Umfrageergebnis anzeigen: Ist AD(H)S eine Krankheit?

Teilnehmer
101. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ja!

    28 27,72%
  • Nein!

    28 27,72%
  • Es ist keine Krankheit sondern ein Syndrom

    32 31,68%
  • Ich habe einen eigenen Gedanken (und schreibe den auch unten hin)

    19 18,81%
Multiple-Choice-Umfrage (Mehrere Antworten sind möglich).
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Diskutiere im Thema Ist ADS / ADHS eine Krankheit? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Umfragen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #21
    ADLer

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 3.384

    AW: Ist ADS / ADHS eine Krankheit?

    upps..

    hirnbeiss..sry bist du schon auf dem wege nach oldenburg???

    ich seh dich grad vor mir mit dem karren am wegesrand....

    upps zum thema ..


    ist doch ganz einfach ( manchmal und irgendwie)

    durch mein unerkanntes ADS und die Schwierigkeiten in Kombi mit der eigenen Persönlichkeit und den verflixten Normen und Grenzen in unserer Gesellschaft

    bin ich schon krank geworden..oder war oft krank..

    aber auf dem wege ( nicht mit dem karren / menno kopfkino) der gesundheit...



    Das ADHS nachweislich neurobiologische Ursachen hat..bringt uns nun einen schritt weiter..

    Krankheit zu definieren..fällt mir weiterhin, wie auch andere definitionen schwer..

    LG

  2. #22
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 372

    AW: Ist ADS / ADHS eine Krankheit?

    Ich habe hier noch nicht alles gelesen, aber mir auch schon einmal über das gleiche Thema Gedanken gemacht und hier ausführlich meine Meinung geschrieben:

    http://adhs-chaoten.net/ads-adhs-erw...krankheit.html

    Nicht jedes AD(H)S muss eine Krankheit sein und durch die eventuellen Begleiterkrankungen und die unterschiedliche Ausprägung kann man diese Frage wohl nicht allgemein beantworten.

  3. #23
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 24
    Forum-Beiträge: 70

    AW: Ist ADS / ADHS eine Krankheit?

    @Laubsammler
    Jetzt ist mir bewusst was du meinst, natürlich damit hast du durchaus recht.
    Leider ist es in den meisten Fällen von AD(H)S nicht so.

    MfG Sero

  4. #24
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 48

    AW: Ist ADS / ADHS eine Krankheit?

    hab jetzt leider net alle beiträge hier gelesen.
    ich meine , dass adhs keine krankheit im sinne von krankheit ist. da adhs auch recht viele positive eigenschaften mit sich bringt. was wohl kaum auf eine KRANKHEIT zurückzuführen ist.
    natürl ist es anstrengend & hat ebenso viele negative seiten, wie aber sehr viel positive.
    u diese gilt es zu fordern. an sich selbst & im besten falle mit unterstützung der gesellschaft.
    leicht ist wie gesagt anders

  5. #25
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 25
    Forum-Beiträge: 210

    AW: Ist ADS / ADHS eine Krankheit?

    Ich seh ADHS als Hassliebe an.

    Es hat zwar negative Seiten die man im Alltag deutlich spürt, aber auch positive Seiten die mich irgendwie ausmachen.

  6. #26
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 352

    AW: Ist ADS / ADHS eine Krankheit?

    Last das bloss mal die Krankenkassen hören, dann ist es vorbei mit Kostenübernahme für Medikinet usw. Dann können wir ja die vielen positiven Eigenschaften vpll ausleben....

  7. #27
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 372

    AW: Ist ADS / ADHS eine Krankheit?

    Last das bloss mal die Krankenkassen hören, dann ist es vorbei mit Kostenübernahme für Medikinet usw. Dann können wir ja die vielen positiven Eigenschaften vpll ausleben....
    Das stimmt Chaote_Tom, es könnten falsche Schlussfolgerungen daraus gezogen werden. Darum schreibe ich noch einmal meine Meinung dazu:

    Wenn sich das AD(H)S bei einigen oder vielleicht auch vielen von uns nicht immer nur negativ oder sogar manchmal positiv auswirkt, bedeutet es nicht automatisch, dass es grundsätzlich nicht behandelt werden sollte.

    Ich finde es sehr wichtig, dass die AD(H)S-Behandlung von den Krankenkassen übernommen wird!
    Obwohl ich mich meist wohl fühle und eher selten eine innere Unruhe verspüre, würde ich meine Aufmerksamkeit gerne besser steuern können. Da ich aufgrund anderer Erkrankungen keine weiteren Medikamente einnehmen sollte, kann ich mich leider nicht behandeln lassen. Ich würde es andernfalls tun.

    Allerdings vermute ich, dass man nicht automatisch krank ist, weil man ein AD(H)S hat. Es kommt unter anderem auf die Auswirkungen, den Schweregrad und die Lebensumstände an.
    Es müsste außerdem definiert werden, was man als krank ansieht. Für mich spielt der Leidensdruck dabei auch eine große Rolle.

    Übrigens bin ich inzwischen davon überzeugt, dass Krankheiten im Allgemeinen Vorteile haben können. Deshalb sollten sie aber trotzdem behandelt werden.

    Zum Beispiel haben mir frühere lebensbedrohliche Erkrankungen geholfen, bewusster zu leben und nicht alles als selbstverständlich anzusehen. Ich genieße mein Leben daher jetzt besonders intensiv (sofern die Umstände es zulassen).

    Ob man eher dazu neigt, etwas optimistisch oder pessimistisch zu sehen, scheint wohl auch viel in der Natur des Einzelnen zu liegen.
    Ich neige in düsteren Phasen meines Lebens ebenfalls dazu, alles eher negativ zu sehen (darum kann ich mich gut in diejenigen einfühlen, denen es meist nicht so gut geht), doch glücklicherweise sind diese Gefühlszustände bei mir bisher seltener vorgekommen und in den anderen Zeiten ist für mich „das Glas halb voll“ und nicht „halb leer“.

  8. #28
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 352

    AW: Ist ADS / ADHS eine Krankheit?

    @celine

    das finde ich richtig. ADHS ist eine Krankheit oder kann zur Krankheit führen, dabei ist wichtig ob ein leidensdruck besteht usw. Welche Schlussfolgerungen jeder einzelne daraus zieht ist eine andere Geschichte.

    Das ist jetzt bildlich gemeint, bitte nicht falsch verstehen, ein Mensch der ein Unfall hat und z.B. ein Bein verliert ist behindert (lt. Definition), wenn dieser Mensch bei der Olympiade für Behinderte den ersten Platz belegt, ist er dann nicht mehr behindert?
    Es gibt eine ähnliche Diskussion hier im Forum über den 7. Sinn der Adhs´ler, da denke ich ähnlich wie mit der Krankheit.

    Ich finde es sehr gut, wenn man mit ADHS ein gutes Leben führen kann und trotz bzw. mit der Krankheit ein lebenswertes leben erreicht wird. mir streuben sich nur die Nackenhare, wenn in manchen Thread "vom Segen des ADHS" getönt wird und dann noch solche Thesen wie "Fortschritt der Evolution", gab es wirklich alles schon hier.

    Das klingt für mich einfach greulich und ist nicht weit entfernt vom "Elitedenken".

    Lg tom

  9. #29
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 372

    AW: Ist ADS / ADHS eine Krankheit?

    Lieber Chaote_Tom,

    ich würde deinen Vergleich auf mich und meine Familie bezogen gerne etwas abändern.

    Für mich ist es so, als ob man sich gelegentlich sein Bein verrenkt und dann mit den Gesunden nicht mehr mithalten kann. Andere Male versucht man sie vielleicht zu überholen, siegt sogar oft, kann dann aber manchmal nicht mehr laufen, weil man sich verausgabt hat.


    Doch irgendwie passen Vergleiche so schlecht, weil sich unser AD(H)S so unterschiedlich äußern kann.
    Ich glaube, dass es einige gibt, denen es vorwiegend sehr schlecht geht und manch Anderer fühlt sich vorwiegend wohl.
    Es ist alles irgendwie richtig, weil alles vorkommen kann.

    Es ist aber ein Segen, dass es die Medikamente gibt – auch bei Kindern, weil dadurch sicherlich eher weniger Drogenprobleme oder psychische Probleme entstehen.
    Die Gesellschaft sollte aber auch besser aufgeklärt werden, damit sich die Bedingungen für uns bessern und der Leidensdruck kaum noch entstehen muss.


    Diese Diskussion mit Christopher Lauer, einem Arzt und einem Philosophen, dem ich allerdings nicht zustimmen kann, fand ich auch ganz gut (rechts zum Hören drücken):

    SWR2 Forum: Im Notfall Ritalin



    http://adhs-chaoten.net/ads-adhs-pre...her-lauer.html

    LG
    Celine

  10. #30
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 362

    AW: Ist ADS / ADHS eine Krankheit?

    Vor einiger Zeit hätte ich mich gewehrt mit allen Mitteln ADS als Krankheit zu sehen.
    Wenn es keine Krankheit ist, dann stellt sich die Frage wieso wird soviel um Medikamente gerungen?
    Medikamente braucht man wenn man krank ist, oder ?
    Ich habe Asthma, dass ist auch eine Krankheit und steht mir weniger im Weg als das ADS.
    Wenn ich schlecht Luft bekomme nehme ich mein Spray und gut is.
    Nehme ich mein MPH dann is noch lang nicht alles o.k. Trotzdem verlege ich den Brief den ich grad geschrieben habe und kann ihn nicht finden, bis ich ihn nochmal schreibe usw.
    Ich habe eine schwere chronische Darmentzündung und das ist eine echt fiese Krankheit, die auch mit Schmerzen verbunden ist.
    ADS macht körperlich keine Schmerzen, dass machen Depressionen auch nicht, trotzdem leiden Betroffene und das ist auch eine Krankheit.
    Inzwischen sag ich ja, es ist eine Krankheit. Wie bei vielen Krankheiten ist es unterschiedlich stark ausgeprägt, die einen leiden mehr die anderen weniger.
    Lillemoor

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