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Diskutiere im Thema Diagnose-Verfahren in der Schweiz im Forum ADS ADHS Erwachsene: Schweiz
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  1. #41
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 3.177

    AW: Diagnose-Verfahren in der Schweiz

    Ursula Amman schreibt:
    Du kannst problemlos 2-3 Arzte / Fachpersonen "ausprobieren, bis Du Dich wohlfühlst. Mit den Medis würde ich nicht experimentieren, das kann auch gefährlich sein.

    Ich wünsche Dir von Herzen ein gutes Gelingen und zur Ruhe kommen!!
    Danke Ursula! Ich werde weiter suchen. Es ist zwar mühsam und stinkt mir gewaltig, aber so kann es auch nicht weiter gehen.

  2. #42
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 3.177

    AW: Diagnose-Verfahren in der Schweiz

    wuscheli schreibt:
    Liebe Forummitglieder

    Ich kann die Mitteilung von Frau Ursula Ammann nur unterstreichen.

    Die Chemie zwischen Patienten und Therapeuten muss stimmen. Das Vertrauensverhältnis ist sehr wichtig.

    Ich hatte auch mal ne so Phase, wo ich mit meiner Diagnose nur noch schwarz sah. ADSH ist kein Grund zum den Bettel wegschmeissen. Ich kann das Handbuch für ADSH für Erwachsene von Barkley empfehlen. Es ist aber sehr detailliert. Doch er sagt, dass es uns liegt, was wir aus der Diagnose machen. Ich weise darauf hin, dass vermutliche die grössten Köpfe aller Zeiten eine Tendenz zu ADHS oder auch Asperger hatten.

    Fazit: Mit ADSH muss man richtig mit Medis eingestellt werden und dann geht die Party los. Es gilt Copingstrategien für das eine oder andere Defizit zu entwickeln. Ich finde es heute lustig und spannend. Ich sage dem Basteln..............ADSH ist heute eine Persönlichkeitsteil von mir. Andere sind faul. Ich bin ein philsophischer Perfektionist und es ist eine Schwäche... Punkt.....Oder ich weiss, dass ich mich verzetteln kann. Darum lerne ich heute mit Mindmaps usw.

    Liebe Carla, du wirst die positiven Seiten von ADHS lieben lernen...
    Stimmt, das Vertrauensverhältnis muss da sein, sonst geht es nicht.

    Aber ansonsten kann ich Dir nicht ganz zustimmen. Schön, wenn Du Dein ADHS "im Griff" hast und ihm etwas Positives abringen kannst. Das schaffe ich zur Zeit leider nicht.

    Die positiven Seiten von ADHS kann ich nicht nutzen, weil ich eben ADHS hab. Tönt zwar blöd, aber das ist halt irgendwie so . Es steht mir immer im Weg herum und wirft mir Knebel zwischen die Beine. Die Medis bringen auch nicht das, was ich mir erhofft habe, und meine Strategien verpuffen auch irgendwo.

    Dann zweifle ich an der Diagnose, an den Medis, an der Ärztin, an mir,... Lieben werde ich das Sch***-ADHS vermutlich nie.

  3. #43
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 3.177

    AW: Diagnose-Verfahren in der Schweiz

    Cuty schreibt:
    Hoi Carla! Hoher Muskeltonus, ständig irgendwelche Muskelentzündungen (oder Sehnen, Nerven, ...) Infekte die keine Entzündungszeichen angeben, teils chronifizierte Schmerzen (z.B. Schienbeine, Handgelenke), Augenstörungen etc. und erst mein Psychiater (aus dem Nordaargau falls du dort suchst) kam auf die Idee dass man die sicher 18jährige Geschichte von wiederkehrenden Schmerzen ohne klare Diagnose mal umfassend anschauen müsste. Nun warte ich auf einen Termin in der Rheumaklinik und geh dort nicht mehr weg bis ich eine nachvollziehbare Diagnose für das Gesamtpaket habe ;-) Depression übrigens auch (was war zuerst: der chronische Schmerz oder die Depression?...) Wobei Depressionen bei unbehandeltem ADS öfters auftreten sollen und teils "chronifiziert" sind. Ich habe stundenlang selber geforscht und eine befreundete Biochemikerin hat mal kontrolliert ob auch alle "Grundwerte die frau haben sollte" stimmen (Ärzte kennen sich da meist weniger aus habe ich gemerkt). Es gibt div. Krankheiten, meist laufen sie unter "seltene Krankheiten" (schau z.B. mal unter EDS falls du Überbeweglich bist und das auch weisst ;-) ansonsten erst mal unter Hypermobilität) die verschiedenste Symptome aufweisen wie auch das ADS/ADHS. Ich denke, da besteht echt die Gefahr für eine Fehldiagnose oder das eine verstärkt das andere (das wärs wohl bei mir). Meine Abklärung lief übrigens vor einem Jahr als ich wegen Dauermüdigkeit und Einschlafen im dümmsten Moment (z.B. am Steuer während der Autofahrt) in die Schlafklinik Zurzach ging. Glücklicherweise war der damalige Arzt auch erfahren auf ADS. Als alles andere ausgeschlossen war und sich die Symptome bestätigten, wars dann eindeutig. Der Arzt ist nicht mehr dort sondern jetzt selbständig (ich bin noch bei ihm). Alora, vielleicht hilft dir das etwas weiter, hoffentlich klärt sich deine Situation auch endlich mal und du findest einen guten Arzt (Psychiater). en liebe Gruess! cuty
    Hallo Cuty

    Wow, da hattest Du aber Glück mit dem Psychiater! Beim Rheumatologen war ich bereits, aber auch er hat die Ursache für die chronischen Sehnen-/Muskel-/Gelenkschmerzen nicht heraus gefunden. Am Schluss kam der Spruch von wegen psychisch bedingt, zu hoher Muskeltonus, mehr Entspannung etc.

    Um was genau geht es bei den "Grundwerten, die frau haben sollte"? EDS kommt nicht in Frage, denke ich, denn hypermobil bin ich nicht.

    Danke und Grüessli
    Carla

  4. #44
    Ist hier zuhause

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    Forum-Beiträge: 3.177

    AW: Diagnose-Verfahren in der Schweiz

    mj71 schreibt:
    @ Carla: Zeugnis aus die Schule habe ich, aber nur mit Noten, sie waren gut, auch wenn es um meine Verhalten angeht... Aber wenn ich mit meine Mutter rede, bekomme ich sehr spannend zu hören... Fachleuten nachrennen hat sie irgendwann aufgegeben, weil sie nicht ernst genommen war...

    Sonst interessiert mich auch wie es in andere Länder geht! So wie ich weiss, durch Bècher, ist in USA noch etwas lockerer als in der CH und D: Anamnese und Fragenbogen reichen für die Diagnose und mit Medis gehen sie dort auch etwa lockerer um: bei ihnen ist so bald leidendruck entsteht, nicht wenn alles anders nicht klappt wie bei uns. Auch in der CH scheint mich es mit Medis etwa lockerer zu sein als in D.
    Durch die Schule kam ich irgendwie mit Kompensieren und exzessiv Sport treiben. Im Gymnasium klappte das dann nicht mehr, da war von top bis flop alles da. Die Ausbildung war ein Horror, irgendwie hab ich mich dort durch Schule und Mobbing im Geschäft gewurstelt.

    Bei meinem Sohn war ich etwas schockiert, wie es bei 2 verschiedenen Ärzten mit den Medis gehandhabt wurde. Im Stil von "da, versuch das mal, eine Tablette pro Tag" und fertig. Beim ersten hab ich dankbar abgelehnt und den Arzt gewechselt. Dieser liess ihn dann an die richtige Dosis "heran schleichen". Jahre später dasselbe bei einer ADHS-Spezialistin: Einfach ein neues Medikament gegeben und pro Tag eine Tablette verschrieben. Kein Anschleichen, kein Ausprobieren, keine Kontrolle, nichts. Heute will er nichts mehr von Medis wissen, weil sie ja beim letzten Mal auch nichts gebracht haben. Das kann es ja auch nicht sein. So ist es nicht verwunderlich, dass es immer wieder ein mediales Geschrei gibt, wie vielen Kindern MPH verschrieben wird.

  5. #45
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 230

    AW: Diagnose-Verfahren in der Schweiz

    Carla schreibt:
    Bei meinem Sohn war ich etwas schockiert, wie es bei 2 verschiedenen Ärzten mit den Medis gehandhabt wurde. Im Stil von "da, versuch das mal, eine Tablette pro Tag" und fertig. Beim ersten hab ich dankbar abgelehnt und den Arzt gewechselt. Dieser liess ihn dann an die richtige Dosis "heran schleichen". Jahre später dasselbe bei einer ADHS-Spezialistin: Einfach ein neues Medikament gegeben und pro Tag eine Tablette verschrieben. Kein Anschleichen, kein Ausprobieren, keine Kontrolle, nichts. Heute will er nichts mehr von Medis wissen, weil sie ja beim letzten Mal auch nichts gebracht haben. Das kann es ja auch nicht sein. So ist es nicht verwunderlich, dass es immer wieder ein mediales Geschrei gibt, wie vielen Kindern MPH verschrieben wird.
    Ich denke das Problem ist, dass viele Ärzte zu wenig über ADHS informiert sind, weil es sie nicht gross interessiert. Anders kann ich mir dieses Verhalten nicht erklären. Das ist erschreckend verantwortungslos!

  6. #46
    Gesperrt (Mehrfachaccount)

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    Forum-Beiträge: 42

    AW: Diagnose-Verfahren in der Schweiz

    Ich empfehle Euch das Handbuch über ADS/H einmal zu lesen. Barkley hat es schön beschrieben. Die deutsche Uebersetzung wurde von allen grossen deutschsprachigen Professoren beratend begutachtet. Es gibt sehr gute Unterstützung. Man muss das Glas halb voll statt halb leer sehen... Es ist ein Prozess...

  7. #47
    Ist hier zuhause

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    Forum-Beiträge: 3.177

    AW: Diagnose-Verfahren in der Schweiz

    Ja, den Barkley zu lesen hab ich mir auch mal vorgenommen... Mal sehen, ob ichs schaffe.

  8. #48
    Gesperrt (Mehrfachaccount)

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    Forum-Beiträge: 42

    AW: Diagnose-Verfahren in der Schweiz

    Es ist sehr detailliert und mehr musst Du momentan nicht wissen. Dieses Buch genügt.

    Dann Medis, eventuell Kineseologie oder wie die auch immer heisst, Crania Sakra bringt teilweise auch etwas... Du brauchst Coaching. Ich würde über den wissenschaftliche Fachverband gehen und es gibt eine gute Aerztin in Zürich.... Sie arbeitet ganzheitlich... (ich darf keine Namen sagen gemäss Forumsregel).

    Dann Step by Step

  9. #49
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 230

    AW: Diagnose-Verfahren in der Schweiz

    wuscheli schreibt:
    Es ist sehr detailliert und mehr musst Du momentan nicht wissen. Dieses Buch genügt.

    Dann Medis, eventuell Kineseologie oder wie die auch immer heisst, Crania Sakra bringt teilweise auch etwas... Du brauchst Coaching. Ich würde über den wissenschaftliche Fachverband gehen und es gibt eine gute Aerztin in Zürich.... Sie arbeitet ganzheitlich... (ich darf keine Namen sagen gemäss Forumsregel).

    Dann Step by Step
    Du hast Recht, das Buch ist wirklich gut. Ich lese es auch gerade, aber es genügt bei weitem nicht! Das schreibt Barkley übrigens auch in dem Buch. Je mehr man über ADHS weiss, umso besser. Verschiedene Ansichtsweisen sind wichtig. Wie soll man sich sonst eine eigene Meinung bilden? Wie soll man sonst wissen, was man braucht? Es ist gefährlich nur einer einzigen Philosophie blind zu folgen...

  10. #50
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 267

    AW: Diagnose-Verfahren in der Schweiz

    Hoi wuscheli!

    Kannst du mir bei gelegenheit den namen dieser ärztin in zürich, per pn schicken?

    Wär sehr nett....

    Grüessli, bastet

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