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Diskutiere im Thema Alle 30 Tage beim Arzt ein neues Rezept anfordern? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Schweiz
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  1. #21
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 6

    AW: Alle 30 Tage beim Arzt ein neues Rezept anfordern?

    Es gibt doch auch die Möglichkeit, dass der Arzt ein Rezept ausstellt, dass sich Verlängern lässt. Dann musst du zwar immer noch einmal im Monat in die Apotheke, aber vielleicht kannst du telefonisch oder per Mail/Fax vorbestellen.

    Lg

  2. #22


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 59
    Forum-Beiträge: 6.171

    AW: Alle 30 Tage beim Arzt ein neues Rezept anfordern?

    Nein, BTM-Rezepte kann man nicht verlängern lassen.

    Ich musste gerade vorgestern wieder Medis holen. Da ich das Ritalin selber bezahlen muss, habe ich gefragt ob ich nicht wenigstens das für 3 Monate haben kann, da ich sonst jedes Mal die Bezugstaxe zahlen muss.

    Die Apothekerin hat mir gesagt, dass sie das nicht mehr machen kann. Sie hatte letztes Jahr vom Kanton einen Rüffel bekommen, da sie es ausnahmsweise einige Male erlaubt hatte.

    Nun überlege ich aber, das nächste Mal das Rezept der Onlineapotheke zu senden. Dann kann ich jeden Monat per Email bestellen und es kommt zu mir nach Hause. Vielleicht kann man da sogar schon im Vorraus die Lieferdaten für 3 Monate hinterlegen.

    Liebe Grüsse
    Pucki

  3. #23
    Plaudertasche

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 1.111

    AW: Alle 30 Tage beim Arzt ein neues Rezept anfordern?

    Salüt zämme

    Möchte meinen Senf auch noch kurz dazu geben, da ich in einer Apotheke arbeite. Puki hat das schon ganz korrekt ausgeführt mit den BTM-Rezepten. Möchte noch folgendes ergänzen: Grundsätzlich sind BTM-Rezepte nur 1 Monat nach Ausstellungsdatum gültig. Das heisst sie müssen in dieser Frist eingelöst werden. Dies ist unabhängig von der Verordnungsdauer. Der Arzt darf für max. 3 Monate Medis aufschreiben. Eigentlich wäre die genaue Dosierung,Anzahl Packungen und Packungsgrösse zu notieren, wie es Pucki ausgeführt hat. Nur in der Praxis ist es so, dass manche Ärzte einfach ein Dauerrezept für 3 Monate ausstellen, was so nicht gesetzeskonform wäre. Die Apotheken dürfen meines Wissens alle verordnete Packungen auf einmal mitgeben. Ist jedenfalls bei uns so und in jener Apotheke, in welcher ich das Concerta beziehe. Sie bestehen sogar darauf, dass man alle Packungen auf einmal nimmt, wegen der Gültigkeitsdauer des Rp. von einem Monat. Mach mich da noch kurz schlau.
    Hier den Gesetzestext dazu:
    Art.
    Art. 47
    Betäubungsmittelrezept
    1
    Das Betäubungsmittelrezept muss enthalten:

    a. Name, Adresse, Unterschrift und Stempel der verschreibenden Ärztin oder
    des verschreibenden Arztes;
    b. Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse der Patientin oder des Patien-
    ten;
    Heilmittel
    16
    812.121.1
    c. Ausstellungsdatum;
    d. Bezeichnung des Arzneimittels mit kontr
    ollierten Substanzen, seine Darrei-
    chungsform und Dosierung;
    e. Menge;
    f. Anwendungsanweisung.
    2
    Das Betäubungsmittelrezept ist einen Monat gültig.
    3
    Die verschriebene Menge darf nicht über den Bedarf für die Behandlung während
    einem Monat hinausgehen. Wenn es die Umstände rechtfertigen, kann eine Menge
    verschrieben werden, die für die Behandlung während höchstens drei Monaten
    ausreicht. Die verschreibende Ärztin oder der verschreibende Arzt hat in diesem Fall
    die genaue Dauer der laufenden Behandlung auf dem Rezept anzugeben.
    4
    Das Betäubungsmittelrezept ist von der verschreibenden Ärztin oder dem ver-
    schreibenden Arzt zu unterschreiben, und eine Kopie davon ist in der Krankenge-
    schichte der Patientin oder des Patienten aufzubewahren.


    2. Abschnitt: Apothekerinnen und Apotheker
    Art. 51
    Bezug und Abgabe
    1
    Die verantwortlichen Apothekerinnen und Apotheker einer Apotheke oder einer
    Spitalapotheke dürfen kontrollierte Substanzen nur von Personen und Unternehmen
    mit einer Betriebsbewilligung und nur mit einer schriftlichen Bestellung beziehen.
    2
    Die Apothekerinnen und Apotheker einer Apotheke können Arzneimittel mit
    kontrollierten Substanzen auf Rezept folgender Personen abgeben:
    a. einer Medizinalperson, die befugt is
    t, Arzneimittel mit kontrollierten Sub-
    stanzen zu verschreiben;
    b einer zur Grenzpraxis berechtigten ausländischen Medizinalperson, die be-
    fugt ist, kontrollierte Substanzen zu verwenden und zu verschreiben (Art. 10
    Abs. 2 BetmG).
    3
    Soweit die verschreibende Ärztin oder Tierärztin oder der verschreibende Arzt
    oder Tierarzt nichts anderes vermerkt, ist die Wiederholung des Bezugs von Arz-
    neimitteln mit kontrollierten Substanzen de
    s Verzeichnisses a und d nicht erlaubt.
    4
    Der Teilbezug verschriebener Arzneimittel mit kontrollierten Substanzen der Ver-
    zeichnisse b und c ist während der Geltungs
    dauer des Rezepts möglich. Die abgege-
    bene Menge und die Abgabestelle sind auf dem Rezept anzugeben
    Geändert von Narya (14.09.2015 um 14:11 Uhr)

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