Hallo leider kann ich in den anderen Foren noch nicht schreiben aber dieses erscheint mir auch als sehr geeignet.

Also ich habe mit 20 die erste Zwangsstörung in Form von ZwangsGedanken bekommen. Das war während der ersten SS. Damals hab ich nur Valium nehmen dürfen und war fünf Wochen in der geschlossenen. Hab mich dort total fehl am Platz gefühlt. Nach der Entbindung hab ich ein Medikament bekommen auf das ich völlig unruhig wurde.

Mit der Zeit wurden die Symptome besser. Auch ohne das Medikament. Irgendwann nach 11 Jahren (2004) hatte ich Panikattacken. Ich war mittlerweile verheiratet, nicht ganz glücklich und hatte 100 Kilo zugenommen. Im Jahr 2000 hatte ich auch noch Epilepsie bekommen.

Ich hatte panische angst vor dem Auto fahren. Hab das mit Zeldox Clomipramin und Doxepin gut hin bekommen. Die ersten zwei konnte ich bald weg lassen. Doxepin noch länger genommen und super vertragen bis auf das Schlafwandeln. (Meine zwei älteren Kinder haben die Panik geerbt aber viel besser in Griff als ich damals)

Seit zwei Jahren habe ich nichts mehr genommen außer das Antiepileptikum. Im März wurde adhs diagnostiziert und nachdem mein Psychiater mir sechs Antidepressiva mit erheblichen Nebenwirkungen verordnet hatte versuchten wir dann doch Medikinet.

Anfangs Dosis von 20 mg morgens war zuviel für mich. Herzfrequenz Schweißproduktion alles wurde mehr.

Hab dann 10 mg morgens und nach vier Wochen zusätzlich 10 mg mittags genommen. Bin damit gut gefahren auch die Kinder bemerkten eine sehr positive Veränderung. Nach etwa sieben Wochen bemerkte ich aber dass sich immer wieder so ein leichtes Panik Gefühl wie früher einschlich. Dachte mir da noch nicht viel. Letzten Freitag aber kam nach einem Streit mit meinem ex eine Panik die heftig ohne Ende war. Hab die Woche davor schon Doxepin wieder bekommen worauf ich nicht mehr nur mit Schlafwandeln reagierte, sondern völliger Orientierungslosigkeit, Benommenheit, Halluzinationen.

Angst einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu bekommen aber paradoxerweise Suizid Gedanken weil ich mich nur noch als Belastung für alle gesehen habe und die Hoffnung weg war dass die Panik auch irgendwann wieder weg ist.

Hab dann Tavor genommen. Am Samstag mit meinem Arzt telefoniert. Ich sollte Medikinet komplett weglassen. Und Montag kommen. Hab das Wochenende mehr schlecht als recht überstanden aber es wurde langsam besser. War dann gestern und habe Strattera bekommen. Hab ungewöhnlich drauf reagiert. Wie bei Doxepin totale Benommenheit, fehlende Orientierung. Hab dann nochmal mit ihm telefoniert. Nehme jetzt erstmal gar nichts nur wenn es ganz schlimm werden sollte eben Tavor. Dabei achte ich aber darauf nicht in eine Abhängigkeit zu geraten.

Im Moment kämpfe ich noch mit Einschlafstörungen nachts und Müdigkeit und ab und an einen Anflug von Panik.

Mein Partner ist Asperger Autist und nimmt mph in hoher Dosis. Er verträgt es sehr gut nimmt es allerdings um ein paar seiner zehn Hochleistungsrechner im Kopf auszuschalten.

Ich versteh nicht so ganz warum Medikamente die ich früher vertragen hab jetzt so anders wirken. Seit mph kann ich auch keine ibu mehr nehmen, was immer meine erste Wahl war, weil mir davon kotzübel wird.

Nun mal abwarten wie es weitergeht.
Meine Kids sagen zumindest, Mama lieber tickst du wieder ab und an aus und sagst was blödes, aber wir wissen du meinst das nicht so und es tut dir leid, bevor wir dich nochmal so sehen müssen wie am Freitag. 😊