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  1. #21
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: Aktueller Artikel im MigrosMagazin

    Hm. Hatte Don Quijote auch ADHS?

  2. #22
    Lysander

    Gast

    AW: Aktueller Artikel im MigrosMagazin

    Mal sehen! Ein fiktiver ADSler?
    Alonso Quijano hatte damals zu viele Ritterromane gelesen. Das deutet auf einen Hyperfokus.
    Er hielt sie für wahre Geschichten und bildete sich ein, selbst ein Ritter zu sein. Fortan nannte er sich DonQuijote. Psychose/Schizophrenie?
    Seine Wirklichkeit deutete er um. Alles, was er sah wurde zu Beweis für das lebendige Rittertum. Doch das gab es schon lange nicht mehr. Und sein Kampf gegen die Windmühlen gleicht dem Kampf gegen den Fortschritt und der Entmenschlichung der Gesellschaft. Damit war Don Quijote ein romantischer Außenseiter der Gesellschaft. Letzteres erleben viele ADSler ebenfalls oder?

    Naja, ganz klar ist es nicht ;-)
    .
    Geändert von Lysander ( 8.11.2012 um 12:58 Uhr)

  3. #23
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 180

    AW: Aktueller Artikel im MigrosMagazin

    Ich hab keinen Beleg das er ADS hatte aber auch keinen Beleg der dagegen spricht ... Aber er hatte einen Therapeut, Sancho Panza ...

    Wenn man die Geschichte des Autors liest und der Protagonist autobiografische Züge aufweisen würde, dann vermutlich ja.

    Auf jeden Fall reinige ich noch immer meine rostige Rüstung (also, ich hab's mir vorgenommen ...).

  4. #24
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 93

    AW: Aktueller Artikel im MigrosMagazin

    hey - lass uns gemeinsam was einreichen bei der "schlauen" Migros!!?? ich mach mit !!! bin zwar aus dem Aargau aber auch gut "verkabelt" :-)

  5. #25
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 93

    AW: Aktueller Artikel im MigrosMagazin

    der arme verkannte Ritter der

    war er eigentlich Knappe oder Edelsmann????



    Lysander schreibt:
    Mal sehen! Ein fiktiver ADSler?
    Alonso Quijano hatte damals zu viele Ritterromane gelesen. Das deutet auf einen Hyperfokus.
    Er hielt sie für wahre Geschichten und bildete sich ein, selbst ein Ritter zu sein. Fortan nannte er sich DonQuijote. Psychose/Schizophrenie?
    Seine Wirklichkeit deutete er um. Alles, was er sah wurde zu Beweis für das lebendige Rittertum. Doch das gab es schon lange nicht mehr. Und sein Kampf gegen die Windmühlen gleicht dem Kampf gegen den Fortschritt und der Entmenschlichung der Gesellschaft. Damit war Don Quijote ein romantischer Außenseiter der Gesellschaft. Letzteres erleben viele ADSler ebenfalls oder?

    Naja, ganz klar ist es nicht ;-)
    .

  6. #26
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 93

    AW: Aktueller Artikel im MigrosMagazin

    hmmmmmm, muss wohl....denk denk....


    Wildfang schreibt:
    Hm. Hatte Don Quijote auch ADHS?

  7. #27
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 55

    AW: Aktueller Artikel im MigrosMagazin

    Dickschädel schreibt:
    Meine Frage die aus diesem Thread resultiert ist folgende: Ist es wieder mal ne typische Eigenschaft des ADHSler jemanden kritisch in Frage zu stellen oder ist es schon menschlich erstmal misstrauisch gegenüber Anderen zu sein?
    Lieber Dickschädel

    nein ich denke nicht das es unbedingt typisch ist, dass ADHSler jemanden kritisch in Frage stellen. Aber es geht mir-und bestimmt vielen anderen Betroffenen- langsam doch sehr auf die Nerven, dass man sich immer wieder so viel Blödsinn von Leuten anhören (in dem Fall lesen) muss, die keine Ahnung haben von der Thematik aber sich anmassen darüber zu urteilen.

    «Wir sind ständig abgelenkt, müssen E-Mails checken, SMS lesen und beantworten, Kontakte auf Facebook pflegen, im Internet surfen, fernsehen.» In einer Umgebung von Bildmaschinen, deren Bilder unablässig und ruckartig wechseln, werden wir ständig gezwungen, unsere Aufmerksamkeit auf Neues zu richten. Als Schutz vor den Reizen, die permanent auf uns einprasseln, schrauben wir unbewusst die Aufmerksamkeit herunter und entwickeln so ein Aufmerksamkeitsdefizit."
    Selten so viel Stuss gelesen. Als ich zur Primarschule ging, gabs noch kein Internet und Handys für alle, Computer waren selten und Fernsehen gabs bei mir zu Hause höchstens eine halbe Stunde pro Tag. Trotzdem war ich in der Schule entweder verträumt (ich durfte nie am Fenster sitzen) oder dann aber aufgedreht und hibelig.

    Nach dreissig Jahren bekomme ich endlich einen Lösungsansatz und Medikamente die mir echt helfen. Und dann muss ich nahezu in jedem Bericht zum Thema solchen Schrott hören bzw. lesen. Das liefert dann wieder Stoff für alle die nicht Betroffenen sich zu enervieren über die bösen, feigen Eltern, die ihre Kinder mit Drogen vollpumpen etc.
    Indianersprichwort: "Urteile nie über einen anderen, bevor du nicht einen Mond lang in seinen Mokassins gegangen bist". Ich wünsche mir einen Monat ADHS für alle die selbsternannten Experten und danach einen Tag mit den Medikamenten. Dann dürfen sie sich über "mein Syndrom" ein Urteil fällen -vorher nicht!

    Richten wir doch Wald-Schulen ein, wo praktisches Wissen anschaulich und spannend vermittelt wird! Das wäre konstruktive Kritik!

    Gruss Ben

  8. #28
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 57
    Forum-Beiträge: 140

    AW: Aktueller Artikel im MigrosMagazin

    Der Tages Anzeiger publizierte letztes Jahr einen zustimmenden Artikel zu diesem deutschen Philosophen und seiner "Sicht" auf ADHS. Wildfang hat freundlicherweise einen Link dazu gesetzt.Bedenkenswert ist lediglich, dass der sich berufen fühlende und mit ihm viele andere auch, ein Thema, die Kindheit, die schwierige Kindheit, mit einer diffusen Kultur- oder Zeitkritik zusammenmengen.Letztlich ist es ein Missbrauch eines konkreten Syndroms um eine pessimistische, rückwärtsgewandte Ideologie zu belegen.Einsteinchen hat recht: man kann den Journalisten was vorlegen, und die sind dankbar wenn das Format schon stimmt und bringen es.Den Vergleich mit dem grandiosen Spanier möchte ich allerdings so nicht stehen lassen. Zu gross ist mein Respekt vor der seelischen Entwicklungdieses Grossmeisters der Absurdität.Eine Szene die mir spontan in den Sinn kommt:Als er sich seinen Helm mit einem Frischkäse darin überstülpte, (Sanchos Käse natürlich) und sich fragte ob sein Hirn wegen der übergrossen Hitze schmelze,bewies er ein Ausmass von Introspektion, die ich bei Herr Türck durchaus nicht erkennen kann.

  9. #29
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 180

    AW: Aktueller Artikel im MigrosMagazin

    Vielen Dank für die Antwort ... aber der Vergleich des Don war eher auf mich bezogen und den Kampf gegen die Windmühlen,
    und die Nebendiskussion ging ja darum, ob der Don ebenfalls mit der Gabe des ADS gesegnet war ... Der deutsche Philodoof
    auf jeden Fall nicht. Und gerade diese "Schusseligkeit" mit einer geistreichen Erklärung oder Selbstreflexion erlebe ich tagtäglich,
    (Helmszene) mit meiner Tochter oder in nicht so ausgeprägtem Masse bei mir ...

  10. #30
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 57
    Forum-Beiträge: 140

    AW: Aktueller Artikel im MigrosMagazin

    @A-Dee
    Sorry, da habe ich mich wohl verlesen.
    Also der Don Quichote erregt ja bei den Lesern, im Gegensatz zum Migros_Artikel ungeteilte Symphatie.
    Sein Gerchtigkeitssinn, sein Ausblenden der Realität, sein Hyperfokusieren auf alte Ritterromane - schon ein bischen bedenkenswert.
    Aber er ist wohl vor allem eine Gedankenfigur seines Autors, der mit diesem fiktiven Charakter die Welt bereist um sie und die Bewohner
    auf seine Weise zu portraitieren.
    Der meines Wissens erste (jetzt sind wir elend OT) der solch eine absurde Figur entwickelte um seine Zeitgenossen in ihrer ganzen
    "Pracht" vorzuführen, war Apuleius mit seinem "Goldenen Esel" .

    Ein klares ADHS findest du in Fernando Pessoa s "Buch der Unruhe"
    (Zitat : 3.12.1931 Ich will diese unausdenkliche Grammophonplatte, die da in mir in einem fremden Hause wie ein ungreifbarer Folterknecht
    spielt, anhalten, zerquetschen und zerbrechen.)
    Solche Sätze und Gedanken finden sich in diesem, wohl autobiografischen Buch zuhauf. Es ist das Gedankenkarussell,
    dass in diesem Forum oft beschrieben wird.
    Pessoa ist in der "guten alten Zeit" aufgewachsen, ohne Computer, Internet und Medienflut.

    Die klassischen Medien sind praktisch tot. Das Honorar für einen halbseitigen, top recherchierten Artikel ist ein Hohn und
    reicht nicht zum Existieren. Also wird gepfuscht.
    Aber beim lesen wird ebenfalls gepfuscht. Eine Migros Zeitung ist ein Werbeträger für Ravioli Aktionen etc. mehr nicht.
    Der einzige Trost: Schweizer sind sehr gut im Papier Recycling.

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