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Diskutiere im Thema ADHS Diagnose erstellen - wer bezahlt? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Schweiz
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  1. #1
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht
    Forum-Beiträge: 28

    ADHS Diagnose erstellen - wer bezahlt?

    Hallo zusammen

    Wie in meiner Vorstellung bereits erwähnt, habe ich bisher nur eine schwammige Diagnose aus meiner Jugendzeit. Da musste ich einen Fragebogen ausfüllen und anhand meiner Antworten meinte die Psychologin dann, dass ich wohl leichtes ADHS hätte....damals war ich 17 oder 18 Jahre alt und in Behandlung wegen depressiven Phasen und starken Stimmungsschwankungen.

    Jetzt, da sonst wohl alles bei mir in Ordnung zu sein scheint, würde ich mich doch gerne etwas weiter über ADHS informieren und mich eigentlich auch gerne gründlich untersuchen lassen um endlich zu wissen, woher meine diversen Probleme stammen….


    Ich habe irgendwo im Internet gelesen, dass für den kompletten Check mit allem was dazu gehört man mit Kosten von ca. 800-1000.- Fr. rechnen muss und dass das die Krankenkassengrundversicherung übernimmt.

    Hat jemand damit Erfahrung? Was für Gründe müssen vorliegen, damit mich mein Hausarzt zu einem ADHS Spezialisten überweist und auch alle Kosten von meiner Krankenkasse gedeckt werden?

    Ich habe einfach Angst, dass ich zu meinem Hausarzt gehe, ihm erzähle wo mein Problem liegt und warum ich mich gerne „auf ADHS testen lassen“ möchte, und er mich dann nur belächelt und meint, dass das doch gar nicht nötig sei. Ich habe das schon einmal erlebt als ich dachte, ich leide an Depressionen, als mir der Psychologe zwar erst mal für ein paar Monate Medis verschrieben hat, mir aber dann in jedem Gespräch gesagt hat, dass jeder Mensch mal einen schlechten Tag hat…..


    Mir ist klar, dass meine Symptome nicht so ausgeprägt sind, wie bei anderen. Aber wenn ich mir mein Umfeld anschaue sehe ich ja, dass es einem auch besser gehen kann……


    Danke schon mal für eure Infos.


    Liebe Grüsse
    April2014

  2. #2
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 24

    AW: ADHS Diagnose erstellen - wer bezahlt?

    Ein Arzt, der nur ein lächeln für ein Anliegen übrig hat, wenn man der Meinung ist, das man eventuell ADHS haben könnte ud sich deswegen genauer untersuchen lassen möchte, zu diesem Arzt hätte ich kein Vertrauen als Patient.

    Ich hatte das Glück, das mein Problem bei einem Doc-Center erkannt wurde, wo ich von der Arbeitsagentur hingeschickt wurde. DAs ganze dauerte drei Monate, wobe auch Arbeitserprobungen waren usw.

    Die beiden Psychologen des Doc-Centers rieten mir dringend einen Neurologen, Psychiater aufzusuchen, was ja hier bei uns in Deutschland leider nicht von heut auf morgen möglich ist- Wartezeit.

    Der Psychiater bestätigte den Verdacht auf ADHS, zumal ich noch Schulzeugnisse, "blaue Briefe" edtc. von der Schulzeit hatte. Aber der Psychiater sprach auch offen und ehrlich mit mir, das man bei mir damals 53 Jahre ADHS nicht mehr zu 100 % bestimmen kann und den Annäherungswert könnte er mir ja schließlich auch diagnostizieren. Leider zahlen in Deutsschland die gestzlichen Krankenkassen diesen Test nicht, der z.B. in der MHH in Hannover um die 400 € kosten soll plus An- und abreise, die man auch selbst zahlen muss und wenn man Sozialleistungen bezieht geht dies eh nicht.

    Ich wurde weiter verwiesen an einem Psychologen, der echt aufwendige Annamese betrieb und auch zu der Erkenntnis kam, AD(H)S, Depressionen und dieverse andere Sachen die mir das Leben schwer machen.
    Und die Wartezeit auf einen Termin bei einem Psychologen war erheblich mehr als ein Jahr.
    Die Folge jezt erwerbsunfähig.

    Die Dt. Rentenversicherung schickt mich von einem Gutachter zum nächsten, es fehlt nur noch, das die eine umfangreiche Untersuchung in der MHH fordern, aber da muss ich passen, denn auch die wissen, das man bei älteren ERwachsenen nicht mehr mit 100% Sicherheit sagen kann, jawohl, sie haben ADHS, so müssen eben 90 % genügen, denn die Anzeichen für ein ausgeprägtes ADHS sind bei mir mehr als deutlich.

    Ja, das ist das Schweizer Versicherungsmodell doch um einiges besser als das deutsche, wo der dumme Michel quasi angemeiert ist und schön Leitungen selber zahlen darf.

    Wer sich von seinem Hausarzt nicht ernst genommen fühlt, der hat das Recht den Arzt zu wechseln oder gleich eine Psychiater aufsuchen, der dann alles weitere veranlasst.
    Das jemand ADHS oder ADS hat, dafür brauch man sich nicht schämen, man kann ja nichts dafür, denn was das ist ist nun mal da und wurde uns mitgegeben.

  3. #3
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht
    Forum-Beiträge: 28

    AW: ADHS Diagnose erstellen - wer bezahlt?

    Hallo Schreiber

    Danke für die Rückmeldung.

    Der Arzt, der mich belächelt hat, war nicht mein Hausarzt sondern der Psychologe im selben Gebäude, bei dem ich wegen einer depressiven Phase war. Da hatte ich gar nicht daran gedacht, ADHS zu erwähnen, weil für mich waren das irgendwie immer zwei verschiedene Schuhe.
    Nur jetzt, durch diverse Berichte die ich gelesen habe, könnte es doch einen Zusammenhang haben....

    Aber dann werde ich wohl einfach mal einen Termin bei meinem Hausarzt vereinbaren und das mit ihm besprechen (bzw. viellecht doch erst mal einen anderen Hausarzt suchen, da ich mich bei meinem jetzigen auch nicht 100% wohl fühle....)


    Liebe Grüsse
    April2014

  4. #4
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.392

    AW: ADHS Diagnose erstellen - wer bezahlt?

    Hallo April2014,

    ich kenne das System der Schweiz nicht, da können dir hoffentlich noch deine Landsleute etwas zu sagen.

    Aber ganz unabhängig von Kosten, Krankenkassen usw.: Ich gehe davon aus, es nutzt dir gar nichts, zu deinem Hausarzt zu gehen. Selbst wenn du eine Überweisung kriegst, musst du dann ja wissen wohin damit.

    Es ist bestimmt erfolgversprechender, einen Spezialisten oder eine Ambulanz ausfindig zu machen und dort einen Termin zu verabreden. Dann kannst du, falls notwendig (weiß ich ja nicht), immer noch zu deinem Hausarzt und diesen um die Überweisung bitten.

    Du bist dann in einer besseren Situation, indem du ihm sagst (natürlich nicht so direkt!), Ihre Meinung interessiert mich gar nicht, ich möchte eine Überweisung zum Psychiater Dr. Soundso, am soundsovielten ist mein Termin. Das ist viel besser als zu sagen, ich möchte mal untersuchen lassen ob ich ADHS habe, was meinen Sie denn?

  5. #5


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 58
    Forum-Beiträge: 5.962

    AW: ADHS Diagnose erstellen - wer bezahlt?

    Liebe April

    Es wäre gut, wenn du schon weisst zu welchem Psychiater du gehen willst.

    Es gibt in der Schweiz einige sehr gute und erfahrene Ärzte, die sich mit ADHS auskennen.

    Wenn du mir eine PN schickst, in welcher Region du zuhause bist, kann ich dir evtl eine Adresse schicken.

    Dann kannst du zum Hausarzt sagen, dass du von eine ADHS-Beratungsstelle die Adresse erhalten hast.

    Wenn du im Hausarztsystem versichert bist, brauchst du ja eine Überweisung, aber dann wird die Abklärung auch von KK in der Grundversicherung übernommen.

    Liebe Grüsse
    Pucki

  6. #6
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht
    Forum-Beiträge: 28

    AW: ADHS Diagnose erstellen - wer bezahlt?

    Hallo Pucki

    Hab dir eine PN geschickt, vielleicht kennst du jemanden in meiner Nähe?

    LG
    April2014

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