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Diskutiere im Thema Methylphenidat im Strassenverkehr, verboten oder erlaubt? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Schweiz
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  1. #31
    .

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.018

    AW: Metylphenidat im Strassenverkehr, verboten oder erlaubt?

    @ Nicci


    also verboten ist MPH im Strassenverkehr ganz bestimmt nicht, wenn es ärztlich verordnet wurde.
    Es kommt letztendlich auf die Fahrtauglichkeit an, nicht auf die Medis.
    Zusammengefasst wäre deine Aussage (fast) richtig, es kommt weder auf die Krankheit noch auf die Medikation an!!!

    Nur ein Antidepressiva kann schon reichen die Fahrtauglichkeit in Frage zu stellen! (überprüfen zu lassen € )

    oder aber auf die Behörden, die Fahrtauglichkeit kann immer in Frage gestellt werden. (auch ohne Unfall oder nur auf Grund einer ADHS, Depression oder Medikation! € )
    (Jemand der Herzrhytmusstörungen hat, muss auch seine Herzmedis einnehmen, sonst läuft er Gefahr, dass er wegen einer Herzryhtmusstörung einen Unfall baut)
    Dennoch kann die Fahrtauglichkeit in Frage gestellt werden und auch zu kosten € des Verkehrsteilnehmers überprüft werden.
    (wird leider immer häufiger der Fall)
    Also, es ist ganz wichtig, dass deine Aerztin/dein Arzt dich für fahrtauglich hält und du selber nicht Auto fährst, wenn dir nicht gut ist.
    Der Arzt riskiert eine menge dabei und kann auch seine Zulassung verlieren, aber Verantwortlich ist man selber und hat vor Fahrtantritt zu prüfen, wie es mit der Fahrtauglichkeit ausschaut?
    Dennoch. . . . die Behörden haben (fast) immer Recht!
    Auch in Deutschland ist es ganz bestimmt nicht verboten, wenn es ärztlich verordnet wurde.
    Dennoch ist es eine Auslegungssache ("Ermessen" = sehr dehnbar) der Verkehrsbehörde die Fahrtauglichkeit für viel, viel G€ld prüfen zu lassen.



    Es gibt Anwälte die mit dieser (neuen) "Praxis" ihr Geld verdienen, ...da mit der Theorie nichts zu verdienen ist. ( @ web4health)





    Liebe Grüße @ all in die Schweiz.
    Geändert von Smiley ( 6.09.2013 um 01:16 Uhr)

  2. #32
    Darius

    Gast

    AW: Metylphenidat im Strassenverkehr, verboten oder erlaubt?

    88gugus88 schreibt:
    hmmm, Ich habe auch Concerta als Dauermedikation, nehme noch diverse andere Tabletten. Habe schlimmes Restlesslegs. Bin aber morgens ausgeruht. Fahre wenn ich nicht gut drauf bin sowieso kein Auto.

    Habe Mist gebaut, bin mit Alkohol an einen Bordstein gefahren. Damit ist der Beamtenstrudel gestartet, da mich ein aufmerksamer Bürger bei der Polizei gemeldet hat.

    Habe zu 0,9 Promille noch diverse Medis im Blut gehabt. Trinke aber sonst kaum Alkohol. Ist bei der Haar/- Blut/- Urinprobe auch bestätigt worden. Nun jetzt ist es 4 Monate her der Fahrausweis ist weg. Fahre seit 30 Jahren Unfallfrei. Aber das interessiert nicht. Wenn Du mit den Medis ADHD auffällst ist der Lappen weg. Da Hilft kein Rezept, keine Atteste nix hilft. Es heisst Verkehrsrelevante Medikation. Concerta, Citalopram, Sifrol... oder Charakterlich ungeeignet wenn du motzt wenn es so lange dauert.

    Liebe Grüsse
    Hoi 88gugus88

    0,8 Promille: Wer in angetrunkenem Zustand mit 0,8 Promille und mehr ein Motorfahrzeug lenkt, wird der Führerausweis für mindestens drei Monaten entzogen. Zusätzlich wird eine Geld- oder Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren ausgesprochen. Die Höhe der Busse / Geldstrafe richtet sich nach den finanziellen Verhältnissen der verurteilten Person. Des weiteren wird der Verstoss im Strafregister eingetragen und ist im Strafregisterauszug für eine gewisse Zeitspanne ersichtlich.


    0.8 ist halt schon ein Problem. Das zweite ist, dass Du Alc mit Medikamenten konsumiert hast, welche eigentlich gem. Packungsbeilage ganz klar ohne Alc zu konsumieren sind. Und dann noch ans Steuer gesessen (mit zuvie Promille).


    Meine Frage: 3 Monate Entzug oder ? oder etwa 2 Jahre ? oder wurde dein Führerausweis etwas bis auf Weiteres gesperrt ?

    Dauerhaft geht ja nur, wenn Du Wiederholungstäter bist. Wäre sonst etwas heftig. Ein "Raser" kriegt nämlich ne 2 Jahressperre (erst im Wiederholungsfalle, ne dauerhafte) und ein bei Dir solls gleich ne dauerhafte Sperre sein, wegen Medis und Alc?

  3. #33
    Plaudertasche

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 1.111

    AW: Metylphenidat im Strassenverkehr, verboten oder erlaubt?

    Hi 88gugus88

    Ich habe gerade am Dienstag mit meiner Ärztin gesprochen, die auf AD(H)S spezialisiert ist. Sie meinte es sei absolut kein Problem, wenn ich mit Concerta Auto fahre. Falls es mal zu einer Kontrolle käme könne sich die Polizei bei ihr melden. Da ich zum Glück keine Antidepressiva nehemen muss und nur mit Concerta behandelt werde, ist meine Situation eine ganz andere. Ich wünsche Dir, dass Du bald weisst, wie es weiter geht und vor allem, dass Du etwas daraus gelernt hast. Nämlich: NIIIIIEEEE weder mit Alkohol noch mit Tabletten und schon gar nicht alles zusammen hinter das Steuer!

  4. #34
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 7

    AW: Methylphenidat im Strassenverkehr, verboten oder erlaubt?

    also ich hatte eine erfahrung gemacht als ich über die Gränze nach Deutschland gefahren bin das ich in eine Passkontrolle kam und mein Pass hatte wohl Drogen spuren.
    Intresant wahr das auf einmal 4 Leute vom zoll kahmen und sagten das die Pässe den Schweizern übergeben wärden wegen Drogen spuren schock was ???? und sie so standen das wir nicht abhauen konnten, in der Zwischenzeit untesuchte ein anderer mein Auto im Aschenbescher hatte ich Ritalin er nahm es mit ging schnell weg 1 minute später bekahmen wir die Pässe
    und konnten weiter fahren es sei alles ok gute weiterfahrt ??? ok ???Ich hatte aber auch nichts anderes mit ausser die Medis keine Kopie BTM oder sonstiges
    naja intresant aber doch sehr aufregende momente die mann so erlebt.

  5. #35
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 99

    AW: Methylphenidat im Strassenverkehr, verboten oder erlaubt?

    natürlich wird man von nem polizisten doof angeschaut wenn man so ein schickes attest rausholt, was einem aber egal sein sollte.
    ich weiß nicht mehr genau woher ich das habe, aber ganz bzw komplett auf nr-sicher geht man mit ner mpu die feststellt dass man sowohl mit medi, als auch ohne in der lage ist ein kraftfahrzeug zu führen, oder auch am straßenverkehr teilzunehmen (schließt also auch radfahren mit ein).
    wenn es zu nem unfall kommt werden versicherungen alles, aber wirklich auch alles versuchen nicht für einen schaden aufkommen zu müssen. und versicherungen, also die die das nötige geld für gutachter und prozesskosten haben, schicken ihre klienten gern von pontius zu pilatus um diese mürbe zu machen.
    ich selber seh das ganze als art grauzone. es hat schon seinen sinn btm imstraßenverkehr zu verbieten, also für leute die es nicht aus medizinischen gründen brauchen, das ist wohl allen klar. dennoch ist es teilweise auch eben sehr schwer zu beweisen, dass die einnahme dieser mittelchen keinen einfluss auf die fahreignung hat. is kompliziert. nur, allen adhslern nun ne mpu aufzuzwängen oder ihnen das fahren zu verbieten geht auch nicht. reicht ja schon dass man bzgl berufswahl oder versicherungen diskriminiert wird...

    ich hab da mal so ein beispiel, eher ein gedankenspiel, das ich selber mal hatte da ich die netten leute in blau oder grün ja auch kenne:

    wasx ist wenn man mitm auto fährt und dann zwecks allg. verkehrskontrolle angehalten wird, dann das schicke attest rausholt und diies einem gelangweilten beamten zeigt, der es dann als seine aufgabe sieht, das nochmal genauer zu überprüfen, den armen adhsler aussteigen und auf einem bein hüpfen lässt (überspitzt gesagt), dann meint dass die "normalen" reaktionen nicht "normal" sind und versucht der person einen reinzudrücken?

    und was ist wenn die person in der vergangeheit schonmal wegen btm aufgefallen ist? sowas wird bei der poizei gespeichert und allein anhand des nummernschildes können die das erkennen. wir wissen alle, dass viele adhsler sich in ihrer vergangenheit schonmal "selbst behandelt" haben.

    es mag auf den ersten blick so klingen als wäre das weit hergeholt, möglich ists trotzdem.

    ach ja, eben dran denken dass ein attest fürs fahren im ausland und überhaupt für die reise ins ausland nicht reicht.

  6. #36
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.316

    AW: Methylphenidat im Strassenverkehr, verboten oder erlaubt?

    Hallo 88gugus88,

    Das tut mir echt sehr leid für dich.

    Wenn man mahl in diese Mühle geraten ist, dann kommt man nicht mehr raus.

    Andererseits verunsichern alte Seh- und Reaktionseingeschränkte Rentner/innen tagtäglich die öffentlichen Strassen und bis ein Hausarzt die Fahrerlaubnis nicht mehr gibt, muss der Rentner schon wirklich schon kurz vor dem *** sein.

    Wie geht es nun bei dir weiter?

    LG Nicci

  7. #37
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 58
    Forum-Beiträge: 491

    AW: Metylphenidat im Strassenverkehr, verboten oder erlaubt?

    Scho wieder äs 30-er Jeepli uf de Kantonstrass ! ..... soooo cool ..... slow down..... wiiiter so !

  8. #38
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 192

    AW: Methylphenidat im Strassenverkehr, verboten oder erlaubt?

    Also Alkohol im Strassenverkehr ist ein absolutes No Go!

    Medikamente im Strassenverkehr? Ja, sofern der Arzt meint ich sei fahrtauglich. Mir hat er trotz relativ hohen Medikamenten sogar eine erhöhte Tauglichkeit zugesprochen. Also anders ausgedrückt: Ohne Medis würd ich schlechter fahren.

  9. #39
    Simönchen

    Gast

    AW: Methylphenidat im Strassenverkehr, verboten oder erlaubt?

    Oh Mann, 88,

    leicht machst du es dir ja nicht gerade, was?

    Auch wenn's grad nicht so ganz hierherpasst, aber dein Post erinnert mich an meine Oma. Die ist des öfteren mit offenem Kofferraumdeckel herumgefahren, Ampeln haben sie auch nie interessiert, alle Türen offengelassen nachdem sie den Einkauf ausgepackt hatte - nachts Regen - Auto überschwemmt.... Geisterfahren auf der Autobahn war eh an der Tagesregel. Ihr ist GottseiDank nie was passiert. Ich überleg' grad, ob sie vielleicht auch AD(H)S.... naja egal


    Zum Thema:

    auch wenn ich sowohl eine Kopie des Rezepts für Amphetamin als auch für MPH in Kopie in meinem Kalender liegen habe - ich würde bei einer Polizeikontrolle sicher nicht von selbst damit herausrücken. Wenn die einen Verdacht haben, weshalb auch immer, dann ja. Aber so...

    Blöd ist nur, dass du alkoholisiert warst. Tut mir leid für dich, der ganze Terz, aber man lernt ja auch daraus

    Gruß,

    S.

  10. #40
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.418

    AW: Methylphenidat im Strassenverkehr, verboten oder erlaubt?

    Hallo gugus,

    Ich habe davon gehért wegen medizinische Kontroll bei die Senioren... ich weiss, dass es nicht allem passt und dass es für die Betroffenen nicht lustig ist, aber ich verstehe auch das Bedürfnis nach Sicherheit. Auch mit junge, unerfahrene Autofahrer sind sie strenger geworden...

    An Tramfahren kann man sich gewöhnen. Ich habe kein auto, daher, bin ich mich gewöhnt... medis früh genug einnehmen, oropax, Sitztplatz suchen und dann Nase im Zeitung... So schütze ich mich von Reizüberflutung. Aber... Es gibt auch eine Buslinie die ich hasse, weil es immer wieder voll ist von laute Jungendliche... Immer eine Erleichterung, wenn sie aussteigen.

    Natürlich wünsche ich dich dass es für dich mal klappt, ist auch besser... Alternativ zu Auto ist eine Motorad... Nicht praktisch bei schlechte Wetter, aber vielleicht besser als Tram. Und Fahrrad auf Tramscheine ist gerade nicht so gut...

    Dass du mal von eine ADS-erfahrene Arzt im klinik behandelt wird, wäre auch mal gut. Hast du auf die Webseite diese Klinik angeschaut? Ist ADS ein Thema bei ihnen? Im Fall, sollen sie dich zu der richtige Fachperson schicken. Ich will dich nicht erschrecken, aber ich habe hier einiges unschönes gelesen darüber... Sonst, ist in der CH üblicher zu ein Arzt zu gehen, in eine Praxis als in eine Klinik. Klinik ist mehr üblich im Deutchland. Und ADS-Aerzten im Basel gibt es sicher!

    lg

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