Umfrageergebnis anzeigen: Ist AD(H)S eine Krankheit?

Teilnehmer
101. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ja!

    28 27,72%
  • Nein!

    28 27,72%
  • Es ist keine Krankheit sondern ein Syndrom

    32 31,68%
  • Ich habe einen eigenen Gedanken (und schreibe den auch unten hin)

    19 18,81%
Multiple-Choice-Umfrage (Mehrere Antworten sind möglich).
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Zeige Ergebnis 51 bis 60 von 81

Diskutiere im Thema Ist ADS / ADHS eine Krankheit? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Umfragen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #51
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 201

    AW: Ist ADS / ADHS eine Krankheit?

    ADS ist keine Krankheit! Ich nenne es Charakter!!!

  2. #52
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 867

    AW: Ist ADS / ADHS eine Krankheit?

    Wenn einen ADHS nicht belastet und im Leben beeinträchtigt, kann man sie als eine Art "Charakterzug" sehen. Doch sobald man darunter leidet ist es eine Störung.
    Das Wort Krankheit paßt irgendwie nicht. Diese ADHS- Krankheit- Verbindung schürt eher Vorurteile. ADHS als Krankheit zu bezeichnen wäre zwar irgendwo in Ordnung, doch muß man da mit dem Sprachgefühl jonglieren. Viele sehen ADHS mit Verbindung dem Wort Krankheit als Ausrede für nicht sich zusammenreißen wollen.

    Störung klingt für mich besser. Weil man damit ein Leiden beschreibt, welches das Leben beeinflusst. Mit Krankheit assozieren die meisten Krebs, MS und so weiter.

    Anerkannt sollte ADHS trotzdem sein!

  3. #53
    Freischalte-Mail noch nicht bestätigt

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 171

    AW: Ist ADS / ADHS eine Krankheit?

    Ich habe "NEIN!" angekreuzt. Warum?

    Ich finde, dass ADS oder ADHS etwas ganz besonderes ist. Schließlich hat es auch seine Vorteile! Gerade, wenn ich mich stark für etwas interessiere und
    dann aufeinmal wieder so hyperfokusiert bin, dann kann ich an etwas arbeiten wie ein Stier, bin voller Freude und mein Umfeld ist immer wieder erstaunt.
    Ich denke, es ist nicht krankhaft, die Umwelt anders wahrzunehmen als der Durschnittsmensch.

    Ehrlich gesagt finde ich es nur schade, dass es in unser Gesellschaft kaum Platz für Leute mit ADS/ADHS gibt. Habe manchmal das Gefühl, dass es wohl
    von der Gesellschaft so gefordert wird, dass alle Menschen gleich "ticken" sollen.

    Okay das war vielleicht etwas hart, aber ich denke mal ohne MPH wäre ich auch nicht in der normalen Welt arbeitsfähig, was insofern natürlich bedeutet, dass
    ich ohne, weiter in den Tag hineinträumen würde...

    Ich finde das an sich nicht krankhaft, denn das bin ja "ich" und so bin "ich". Allerdings ist es trotzdem eine Beeinträchtigung, die viele Lebensbereiche ausklammert, wodurch mit der Zeit, jedenfalls bei mir ein enormer Leidesdruck entstanden ist...

    Wenn, dann ist es max. eine "Störung". Wobei ich auch diese Wortwahl hart finde. Ich sehe lieber jeden Menschen so wie er ist und bezeichne es ungern als
    Störung.
    Geändert von der87 ( 3.05.2012 um 11:17 Uhr)

  4. #54
    OMMM-Beauftragte

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 5.742

    AW: Ist ADS / ADHS eine Krankheit?

    Ich definiere es nicht als Krankheit, sondern als Behinderung - ich fühle mich persönlich absolut behindert durch den Sch*** ... klar, zum Überleben ist es notwendig, sich die positiven Seiten rauszuziehen und die Potentiale und Ressourcen zu erkennen und steuern zu können ... die Nachteile überwiegen für mich jedoch aktuell noch und ich könnte für ein wenig weniger an Kreativität gut und gerne auf den restlichen Mist verzichten

  5. #55
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 113

    AW: Ist ADS / ADHS eine Krankheit?

    Wow, hier in dem Thread ist ja inzwischen ganz schön was los!
    (Es wählen ja echt viele die Antwort mit der Störung... die hatte ich eigentlich nur als Scherz dabei, das Störung die korrekte Bezeichnung ist ist mir schon bewusst, das muss man nicht Abstimmen... ^^)

    habitbreaker schreibt:
    Ich definiere es nicht als Krankheit, sondern als Behinderung - ich fühle mich persönlich absolut behindert durch den Sch***
    Die Wortwahl gefällt mir zwar ganz und gar nicht, aber deine Aussage ist richtig. Sogar so richtig, dass du 50% auf dem Behindertenausweis bekommen kannst!

    Ich wurde schon oft gefragt, ob ich einen beantragen will, hab es aber nicht gemacht. Was bringen schon 50%? Ist es das Wert, sich dafür dieses Stigma auch noch aufdrücken zu lassen?

    EDIT:
    Ich meinte Syndrom, nicht Störung.
    Geändert von cypher2k1 ( 3.05.2012 um 22:48 Uhr)

  6. #56
    m-s


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 296
    Ich würde sagen, ADS Menschen haben sich entwickelt, weil sie in früheren Zeiten einen gesellschaftlichen Nutzen hatten.

    Heute wird dieser Typ Mensch so nicht mehr gebraucht.

    Zumindest mir gelingen die Anpassungen an die heutige Gesellschaft nur bedingt und mit großen Anstrengungen. Die Medikamente verändern das. Insofern würde ich nicht sagen das ADS eine Krankheit ist, sondern es sind Anpassungsschwierigkeiten, also Evolutionäre

  7. #57
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 199

    AW: Ist ADS / ADHS eine Krankheit?

    Ich hatte nicht die Muße, mir alle Beiträge zum Thema durchzulesen ... also gut möglich, daß ich jemanden ungewollt zitiere oder / und schon Dagewesenes erwähne.

    Gerade wenn ich mich gelegentlich mit Themen wie psych. Erkrankungen, Störungen etc. beschäftige, habe ich - bewußt überspitzt dargestellt - häufig den Eindruck, daß Nonkonformität (in allen möglichen Varianten) gerne und schnell als 'unnormales' und 'krankhaftes' Verhalten eingeordnet wird.

    Diverse aus (unerkannter) ADD resultierende 'Begleiterscheinungen' mögen krankhaft sein - ADD hingegen empfinde ich persönlich nicht als Krankheit, sondern eher als 'biologische / genetische Besonderheit' und daß die davon 'betroffenen' Menschen lediglich Schwierigkeiten haben, ihre gesellschaftliche 'Nische' zu finden bzw. akzeptiert zu werden.

  8. #58
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 28
    Forum-Beiträge: 370

    AW: Ist ADS / ADHS eine Krankheit?

    ich fands jetzt garnicht mal so leicht, da was auszuwählen.

    Klar ist es nach heutigen Gesichtspunkten Störung, schließlich stimmt was mit unserem Dopaminhaushalt nicht - das ist aber natürlich auch wieder vom Blickwinkel abhängig, hätten 90 % der Gesellschaft ADHS würde da natürlich der Jetzt-normal-Dopaminhaushalt und das jetzige Normverhalten als Störung gelten. Reine Definitionssache eben.
    Trotzdem fühl ich mich in doch garnicht mal so wenigen Aspekten meines Lebens nicht sonderlich gestört, sondern eher bereichert.

    Und da halten meine und Lissys Meinung Händchen ... manchmal kann ichs auch nur als Charakter bezeichnen - denn davon haben alle ADHSler, die ich bis jetzt kennenlernen durfte, ne ganze Menge. Sie alle und auch ich sind manchmal schwach, manchmal sehr stark, furchtlos und mutig, dann wieder so klein mit Hut, lustig, humorvoll, Spielkinder, in manchen Situationen zum verrückt werden hilflos, dann aber wieder unendlich weise, Beschützer, Träumer, Revolutionäre im Kleinen, liebenswert, gütig und gerecht und und und ...
    genug gelobhudelt jetzt.

    Dann ... fühl ich mich in einigen Momenten aber trotz allem positiven auch wie der erste Mensch, in den praktischen Dingen tageweise völlig lebensunfähig und bin froh, dass ich das nicht allein bewältigen muss. Obwohl ich manchmal eher das Gefühl habe, dass es die Anderen sind, die Lebensunfähig sind.

    ... also irgendwie von allem ein bisschen.

  9. #59
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 199

    AW: Ist ADS / ADHS eine Krankheit?

    Kahless schreibt:
    [...] ... manchmal kann ichs auch nur als Charakter bezeichnen - denn davon haben alle ADHSler, die ich bis jetzt kennenlernen durfte, ne ganze Menge. Sie alle und auch ich sind manchmal schwach, manchmal sehr stark, furchtlos und mutig, dann wieder so klein mit Hut, lustig, humorvoll, Spielkinder, in manchen Situationen zum verrückt werden hilflos, dann aber wieder unendlich weise, Beschützer, Träumer, Revolutionäre im Kleinen, liebenswert, gütig und gerecht und und und ...
    genug gelobhudelt jetzt.

    Dann ... fühl ich mich in einigen Momenten aber trotz allem positiven auch wie der erste Mensch, in den praktischen Dingen tageweise völlig lebensunfähig und bin froh, dass ich das nicht allein bewältigen muss. Obwohl ich manchmal eher das Gefühl habe, dass es die Anderen sind, die Lebensunfähig sind.
    ... [...]
    Ich habe zwar irgendwie (an) das Gleiche gedacht / gemeint, aber Du hast es viel schöner umschrieben! Nahezu 'gänsehaut-artig' *bibber* ... hihi ...

    Danke!

    Knalljacke

  10. #60
    OMMM-Beauftragte

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 5.742

    AW: Ist ADS / ADHS eine Krankheit?

    Knalljacke schreibt:
    und daß die davon 'betroffenen' Menschen lediglich Schwierigkeiten haben, ihre gesellschaftliche 'Nische' zu finden bzw. akzeptiert zu werden.
    hm - also wenn ich mich auf irgendeine Art verhalte oder eine bestimmte Meinung vertrete, die ich absolut für richtig halte, dann bin ich ziemlich schmerzfrei, was die gesellschaftliche Akzeptanz betrifft ... das "Blödvolk" () will mir keine Nische zur Verfügung stellen? Egal, schlimmstenfalls nehme ich die Ellbogen (allerdings wirklich erst in allerletzter Instanz, wenn es um das Überleben geht ...) -

    ich meine mit Behinderung viel mehr die Situationen oder Phasen, in welchen ich mich ganz klar durch das was-auch-immer-in-mir fremdgesteuert fühle, wenn der Hampelmann da drin mir mit seinem längeren Arm die Hand vor die Stirn legt und mich vor mir selbst auf Abstand hält und ich zappeln und treten kann und nicht dran komme, weil Arm zu kurz ... blöd ...

    Wenn ich also in mir selber keine Nische finde und das in mir absolut inakzeptabel finde, weil das Negative nur nervt und unnütz ist wie ein Kropf ... wofür bitteschön soll das vorschnelle wütende Impulsrumpelstielzchen gut sein? mit welchem "sprituellen Sinn" ()kann ich die ewige Schusselei, das dauernde, zeitraubende, ineffektive Verlegen von Dingen aufwerten?

    Nee - hilft nix ... am Ende sehe ich sogar eine ungerechte, ungleiche Kosten-Nutzen-Verteilung ... alles, was ich als positiv aus dem was-auch-immer-in-mir ziehen kann, kommt auch anderen zu Gute ... alles Negative fällt am Ende (nachdem auch alle anderen in meinem Umfeld ihr Portiönchen abbekommen haben) auf mich zurück, da ich den gesamten Verhaltensaufwand habe, den sch*** in den Griff zu bekommen ...

    *aaaaarrrrgggggrrrrrmppppfffff ffff

    neneneneee - schon gut - bin totaaaaaaal ausgeglichen ...






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