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Diskutiere im Thema Diagnose-Verfahren in der Schweiz im Forum ADS ADHS Erwachsene: Schweiz
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  1. #21
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 3.179

    AW: Diagnose-Verfahren in der Schweiz

    Eigentlich hab ich ja die Diagnose ja schon von einer ADHS-Spezialistin. Aber die im Forum vorkommenden viel intensiveren Abklärungen v.a. in Deutschland verunsichern mich.

    Als Kind war der Verlauf nicht sehr typisch. Für meine Ärztin deutete zwar sehr vieles damals schon darauf hin, auch für mich im Nachhinein, aber es war nicht so offensichtlich (z.B. in den Zeugnissen). Vieles hab ich anscheinend jahrelang mühsam kompensiert, bis zum Fast-Zusammenbruch.

    Leider bin ich je länger je weniger in der Lage, Vollgas zu geben

    Schön, dass du es schaffst, Wuscheli! Darf ich fragen, wie alt du bist? Ich nehme an, noch jung

    Früher schaffte ich es auch, aber nun bin ich in einer Abwärtsspirale, aus welcher ich vermutlich ohne Hilfe nicht mehr raus komme.

    Und von meiner Ärztin fühl ich mich allein gelassen mit meinen Problemen. Die kann ich beim besten Willen nicht "weg atmen", "weg entspannen" oder was auch immer.

    In meinem Umfeld war ich immer die Starke, die alles im Griff hat und die nichts umhaut. Selbst in meinen schlimmsten Zeiten mit Suizidgedanken merkte man mir nichts an. Vielleicht kam ich auch bei der Ärztin als so stark rüber :what:

  2. #22
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 267

    AW: Diagnose-Verfahren in der Schweiz

    Liebe Carla..

    du sagst es...mir geht es genau so!!! Die abwärtsspirale!!!

    frage mich auch wie lange ich noch atmen(übungen)muss, bis mal was besser wird...

    big hug

  3. #23


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 59
    Forum-Beiträge: 6.172

    AW: Diagnose-Verfahren in der Schweiz

    In meinem Umfeld war ich immer die Starke, die alles im Griff hat und die nichts umhaut. Selbst in meinen schlimmsten Zeiten mit Suizidgedanken merkte man mir nichts an. Vielleicht kam ich auch bei der Ärztin als so stark rüber :what:
    Ich denke das ist auch wieder typisch für uns. Mir sieht man auch nie an, wenn es mir nicht gut geht.
    Wir haben halt gelernt unser Inneres vor den anderen zu verbergen, da wir ja schon früh erfahren haben, dass man uns doch nicht versteht.

    Damit ich meiner Ärztin sagen konnte wie es mir wirklich geht, habe ich verschiedene Situationen aufgeschrieben und zum nächsten Termin mitgenommen.
    Das hat mir geholfen, dass ich dann auch wirklich darüber reden konnte und nicht wieder darüber wie toll ich es finde nun endlich zu wissen was mit mir los ist und wie gut es mir damit geht usw.

    Liebe Grüsse
    Pucki

  4. #24
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 3.179

    AW: Diagnose-Verfahren in der Schweiz

    @Bastet:

    Hihi, das stellt mich gleich etwas auf

    Veranstalten wir doch mal ein gemeinsames "Probleme-weg-atmen", "die-Abwärtsspirale-hinauf-pusten", "Probleme-für-immer-weg-Qi-Gong"...

    Oder wir legen uns gemeinsam - wie sie mir alle empfehlen - 4 Wochen an einen Strand und warten, bis alle Probleme verschwunden sind :cool:

  5. #25
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 57
    Forum-Beiträge: 140

    AW: Diagnose-Verfahren in der Schweiz

    Also zwei Wochen Strand im Herbst als Sommerverlängerung war bei mir sehr heilsam!
    Gerade was die Depr. betrifft.
    Vor etlichen Jahren waren wir mit unseren Kindern im Winter unterwegs.
    Trotz Sonnenschein und Tannenduft eine grauenhafte Laune bei 75%
    der Familien Mitglieder. (4)
    Ich habe dann spontan ein tiefes Loch in den Schnee gebuddelt und habe alle mit
    äusserster männlicher Autorität aufgefordert ihr miese Laune in das Loch zu werfen.
    anschliessend zugeschüttet, der Sonntag war gerettet!
    Das hat dann noch einige male funktioniert. Jetzt sind sie zu gross für diese Art Pädagogik.
    Aber mit mir selber kann ich das nach wie vor machen.
    Na das ist jetzt OT , was solls.

  6. #26
    Plaudertasche

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 1.112

    AW: Diagnose-Verfahren in der Schweiz

    @ carla: 4 Wochen Strand wäre auch für mich der blanke Horror und keine Entspannung....

  7. #27
    Gesperrt (Mehrfachaccount)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 42

    AW: Diagnose-Verfahren in der Schweiz

    Liebes Forummitglied

    Ich bin daran, mit IG-ADS/H20plus meine Masterarbeit an der UNI ZH aufzubereiten. Es ist eine weitere Copingstrategie für ADS/H.

    Ich habe alles an mir getestet neben Studium und Erwerbsarbeit. Die kognitiven Tools stammen aus dem Spitzensport und aus der Epigenetik. Ich habe jetzt überall grünes Licht für die Weiterentwicklung. Es steht keine Firma dahinter...Es ist mein Projekt. ich habe alles "ADS/H-tauglich" gemacht.

    Meine ADS/H-Diagnose bekam ich mit 9. Dazu kam eine Belastungsstörung, Phobien, Angststörung, Soziale Störungen. Es war ein jahrelanger Prozess... Zum Glück bin ich aber mindestens überdurchschnittlich Intelligent. In gewissen Bereichen bin ich hochbegabt. Dies half meistens weiter. Ich finde immer eine Lösung. Der christliche Glaube gibt mir auch in den dunkelsten Stunden Hoffnung und Licht.

    Es ist auch mit ADS/H ein Leben in Würde möglich.

    Bezüglich kognitive Brille für ADS/H kann man sich bei mir melden. Ich werde alles daran setzen, dass man im Rahmen der Masterarbeit, als VP gratis daran teilnehmen kann.
    XXX W. Marco, Rüti ZH

    LG

    Marco
    Geändert von traenenclown ( 6.11.2013 um 22:30 Uhr) Grund: Mailadresse zur eigenen Sicherheit entfernt. Nachnamen gekürzt

  8. #28
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 230

    AW: Diagnose-Verfahren in der Schweiz

    Strandurlaub als Entspannung... Ich bin, dann immer die, die doof angestarrt wird, weil ich grössere Sandburgen baue als die Kids . Anders wär es mir einfach zu langweilig! Das entspannt mich aber tatsächlich!

    Aber um beim Thema zu bleiben: Ich finde eine gute Chemie zum Arzt ist goldwert! Ich hab, wie erwähnt, erst beim dritten Versuch einen gefunden, der für mich stimmt. Bei den ersten zwei, kriegte ich kaum den Mund auf aber jetzt verlasse ich die Praxis immer mit einem guten Gefühl.

    Als Kind wurde ich mal zu einem Psychiater geschickt (ich wusste damals natürlich noch nichts über ADHS), weil ich "schwierig" war und der meinte, ich wäre zu intelligent und hätte deshalb bestimmt keine Störungen. Das kann aber wirklich kein allzu guter Psychiater gewesen sein, wenn er nicht einmal merkte, dass ich ihm genau die Antworten gab, die er hören wollte, weil ich irgendwo gehört hatte, dass nur Verrückte Menschen zum Psychiater gingen. Schade eigentlich. Vielleicht wär vieles anders, wenn der sich etwas mehr Zeit genommen hätte...

    Also Carla, nimm dir unbedingt die Zeit, um einen guten Spezialisten zu finden!

    Ich musste keine Zeugnisse mitbringen, bloss einen IQ-Test machen. Meine Mutter musste einmal mit aber ich weiss nicht ob das Pflicht ist.

  9. #29
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.455

    AW: Diagnose-Verfahren in der Schweiz

    Hallo Carla,

    Ich habe mich auch lange gewundert, dass es bei mich nicht so aufwendig war wie in Deutschland... Aber eben, jeden land hat seine regeln! In USA wird ADS vor allem aus der anamnese und fragenbégen gemacht, ohne viel anderes.

    Bei mich gab es Gespräch, Fragenbögen und test am PC. Die test hatte ich in ein andere stadt, 40 km von mein wohnort gemacht, weil es in meine muttersprache gemacht werden musste. Aber zur behandlung hatte ich jemand in der nähe gesucht und es ging gut. Ich konnte die ergebnissen geben und dann war kein Problem Medis zu bekommen (obwohl er nett gewartet hatte, dass ich dazu bereit war). Also, Artzwechseln sollte kein Problem sein! Die Chemie muss auch stimmen.

    Wegen schmerzen: es kann vielen ursachen sein, aber auch mit der Stress zu tun zu haben. Daher ist wichtig, wenn du es angehen willst, dass du zu jemand gehst der auf dich eingehen kann. Dagegen gibt es sicher viele mitteln, aber wenn du schon hyperaktiv bist, würde ich ehe etwas suchen wo du nicht einfach ruhig sitzen oder hinliegen muss, aber wo es mit Bewegungen geht...

    Schmerzen wegen stress kenne ich auch, obwohl es viel besser geworden ist. Mich hat mich auch geholfen, zu beobachten: Wann tretten sie ein, was ist gerade passiert, wie fühle ich mich? So konnte ich einige Zusammenhängen finden und auch merken was mich belastet, was mich nicht gut tut und einiges ändern. Manchmal gab es dagegen auch innere Wiederstand: Alles was ich irgendwo mitgekommen hatte, schaffen zu sollen, erreichen, sein zu sollen um irgendwie doch gut zu sein. Diese Schmerzen sind Hinweisen auf etwas dass mich nicht gut tut.

    lg

  10. #30
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 57
    Forum-Beiträge: 140

    AW: Diagnose-Verfahren in der Schweiz

    Ich denke wir hier in der Schweiz haben alle ungefähr das selbe Verfahren erlebt.
    Interessant ist die Frage, ob unterschiedliche Diagnoseverfahren,
    das gesellschaftliche oder sogar das medizinische Verständinis des ADHS beeinflussen.
    Den ein ADHS an sich ist in der Schweiz und im Rest der Welt dasselbe.
    Das wäre eine Untersuchung wert!

    Ich habe an einer anderen Stelle des Forums die Forderung aufgestellt,
    dass wir als Betroffene die Definition (und damit das Diagnose Verfahren)
    mit gestalten sollten.
    Die Politik scheut sich ja auch nicht in ärztliche Belange einzugreifen!

    Auf alle Fälle bin ich mit unserem System hier in der Schweiz überglücklich,
    wenn ich mir die deutschen Erfahrungen anschaue.
    Dort herrscht ein eigenartige, perfektionistische Überreglementierung
    mit umständlichen Verfahren und Wartezeiten die ich schlimm finde.
    Das solche institutionellen Hürden den Betroffenen zusätzliche Probleme
    bereiten ist ganz offensichtlich.

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