Umfrageergebnis anzeigen: Wie geht euer Umfeld mit ADHS um?

Teilnehmer
145. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Sie sind stark betroffen davon; leiden zum teil

    21 14,48%
  • Sie machen sich Selbstvorwürfe das sie sich evtl nicht richtig verhalten haben

    10 6,90%
  • Sie unterstützen mich genau dort, wo ich es brauch

    19 13,10%
  • meine Familie steht hinter mir, der Rest weniger

    24 16,55%
  • Meine Freunde/Bekannte stehen hinter mir, die Familie weniger

    25 17,24%
  • Sie stellen ADHS als Störung in Frage; glauben nicht daran

    71 48,97%
  • Ich kann es nicht so genau sagen, da ich sehr misstrauisch geworden bin

    30 20,69%
  • Ich fühle mich gemieden und ausgegrenzt.

    35 24,14%
Multiple-Choice-Umfrage (Mehrere Antworten sind möglich).
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Diskutiere im Thema Wie geht euer Umfeld mit ADHS um? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Umfragen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #21
    Patty

    Gast

    AW: Wie geht euer Umfeld mit ADHS um?

    Hallo U-aus-H,

    Und bestimmt trage ich da auch meinen Teil dazu bei.
    Doch wenn man kaum Rückmeldungen bekommt, hat man einfach schlechte Karten, an sich zu arbeiten
    Das mit der Rückmeldung halte ich auch für eine wichtige Sache. An anderer Stelle hatte ich darüber geschrieben:
    Was bedeutet euch das Forum:
    mir tut die Offenheit gut; Feedback, wenn mal was schräg rüberkommt. Da ist dann eben nicht wie im normalen Leben, auf einmal eine kalte Mauer aus Schweigen und ich erfahre nie, warum. http://1.2.3.11/bmi/adhs-chaoten.net...milies/006.gif
    An dieser Sache, die du ansprichst:
    Richtig schlecht finde ich, wenn sich andere immer nur dann für mich interessieren, wenn sie davon profitieren.
    Dass nervt mich und macht mich manchmal richtig wütend.
    arbeite ich auch derzeit. Wenn es darum geht, dich für irgendeine Arbeit oder Sache zu gewinnen, dann hast du unglaublich viele "Freunde". Die reißen und zerren an dir und machen damit noch andere aufmerksam, die dann auch noch ankommen und was von dir wollen.

    Nein sagen fällt mir da so unglaublich schwer.

    Wenns um die Hilfsbereitschaft und den Arbeitseinsatz geht, dann finden unsere Mitmenschen das ADHS gar nicht schlecht.

    Aber wehe, es kommt zu einer Ungerechtigkeit gegenüber anderen, die du mit ein bis zwei wenigen offen anzusprechen wagst, dann wirst du einfach übergangen!

    LG Patty

  2. #22
    mel


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf AD(H)S
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 45

    AW: Wie geht euer Umfeld mit ADHS um?

    Halli Hallo....

    tja,bei mir ist eher kompliziert....
    wirklich geredet hab ich bis jetzt nur mit meinem Freund darüber!!!
    Aber er ist total überfordert.versteht das alles nicht....
    Er denkt das wäre ne Charaktersache die man einfach so in den griff kriegen müßte....
    habe demnächst nen termin beim neurologen und da hoff ich das mein freund endlich ein bisschen mehr verständniss hat...
    hoffe das ein arzt ihm etwas näher bringen kann was da bei mir abgeht....

  3. #23
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 3.146

    AW: Wie geht euer Umfeld mit ADHS um?

    geht Dein Freund denn mit zumTermin? Ich habe auch so meine Schwierigkeiten, meinem Umfeld rüberzubringen, worum es geht und dass es eben weder Erzeihungsfehler noch Charakterschwäche sind.

    Hatte gerade gestern bei einer Familienfeier wieder so eine Situation, wo ich es dann vorgezogen habe, nicht in eine Diskussion einzusteigen.

    Irgendwie haben meine Kinder (mein Sohn ist ADS diagnostiziert und das ist in meiner Familie bekannt) was hin und her diskutiert und mein Sohn meinte dann so, als es darum ging, ob er sich etwas nicht merken könnte, dass er doch ADS hat und mein überschlauer Schwager hat das mitbekommen und meinte dann so zu mir: " was ist denn das, rede dem Kleinen bloß nicht so einen Scheiß ein", ich war erst mal so baff über diese Aussage, zweitens habe ich überlegt ob ich jetzt was sagen soll und wenn was und dann habe ich nur so gedacht, wenn Ihr wüsstet, dass es bei dem Thema nicht nur um meinen Sohn geht, sondern auch um mich....., aber ich habe es dann ganz gelassen, weil ich einfach keinen Bock hatte und dann auch kein Verständnis erwarten kann und drittens auch ehrlich gesagt nicht weiß, wie ich solch einem Ignnoranten ADHS erklären sollte.
    Geändert von Marvinkind ( 5.10.2009 um 00:35 Uhr) Grund: Schreibfehler entdeckt

  4. #24
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 40

    AW: Wie geht euer Umfeld mit ADHS um?

    Meine Familie (zu der kaum nich Kontakt besteht) weiss dass mein juengster Sohn (9 Jahre alt) mit ADHS diagnostiziert ist. Mein Vater liest sich Wissen an und redet auch mit mir, wenn wir denn mal telefonieren, meine Mutter tut es lapidar als "Geisteskrankheit" ab (es ist ihr auch nicht beizubringen dass es keine ist!). Dass ich selber auch mit ADS diagnostiziert bin wissen sie nicht, und ich denke ich werde es ihnen auch nicht sagen (bringt nichts).

    Meine allerbeste Freundin hat es selber und kann daher gut mit mir umgehen, wir "ticken" gleich. Ihr vertraue ich 100%, obwohl ich sie oft bis zur Weissglut gereizt habe, nur um zu sehen ob sie wirklich zu mir steht (bin SEHR misstrauisch und schnell unsicher).

    Die beiden Freunde mit denen ich nach UK gezogen bin (eine kenne ich seit Jahren und auch sie hat eine schwache Form von ADS) muessen sich wohl erst noch bewaehren, denke ich. Ich liebe sie beide (einer von beiden ist mein Exfreund, die Beziehung begann und zerbrach hier in UK - lange Geschichte und sehr belastend fuer mich) und ich denke (da bin ich mir noch nicht so sicher) dass sie mich auch irgendwie lieben. Sascha (mein Exfreund) lernt langsam mit meinen "Macken" umzugehen und mir zu helfen. Er steht noch am Anfang seines Wissens ueber ADS/ADHS.

    Sie versuchen aber ihr Bestes, nur kann ich es leider manchmal nicht sehen, spueren, wertschaetzen? Ich fuehle mich (noch) recht oft von den beiden ausgegrenzt, obwohl dem warscheinlich gar nicht so ist und es nur meiner eigenen, manchmal verzerrten Wahrnehmung (extremes Schwarz-Weiss-Denken hier von meiner Seite - ich HASSE es!) zuzuschreiben ist.

  5. #25
    .

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.018

    Lächeln AW: Wie geht euer Umfeld mit ADHS um?

    Hallo Laska......................... .....

    Ich heiße dich mal an dieser stelle herzlich Willkommen!!!!
    Schön das du da bist.

    Zitat:
    Meine Familie (zu der kaum nich Kontakt besteht) weiss dass mein juengster Sohn (9 Jahre alt) mit ADHS diagnostiziert ist. Mein Vater liest sich Wissen an und redet auch mit mir, wenn wir denn mal telefonieren, meine Mutter tut es lapidar als "Geisteskrankheit" ab (es ist ihr auch nicht beizubringen dass es keine ist!). Dass ich selber auch mit ADS diagnostiziert bin wissen sie nicht, und ich denke ich werde es ihnen auch nicht sagen (bringt nichts).


    Ja ist immer wieder ein Problem da weiß man endlich was man hat, denkt jetzt kann man es erklären aber viele Menschen haben davor Angst, sie wollen es nicht an sich ran lassen, sie sehen sich ein wenig selber und können nicht mit den Emotion umgehen.Das mit deinem Vater ist doch schön

    Unsicherheit und misstrauen haben wir aufgrund unserer Erfahrungen in der Kindheit gelernt. Das ist immer wieder unser Problem, kann auch oft ein Vorteil sein. Ich denke aber wir müssen verstärkt vertrauen und Selbstsicherheit lernen.
    Um unsere mit Mitmenschen nicht immer auf die Probe zu stellen.Jemanden bis zur Weißglut zu treiben, kenne ich auch! Es ist aber gefärlich und kann schnell mehr kaputt machen, was wir ja gar nicht wollen
    Na und diese blöde Selbstwahrnehmung kommt mir auch immer wieder in die quere. ich kann nicht wahrnehmen wie andere mich sehen. Vielleicht ist dieses sich ausgegrenzt zu fühlen auch,das wir mehr Bestätigung brauchen/suchen und wenn wir sie nicht haben/finden kommt diese blöde schwarz-weiß Sache.

    Danke ist ein schöner Bericht von dir!!! weiter so!!!

    Sonne im Herzen
    Smiley

  6. #26
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 37

    AW: Wie geht euer Umfeld mit ADHS um?

    leider musste ich auch die erfahrung machen das es niemanden interessiert und es als nur kinderkrankheit abgetan wird

  7. #27
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 237

    AW: Wie geht euer Umfeld mit ADHS um?

    Naja...

    Sie wollens irgendwie nicht wahrhaben und sehen das als Ausrede... Ich benutz aber nicht ADS als Ausrede verdammt nochmal

    Mit den meißten Menschen red ich da gar net drüber... is auch besser so glaub ich... Sonst wär ich ja eh n PSYCHO... Oder KRANK oder VERRÜCKT... Ja VERRÜCKT BIN ICH GERNE VERDAMMTE !"§3!"§$!§$"§%%$ NOCHMAL! ICH BIN HALT ICH....

  8. #28
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 45

    AW: Wie geht euer Umfeld mit ADHS um?

    Ich hatte da mehr Glück
    anfangs bekam ich auch gute Ratschläge aber ich hatte nicht das Gefühl das sie mich nicht für voll nehmen.Sie haben aber immer versucht mich zu verstehen und mir zu helfen.Mitlerweile haben sich viele über ADHS
    informiert und die guten Ratschläge bleiben aus.Sie sind einfach da wenn man
    sie braucht.und dafür bin ich sehr dankbar
    Ich versuche meineaber auch nicht zu sehr zu belasten,behalte dann
    einige meiner Probleme für mich.

    Die bekommt ihr dann zu höhren,weil ich glaube das Ihr sie besser als Mitbetroffene versteht



    L G molli

  9. #29
    Spasslernen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 60
    Forum-Beiträge: 1.331

    AW: Wie geht euer Umfeld mit ADHS um?

    Hey Sally,
    mein Arbeitgeber weiss genauso Bescheid, wie meine Freunde/-innen, Bekannte und natürlich mein familiäres Umfeld und was Sie von mir
    denken, geht mir "am Arsch vorbei" - die Gedanken- und Glaubensfreiheit sind scheinbar die einzigen Freiheiten, die grenzenlos sein können, denn jede/jeder glaubt und denkt - nur beim Reden und Schreiben
    gibt es Grenzen, wenn die Äußerungen diskriminierend wirken können
    mein Arbeitgeber hat mir aufgeschrieben, welche Veränderung Sie sich
    bei meiner Arbeit, an meinem Arbeitsplatz und bei der Teamarbeit wünschen
    und ich soll wieder kommen, wenn ich wieder leistungsfähig binund
    wenn es erst im nächsten Jahr ist - auf meinem Programm steht "Teilnahme und Mitarbeit an einer psychotherapeutische Gruppe für Menschen mit AD(H)

    S" in Hannover, Vorgespräch Tagesklinik in Hildesheim und Reha-antrag
    über die Deutsche Rentenversicherung" für den geplanten stationären

    Aufenthalt in Bad Bramstedt" - Zusammenarbeit mit meinen Fachärzten
    Diabetologe, Diabetesberaterin, Augenarzt, Neurologe+Psychiaterin, Urologe,

    Othopäde, Hausarzt, Internist, Tiefenpsychologe - spass mit den adhs-chaoten-so langsam durch mein Chaos arbeiten,relaxen usw. CIAO Sally Zoppotrump

  10. #30
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 65

    AW: Wie geht euer Umfeld mit ADHS um?

    Ich habe wohl den Fehler gemacht und gesagt, dass ich auf der Suche nach einem geeigneten Therapeuten bin, um mich testen zu lassen.

    Resultat : DU doch nicht....ach Quatsch *abwink*...bisher ist doch auch immer alles glattgelaufen, warum auf einmal nicht mehr ??? *blablablubb*

    Ich hatte eh immer das Gefühl, dass man mir ALLES aufgehalst hat weil ich es ja packe. WENN ich mal getraut hab zu sagen, dass es nicht geht, wurde das überhört. Und da ich nie wirklich NEIN sage, bin ich es letztendlich selber Schuld, wenn ich ständig überlastet bin.

    Ich habe das Gefühl, dass mein Umfeld Schiss hat, sein fleissiges Bienchen zu verlieren *pffft*

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