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Diskutiere im Thema Späte Nebenwirkung oder Unverträglichkeit von Wellbutrin? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Schweiz
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  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 87

    Späte Nebenwirkung oder Unverträglichkeit von Wellbutrin?

    Hallo liebe Leute,

    Da ich von Ritalin und Concerta so hohen Blutdruck bekommen habe,
    wollte ich ja eigentlich jetzt die Medis wieder weglassen. Aber dann geht es mir
    auch wieder nicht gut...
    Habe mich daran erinnert, dass ich mit Zyban vor 6 Jahren super erfolgreich mit dem Rauchen aufhören konnte und dass es mir gleichzeitig gegen die innere Anspannung half, die sich ja bis zu Panik gesteigert hatte.
    Mein Psychiater hat sich scheinbar gefreut, dass ich selber auch überlege was mir helfen könnte, hat mir Wellbutrin auch sofort verschrieben.
    Die ersten 3 Wochen ging es mir damit einfach super! Ich konnte morgens zeitig aufstehen und war abends sage und schreibe um 23 Uhr im Bett und schliesf wie ein Stein. Die ganze Nacht durchschlafen konnte ich sonst höchstens mit Schlafmitteln.
    Am Tag ging es mir gut, kein Gedankenkreisen, die Angst hat angefangen sich aus dem Staub zu machen, ich hatte Energie für den Haushalt und es ging mir gut.
    Der Arzt hat dann auch gemeint, wenn es mir so gut hilft, braucht man nicht die Dosis erhöhen.
    Nach etwa 3-4 Wochen hat es begonnen, dass ich nachts unruhig wurde. Ich muss dauernd etwas bewegen...Beine Arme oder Schaukelbewegungen mit dem ganzen Körper machen. Dann nehme ich Lexotanil, warte...es hilft nicht... nehme eine Temesta... warte... manchmal kann ich dann schlafen. Manchmal geht es weiter...
    Die Energie ist zwar tagsüber schon besser als ohne, die innere Anspannung weg, aber 3-4 Stunden nach der Einnahme von Wellbutrin bin ich hundemüde und schlafe 2 Stunden wie ein Stein.
    Was mich aber besonders beunruhigt ist, dass ich ein aufgequollenes, rotes Gesicht habe und tagsüber wird mir manchmal übel.
    Letzte Woche habe ich deswegen 2 Tage das Medi nicht genommen und es ging mir scheusslich... ich war sowas von traurig und unruhig... Sogar mein Mann hat bemerkt dass da etwas nicht stimmt.
    Wirken tut Wellbutrin schon so wie es sollte, nur habe ich halt diese blöden Symprome.

    Weiss einer was passiert, wenn man so eine Tablette halbiert?

    Mein Psychiater ist bis ende Juni nicht da und ich weiss jetzt nicht,
    ob sich diese Nebenwirkungen wieder legen oder eher eine Unverträglichkeit ist.
    Kann mir da jemand weiterhelfen?
    Lieber Gruss Sofie

  2. #2


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 59
    Forum-Beiträge: 6.172

    AW: Späte Nebenwirkung oder Unverträglichkeit von Wellbutrin?

    Liebe Sofie

    Da du verschiedene Medikamente nimmst, solltest du die Nebenwirkungen unbedingt mit einem Arzt besprechen.

    Wenn dein Psychiater nicht da ist, kannst du dich auch an den psychiatrischen Dienst wenden.Psychiatrische Dienste Graubünden : Ambulanter Psychiatrischer Dienst / Allgemein-psychiatrische Tagesklinik z.B. Klinik Waldhaus.

    Oder frage deinen Hausarzt.

    Ich wünsche dir alles Gute

    Liebi Grüess
    Pucki

  3. #3
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 87

    AW: Späte Nebenwirkung oder Unverträglichkeit von Wellbutrin?

    Hoi Pucki,
    dachte, es hätte vielleicht jemand Erfahrung mit diesen Nebenwirkungen. Mit dem Wellbutrin konnte ich inzwischen
    auch die Schmerzmittel wegen der Fibromyalgie reduzieren. So habe ich nur noch die Rheuma-Basismedis und da hat mein
    Psychiater nachgeschaut dass es sich verträgt. Auch in der Apotheke habe ich wegen Wechselwirkungen nochmal
    nachgefragt, das sollte kein Problem sein.
    Gedacht war es ja so, dass ich die Benzodiazepine absetzen kann. Aber wegen der Unruhe geht das halt nicht.

    Wenn ich jetzt zu dem Psychiatrischen Dienst gehe fängt der ganze Ärztekako von vorne an und
    die KK wird wahrscheinlich reklamieren. Mit meinem Psychologen konnte ich ja vereinbaren, dass ich
    mit ihm die Psychoterapie mache und für die Medis sein Kollege, mit dem er delegiert arbeitet.
    Wenn ich jetzt zu einem anderen Psychi gehe, muss ich den ganzen Mist von vorne erzählen, was mir sehr
    schwerfallen würde.

    Mein Hausarzt kann man für solche Sachen leider auch nicht wirklich brauchen. Was über die übliche Verschreibung von
    AD hinausgeht überfordert ihn total.

    Durch mein Rheuma habe ich einfach Arztbesuche bis über beide Ohren und wenn möglich möchte ich das vermeiden.
    Wenn hier jemand wäre, der sagen kann dass es ihm ähnlich gegangen ist und sich die Symptome gebessert hätten oder
    eben nicht, dann könnte ich das Ganze besser einschätzen.

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