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Diskutiere im Thema Von sozialhilfe zu Wiedereingliederung im frei Wirtschaft macht mich angst im Forum ADS ADHS Erwachsene: Schweiz
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  1. #1
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.418

    Von sozialhilfe zu Wiedereingliederung im frei Wirtschaft macht mich angst

    Hallo alle,

    Mal zu vorgeschichte die lang ist und nicht so schön... Schule und ausbildung ging es und um 1992 bekam ich eine diplom als MTLA.

    Aber dann ging es einfach nichts mehr... Anstellung hatte ich seit langem augehért zu zählen, da ich dafür nicht genug finder habe... war etwa 10 oder 11 um die jahrtausendewende.

    Es gab immer etwas dass nicht stimmt. Vergesslichkeit, langsamkeit, flüchtigkeitsfehler und noch dazu (was im team wirklich eine nogo war!) reizbarkeit, impulsivität und gefühlausbrüchen (ich werde schnell laut) besonders kniffig bei hektik und zeitdruck.

    Ich hatte "nur" 3 dauerstelle wo ich in max 2 jahren davon rausgemobbt war.

    Es scheint dass ich bei der RAV eine abonnement hatte, da ich dort immer wieder gekommen bin.

    Dann wird sozialdienst ein thema aber IV keine mehr (es geht mich zu gut).

    Dazwischen noch eine traumatherapie (EMDR), der entschluss mich zu schonen (seit dem ruhe mit mobbing, aber auch keine richtige job) und im 2007 ADS-Diagnose.

    Da der diagnose mich übermutig gemacht hatte, hatte ich doch wieder arbeit gefunden. 2 kleine jobs die ich immer habe, durch beziehungen und 1 die ich nach 1 monat verlasse, weil ich wieder die gleiche kritik höre die mich einfach getriggert hatten... So sollte es nach 1 monat doch gehen, ich sei zu langsam und mache viel fehler...

    Jetzt geniesse ich eine stabilität. Bin auch seit mehr als 1 jahr in eine SI-programm wo ich wirklich spass habe. Der team ist toll und davon weg habe ich nicht so lust...

    Zu 30% arbeitsunfähig kann ich auch auf grosse lohn rechnen. Es kann ehe so sein dass wenn ich richtig arbeite, noch mit weniger geld auskommen muss als jetzt, weil es steuern gibt zu bezahlen und arzt-medikosten...

    Mit was ich erlebt habe, mache ich lieber eine bogen herum um das thema arbeit in freie wirtschaft... Verdrängen, vermeiden...

    Meine therapeutin macht mich keine druck und ist sehr nett. Sie hilft mich auch.

    Nun, habe ich gestern bei sozialdienst gehört dass es mal doch druck geben kann... Infos wird sie doch noch (meine einverständnis hat sie bekommen) bei meine therapeutin holen.

    Ich merke dass es bei mich mehr als ein angst zu arbeiten gibt. Bewrbungcoach kann ich sicher wieder bekommen und es wird nicht der erste mal... Damit habe ich erfahrung und eine stelle kriegen ist keine problem, wenn ich es wirklich will. Naja, mittlerweile helfe ich meine freundinnen bei bewerbungen und es kommt gut.

    Nein, eine stelle behalten ist der grosse hacken. Ich habe angst dass es am anfang alles gut ist (weil kleinigkeiten die stören nicht gesprochen werden) und plötzlich heisst es so was wie: "Aber jetzt nach 2 monate einarbeitungszeit sollte es doch gehen" und dann später "sie sind nicht zu gebrauchen".

    Dies angst ist mich nicht neu... Aber eben, wenn ich mal eine neue stelle bekomme, freuen sich jeden und dann sollte es gut gehen... Es ist eben, ausser die 2 die ich seit 4 jahren behalten hatte (und sie sind schon irgendwie ausnahmen), nie gegangen...

    Es scheint mich oft dass leute mich nicht glauben wenn ich von meine schwierigkeiten rede. So der motto "naja, so was hat ein bisschen jeden". Ich kenne auch "jeden macht fehler" und später "aber du machst doch zu viel davon, ist dich alles egal?"

    Ich möchte wirklich nicht nur coaching um ein job zu finden (da weiss ich dass ich es kann) aber dann coaching um eine stelle zu behalten. Ein coach der mit mich und mit der arbeitgeber redet. Jemand der etwas weiss von ADS...

    Ich hatte es meine sozialarbeiterin auch gesagt, aber so wie ich lese, bin ich nicht sicher ob sie so mitbekommen hatte.

    Gibt es so was?

    Hat jemand mit so eine situation erfahrung?

    Ich werde sicher noch selber in mein kopf ordnung machen. Vielleicht kommt noch einiges. Im moment, spüre ich diese angst eine neue job zu anfangen, da es doch wieder ganz schief gehen kann...

    lg

  2. #2
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.418

    AW: Von sozialhilfe zu Wiedereingliederung im frei Wirtschaft macht mich angst

    Hallo alle,

    So jetzt mich etwa beruhigt und auch noch mit jemand anders darüber geredet.

    Druck ist schon da, aber ich brauche es nicht! Es hat einfach viel aufgewühlt und so weit bin ich ja auch nicht. Ich brauche nun viel zeit... Aber der sozialamt ist froh wenn er nicht mehr bezahlen muss.

    Wegen auskunft an meine therapeutin bin ich zuverzichtlich. Sie ist nett und macht mich nie druck, im gegenteil, sie sagt mich immer wieder, ich sollte mich zeit nehmen.

    Wieder wird wichtig dass ich dass bekomme was ich brauche und nicht einfach unten druck gesetzt.

    Weiss jemand wie es ist mit stellevermittlung durch sozialdienst? Gibt es so was? Für mich, wenn ich so weit bin, ideal!

    Gibt es auch dann caoching für die erste zeit, bei einarbeiten, wo der arbeitgeber auch informiert ist über mich?

    Ich bin so eine spezailfall, dass ich (laut eine freundin, wo ich auch arbeite) eine verständnisvolle arbeitgeber brauche. Meine therapeutin sagt auch, ich muss mit die richtige menschen arbeiten und es wird nicht einfach sein zu finden.

    Ich weiss dass es bei IV beides gibt, aber von sozialdienst nie gehört... Ich informiere mich sonst noch.

    lg

  3. #3
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 60
    Forum-Beiträge: 1.160

    AW: Von sozialhilfe zu Wiedereingliederung im frei Wirtschaft macht mich angst

    Hi, ich habe das in ähnlicher Form jahrelang genauso erlebt. Jetzt bin ich in Wfb Werkstatt für Menschen mit psychischer Behinderung, gelandet, scheißlangweilige Arbeiten da, krieg bald boreout. Aber wenn ich mir vorstelle, nochmal auf Arbeitssuche gehn, neeeeeee gaaanich neeee.
    immer und ewig ablehnungen, peinlich, den besch... Lebenslauf vorzuzeigen, neee.
    Und dann nach kurzer Zeit wieder kündigung, auf Jobsuche, wieder den ganzen Ämterkram, Stress Bürokratie, neee !! Wieder Mobbing, neee neee neee.
    Viele, nee eigentlich alle, Arbeitgeber haben mir auch gar nicht gesagt, was los is, sondern einfach mit fadenscheinigen Begründungen gekündigt.

    Einmal 2 Jahre in nem schickiemickie Haushalt, alles gemacht, jeden Tag gekocht für die Familie, (Mutter mit 2 Kids) den piss Fußboden mit weißen Fliesen jeden Tag gewischt, und wenn dann maln Blutfleck von der Hündin übersehen, "Frau xx da is nochn Blutfleck, den haben sie übersehen" und in den Ferien, wenn Familie auf Malle in ihrer Finca war, war ich allein im Haus und mußte Großputz machen, habs oft sooo verpeilt mit der Zeit, dass ichs nicht ganz geschafft hatte bis zur Ankunft der Familie, dann gabs ärger, meckerei, war ja berechtigt.

    Es gibt Integrations-Firmen, für Menschen mit Behinderung, hier in Berlin jedenfalls gibt es einen Integrations-Dienst. Meine Freundin, sie hat eine Schizo erkrankung, arbeitet in einem Integrations-Cafe-Restaurant, sie ist happy da.

    Ps. dein Deutsch is soooo süß, mir und mich verwechsel dich

    Liebe Grüße Anni

  4. #4
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.418

    AW: Von sozialhilfe zu Wiedereingliederung im frei Wirtschaft macht mich angst

    Hallo Anni,

    Danke für deine antwort! Ja, was du erzählt ist wirklich sehr ähnlich mit meine erfahrung...

    Und dann nach kurzer Zeit wieder kündigung, auf Jobsuche, wieder den ganzen Ämterkram, Stress Bürokratie, neee !! Wieder Mobbing, neee neee neee.
    Viele, nee eigentlich alle, Arbeitgeber haben mir auch gar nicht gesagt, was los is, sondern einfach mit fadenscheinigen Begründungen gekündigt.
    Zu lesen verkrampft sich meine magen... So was habe ich lange mitgemacht und mag einfach nicht mehr.

    Auf der werkstatt fühle ich mich wohl, ich bekomme auch aufgaben die auf meine fähigkeiten passen. Meine cheffin hat schnell gemerkt dass ich sehr kreativ bin, und ich bekomme aufgaben wo ich es darf...

    Also, hier möchte ich jetzt bleiben, aber die frau scheint mich wieder in der wildnis mich schicken zu wollen.

    Naja, meine therapeutin kann vielleicht etwas dazu sagen. Sie ist nett und mach mich kein druck.

    Und sonst, tue ich mich halt wehren und sagen dass die "negative erfahrungen" schlimm waren und viele!

    Ich merke auch immer wieder dass stinos mit mich immer wieder überfordert sind, dummes sagen und so was nervt mich langsam auch... Aber eben, es reicht als stress. Ich brauche nicht noch ein job mit hektik und zeitdruck!

    lg

  5. #5
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 60
    Forum-Beiträge: 1.160

    AW: Von sozialhilfe zu Wiedereingliederung im frei Wirtschaft macht mich angst

    Welche ( kreativen) Arbeiten machst du denn?? Immer dieses Deckel falten und Reistüten verpacken und etikettieren das NERVT total, macht mich kaputt.

    LG Anni

  6. #6
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.418

    AW: Von sozialhilfe zu Wiedereingliederung im frei Wirtschaft macht mich angst

    Hallo Anni,

    Was du beschreibst würde ich es höchstens 3 monaten spannend finden, aber danach... Geben sie dich keine abwechslung? Gehen sie auf deine art nicht ein? Ich finde es doof! Wenn du seit langem da ist und mit menschen gut umgehen kannst, könntest du die neue auch zeigen wie es geht?

    Zu mich: ich arbeite in eine textilatelier und neben reparatur, machen wir eigene produkten (die recht übsch sind) und nach bestellungen von kunden. Also, dort gibt es schon abwechslung! Dabei arbeite ich am liebsten bei die produktion und ehe in serien (ich muss nicht immer wieder neue überlegen wie es geht) und meine cheffin geht darauf ein.

    Es gibt eine eigene produkt wo ich selber stoff wählen kann und es ist alle aufgefallen dass ich da recht gut bin und kreativ... Dazu merke ich schnell was mein cheffin gefählt. Ich darf es machen und es macht mich spass! Vor einigen zeit, hat sie eine neue muster entwerfen wollen und ich konnte mitmachen und meine ideen bringen. Es ist gut gekommen!

    Natürlich möchte ich schon mehr kreativ sein, aber immerhin habe ich die möglichkeit es zu erleben und zeigen. Gleichzeitig habe ich eine gespür was meine cheffin gefällt und ich denke, damit wird sie mich vielleicht mehr erlauben.

    Ich bin so kreativ (meine eltern haben mich dabei auch nicht gebremst, sie fanden es sogar toll!) dass ich es gar nicht verstecken kann... Also, ich bin es einfach dort wo es nun geht... Damit passiert dass ich auch anecke, aber mit der erfahrung merke ich auch immer mehr was erlaubt ist. Arbeiten ohne kreativ sein zu dürfen könnte ich nicht lange ohne irgendwann anzuecken... Aber zum glück finde ich fast immer wege dazu da ich eben so bin und in alle bereich einfliessen lassen... Zu schwer zu bremsen, halt... manchmal kann es um eine ablauf änderung sein, oder eine neue ordnungsystem (an meine arbeitsplatz) oder um eine problemen zu lösen (auch zwischenmenschlich). Wenn es menschen gibt die dann meine ideen immer doof finde, krümmere ich schnell, aber es passiert mich am arbeit selten, da es am anfang schon eine grundsympatie gibt (was nicht heisst dass es doch schwerwiegend konflikten geben kann).

    Wo ich jetzt bin habe die abwechlsung die ich brauche, bin ich in ein bereich der mich interessiert und wo ich sehr gut bin (handwerkliches) und meine cheffin geht auf mich ein.

    Ich war früher auch in eine solche programm und es ist nicht so gut gegangen... Ich hatte zwar sehr netten arbeitskolleginen gehabt (hier ist auch so) und der arbeit war nicht so schlimm, aber irgendwie schnell langweilig und es gab sachen wo ich nicht verstanden war und dafür verletzende bemerkungen und verhalten. Ich wusste auch von mein ADS nichts und konnte auch weniger kommunizieren als jetzt. Aber umfeld war auch anders.

    lg

  7. #7
    Chaoprinzessin

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    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.418

    AW: Von sozialhilfe zu Wiedereingliederung im frei Wirtschaft macht mich angst

    Hallo alle,

    Noch wieder zu diese thema. Jetzt habe ich mich wirklich recht beruhigt. Dank emoflex. Es hatte mich echt spannungkopfschmerzen gehabt die mühsam sind und es ist weg. Die alte, sehr vertraute erfahrung von erwartungsdruck und ansprèchebn andere nicht zu genügen und dafür 2bestrafft" zu werden.

    Ich bin übertzeugt meine therapeutin wird mich gut unterstützen und ich kann mit die dame von sozialdienst gut reden ohne zu emotional zu sein. Sie kennt mich wenig, es steht nicht alles im dossier und sie hat vielleicht auch nicht alles gelesen, aber ich kann mit ihr bei gelegenheit sicher reden. Ich merke dass sie nett ist und offen. Wie stark es mich alles stresst gehört wohl dazu!

    Sonst habe ich nun auch meine grosse baustelle mit umgang mit erwartungen, unverständnis und meine beschränkungen. Es wird mich noch eine weile gut beschäftigen.

    lg

  8. #8
    Chaoprinzessin

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    Forum-Beiträge: 12.418

    AW: Von sozialhilfe zu Wiedereingliederung im frei Wirtschaft macht mich angst

    Hallo alle,

    Nur mal kurz einiges neues. Von der geschützte arbeitsplatz wo ich bin, wo ich auch diese problme kurz erwähnt hatte (mail von mene sozialarbeiterin hatten sie bekommen) ist der vorschlag zu eine gespräch alle zusammen. Ich habe ehe eine auswertung geplant und diese dame kann mitkommen und mit uns alle zu reden. Es wird im november sein.

    Wie mit ihr reden, habe ich schon eine vorstellung: "Ja, ich möchte schon eine arbeit, wenn sie mich eine findet wo langsamkeit keine grosse problem ist, wo meistens nicht hektik ist, wo ich zeit bekomme zu lernen und wo man sich zeit gibt mich sachen zu erklären und auch wo man mit meine alte verletzungen geschickt umgehen kann, da ich auf kritik heftig reagieren kann". Jeden erwachsene schweizer der arbeitet weisst doch dass die realität anders ist...

    Sonst bekomme ich auch andere gut tips, wie der sozialdienst von IV reden, da sie doch damit probieren, weil es interessante möglichkeiten gibt, wie eine job zu haben wo sie dort wissen dass ich nicht die volle leistungen bringe, aber der IV zahlt der lohnunterschied.

    Das thema arbeit ist leider immer noch eine "pfui-thema" wo ich viel verdränge (ich habe ehe andere themen im moment, nützt sicher auch indirekt).

    lg

  9. #9
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.418

    AW: Von sozialhilfe zu Wiedereingliederung im frei Wirtschaft macht mich angst

    Hallo alle,

    Ich komme da mit gute nachrichten!

    Es gab letzte dienstag (27.11.12) eine MAG mit meine cheffin, die betriebsozialarbeiterin und meine sozialarbeiterin.

    Ich habe mich lange vorbereitet, mit verschiedene menschen darüber geredet, meine emotionen, gedanken und argumenten sortiert...

    Da sitzen wir 4 frauen um eine runde tisch in der büro meine cheffin. Alle 3 waren nett mit mich. Wir machen der MAG durch und da es ehe um meine stärken und schwächen geht, konnte ich auch schon einiges sagen. Am ende meinte die sozialarbeiterin dass sie froh sei gekommen zu sein, dass sie mich eigentlich wenig kennt, ein egute eindruck von mich hatte und doch erfahren hatte dass es noch einiges anders gibt.

    Alle meinen dass es für die freie wirtschaft wirklich zu früh ist. An meine schwierigkeiten kann ich in ruhe weiter dran arbeiten und bei die arbeit der mich spass macht unten meine tolle kolleginnen, weiter bleiben. Bewerbung ist auch kein thema.

    Da fühle ich mich erleichtert! Es war wirklich auf mich eingegangen (dabei liegt sicher daran auch dass ich m ich vorbereitet hatte).

    Auf der andere seite hat es einiges aufgewühlt... So kommt eine traurigkeit die ähnlich ist als ich wieder mal (früher) job verloren hatte oder ADS-diagnose bekommen hatte: Obwohl es stimmig ist, und so für mich so gut ist, hat ein teil von mich damit irgendwie mühe... So in der richtung "wer nicht schafft ist behindert". Dabei bin doch 2 abend nach ausgang mit nette leute ohne medis durch der stadt nach hause und da fühle ich mich auch nicht behindert: ich kann es! Ich fühle mich mit mein nebel im kopf nicht behindert und mit meine langsamkeit auch nicht. Aber der welt um mich (der arbeitswelt) kann damit nicht umgehen. Es gibt natürlich auch menschen in mein umfeld (die schlimmsten gehen mich ehe aus der weg) die damit nicht klar kommen, weil sie eine sture vorstellung haben von was "richtig" ist.

    Aber es geht mich schon besser und ich weiss dass es für mich wichtig ist, trotzt meine schwierigkeiten, mich so zu annehmen und mögen wie ich bin.

    Sonst, ist der perspektiv noch lange (oder immer) am armutgrenze zu leben kein problem für mich. Ich komme damit klar (und bin stolz darauf). Es geht mehr um sachen wie mein platz in diese gesellschaft... Ich habe der eindruck nicht ganz dazu zu gehören... Ich denke, so was kennen einigen von euch, oder?

    Auch der gedanken mal ein ratte als haustier zu haben. Ratten sind verschmust und gesellig und es gibt menschen (die noch mehr als ich abseits stehen) die eine solche tiere immer mit dabei haben und ich fand es immer so herzig und sympatisch.

    Aber eine ratte kann ich eben nicht dabei haben am arbeit und mit tieren habe ich ehe auf ein bauernhof zu tun.

    lg

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