Umfrageergebnis anzeigen: Habt ihr (noch) ein gutes Verhältnis zu Euren Eltern?

Teilnehmer
423. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ja, zu beiden (Mutter & Vater)

    172 40,66%
  • Nur zu meiner Mutter

    70 16,55%
  • Nur zu meinem Vater

    38 8,98%
  • Nein, zu keinen der Beiden

    143 33,81%
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Diskutiere im Thema Habt ihr ein (noch) gutes Verhältnis zu Euren Eltern? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Umfragen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #71
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 432

    AW: Habt ihr ein (noch) gutes Verhältnis zu Euren Eltern?

    Hatte einen guten Draht zu meiner Mutter. Habe sie sehr geliebt, obwohl wir immer stritten.

    Zu meinem Vater habe ich kein richtiges Verhältnis.
    Rufen uns nur an, wenn wir vom anderen was brauchen.
    Ich empfinde ihm nichts gegenüber.
    Sehen uns nie, obwohl er eine Etage über mir wohnt.
    Es ist kalt.

  2. #72
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 328

    AW: Habt ihr ein (noch) gutes Verhältnis zu Euren Eltern?

    Gute Frage und schmerzhaftes Thema
    Grad gestern hat mich meine Freundin genau hiernach gefragt; und sie (keine AD(H)S-lerin) meinte, bei sehr engen Beziehungen seien die Gefühle immer gemischt...


    In diesem Sinne habe ich eine sehr enge Beziehung zu meiner Mutter und meinen Großeltern (quasi Vater-Ersatz), und ein sehr oberflächliches Verhältnis zu meinem Vater.

    Und ich weiß echt nicht, was besser ist

    Mit meiner Mutter gab es mein ganzes Leben lang Zoff (sie hat mich allein erzogen, seit ich 9 war), aber wir haben uns immer recht schnell wieder zusammengerauft (sie ist glücklicherweise SEHR vergesslich, was Auseinandersetzungen angeht ). Mit meinem Großvater gab es NOCH MEHR Zoff, weil er mir in seiner Unnachgiebigkeit, Auf-Kleinigkeiten-Bestehen, Auf-Prinzipien-Herumreiten etc. verdammt ähnlich ist. Und in anderen Dingen wiederum so unähnlich:
    Wer morgens um 7 noch nicht aus dem Bett ist, ist ein Faulenzer. Leute, die noch im Schlafanzug/Jogginganzug am Frühstückstisch Platz nehmen, sind Schlamper. Wer öfter mal wegen Motivationslosigkeit zu spät in die Schule kommt, ist ein Taugenichts und für keinen Job gut. Wer seine Prioritäten nicht richtig setzt (nebenbei: "richtig" = was ER für richtig hält), genausowenig.
    Undundund...

    Das komplette Programm, das ich hier im Forum immer wieder gelesen habe. Die moralische Abwertung von AD(H)S-Eigenschaften.
    Aber ihm das JETZT noch zu erklären (er ist Mitte Siebzig und recht steif in seinen Einstellungen), ist wohl verlorene Liebesmüh'.

    Und diese Erkenntnis tut verdammt weh


    Das ADS hab ich wohl übrigens von meinem Vater, den ich nur zu ausgewählten Ereignissen gesehen hab und dessen Verhalten von meiner Mutter immer als unverantowrtlich, rücksichtslos und z.T. größenwahnsinnig dargestellt wurde. Das hat meine Sicht auf ihn ENORM beeinflusst. (Naja, als Kind fand ich seine Wortspiele, seine spontanen Ausflugsideen und so schon toll. Andererseits hab ich mich auch von ihm missachtet gefühlt, wenn er unbedingt SEINE Fernsehprogramme sehen musste oder ich ihm abends sein Bier aus dem Keller holen sollte.)
    Aber mit ihm über Gefühsldinge reden konnte ich sowieso noch nie. Deshalb habe ich ihm meine Diagnose auch nie mitgeteilt. Und außerdem ist er mittlerweile ohnehin sehr viel ruhiger, in sich gekehrter, schweigsamer, da er wegen einer bipolaren Störung in medikamentöser Dauerbehandlung ist.

    Im Fazit:
    Obwohl mir mein Vater in VIELERLEI Hinsicht sehr ähnlich ist, ist es mir piepegal, was er von mir hält.
    Obwohl meine Mutter in Organisationsdingen komplett anders ist als ich, ist es mir sehr wichtig, was sie von meinem Verhalten denkt und wie sie es bewertet. (ZU wichtig. Hab oft den Instinkt, Sachen anders - eben auf MEINE Art - zu machen; lass mich dann aber von ihr verunsichern... (Tut sie nicht absichtlich, Sie denkt echt, es wäre besser so für mich. Aber sie hat halt eben nicht mein ADS und somit keine Ahnung davon, was WIRKLICH gut ist für mich...)
    Obwohl ich mir immer versucht habe einzureden, es sei mir VÖLLIG PIEPEGAL, dass mein Großvater mich für einen Faulenzer, Schlampsack, Chaot und rettungslosen Menschen handelt, um den er sich große Sorgen macht, stimmt das überhaupt nicht. Ich wäre schon sehr froh, wenn er in mich reinsehen und mich so akzeptieren könnte, wie ich bin... Aber dazu ist er viel zu sehr auf sein Weltbild versteift

    Aktuellstes Beispiel: Ab und an leiht er sich mein Rad aus, weil da der Anhänger für meine Kleine dran ist. Dann verstellt er den Sattel auf seine Höhe. Und hinterher ist er völlig verständnislos, wenn ich aus Hilflosigkeit in die Luft gehe, weil ich das blöde Ding nicht wieder genau SO eingestellt bekomme, wie es war... Für ihn ist das dann Unfähigkeit...
    (Aber WEHE, man lädt ihm mal eine neue Datei auf seinen Computer oder legt seinen Schlüssel woandershin...! Dann ist er genauso hilflos...)
    Und wenn man die Dinge nicht GENAU SO macht wie er sich das vorstellt, dann ist das nicht gültig. Selbst wenn man zum gleichen Ergebnis kommt
    Hab jahrelang darunter gelitten, dass er mich Dinge nicht hat ausprobieren lassen. (Er hat ne große Werkstatt, wo er übrigens alles mögliche Zeugs drin sammelt; und da hätts genügend Gelegenheiten zum Austoben gegeben. Aber da hieß es dann immer: "Weg da, Du kannst das nicht; SCHAU ZU, wie ich das mache, aber BLOSS NIX ANFASSEN!!" Für nen AD(H)S-ler die denkbar schlechteste Lernmethode... )


    Sorry, hab jetzt echt viel geschrieben; werd mir jetzt erstmal Gedanken drüber machen, wie ich in dieser Beziehung Abstand gewinn (ist verdammt schwer, zumal ich von meiner Familie finanziell abhängig bin..). Oder meiner Familie eben doch klarmache, wie sie mit mir umzugehen hat, damit sie zum gewünschten Ergebnis kommt... Mal schauen.
    (Wenn ihr ähnliche Schwierigkeiten habt/hattet, euch von eurer Familie zu distanzieren, würd ich mich über eure Erfahrungen in nem neuen Thread oder per PN freuen.)

    LG, isteddu
    Geändert von isteddu (13.10.2012 um 22:06 Uhr) Grund: mal wieder die Klammer hinter dem Smiley vergessen ;)

  3. #73
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 442

    AW: Habt ihr ein (noch) gutes Verhältnis zu Euren Eltern?

    Gerade ein sehr aktuelles Thema.

    Verhältnis zu beiden sehr distanziert, immer schon, bin bei meiner Großmutter aufgewachsen. Wenn überhaupt ist die Beziehung zum Vater "gut".
    Aber wissen tun beide nichts über mich.

    Wir waren seit langem jetzt mal wieder dort - dem Kind zuliebe. Seit wir zurück sind, bin ich völlig neben der Spur. Dann kam noch eine Nachricht meiner Mutter, die so unverschämt ist, dass ich gerade darüber nachdenke, die Beziehung JETZT endgültig zukappen.
    Habe ich eigentlich schon seit dem Tod meiner Großmutter vor....

    ABER "darf man das"?

    ....

  4. #74
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 21

    AW: Habt ihr ein (noch) gutes Verhältnis zu Euren Eltern?

    Hi Chaoten,

    Ich bin ein Scheidungskind,
    Zu mein Leiblichen Vater hatte ich 12 Jahre kein Kontakt dann 3 Jahre Kontakt. Dann hat er mich ein wenig verarscht seit dem keinen mehr.
    zu meiner Mutter und 2 Stiefvater hätte ich gerne Kontakt aber die kann mir nur Vorhaltungen machen was ich als Kind falsch gemacht habe. Somit Distanziert sich der Kontakt auf 2 Sms im Jahr und 2 Anrufe zu Weihnachten und Silvester.
    Und zu meinen 1Stiefvater will ich keinen mehr der hat mich als Kind mißhandelt.
    Aber es ist so gut wie es ist habe einen tollen Partner und super Tolle Pflege Eltern beim Auto kaufen kennen gelernt zu dennen habe ich bereits 5 Jahre Besten Kontakt und mit denen kann ich einfach über alles Reden und mei Pflegedad ist selbst ADHSler und er versteht mich einfach egal um was es geht.

    lg

    Benny:-)

  5. #75
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 51

    AW: Habt ihr ein (noch) gutes Verhältnis zu Euren Eltern?

    nur zum vater, und ehrlich gesagt auch eher oberflächlich.

    was die mutter betrifft ..... die hat mehr als genug ausgefressen und völligverbockt. oder mir duch fahrlässiges (mutwillig vieleicht?) handeln das leben extrem erschwert.

  6. #76
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 55
    Forum-Beiträge: 77

    AW: Habt ihr ein (noch) gutes Verhältnis zu Euren Eltern?

    Hallo zusammen,

    ich habe bzw. hatte zu meinen Eltern ein sehr gutes Verhältnis.

    Mit meinem leider mittlerweile verstorbenen Vater gab es manchmal Probleme, weil wir uns zu ähnlich waren. Dann sind wir in Diskussionen aneinandergeraten. Das hat aber nie das Grundvertrauen getrübt, dass wir uns sehr gern hatten. Nach dem, was ich so nachgelesen habe, vermute ich, dass ich die ADS von meinem Vater geerbt habe.

    Aus beruflichen Gründen wohne ich schon seit Jahren ca. 600 km von meinen Eltern entfernt. Daher kann ich auch jetzt meine Mutter nur selten besuchen. Aber wir telefonieren regelmäßig. Allein deshalb lohnt sich unsere Telefonflatrate.

    Wir interessieren uns zum Teil für die gleichen Bücher. Wir sind beide kirchlich engagiert und besprechen z.B. auch Probleme in diesen Gruppen. Wäre nicht der Altersunterschied würde ich sagen, sie ist meine beste Freundin.

    Mit meiner Mutter verstehe ich mich auch besser als mit meiner ca. 2 Jahre älteren Schwester. Ich denke, es liegt nicht an ihr, aber wir haben einfach nicht die gleichen Interessen und nicht so recht den richtigen Draht zueinander. D. h. aber nicht, dass wir uns etwa streiten würden. Wir haben uns nur einfach nicht so viel zu sagen, und da wir auch ca. 500 km auseinander wohnen, sehen wir uns selten.

  7. #77
    Simönchen

    Gast

    AW: Habt ihr ein (noch) gutes Verhältnis zu Euren Eltern?

    Seufz. Wie gerne hätte ich eine "normale" Family. Tja, man kann sich's nicht aussuchen.

    Gruß

    Simönchen

  8. #78
    Celestis

    Gast

    AW: Habt ihr ein (noch) gutes Verhältnis zu Euren Eltern?

    Ich liebe meine Eltren sehr , auch wenn sie mich nicht immer verstehen .

  9. #79
    Prinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 826

    AW: Habt ihr ein (noch) gutes Verhältnis zu Euren Eltern?

    Seit 2 Jahren habe ich (mal wieder) keinen Kontakt zu meinen Eltern. Wir verstehen uns einfach nicht.

    Mit knapp 16 Jahren bin ich freiwillig ins Heim gezogen, weil ich missbraucht und misshandelt wurde. Das werfen sie mir noch heute vor und verstehen mich einfach nicht.

  10. #80
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 442

    AW: Habt ihr ein (noch) gutes Verhältnis zu Euren Eltern?

    Just Juts schreibt:
    ...., weil ich missbraucht und misshandelt wurde. Das werfen sie mir noch heute vor und verstehen mich einfach nicht.
    In welcher Welt leben die denn? Wie viel kann man denn noch verdrängen?

    Ach, Du, ...
    Denn wahrscheinlich ist es Dir trotz allem nicht ganz egal? (erwarte keine Antwort, ist nur 'ne spontane Reaktion!)

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