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Teilnehmer
387. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ich habe AD(H)S, nehme kein Methylphenidat und bin gläubig.

    46 11,89%
  • Ich habe AD(H)S, nehme kein Methylphenidat und bin nicht gläubig.

    120 31,01%
  • Ich habe AD(H)S, nehme Methylphenidat und bin nicht gläubig.

    117 30,23%
  • Ich habe AD(H)S, nehme Methylphenidat und war schon vor der Einnahme gläubig.

    63 16,28%
  • Ich habe AD(H)S, nehme Methylphenidat und der Glaube hat sich erst danach entwickelt.

    4 1,03%
  • Ich habe kein AD(H)S, was will ich eigentlich hier?

    1 0,26%
  • Bei mir ist das ganz anders, und zwar:

    36 9,30%
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Diskutiere im Thema Religionsimmunität durch AD(H)S? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Umfragen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #301
    Mumford

    Gast

    AW: Religionsimmunität durch AD(H)S?

    Eine Religion ist für mich ein Denkkonstrukt. Für manche, leider Gottes (-ups, welch Ironie ^^ -) ein geistiges Gefängnis aus (fremdbestimmten) Regeln und Doktrinen.
    Ich finde es beängstigend, wie Glaubenskonflikte ausarten können.

    Schon als Kind habe ich mich gefragt, was denn diese Shows in der Kirche zu bedeuten haben.
    Das alles hatte für mich immer etwas von einer Märchenstunde, gepaart mit ein wenig Geschichtsunterricht.
    Sehr theatralisch, bedeutungsschwanger, irgendwie imponierend, wenn ich auch nicht so recht wusste, worum es eigentlich ging.
    Auf jeden Fall sehr unterhaltsam! Ironischerweise hatte ich aber im Schulfach Religion immer die besten Zensuren.
    Ich weiß ehrlich nicht, wie das passieren konnte...

    Die unvermeidlichen(?) Fragen kamen mir irgendwann automatisch: "Warum sind wir hier? Was geschieht nach dem Tod?"
    Und vieles mehr (z. B. gibt es eine chemische/stoffliche Intelligenz, die zu alldem hier geführt hat?).
    Diese Fragen beschäftigen mich nach wie vor, aber werde ich darauf jemals eine endgültige Antwort erhalten? Ich denke nicht!

    Ich würde mich als Atheisten bezeichnen.

    Hier noch ein schönes Zitat von David Cronenberg (Filmregisseur) ein, welches mir gerade zu diesem Thema einfällt:

    „Die Basis ist eine existenzialistische Sicht der Realität. Das bedeutet: Es gibt keine absolute Realität. Es gibt nur ein oder zwei Tatsachen über das Leben – die eine ist der Tod, eine weitere das Leben. Dazwischen müssen wir alles selbst erfinden und hervorbringen. Die Verantwortung dafür ist ganz und gar unsere eigene – niemand nimmt uns das ab. Es gibt keine Regeln, außer die, die wir selbst erfinden. Das entspricht meiner Weltsicht. […] Das ist erschreckend und aufregend zugleich.“

  2. #302
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 41
    Forum-Beiträge: 45

    AW: Religionsimmunität durch AD(H)S?

    Für mich ist "Glaube" etwas faszinierendes. Ich bin auch gläubig. Natürlich glaube ich an irgend etwas. Bin aber was Religion angeht absoluter Atheist. Und dass schon als Jugendlicher.

    Ich brauch bei allem immer eine Gewisse Logik. Für mich ist es zwar logisch dass menschen einen Glauben (unter anderem an "Gott") haben, Aber Gott ist für mich keine Logik.

    Es sind einfach keine Fakten da, sondern viel zu viele Adjektive.
    Geändert von Denny ( 8.10.2012 um 07:55 Uhr)

  3. #303
    EvS


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 97

    AW: Religionsimmunität durch AD(H)S?

    tja leider ist aber auch für manche logik gott

  4. #304
    Comicus Divinius

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.200

    AW: Religionsimmunität durch AD(H)S?

    Ich muss sagen, ich war schon als Kind gläubig. Ich hatte eine Religiöse Mutter aber die sonstige Verwantschaft waren Agnostiker oder Atheisten, Leuten denen es Relativ Gleichgültig war. Ich bin auch nie sonderlich Religös erzogen worden, ich habe mir das ganze Wissen selbst angelesen und ich denke es zieht sich durch mein Erwachsenen Leben, das ich schon immer eher ein Individual Gläubiger war, das ich also auch als Erwachsener meinen Glauben eher für mich auslebe.
    Ich bin ein Scheidungskind, ich habe viel Seelisches Leid erfahren und denke ohne meinen festen Glauben wäre ich wirklich bitter und böse geworden, mein Glaube hat mich getragen und trägt mich.
    Als Jugendlicher gab es eine Zeit ,da habe ich den Lieben Gott seinen Guten Mann sein lassen,ich hatte Gott nicht geleugnet, aber ob er Exestiert oder nicht, wusste ich damals nicht so genau zu beantworten. Es mag sich seltsam anhören, aber in dieser Zeit habe ich eine tiefe Leere und Sinnlosigkeit in mir gespürt, diese Jahren waren schrecklich rückblickend verklärt man gerne, aber das kann ich sagen, im großen und ganzen habe ich damals ein schlimmeres Leben gehabt.
    Aber ich wurde reifer, ernster und wurde wieder Gläubiger. Ich habe als Kind nie viel mit dem Katholischen Glauben anfangen können, dann habe ich viel gelesen und Menschen getroffen, die auch ihren Glauben leben und nun gehe ich 1-2 Mal im Monat in die Heilige Messe, gehe zur Beichte ab und an, lese gerne Religiöse Bücher(vor allem Christliche) aber auch von anderen Religionen.
    Ich bin also ein Überzeugter Christ, stolz darauf und froh darum. Die Sicherheit das Gott mich liebt und mir all meine Sünden vergibt, das dieser Jesus Christus den Tod am Kreuz vernichtet hat und uns Menschen ein Vorbild an Güte ist, ist etwas, was ich nie mehr hergeben wollte.

    Joachim Gauck hat etwas sehr schönes gesagt: Anders als die elterliche oder die staatliche Autorität bot der Glaube die Möglichkeit, sich einer Wahrheit anzuvertrauen, die von niemandem befohlen und von niemandem genommen werden konnte. Er vermittelte eine geheimnisvolle Kraft, die uns befähigte, den Minderheitenstatus durchzuhalten, mutig zu bleiben, wo andere sich schon angepasst hatten, und Anständigkeit, Treue und Glauben für wichtiger zu halten als Wohlstand, Karriere oder öffentlichen Erfolg.“

    ..........................

    Damit drückt er genau das aus, was ich fühle und denke und mir Kraft und Halt gibt.

  5. #305
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 109

    Religionsimmunität durch AD(H)S?

    Ja und Nein. Ich meine bei vielen ADHSlern in meiner Umgebung einen Hang zur Spiritualität zu erkennen und bei einigen, wie mir selbst, ist er sogar ausgeprägt.
    Mit Religionen, also verkrusteten sich selbst erhaltenden Machtapparaten, tuen wir uns alle schwer. Zu dogmatisch und einengend.

  6. #306
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 55
    Forum-Beiträge: 77

    AW: Religionsimmunität durch AD(H)S?

    Habe angekreuzt: Ich habe AD(H)S, nehme Methylphenidat und war schon vor der Einnahme gläubig.

    @ Selen, wo hast Du das gelesen:" Ich hab gelesen Dopamin soll was damit zutun haben wie gläubig ein Mensch ist - je mehr desto gläubiger"

    Wenn ich die anderen Beiträge zum Thema lese, habe ich den Eindruck, viele meinen, Wissen oder Wissenschaft würde Glauben bzw. Religiosität ausschließen. Etwa so: Je höher die eigene Erkenntnisfähigkeit, desto weniger Glauben.

    Ich selbst bin evangelische Christin, stamme aber aus einer Familie mit entsprechendem Hintergrund. Daher kann ich nicht sagen, wie viel sich bei mir durch die Erziehung entwickelt hat, und wie viel von mir selbst kommt.

    Aber ob unser Neurotransmitter-Haushalt direkt mit unserer Religiosität zusammenhängt? Vielleicht handelt es sich hier doch ehr um eine Nonsens-Korrelation?

    Die Neurobiologie versucht unser Handeln aus biochemischen Abläufen im Gehirn zu erklären. Mein Mann schwärmt da geradezu von dem Buch "Das Gehirn und seine Wirklichkeit" von Gerhard Roth.

    Also gibt es uns selbst doch eigentlich gar nicht, sondern nur einen Zellhaufen, der offenbar laufen kann, und was wir denken und fühlen lässt sich (jedenfalls irgendwann) durch die neurobiologischen Abläufe im Gehirn erklären?

    Aber es gibt doch Dinge zwischen Himmel und Erde, die wir uns nicht erklären können, oder? Haben wir eine Seele, und wenn ja, wo im Körper wäre diese festzumachen?

    Ich bin auch in sehr vielen Dingen wie der ungläubige Thomas und glaube vor allem, was ich sehen und anfassen kann. Ich mag es, wenn sich Vorgänge aus Ursache und Wirkung erklären lassen und ihnen eine gewisse Logik innewohnt.

    Wie geht das dann, trotzdem gläubige Christin zu sein?

    M.E. widerspricht die Urknalltheorie (wobei nach neueren Erkenntnissen der Physik auch dazu ja keinesfalls klar ist, das dies die letzte Wahrheit ist) nicht der christlichen Schöpfungsgeschichte. Man darf nur die Bibel nicht wortwörtlich nehmen. Die Bibel erzählt sehr viel in Gleichnissen, und so ist die Schöpfungsgeschichte vor allem eine Glaubensaussage und zwar der Leute, die vor ein paar tausend Jahren diese Geschichte eben genauso erzählt haben. Für mich sagt diese Geschichte vor allem aus, dass diese Menschen an Gott als Schöpfer der Welt geglaubt haben. Was ich persönlich daran faszinierend finde, ist, dass die Leute die Reihenfolge der Entwicklung offenbar wussten.

    Etwas ganz anderes ist es, was einige Leute aus der Religion gemacht haben: Christianisierung mit "Du lässt dich entweder taufen, oder wirst umgebracht", Hexenverfolgung im Mittelalter usw.

    Einige haben hier auch geschrieben, dass Paulus z.B. sehr frauenfeindlich sei, und die Bibel u.a. deshalb abzulehnen. Hier stellt sich m.E. die Frage, ob er mit diesen Ansichten nicht vielleicht nur ein Kind seiner Zeit war. Die so genannten Haustafeln "Die Frau schweige in der Gemeinde...", "der Mann ist das Haupt der Frau.." usw. stoßen mir auch ehr sauer auf, aber gleichzeitig hat dieser Mann in einem seiner Briefe meine Lieblingsstelle aus der Bibel geschrieben, das sog. "Hohe Lied der Liebe (1. Korinther 13:

    Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke. 2 Und wenn ich prophetisch reden könnte und alle Geheimnisse wüsste und alle Erkenntnis hätte; wenn ich alle Glaubenskraft besäße und Berge damit versetzen könnte, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich nichts.
    3 Und wenn ich meine ganze Habe verschenkte und wenn ich meinen Leib dem Feuer übergäbe, hätte aber die Liebe nicht, nützte es mir nichts.
    4 Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig. Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf.
    5 Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil, lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach.
    6 Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit.
    7 Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand.
    8 Die Liebe hört niemals auf. Prophetisches Reden hat ein Ende, Zungenrede verstummt, Erkenntnis vergeht.
    9 Denn Stückwerk ist unser Erkennen, Stückwerk unser prophetisches Reden;
    10 wenn aber das Vollendete kommt, vergeht alles Stückwerk.
    11 Als ich ein Kind war, redete ich wie ein Kind, dachte wie ein Kind und urteilte wie ein Kind. Als ich erwachsen wurde, legte ich ab, was Kind an mir war.
    12 Jetzt schauen wir in einen Spiegel und sehen nur rätselhafte Umrisse, dann aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich unvollkommen, dann aber werde ich durch und durch erkennen, so wie ich auch durch und durch erkannt worden bin.
    13 Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; doch am größten unter ihnen ist die Liebe.

    Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift
    © 1980 Katholische Bibelanstalt, Stuttgart.
    © 2012 ERF Online


    Einem Interessierten oder Suchenden kann ich das Buch "Die Hütte. Ein Wochenende mit Gott" von William Paul Young empfehlen. Eines der besten Bücher, welches ich in letzter Zeit gelesen habe! Was mich daran u.a. fasziniert hat ist, dass es ausdrückt, was ich vorher so nicht beschreiben konnte. Glaube ist nicht etwas Statisches, ein So-Sein. Glaube ist ein Prozess und wird erlebt in der eigenen persönlichen Beziehung zu Gott.

    Aber auch wenn es für einige so klingt, ich will hier nicht missionieren. Was für mich stimmig ist, muss ja nicht unbedingt für andere richtig sein.

    Ich halte mich da an die Ringparabel aus Nathan der Weise von Lessing. Auf die Frage nach der wahren Religion wird hier folgende Geschichte erzählt:
    Ein Mann hatte einen wertvollen Ring, welcher seinen Besitzer beliebt, also „vor Gott und den Menschen” angenehm machen konnte. Dieser Ring wurde immer an den Sohn weitervererbt, welcher dem Vater am liebsten war. Einmal jedoch liebte ein Vater seine drei Söhne alle gleich, und um keinen zu verärgern oder zu enttäuschen, versprach der Vater im Stillen allen drei Söhnen den „einen Ring”. Vor seinem Tod ließ er von einem Goldschmied in seiner Verzweiflung 2 Duplikate des Ringes herstellen und vererbte jedem einen von den Ringen. Nach dem Tod gingen die drei Söhne vor Gericht, um von einem Richter klären zu lassen, welcher ihrer drei Ringe „der Echte” sei. Der Richter jedoch war nicht in der Lage, dies zu bestimmen, und so gab er den Dreien den Rat, jeder solle so leben, als ob er den echten Ring habe.

    Und so versuche ich (wenigstens mir selbst) zu beweisen, dass ich den echten Ring habe.
    Geändert von Klara-Heide ( 9.12.2012 um 20:24 Uhr)

  7. #307
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 375

    AW: Religionsimmunität durch AD(H)S?

    Religionen sind ein rotes Tuch vor mich!
    Das war aber nicht immer so.
    Ich bin römisch katholisch erzogen, habe einen katholischen Kindergarten & eine katholische Grundschule besucht.
    Nach meiner 1sten Kommunion verbrachte ich meine Freizeit in der KJG (katholische Junge Gemeinde) & als Messdiener.
    Einfach so. Ich war nicht wirklich gläubig, habe einfach nicht darüber nachgedacht.
    Aber iwann gab es einen Punkt in meinem Leben (ich bin davon überzeugt, dass es vorher nicht so war), als mein Verstand einsetzte & seitdem lehne ich alles religiöse ab.
    Es scheint mir suspekt & oft auch menschenverachtend, sich in einer Gemeinschaft zusammenrotten, die mit lächerlichen Ritualen ihre Angst vor der Endlichkeit des Lebens kaschieren will!

    Gesendet von meinem GT-I9300 mit Tapatalk 2

  8. #308
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 60
    Forum-Beiträge: 1.160

    AW: Religionsimmunität durch AD(H)S?

    EvS schreibt:
    tja leider ist aber auch für manche logik gott
    Ich habe gelesen, (weiß die Quelle nicht mehr, war aber sehr glaubwürdig) sehr religiöse Menschen haben ein schlechtes logisches Denken.

    Ich denke aber, ohne Logik kommt die Wissenschaft nicht weiter.

    Ich weiß auch, hab das bis jetzt in meinem langen Leben so erfahren, dass viele Gläubige die Wissenschaft total ablehnen.

    Man kann natürlich auf diese Art und Weise ALLES wegbügeln, indem man so alle wissenschaftlichen Erkenntnisse verneint.
    Wie soll man da noch was zu sagen dann?? Wenn die Antwort ist, die Erde gibt es erst seit 5000 Jahren und die Wissenschaftler lügen alle.



    Klara-Heide schreibt:

    Wenn ich die anderen Beiträge zum Thema lese, habe ich den Eindruck, viele meinen, Wissen oder Wissenschaft würde Glauben bzw. Religiosität ausschließen. Etwa so: Je höher die eigene Erkenntnisfähigkeit, desto weniger Glauben.
    Aber es gibt doch Dinge zwischen Himmel und Erde, die wir uns nicht erklären können, oder? Haben wir eine Seele, und wenn ja, wo im Körper wäre diese festzumachen?
    Ich glaube, Gott ist das, was das Ganze , also ALLES, zusammenhält, hängt zumindest damit zusammen, sowie die Seele auch. Wie z.B. jedes einzelne Molekül und jedes einzelne Atom zusammenhängt, diese 'Kraft', die dahinter steht. Es ist also überall, in uns um uns und um uns herum. Wie gesagt, ich glaube!

    Beweise stehn noch aus. (wissenschaftliche, alles andere IST Glauben )



    lia90 schreibt:
    Religionen sind ein rotes Tuch vor mich!
    Es scheint mir suspekt & oft auch menschenverachtend, sich in einer Gemeinschaft zusammenrotten, die mit lächerlichen Ritualen ihre Angst vor der Endlichkeit des Lebens kaschieren will!
    Die Angst der Menschen hat ja seine Berechtigung !
    Religion hat schon seinen Sinn in der Gesellschaft, sie gibt vielen Menschen Halt, ob das nun alles stimmt oder nicht.
    Damit meine ich nicht nur die Christlichen Religionen, es gibt sooo viele Religionen weltweit !


    Liebe Grüße Anni

  9. #309
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 30

    AW: Religionsimmunität durch AD(H)S?

    Ich bin bekennender Diskordianist!!! und ich kann jedem den artikel auf wikipedia dazu nur wärmstens empfehlen!! Diskordianismus

    ob es eine "höhere macht" gibt, unabhängig wie einige sie nennen, kann ich bei der größe des universums kaum glauben.
    auf der anderen seite, was ist größe? wer sagt mir, dass unser universum nicht einfach nur eine ansammlung von staubkörnern unter dem sofa eines exorbitanten jungesellen ist?!?

    auf der anderen seite gibt die kirche als organisation den menschen halt und regeln.
    und so bin ich überzeugt, dass die bibel vor 2000jahren nicht anderes war als das märchenbuch der gebrüder grimm heute ist.
    eine sammlung von netten geschichten, manche nicht ganz realistisch und physikalisch belegbar, dafür mit jeweils einer moral die uns lehrt wie wir unser leben führen sollten.

    womit wir auch schon beim 5. gebot der diskordianisten wären: Einem Diskordier ist es verboten, zu glauben, was er liest.

  10. #310
    Zelda Zonk

    Gast

    AW: Religionsimmunität durch AD(H)S?

    Pfoaaaaah! Ich fall' vom Glauben ab!
    Vom Kartoffelglauben. Bringt nix. Macht Rücken
    und unschönen Dreck unter den Fingernägeln.

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