Umfrageergebnis anzeigen: Wie leicht tut ihr euch beim Erlenen einer Sprache

Teilnehmer
108. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ich und Sprachen - 2 Feinde

    23 21,30%
  • mit viel Fleiß kann ich sie mir erarbeiten

    16 14,81%
  • ich brauche ständige Wiederholung sonst verlerne ich gleich wieder alleserne ich

    20 18,52%
  • Vokabeln lernen fällt mir schwer

    20 18,52%
  • Vokabeln hyperfokusiert und (meistens) behalten

    12 11,11%
  • Grammatik fällt mir schwer

    28 25,93%
  • Grammatik hyperfokusiert und (meistens) behalten

    8 7,41%
  • Learning by doing im Ausland funktioniert am besten

    43 39,81%
  • Mir fällt das Erlernen einer Sprache nicht schwer

    43 39,81%
Multiple-Choice-Umfrage (Mehrere Antworten sind möglich).
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Diskutiere im Thema ADHS und Sprachen im Forum ADS ADHS Erwachsene: Umfragen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #41
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 99

    AW: ADHS und Sprachen

    Als Legasthenikerin habe ich es eh nicht ganz so leicht mit der Sprache, auch wenn es mittlerweile viel besser geworden ist. Allg. ist Sprache mein absoluter Feind, mir war Mathe immer 10000mal lieber, einfach weil da die Rechtschreibung egal war xD

    Das einzige was ich kann ist Texte zu interpretieren, bei Grammatik hört es auch schon auf wenn es um die Theorie geht - in deutsch habe ich noch ein Sprachgefühl, in englisch ist es dann die Katastrophe xD

  2. #42
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 85

    AW: ADHS und Sprachen

    Also ich galt allgemein als sprachbegabt, bis wir dann in der 7. Klasse Französisch hatten. Habe wohl deutlich vor dem üblichen Alter Sprechen gelernt und dabei auch eine schneller Entwicklung vorgelegt. Das ganze dann noch mal beim Lesen lernen wiederholt und in Englisch war ich meistens deutlich besser als der Rest der Klasse, vorausgesetzt dass ich mit den Lehrern klar kam. Naja, und nu studier ich Linguistik.
    Da Sprachen aber für mich schon immer so ziemlich das faszinierenste Thema überhaupt waren könnte das auch alles an der deutlich höheren Motivation liegen, die ich nicht hätte, wenn ich mich stattdessen für Briefmarken oder irgendwas normales interessieren würde.

    Was ich mir vorstellen kann, was ADHSlern leichter fallen könnte ist das intuitive Verständnis von Grammatik. Vorausgesetzt es stimmt, dass wir grundsätzlich intuitiver denken als andere. Wenn ich Nachhilfe gegeben hab hab ich soweit wie Möglich auf theoretische Grammatik-Erklärungen verzichtet weil ich einfach glaube, dass die zum Erlernen eine Sprache reine Zeitverschwendung sind. Kein Mensch kann eine Sprache wirklich sprechen, wenn erst mal eine halbe Stunde überlegt werden muss, ob das jetzt die richtige Zeitform ist oder das Adverbial an der richtigen Stelle steht. Das muss alles spontan während dem Sprechen funktionieren und das kommt nur durch jede Menge Übung die dabei hilft, ein Gefühl für die Sprache zu entwickeln sodass eben nicht mehr bewusst darüber nachgedacht werden muss. So ähnlich wie man die Beine beim Laufen automatisch bewegt. (Vieles was an Englischer Grammatik in der Schule gelehrt wird stimmt sowieso nicht oder ist bei weitem nicht so eindeutig wie Lehrer das gerne behaupten.)

  3. #43
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 230

    AW: ADHS und Sprachen

    Ich behaupte einmal, ganz vorsichtig, dass ich sprachbegabt bin; und versuche, dabei nicht eingebildet zu klingen.

    Sprachen sind für mich, so etwas wie Musik. Jede Sprache hat (für mich) eine eigene Melodie. Höre ich eine Sprache oft genug, dann beherrsche ich sie auch. Da liegt aber auch bereits das Problem: Grammatik lernen... tja, das nützt bei mir nichts. Dativ, Akkusativ, Genitiv, Passiv, Aktiv und all der Kram sagt mir sooo waaas von gar nichts! Ich kann mir die Wörter merken aber was sich dahinter versteckt? Mystisch... Ich kann und will es nicht erklären! Ich haaasse Grammatik! Und trotzdem habe ich Deutsch, innerhalb von sechs Monaten gelernt. Schweizerdeutsch "eignete" (es ist ja keine offizielle Sprache) ich mir drei Monate später an. Ich spreche fünf Sprachen (drei davon auf Muttersprachniveau).

    Inzwischen vermute ich, dass meine Sprachbegabung etwas mit meinem extrem sensiblem Gehör zu tun haben könnte. Es ist so sensibel, dass es manchmal weh tut. Busfahren ohne Kopfhörer? Folter. Schmatzen am Tisch? Zu lautes kauen? Zu hohe Töne? Löst bei mir immer wieder peinlich kindische (ADHS-) Wutanfälle aus.

    Tatsächlich ertappe ich mich (und darauf bin ich nicht gerade stolz) oft dabei, wie ich in Gedanken meine Gesprächspartner korrigiere... Immerhin nur in Gedanken... Als Kind war ich deutlich weniger rücksichtsvoll...

  4. #44
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 85

    AW: ADHS und Sprachen

    Inzwischen vermute ich, dass meine Sprachbegabung etwas mit meinem extrem sensiblem Gehör zu tun haben könnte. Es ist so sensibel, dass es manchmal weh tut. Busfahren ohne Kopfhörer? Folter. Schmatzen am Tisch? Zu lautes kauen? Zu hohe Töne? Löst bei mir immer wieder peinlich kindische (ADHS-) Wutanfälle aus.
    Krass, da kann ich echt jedes Wort unterschreiben. Wenn Leute laut essen weckt das in mir echt Mordfantasien, egal wie lieb ich sie sonst habe. Pfeifen ist ganz ohne Übertreibung körperliche Folter für mich.
    Ich halt's aber für unwahrscheinlich dass das alleine das Lernen einer Sprache erleichtert. Gehört ja noch ein bischen mehr dazu, als das Erkennen der richtigen Laute.

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