Umfrageergebnis anzeigen: Wie geht euer Umfeld mit ADHS um?

Teilnehmer
145. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Sie sind stark betroffen davon; leiden zum teil

    21 14,48%
  • Sie machen sich Selbstvorwürfe das sie sich evtl nicht richtig verhalten haben

    10 6,90%
  • Sie unterstützen mich genau dort, wo ich es brauch

    19 13,10%
  • meine Familie steht hinter mir, der Rest weniger

    24 16,55%
  • Meine Freunde/Bekannte stehen hinter mir, die Familie weniger

    25 17,24%
  • Sie stellen ADHS als Störung in Frage; glauben nicht daran

    71 48,97%
  • Ich kann es nicht so genau sagen, da ich sehr misstrauisch geworden bin

    30 20,69%
  • Ich fühle mich gemieden und ausgegrenzt.

    35 24,14%
Multiple-Choice-Umfrage (Mehrere Antworten sind möglich).
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Diskutiere im Thema Wie geht euer Umfeld mit ADHS um? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Umfragen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #11
    Patty

    Gast

    AW: Wie geht euer Umfeld mit ADHS um?

    @ Eisi: meinst du mit Einfühlsamkeit und den grünen Bohnen mich?

    Patty

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 34

    AW: Wie geht euer Umfeld mit ADHS um?

    Wie soll ein Nicht ADHS-ler damit umgehen? Es ist total schwer, wenn man von dieser Störung nicht selbst betrofen ist, nachzuvollziehen was in einem ADHs-ler vorgeht. Ich habe mich schon 1000 Mal versucht in die Situation meines Mannes hineinzuversetzen , aber es gelingt mir nicht.
    Ich habe den lieben Gott gebeten mich nur für einen einzigen Tag in die Gedankenstrukturen meines Mannes zu versetzen, was würde ich dafür geben, wenn ich verstehen könnte...wie er denkt und was er kann und was ihn überfordert.

    Wenn er Stunden benötigt ein Formular auszufüllen und andereseits stundenlang Funmails mit neuen Witzen an seine Bekannten versenden kann, dann fehlt mir das Verständnis. Denn all die Dinge, die ihn faszinieren und interessieren, kann er vergisst er nicht und da kann er sich auch stundenlang mit beschäftigen.

    Ist für jemanden ohne diese Störung sehr schwer nachvollziehbar.

  3. #13
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 1.031

    AW: Wie geht euer Umfeld mit ADHS um?

    ich verstehe mich sebst ja manchmal nicht! Das Problem ist, das die Konzentration bei allem schwer fällt, wo eine gewisse Pflicht oder Druck dahinter steht. Druck erzeugt nur Gegendruck; schränkt die Entscheidungsfähigkeit und Freiheit subjektiv ein. So ist es bei mir. LG

  4. #14
    Viper8

    Gast

    AW: Wie geht euer Umfeld mit ADHS um?

    @Eiselein schön gesagt


    Mein Problem ist einfach das ich allen lieben und wichtigen Menschen im Umfeld fast immer zuviel abverlange und sie total nerve bzw. überforde vor allem...

    ich kann nicht nachvollziehen warum man Ruhepausen braucht um jemanden nur beim reden zuzuhören, aber ich muss halt zugeben, ich kann auch einfach nicht aufhörn zu reden besonders wenn mir etwas am Herzen liegt ...

    aber meine Familie hat schon sooooooooooviel mit mir durchgemacht, das sie diesen Schritt jetzt auch noch schaffen und heute habe sogar vllt. meine neue Wohnung gefunden *freu*

    Freunde muss ich einfach teilweise austauschen etc. weil sie mir einfach überhaupt nicht gut tun, ich wollte schon immer die Welt verändert und innovative Dinge erfinden und tun aber alleine verlier ich immer mehr Motivation.

  5. #15
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 273

    AW: Wie geht euer Umfeld mit ADHS um?

    Mir fehlt der Punkt,

    dass ich mit nichts und niemandem Probleme habe über ADHS zu sprechen.

    Alle meine Mitmenschen wissen, dass ich ADHS habe. Die meisten bewundern mich eher, als dass ich in Frage gestellt werde.

    Ich glaube es kommt stark auf das eigene Selbstbewusstsein an, wie die Menschen reagieren. Die spüren förmlich, dass jemand einen Wunden Punkt hat und schlagen dann absichtlich oder auch unabsichtlich in diese Wunde.

    Bei mir ist ADHS meine Art zu leben und entweder jemand akzeptiert das, oder ich habe einen haufen andere Freunde und Bekannte.

    (Bisher haben es noch alle akzeptiert)

    Was ich noch dazu sagen muss, ich sage nie, dass ich etwas wegen ADHS nicht kann oder gebe ADHS die Schuld.

    Lieben Gruss

    Matthias
    Geändert von mthisen ( 5.08.2009 um 02:22 Uhr)

  6. #16
    Viper8

    Gast

    AW: Wie geht euer Umfeld mit ADHS um?

    @mthisen

    dann gehst du denn gleichen Weg wie ich, du versuchst niemals die Unwahrheit stehn zu lassen und bist offen jedem Menschen gegenüber und siehst ADHS nich als Krankheit sondern als Merkmal deinerselbst.

    ich kann dir bei allem zustimmen aber besonders gut finde ich:

    Bei mir ist ADHS meine Art zu leben und entweder jemand akzeptiert das, oder ich habe einen haufen andere Freunde und bekannte.
    perfekt beschrieben ich hatte diese Einstellung schon bevor ich wußte das ich ADHS hab, entweder man aktzeptiert mich so wie ich bin oder es gibt 6 Millarden andere Menschen

    so hab ichs mir sozusagen auch mit meiner ex verscherzt, und mit vielen anderen Leuten aber vllt. war das ja sogar gut, wer weiß...

  7. #17
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 824

    AW: Wie geht euer Umfeld mit ADHS um?

    Sie sind stark betroffen, leiden oft darunter:
    - Die Beziehung zu meiner Mutter wurde immer schlimmer (Kontaktabbruch)
    - Viele Streits mit meinem bruder (auch keinen Kontakt)(zu keinem Familienmitglied)
    - Streits in der Schule

    Sie unterstützen mich genau dort, wo ich es brauche:
    - In der Tagesklinik, mein Ort der Sicherheit, (an welchem ich akzeptiert werde, so wie ich bin, mit Kanten und Ecken) der Ort, an welchem ich meine Diagnose bekam
    ( vor ein paar Tagen sagte eine Mitpatientin (bin dort momentan die einzige mit ADHS) nannte es "Hotel zur weichen Birne.":-D
    - Bin seit gestern wieder in der Schule > Volkshochschule<, von 4 Lehrern haben es bisher alle gut aufgefasst und akzeptieren es, das ich im Notfall ein paar min auf den Flur/Schulhof gehe
    Sie finden es gut, das ich es ihnen gesagt habe und sie wissen, womit sie zu tun haben
    mein Physiklehrer wird mir extra etwas geben, weil der Unterricht für mich heute nur Bahnhof war

    Meine Freunde/Bekannte stehen hinter mir, meine Familie nicht:
    - Meine Freunde, habe erst wirkliche Freunde seit der Tagesklinik, werde mit allen Ecken und Kanten respektiert, ob akzeptiert ist vllt. eine andere Sache
    - Famlie, habe keinen Kontakt, vom ADHS wissen nur mein Bruder, kann ich keine weiteren Angaben zu geben
    - Meine Mutter glaubt es nicht, mit H schon garnicht, ohne H VIELLEICHT, die Frau hat keine Ahnung!
    Ist mir auch egal, dieses ganze Pack da

    Kann ich nicht genau sagen, weil ich mittlerweile so misstrauisch geworden bin:
    Respektieren und akzeptieren sind 2 versch Welten
    Man kann mein Verhalten respektieren, muss mich aber nicht akzeptieren
    Grundsätzlich, weil mich niemand ernst genommen hat, in keinerlei Dingen, einige auch nicht daran glauben.
    In der Schule sage ich es nur den Lehrern, was hoffe ich auch so bleibt, möchte nichts beeinflussen, war immer ne Laberfres*e, das soll sich ändern!

    Ich fühle mich gemieden und ausgegrenzt:
    - Schon immer so gewesen, immer die Außenseiterin, wie soll man auch sowas wie mich mögen!?
    - Weil ich immer schlecht war und keiner Erwartung gerecht geworden bin, nichtmal mir selber
    Weil ich soziale Ängste habe, kann ich nicht einfach auf jemanden zu gehen, Jemand muss auf mich zu gehen, in der Schule ist das gerade genau das Gegenteil.
    Ich traue mich nicht und werde nicht angesprochen, also bin ich Außenseiteerin, aber solange ich nicht gemobbt werde überlebe ich das schon, solange keine Gruppenarbeit ist, alleingang mache ich lieber

    Lieben gruß
    Male

  8. #18
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 7

    AW: Wie geht euer Umfeld mit ADHS um?

    Hallo liebe Iola,
    ach tut das gut, endlich jemanden gefunden zu haben, der sich auch schon so lange mit der verschiedensten Symptomatik durchs Leben schlängelt.
    Ich weiß es definitiv seit 9 Monaten. Habe aber schonviele Jahre den Verdacht mit mir rumgetragen. Habe auch einen bereits diagnostizierten Sohn, 33, der die Diagnose leider negiert, Ich habs bis zum Burn out gebracht, jetzt habe ich endlich Zeit für mich. Ich bin so froh, dieses Forum gefunden zu haben.
    Bis bald liebe Grüße aus Berlin
    Lilo

  9. #19
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 27

    AW: Wie geht euer Umfeld mit ADHS um?

    Jaaaaaaaaa meine Eltern sind voll involviert und geben sich viel Mühe und meine Freundin ist in der Hinsicht die allerbeste. Sie sucht mit mir nach Lösungen und hat immer gute Neuigkeiten für mich parat.

    Du bist einfach die beste und liebste Person die ich kenne. Ich liebe Dich mein Schatz!

  10. #20
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 15

    AW: Wie geht euer Umfeld mit ADHS um?

    Hallo!

    Ist ein übles Thema und für mich ein wunder Punkt.

    Ich habe oft den Eindruck, dass ich gemieden werde.
    Egal ob Familie, normales Umfeld und (sogar) andere ADSler.
    Mir kommt es so vor, dass die (wenigen) Menschen, die ich dann mal treffe eher mit Abstand reagieren (ängstlich/ignorant/abweisend...blah...) und mich eben nicht "herzlich willkommen" heißen.

    Und bestimmt trage ich da auch meinen Teil dazu bei.
    Doch wenn man kaum Rückmeldungen bekommt, hat man einfach schlechte Karten, an sich zu arbeiten.

    Wie ich auch zukünftig damit umgehen will, weiß ich noch nicht richtig.

    Richtig schlecht finde ich, wenn sich andere immer nur dann für mich interessieren, wenn sie davon profitieren.
    Dass nervt mich und macht mich manchmal richtig wütend.
    Ich wünschte, ich könnte dann einfach frech "nein" sagen.

    U.

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