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Diskutiere im Thema Job und Beruf mit ADHS in der Schweiz im Forum ADS ADHS Erwachsene: Schweiz
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  1. #21
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 180

    AW: Job und Beruf mit ADHS in der Schweiz

    Aloha

    Yep, vorallem Gruppen finde ich sehr anstrengend, ich meide auch zuviele Kontakte. Und ich kann mir kaum Namen und Gesichter merken.

    Ich fühle mich in der Strategie und in der Lösung von Herausforderungen wohl, aber nicht im Umsetzen (beissen). Da bin ich zu lieb und weiche Konflikten aus.

    Aber ob das ADS oder persönlich ist, keine Ahnung.

  2. #22
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 88

    AW: Job und Beruf mit ADHS in der Schweiz

    mir geht es genau so

  3. #23


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 59
    Forum-Beiträge: 6.171

    AW: Job und Beruf mit ADHS in der Schweiz

    Salü Steve_one

    Die soziale Stärke heisst nicht automatisch, dass man nun auf alle Menschen zugehen kann. Da spielt die Biographie eine grosse Rolle.

    Ich sehe das eher darin, dass ich Menschen gut spüren kann und so auch helfen kann. Dies allerdings erst so richtig, nachdem ich gelernt habe,
    mich auch abzugrenzen und das was ich wahrnehme auch sortieren kann.

    Denn früher war es für mich so, dass ich viele Schwingungen gespürt habe, aber nicht wusste wie ich damit umgehen soll.

    So haben sie mich verunsichert und durcheinander gebracht. Oft habe ich die schlechte Stimmung der anderen auf mich bezogen und mich gefragt,
    was habe ich denn nun schon wieder falsch gemacht.
    Dadurch bin ich auch nicht so gern unter die Leute gegangen, es sei denn ich kannte sie gut.

    Und wenn man viele schlechte Erfahrungen gemacht hat, sind auch viele gute Eigenschaften verschüttet.
    Da kann es dann dazu gehören, dass man nicht mehr unter die Menschen gehen mag.

    Ich bin immer noch erstaunt, was ich alles in mir gefunden habe, nach der Diagnose und der entprechenden Therapie

    Ig wünsch dr aues Guete u häb Sorg z'dr

    Liebi Grüess
    Pucki

  4. #24
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 10.928

    AW: Job und Beruf mit ADHS in der Schweiz

    spidway schreibt:
    bin neu im Forum, würde mich interessieren was einige von euch für erfahrungen gemacht haben,
    betreffend Job, Berufsleben usw.
    ohne d andere zu lesen


    aber es ist seit gest mein brandaktuelles thema....



    job war und ist immer schon schwieriggewesen

    und im moment kommt es mir so vor als wäre die butterblume schon immer am prangergestanden
    Geändert von Butterblume (22.02.2011 um 10:29 Uhr)

  5. #25
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 88

    AW: Job und Beruf mit ADHS in der Schweiz

    @Pucki kenne ich irgendwie auch, wobei der Mensch bei mir aus schlechter Erfahrung immer noch als sehr schlecht gespeichert ist, ich sehe die Welt voller Sklaven und Sklaventreiber, für mich hat eine Art Krieg schon längst begonnen. Klingt schräg, ist aber so...

  6. #26
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 14

    AW: Job und Beruf mit ADHS in der Schweiz

    @Pucki, genau so würde ich es auch beschreiben... Als Kind hatte ich auch immer das Gefühl, dass mich alle böse anschauen oder eben, ich spürte die schlechten Vibes von den anderen und bezog es auf mich... Dadurch war ich ein sehr verunsichertes Kind...

    Auch heutzutage erwische ich mich manchmal, wie ich mich wieder verunsichern lasse, nur bin ich es mir bewusst... :-)

    Jedoch hat das sicherlich keinen Einfluss darauf, ob man einen sozialen Beruf ausüben kann/sollte oder nicht, denn genau dieses Gespür ist eine super voraussetzung um auf andere Menschen eingehen zu können und ein gewisses Mass an Verständnis aufbringen zu können.... Aber wie du bereits geschrieben hast, ist es wichtig, dass man lernt sich abzugrenzen...

    Früher habe ich immer mit allen mitgelitten wenn sie Probleme hatten und entwickelte ein Helfersyndrom, ergo ich habe ihr Problem zu meinem gemacht... Es war ein langer Weg zu lernen eine Grenze zwischen meinen Problemen und die der anderen zu ziehen... Wenn man diese Sensibilität und Empathie jedoch unter Kontrolle hat, ist es etwas sehr wertvolles das uns ausmacht...

    LG
    frächdachs

  7. #27
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 23

    AW: Job und Beruf mit ADHS in der Schweiz

    Hallo zusammen
    Weiss auch nicht, ob mein Werdegang als typisch gilt
    Also: Ich habe die Sekundarschule mit miserablen Noten beendet und dann ein Praktikum im Spital begonnen. Die waren nicht sonderlich begeistert von mir und ich von denen auch nicht. War mir alles viel zu autoritär organisiert und geführt, zudem durfte ich nur die Putzarbeiten erledigen. Hab also das Praktikum einen Monat früher beendet als geplant. Dann war ich erst einmal ein paar Monate arbeitslos und habe dann im Service begonnen. Fand ich teilweise durchaus spannend, allerdings habe ich die Arbeit nicht besonders ernst genommen und vorallem viel getrunken - glücklicherweise waren sie dort sehr geduldig mit mir. Nach einem Jahr hat mich auch das gelangweilt und ich habe dann ein paar Monate temporär im Verkauf und in einem Lager gearbeitet. Hat mir auch nicht zugesagt, fühlte mich immer total gestresst von den anderen, war wohl zu oft am träumen...

    Dann bin ich mit 19 schwanger geworden und somit erst mal wieder ein paar Monate arbeitslos. Bekam dann aber einen richtigen Kick, habe eine Handelsschule absolviert - mit Bestnoten - komischerweise gings nun plötzlich. Arbeitete dann einige Jahre als Sachbearbeiterin. Hab zwischendruch mal einen Job verloren, weil ich anscheinend zu wenig konzentriert war und zuwenig Engagement gezeigt haben soll - war vielleicht auch so. Sonst waren sie sehr zufrieden mit mir - dadurch dass ich nicht gross kontrolliert wurde konnte ich die leistungsschwachen Tage mit den sehr leistungsstarken gut kompensieren.

    Irgendwie erfüllte mich diese Tätigkeiten aber nicht sonderlich, also versuchte ich die BMS und bestand diese auch ohne grosse Probleme. Begann dann das Vollzeitstudium in Sozialer Arbeit. Das erste Praktikum als Sozialarbeiterin konnte ich gut bewältigen, hatte allerdings grosse Mühe bei der Strukturierung und Organisation des Arbeitsalltags und der anfallenden Tätigkeiten - viel allerdings nicht so gross auf, da ich zwischendurch sehr viel Leistung bringen konnte und auch einen guten Draht zu den Klienten hatte. Da ich kommunikativ auch eher stark bin, konnte ich auch mit guten Argumenten und Ideen immer mal wieder punkten Bin mir allerdings nicht sicher, ob ich das auf lange Sicht meistern könnte. Krieg auch schnell mal Ärger mit den Vorgesetzen, weil ich oft anderer Meinung bin und mich dann durchsetzen will... Kann einfach nichts machen, dass mir gegen den Strich geht...

    Nun starte ich bald ein Praktikum als Sozialpädagogin. Bin ja gespannt wie ich das hinkriegen werde...

    Was ich nach dem Studium machen möchte, weiss ich noch nicht... bin auch grad nicht soo motiviert... würde am liebsten schon wieder was Neues anreissen, aber muss ja auch mal Geld verdienen

  8. #28
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: Job und Beruf mit ADHS in der Schweiz

    Hallo A-Dee

    Bin neu hier, doch erlaube ich mir auch ein Kommentar :-)
    Ich würde auch heute nicht durch meine Schulnoten, Sozialverhalten oder Unangepasstheit auffallen - und ja,
    ich habe alles irgendwie geschafft, meistens 5 vor 12 oder wenn es ging noch etwas knapper...
    doch ich war im Beruf immer unglücklich, war immer auf der Suche nach etwas geeigneteren.
    und hatte immer das Gefühl nicht das "Beste" abgeliefert zu haben.

    für eine Weiterbildung nach dem KV - fehlte mir das Selbstvertrauen, die Planung / Organisation.

    Schön, das du dich beruflich weitergebracht hast - machst hier einigen Mut.

    gruss

  9. #29
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 180

    AW: Job und Beruf mit ADHS in der Schweiz

    Danke Smile

    Irgendwie muss ja alles zusammenspielen ... Ich konnte zum Glück auf den "Ausbildungsfonds" meines Vaters zugreiffen um die Ausbildung mitzufinanzieren ... Selber habe ich, trotz Ausbildung zum Buchhalter, nie gross Reserven angelegt ... dazu waren andere Bedürfnisse viel zu Impulsiv.

    Ich hatte mit meinem Umfeld riesig Glück, mit meinen Chefs, mit meinen Arbeitskollegen. Und klar, könnten wir es besser ... aber meistens machen wir es doch gut genug ...
    Also, frag nach Unterstützung, wenn auch immer, obwohl "ADS-ler" gewohnt sind, Probleme selber zu lösen ... andere helfen gerne, wenn man sie lässt.

    Gruss

    Adrian

  10. #30
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: Job und Beruf mit ADHS in der Schweiz

    A_Dee schreibt:
    Also, frag nach Unterstützung, wenn auch immer, obwohl "ADS-ler" gewohnt sind, Probleme selber zu lösen ... andere helfen gerne, wenn man sie lässt.

    Gruss

    Adrian
    A-Dee = Adi ( ich habs)

    danke für dein feed-back - ich finde es wirklich gut auch mal "nicht nur" über die schwierigkeiten zu lesen.

    ja, ich bin nicht der typ-mensch, der um hilfe bittet geschweige annimmt - bin nun mal so.

    ich werde demnächst, nebst mutter / hausfrau<-- puh, der idealste job / und teilzeitangestellte
    ein fernstudium in angriff nehmen (ich brauche unbedingt gehirnfutter) -
    da unsere jungs bald beide eingeschult werden (und grossmutter gerne zwei tage die betreuung übernehmen würde)
    habe ich vor, mich um einen wiedereinstieg zu bemühen
    mein selbstvertrauen ist auch wieder ganz o.k. - hier lag wohl der knackpunkt

    huui, aber eben (so unter sportlern) gut genug ist eben nicht das beste gegeben - nein, ich hab es schon verstanden - es ist
    manchmal eben deprimierend, wenn es andere (mit weniger potential) weiter bringen, doch das sind die anderen - ich bin ich.
    (hä!? und was bringt das pontential, wenn nicht umsetzbar?!) - na ja, jetzt schweife ich ab...

    ich danke dir "vielmool" und grüsse aus dem bündnerland.

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