Umfrageergebnis anzeigen: Ist AD(H)S eine Krankheit?

Teilnehmer
101. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ja!

    28 27,72%
  • Nein!

    28 27,72%
  • Es ist keine Krankheit sondern ein Syndrom

    32 31,68%
  • Ich habe einen eigenen Gedanken (und schreibe den auch unten hin)

    19 18,81%
Multiple-Choice-Umfrage (Mehrere Antworten sind möglich).
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Diskutiere im Thema Ist ADS / ADHS eine Krankheit? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Umfragen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 12

    AW: Ist ADS / ADHS eine Krankheit?

    Hi Serotonin,
    ich habe kein Problem damit die "Diagnose" ADS als Krankheit anzunehmen. Vielleicht, weil ich auch den Begriff "Diagnose" als solches nicht als etwas "krankhaftes" sehe. Meine Definition von Diagnose lautet:
    Diagnose ist eine überprüfbare, zeitlich begrenzte Aussage darüber, wie man jemandem helfen kann.
    Ich finde es für mich sehr schlüssig.

    Lg

  2. #12
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.871

    AW: Ist ADS / ADHS eine Krankheit?

    Revolvermann schreibt:
    Ich fühle mich nicht wie ein Kranker (Bin aber auch nicht in psychologischer Behandlung und lehne bis jetzt auch jegliche Medikation ab), da
    ich für mich finde,dass vieles was aus dem ADS resultiert mit konsequenter Selbstreflexion und Übung von Lösungsstrategien zu bewältigen ist.
    So sehe ich es zumindest in meinem Fall.
    Da sprichst du einen guten Punkt an, der mir so gar nicht bewusst war: Die Ausprägung und der Schweregrad der ADHS bei jedem einzelnen, was sich natürlich im Laufe des Lebens ändert.
    Ich habe lange Zeit ganz gut damit leben können, auch ohne Diagnose. Damals habe ich mich anders gefühlt, aber nicht krank.
    Heute sind meine Einschränkungen, Schwierigkeiten und Folgen so groß, dass ich mich krank fühle.

    Revolvermann schreibt:
    Krank ist für mich eine Schublade in die ich nicht gesteckt werden möchte, denn ich bin nich Abhängig von der hilfe anderer Leute und ich
    brauche auch keinen Sonderstatus (besonders keine dummen Bemerkungen zum ADS).
    Bei mir ist das so, dass ich zwar keinen Sonderstatus möchte, es ist mir peinlich. Aber ich habe gelernt, Hilfe anzufordern und vor allem anzunehmen und für mich vor allem im Beruf Sonderregelungen zu vereinbaren, die es mir leichter machen, meinen Beruf auszuüben. Z.B. muss ich morgens nicht mehr so früh anfangen mit arbeiten. In der Arbeit habe ich daher einen Sonderstatus.
    Abhängig von der Hilfe anderer bin ich nicht. Aber mein Leben ist um einiges einfacher und leichter geworden.
    Mein Leben ist sowieso schon schwer genug, warum soll ich es mir noch schwerer machen? Warum soll ich nicht über meinen eigenen Schatten springen und Hilfe annehmen?
    Für mich ist das Annehmen von Hilfe kein Zeichen von Schwäche. Es erfordert sehr viel Mut zu sagen, dass man alleine nicht weiter kommt und Hilfe braucht.

    Revolvermann schreibt:
    Ich bin genauso fähig alles zu erreichen was ich will wie JEDER, auch wenn das für mich vielleicht mehr oder andere Arbeit bedeutet.
    Nein, ich kann nicht alles erreichen, was ich will. Primaballerina z.B. werde ich in meinem Alter nicht mehr.
    Und ich habe mich damit abgefunden, dass einige Dinge für mich einfach nicht möglich sind bzw, wenig sinnvoll.
    In meinem Job z.B. muss man, um aufzusteigen, viel mehr Verwaltungskram machen und weniger Kundenarbeit. Ich wäre also weniger im Außendienst unterwegs und würde aber mehr Zeit am Schreibtisch verbringen. Das wäre ADHS bedingt ein echtes Problem für mich.
    Diesen Traum habe ich daher aufgegeben.
    Dafür ist jetzt Platz für neue Träume und ich habe auch wieder die Kraft, diese Träume zu verwirklichen.

    ADHS zu akzeptieren heißt für mich, meine Grenzen zu akzeptieren und mir ein Leben innerhalb dieser Grenzen einzurichten.
    Ich nehme meine Schwächen an, akzeptiere sie und lebe mit ihnen.

    Mein Leben ist immer noch hart und mein Weg ist steinig.
    Aber ich habe mittlerweile nicht mehr das Gefühl ständig gegen mich selber zu kämpfen.

  3. #13
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 352

    AW: Ist ADS / ADHS eine Krankheit?

    Ich habe mit Krankheit abgestimmt. bei jeder psych. Krankheit gibt es "Grenzfälle". Wo ist der Unterschied zwischen depressiver Verstimmung und Depression? Auf den ersten Blick viele Ähnlichkeiten, doch dann kommen die Faktoren Schwere, Länge der depr. Symptome ins Spiel und in der Medizin gibt es da auch noch den Begriff "Leidensdruck".

    Für die verschiedensten ADHS`ler denke ich ist eine ähnliche Auslegung möglich. Bei einer Depression spielen ja auch gesell. Bedingungen eine Rolle (Arbeitsleben, Familie) die auch Krankheits verstärkend wirken können und keiner fragt ob Depressionen eine Krankheit sind.

    lg Tom

  4. #14
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.871

    AW: Ist ADS / ADHS eine Krankheit?

    Für uns ist es wichtig, dass die Öffentlichkeit und die Krankenkassen ADHS als Krankheit anerkennen, wenn wir zukünftig die Kostenübernahme für alle ADHS-Medikamente erhalten möchten. Und auch wenn wir spezielle Therapien (Konzentrationstraining, Ergotherapie etc.) von der Krankenkasse erstattet haben möchten.

    Das fängt ja schon bei der Diagnostik von ADHS an. Ein niedergelassener Arzt muss quasi für die Diagnostik Geld verlangen, weil er sonst ein Minusgeschäft macht, denn von der Krankenkasse bekommt er zuwenig dafür. Die umfangreichen Tests, Gespräche und Untersuchungen, die eine solide ADHS-Diagnostik erfordern, kosten mehr als das, was die Krankenkasse bereit ist zu zahlen.
    So entstehen Wartelisten und ettliche Betroffene müssen sehr lange warten bis sie endlich Hilfe bekommen.
    Auch in den Schulen erhalten Kinder mit ADHS nicht die spezielle Förderung, die sie bräuchten, um ihre Defizite kompensieren zu lernen.


    Wenn ADHS in der Öffentlichkeit nicht als Krankheit wahrgenommen wird, dann werden wir kaum Chancen haben an der aktuellen Situation was zu ändern.

  5. #15
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 24
    Forum-Beiträge: 70

    AW: Ist ADS / ADHS eine Krankheit?

    @ Laubsammler

    Diagnose ist eine überprüfbare, zeitlich begrenzte Aussage darüber, wie man jemandem helfen kann.
    Für mich nicht schlüssig. Diagnose ist ja nichts anderes, als eine Feststellung einer definierten Krankheit.
    Ich weiß nicht wie du es meinst das man jemandem helfen kann?!
    Es gibt auch Diagnosen von Krankheiten und den Leuten kann man nicht helfen.

    Vielleicht habe ich dich auch einfach falsch verstanden.

    MfG Sero

  6. #16
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 124
    Hallo.

    ADS/ADHS ist (kann) eine Gabe (sein).


    Gruß
    Conscience


    --

  7. #17
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 113

    AW: Ist ADS / ADHS eine Krankheit?

    Laubsammler schreibt:
    ich habe kein Problem damit die "Diagnose" ADS als Krankheit anzunehmen. Vielleicht, weil ich auch den Begriff "Diagnose" als solches nicht als etwas "krankhaftes" sehe. Meine Definition von Diagnose lautet:
    Diagnose ist eine überprüfbare, zeitlich begrenzte Aussage darüber, wie man jemandem helfen kann.
    Ich finde es für mich sehr schlüssig.
    Ich hätte eine andere Definition, aber vielleicht meinen wir ja das gleiche:
    Eine Diagnose ist die sachliche Feststellung einer Anomalie nach medizinischen Richtlinien.
    Ich denke, mehr als eine Anomalie ist es erst mal wirklich nicht. Krankheitswert erhält diese erst, durch den subjektiven Leidensdruck.

    Schnubbel schreibt:
    also da muss ich Dir für meine Person widersprechen.
    Ich kann gerade das was mich interessiert lernen. Ich übe auch den Beruf aus, der mir gefällt und ich habe mir den Arsch aufgerissen, um zu zeigen, dass ich was kann... Die Wahl der Aufgaben, die ich erfüllen darf, kann ich sogar mitbestimmen. Und ich arbeite auch nicht nach Vorlage. Es gibt Dinge, an die ich mich auf Arbeit halten muss, das ist klar, das muss jeder. Aber, wie ich mein Ziel erreiche, das darf ich entscheiden. Das Ergebnis muss passen.
    Ja, du hast Recht. Ich arbeite auch selbständig in Heimarbeit; mache ein Studium an der Fernuni. Ich habe alles so konstruiert, um maximale Freiheit zu erhalten. Das Problem ist nur: ich bin erwachsen. Für mich kommt diese Freiheit zu spät, denn ich habe inzwischen schon eine ganze Liste von Folgeerkrankungen.


    Fliegenpilz schreibt:
    Ich sehe ADHS als Defekt, als Störung im Gehirn, als Krankheit. Was ist so schlimm daran, krank zu sein?
    Was ist so schlimm daran, sich nicht krank zu fühlen?^^

    Ich versuche es dir anhand meiner anderen Erkrankungen zu verdeutlichen. Das kann dann ja jeder auch mal für sich selbst überlegen. Ich stelle mir also vor, dass ich der einzige Mensch auf der Welt wäre (oder einfach, dass man vollkommen alleine und unabhängig leben würde). Dann denke ich an meine einzelnen Erkrankungen, in welchen Situationen sie mir Probleme machen, wie ich empfinde...

    Die Depressionen würden mich niederschmettern. Da spielt es keine Rolle ob man allein ist, man fühlt sich sowieso ständig einsam...
    Die Zwänge würden mich wohl auch in die Einsamkeit begleiten, denen könnte ich auch nicht weg laufen...
    Gleiches gilt natürlich auch für ALLE körperlichen Erkrankungen...

    Was ist nun bei ADHS mMn anders? Ich sehe es so, das Probleme mit ADHS immer nur bei der Interaktion mit der Umwelt entstehen. Wenn ich lerne, ohne von jemandem unter Zeitdruck gesetzt zu werden stören mich auch keine Konzentrationsprobleme. Im Gegenteil: es springt sogar ständig der Hyperfokus an und ich mache tolle Fortschritte. Viele kennen das bestimmt aus irgendeinem Hobby. Unruhe stört mich als Erwachsenen ohnehin eher weniger. Wenn ich unruhig bin, gehe ich joggen. Ein Kind hat es da nicht so einfach, da es oft zur ruhe gezwungen ist, besonders in der Schule. Impulsivität hat auch eher soziale Konsequenzen. Impulsivität bei ADHS bezieht sich meistens auf vorschnelle, sozusagen instinktive Handlungen. Es sind selten selbst schädigende Handlungen wie beim Borderline. Falls doch, war das weder bewusst noch unbewusst beabsichtigt.

    Ich denke wirklich, dass es die mangelnden Entfaltungsmöglichkeiten und das fehlende Verständnis sind, was uns Krank macht... und das es diese Folgeerkrankungen sind, durch die wir uns krank fühlen.

  8. #18
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 12

    AW: Ist ADS / ADHS eine Krankheit?

    @Serotonin

    Hi Sero.
    Ich denke, du hast mich da schon richtig verstanden. Aber ich muss es wahrscheinlich besser erklären. Also.....
    Viele Diagnosen, die gestellt werden, werden auf Grund von Fakten gestellt. Wie zum Beispiel Krebs, Schlaganfall, Brüche, Herzinfarkt, etc. Sie sind klar zu überprüfen und nachzuweisen. Wenn ich nun einen neuen Patienten aufneheme mit der Diagnose Kahnbeinbruch, dann hab ich eine Idee, was ich als Therapeut tun kann, um ihm zu helfen. Irgendwann ist der Knochen verheilt und die Diagnose gilt nicht mehr. Die hatte er mal, aber es ist alles verheilt.
    Dann gibt es Diagnosen, die auf Grund von Ausschlussverfahren und einer bestimmten Zusammensetzung von Symptomen gestellt werden. Wie z.B. ADS. So auch bei mir. Meine Kindheitsgeschichte und meine aktuelle Situation haben zu dieser Diagnose geführt. Ich neheme nun Methylphenidat und es hilft. Und nur das zählt für mich. Nun könnte es ja trotzdem sein, dass bei der Überprüfung meines Kopfgelenks heraus kommt, dass ich seid meiner Geburt eine Blockade im cranialen Bereich habe, die, wenn nicht früh genug therapiert wurde, die gleichen Symptome hervor bringt. Also, kein Transmitterproblem, sondern Entwicklungsschäden. Ich kenne Kinder aus meiner täglichen Arbeit, bei denen war das so. Die Diagnose ADS war somit nicht mehr gegeben. Sie wurden eingerenkt und gut war. Sie kamen trotzdem weiter, die ergotherapeutischen Ziele waren die selben geblieben. Nur die Medis wurden abgesetzt und die Probleme haben sich gegeben. Die Kinder werden dann diagnosefrei entlassen.
    Hm....verstehst du, wie ich das meine?!? Ich kanns leider nicht besser schriftlich erklären.....
    Lg

  9. #19
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 12

    AW: Ist ADS / ADHS eine Krankheit?

    @cypher2k1

    Hi cypher,
    ja, ich vermute, es geht in die gleiche Richtung.

    Lg

  10. #20
    hirnbeiß

    Gast

    AW: Ist ADS / ADHS eine Krankheit?

    Ich weiß nicht, ich weiß nicht, hirnbeiß.
    Wenn du so den Tag über die Welt in tausend Polygone zerfetzt und dann mit einem Song von Abba auf den Lippen
    mit Gullydeckel Fresbee spielst und die dann zu Fledermäusen zerstoben..
    ich weiß nicht..
    So krank fühle ich mich eigentlich nie. Nur hundeelend und ..
    man könnte ja von München bis Bottrop Kaugummi-Automaten, ne..keine gute Idee.
    Die Sperlinge sind zurück, habt ihr das gewußt?
    Das heißt, daß ich mich...ne, krank, so richtig kranke, ne..
    "Hirnbeiß!"...."JA!"
    Kuck!...ein..wenn ich an Asphalt denke, dann denke ich meist an Schritte, an einen Weg der die Diagnose..
    ohh, mann. Zur Therapie muß ich ja auch, morgen..
    der Baum sieht nicht gut aus...was der wohl all die Jahre erl....
    *winkewinke!..das war Anja, meine Nachbarin.
    Sie weiß, daß ich ADHS...aber neulich, das mit dem Crinkle-Lack...Mist, das muß ich auch noch erledige..
    ich weiß nicht, ich weiß nicht, hirnbeiß..
    Krank?...oder normal..das mit der Klapse und den anderen Menschen draußen..ja, das ist so eine Sache..
    das mit dem Gullydeckel und den Flederm...was passiert eigentlich, wenn man einen Hydranten...
    ne, zu schwer.
    Ich sehe in den Himmel. Es dämmert. Es wird ruhiger und ein leises surren verrät mir...
    die Fledermäuse sind unterwegs...

    LG --hirnbeiß--

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