hab doch den Menschen immer noch lieb, auch wenn er mir gerade nicht genug Input gibt oder ich "schau mal ein Eichhörnchen" abgelenkt bin. Das ist soooo entspannend zu wissen.

    In den Zeiten in denen ich mich mit Essen ruhig gestellt hatte, hatte ich meine Diagnose nicht so auf dem Schirm - das passiert in 30 Jahren eben mal.
    Das war nicht hilfreich. Ich habe nichts beachtet und einfach meine Besonderheiten ignoriert. Es ging trotzdem, irgendwie. Aber gut war es nicht.

    Mein ADHS hätte ich so oder so - das ist einfach ein Teil von mir. Unauslöschlich. Die Diagnose stellt mir Wegweiser auf.

  5. #15
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 67

    AW: Ein neues Leben nach der Diagnose - Wer hats geschafft?

    Servus,

    ich weiss nun seit März, dass ich ADS habe. Ich glaube um eine einheitliche Einschätzung abzugeben ist das noch zu früh.
    Es ist eher ein Auf und Ab. Teilweise deutlich schlimmer als vor der Diagnose. Trotzdem denke ich, dass ich mit Diagnose, in Zukunft, besseer da stehe als ohne.
    Gerade im Bezug Studium und Nachteilsausgleich ist´s von Vorteil.

    Ein neues Leben ist nicht in Sicht. Man muss ja auch sehen, dass man sich lange damit rum geschlagen hat und bis das aufgearbeitet ist dauert.
    Bin aber optimistisch, dass ich es hinbekomme.

    Gruß
    Sean

  6. #16
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 3.524

    AW: Ein neues Leben nach der Diagnose - Wer hats geschafft?

    Ich habe definitiv ein neues Leben im positiven Sinne.
    Allerdings nicht wirklich durch die Diagnose sondern durch die darauf folgende Therapie , aber für die braucht man vorher nunmal ne Diagnose!



    LG

    Rose

  7. #17
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 100

    AW: Ein neues Leben nach der Diagnose - Wer hats geschafft?

    Also mein Leben hat sich irgendwie komplett verändert. Eigentlich auch nicht wirklich. Ich wusste ja schon immer, dass irgendwas nicht mit mir stimmt. Seit dem ersten Verdacht habe ich mich viel mit dem Thema auseinandergesetzt und zu meinem erschrecken festgestellt wie viel meines Charakters, ja sogar meines ganzen Seins eigentlich das ADS ist. Solcherlei Gedanken führten zu einem mittelschweren Identitätsverlusst, der sich abe langsam wieder gibt.

    Ich habe Januar in's Auge gefasst um wieder durchzustarten. Bin therapeutisch gut abgesichert und denke da geht wieder was. Aber aus der Bahn geworfen hat die Diagnose mich schon und Medikinet erwies sich leider nicht als das wundermittel welches ich erwartet hatte.

    keine Zeit... Tapatalk

  8. #18
    herrwasgeht

    Gast

    AW: Ein neues Leben nach der Diagnose - Wer hats geschafft?

    Ich nehm seid 6tagen mediknet nach meiner diagnose und ich hab das gefühl das zeug bringt ein scheis.
    Der erste tag war ok aber nach und nach habe ich das gefühl der arzt hat mir irgend ein dreck verordnet.
    Bin immer noch unkonzentriert schnell reizbar und ich werds gefühl net los das der hund mir nen placebo
    verschrieben hat......

  9. #19
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 38

    AW: Ein neues Leben nach der Diagnose - Wer hats geschafft?

    Das klingt als wärst du grad frustriert und würdest dir mehr "Wirkkraft" wünschen.

    Eventuell liegt es ja auch nur an der Dosis, nach 6 Tagen dürfte die auch noch gar nicht so hoch sein, bzw. das "einschleichen" noch nicht abgeschlossen sein. Wenn du nach erreichen der Enddosis immer noch keine Änderung merkst, einfach nochmal nachfragen. EInstellungen sind immer sehr individuell.

  10. #20
    herrwasgeht

    Gast

    AW: Ein neues Leben nach der Diagnose - Wer hats geschafft?

    Ich wünsche es mir nicht ich will es so,und denn Arzt
    werde ich mal morgen anrufen bezüglich der dosis.

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