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Diskutiere im Thema Wenn Ärzte verzweifeln... AD(H)S + HB + Bipolar + „HSP“ oder doch Asperger? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #11
    der Chaot

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 187

    AW: Wenn Ärzte verzweifeln... AD(H)S + HB + Bipolar + „HSP“ oder doch Asperger?

    Brainman schreibt:
    Es ist auf der einen Seite durchaus sehr interessant und gewissermaßen regelrecht Amüsant,

    bei den bisher erlebten Diagnoseverfahren kommt es mir leider immer so vor, als würden die beteiligten Fachärzte, lediglich nur auf die ICD-10/DSM-4/5 "Schlagwortsymptome" achten und dabei den Rest völlig ausblenden... während Sie die Einzigartigkeit/Gemeinsamkeiten etc. der einzelnen "Krankheitsbilder" vergessen...

    Gleichzeitig haben leider wirklich selten, ansässige Fachärzte, ihren Fokus auf genau solche "Erscheinungsbilder" gerichtet.

    Ich denke, dass diese Dinge derzeit noch zu unerforscht sind.
    Ein Mediziner, hält sich lieber mit neuen eigenen Diagnosen zurück, bevor er hierbei einen Fehler begeht.
    Es wird oft auf die Diagnosen des vor-behandelnden Arztes aufgebaut, um im Zweifelsfall, die "Schuld" von sich weisen zu können.

    ..
    ich kenne es so 50/50. bei mir hat nicht jeder arzt oder therapeut eine neue diagnose gestellt, aber so die hälfte definitiv. wenn es danach geht, könnte ich über 15 diagnosen aufzählen, die mir in fast 10 jahren gegeben worden.

    und ich habe gemerkt, die wirklich richtigen diagnosen wie komplexe PTBS, agoraphobie tauchen zwar immer wieder bei mir auf, aber asperger und ADHS wurden immer wieder weggelassen, mit den dämlichsten unqualifiziertesten aussagen wie z.B. zu asperger generell "sie können reden und alleine leben. sie können gar nicht autistisch sein." und das von etlichen psychiatern und therapeuten. ich habe eine menge psychiater und therapeuten gehabt (auch in der klinik, usw.) und etwa 97.8% derer die ich hatte, sind absolut unfähig gewesen, sonst wäre das ADHS nicht permanent einfach wieder gestrichen worden mit genauso hirnverbrannten aussagen.

    ich habe fast 10jahre psychiatrieerfahrung und keiner wusste genau was ich habe. ich wurde mit medis vollgestopft, usw. usw. es hat nichts geholfen, abgesehen von drogen und benzos, aber keiner ist bei der ADHS diagnose geblieben, die ich 2011 schon hatte! ich hasse diese ganze scheiße. da wird über 9jahre rumgedoktert und ich werde als versuchskaninchen behandelt, obwohl das alles schon vor 5 jahren festgestellt wurde. wenn es nur nicht soviele idioten geben würde...

    ich hatte 2 fähige psychiater, bei dem 2. bin ich immernoch. er hat von sucht und ADHS verdammt viel ahnung und das zum glück im positiven

    Ich konnte meine Kapazitäten leider auch (bisher) niemals vollständig nutzen...

    Ich lerne meinen Ausbildungsberuf aufgrund seines Wohlklingendem Namens und der Tatsache, dass ich bis heute nicht sagen kann, welche Tätigkeit ich später gerne ausführen würde...

    ich habe zu viele Interessen, jedoch kann ich nie vorher sagen wie lange es Interessant ist.

    Wenn ich genug über ein Thema erlernt habe (Elementarwissen/Basiswissen), schaltet in mir ein Hebel auf Desinteresse...

    Ich würde gerne auf die Schule gehen... jedoch sind vorgegebene Lerninhalte und dem Zwang der Aneignung des vorgegebenem Wissens, KO - Kriterien für mich.

    Ich kann auch solchen, "will ich nicht wissen-ist uninteressant/unwichtig" Lernstoff nicht behalten bzw. sehr schwer in mein Langzeitgedächtnis transportieren.
    interessant, außer das ich garantiert nie wieder zur schule gehe, ist es bei mir komplett dasselbe. okay, zurzeit bin ich ja in rente, aber trotzdem ist das ebenso meine meinung dazu

    was lernst du denn? ich hatte einen klasse beruf, den ich gelernt habe, nach 2 vorherigen anläufen im büro, aber darf den beruf nicht mehr in dem umfang ausüben, weil ich auch körperlich krank bin.

  2. #12
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 28
    Forum-Beiträge: 1.192

    AW: Wenn Ärzte verzweifeln... AD(H)S + HB + Bipolar + „HSP“ oder doch Asperger?

    Tut mir leid, sollte heißen ich LERNTE meinen Ausbildungsberuf... ist mittlerweile sehr viele Jahre her und ich blieb einfach dabei obwohl es mich total unterfordert...komme aus dem Einkauf/Logistik Bereich und habe viel Erfahrung in Export/Import/Außenhandel/Zoll , Logistik-Planung und Organisation und Personalführung. Wobei sich letzter Punkt eigentlich auf theoretischem Wissen aufbaut und praktisch kaum möglich wäre..
    Geändert von Brainman ( 8.07.2016 um 14:16 Uhr)

  3. #13
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 28
    Forum-Beiträge: 1.192

    AW: Wenn Ärzte verzweifeln... AD(H)S + HB + Bipolar + „HSP“ oder doch Asperger?

    Das Problem beschränkt sich darauf, dass jede Diagnose ja auch in meiner Krankenakte verzeichnet wird.
    Versuch dann einmal, eine BU-Versicherung zu bekommen? ^^ oder andere Dinge mit SCORE-Werten...

    obwohl du dich eigentlich völlig normal (für deine Verhältnisse) fühlst, wirst du dank Datenaustausch zum Gesellschaftlich geächteten.
    Aber anderes Thema..

    dazu kommen die unzähligen Versuchsreihen der Medikamentengabe, die angewendet wurden, viele davon sind sehr schädlich und ich fühlte mich wie ein "Karnickel", in einer Kosmetikfirma...

    Das schlimmste was sie mir gaben waren:
    - Neuroleptika (Olanzapin)
    - Div. Benzodiazepine


    Geändert von Brainman ( 8.07.2016 um 14:32 Uhr)

  4. #14
    der Chaot

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 187

    AW: Wenn Ärzte verzweifeln... AD(H)S + HB + Bipolar + „HSP“ oder doch Asperger?

    ich bekomme eh durch polytoxikomanie, PTBS; agoraphobie usw. keine BU oder ähnliches. da ist ADHS nichtmal das hauptausschlaggebende.

    ich war auch das versuchskaninchen bzgl. medis, leider. benzos fand ich aber immer toll, aber die scheiß abhängigkeit ist mist, daher lieber nicht mehr nehmen, solange wie es geht.

    ich bin übrigens auch aus der logistikbranche
    Geändert von Neji ( 8.07.2016 um 15:09 Uhr)

  5. #15
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 28
    Forum-Beiträge: 1.192

    AW: Wenn Ärzte verzweifeln... AD(H)S + HB + Bipolar + „HSP“ oder doch Asperger?

    Echt verdammt Witzig, viele Betroffene (die ich kennenlernen dürfte) sind im Logistik Bereich tätig... XD

    Ja "Benzos" ^^..... die Sonne scheint bei Regentagen...^^ dennoch sehr befremdlich und die geistige Abwesenheit ist unerträglich für mich...
    ich habe mich mit der Polytoxikomanie nie wirklich auseinandergesetzt, habe jedoch auch sehr weitreichende Erfahrungen mit div. Wirkstoffen machen können auf lange zeit (Neugier? Eventuell I "Need Dopamin" ?) ...

    Ist glaube auch nichts fremdartiges für Betroffene...

    Jedoch seit der regelmäßigen Einnahme von MPH ist mein Konsumverhalten im Bezug auf "ICH brauch Ruhe im Kopf" normal" geworden...
    Geändert von Brainman ( 8.07.2016 um 15:20 Uhr)

  6. #16
    der Chaot

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 187

    AW: Wenn Ärzte verzweifeln... AD(H)S + HB + Bipolar + „HSP“ oder doch Asperger?

    cool.. ich sortiere gerne, räume gerne auf und finde es gut, wenn alles an seinem platz steht. außerdem putze ich gerne. meinen beruf mag ich, aber ich kann ihn in dem umfang nicht mehr ausführen leider

    du hast aber bestimmt nicht über 15jahre drogen und benzos, usw. genommen oder? mir wurde mir MPH wegen der polytoxikomanie nie gegeben, obwohl es geholfen hätte nichts zu nehmen, abgesehen von ab und zu mal kiffen. nur dieses ärztepack haben es immer wieder verkackt und so habe ich halt weiterkonsumiert, weil mir absolut nichts anderes half. probiert habe ich ja etliches.

  7. #17
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 278

    AW: Wenn Ärzte verzweifeln... AD(H)S + HB + Bipolar + „HSP“ oder doch Asperger?

    Hallo Brainman,

    grundsätzlich kann ich dein Anliegen, "es" endlich zu wissen, gut nachvollziehen. Trotzdem wirst du mit den verschiedensten Diagnostikverfahren wahrscheinlich nur eine Annäherung erfahren. Wenn diese mit so viel Sachverstand wie möglich gemacht ist, und dir im Ergebnis dadurch Orientierung geben kann, wäre das ja vielleicht auch schon viel wert,oder nicht?

    Die "absolute Wahrheit" jedenfalls wirst du zumindest per Diagnsotik meiner Erfahrung nach nicht finden, v.a. wenn du in verschiedener Hinsicht ein "seltenes Exemplar" bist und Konzepte in Frage kommen, die offiziell wissenschaftlich (noch) keine Gültigkeit haben (z.B. Hochsensibilität, von der bis jetzt nicht geklärt ist, ob sie durch andere Konzepte oder eine Kombination nicht genausogut beschrieben werden, sprich, ob es dieses Konzept als diagnostische Entität Sinn macht).

    Das ist vielleicht eine sehr direkte Frage, aber hast du einen Anhaltspunkt, in welcher Höhe du im Bereich Intelligenz unterwegs bist? Ich frage dehalb, weil ich beruflich und privat immer wieder mit Personen zu tun habe, die ADHS haben und/oder hb sind und meine eigenen Feldstudien mir zumindest einige recht plastische Eindrücke verschafft haben.

    Was du so schilderst, im Kontakt mit anderen und im Alleinsein, z.B. dieses sehr schnelle und genaue Wahrnehmen/Erspüren anderer, würde für mich tendenziell gegen Asperger sprechen*, auch dass du deine Gefühle auf direktem Weg und differenziert wahrzunehmen scheinst und grundsätzlich gut mit anderen kommunizieren kannst (sofern sie auf deine rWellenlänge sind und es nicht Smalltalk sein soll).

    *Liebe "Aspis", falls ich euch so nennen darf, bitte nicht aufschreien! Mir ist völlig bewusst, dass sich diese Merkmale auch in der Gruppe der Aspergerartigen sehr unterscheiden, immens viel gelernt und sich angeeignet werden kann, was nicht intuitiv via Sozialisation ausgebildet wird. Ich betrachte alle diese Label als Vereinfachung, Begriffe für Merkmalscluster, um überhaupt darüber sprechen und sich austauschen zu können, nicht als feste oder starre Kategorien, sondern dimensional.

    Grundsätzlich: Weitersuchen, nach dem geeigneten Gegenüber in Gestalt von Facharzt oder Psychologe, wenn du mehr wissen willst. Wir haben für die "ganz normale" Intelligenz-/ADHS-Diagnostik für unsere Kinder erst ein paar Diagnsotiker "verschlissen". Jeder ist nur so gut wie er über Fachwissen, Sachverstand, Erfahrung und Empathie (evtl. auch durch persönliches Erleben) verfügt und wo auf dem Schild ADHS-Experte steht ist nicht unbedingt ADHS-Experte drin, v.a. wenn noch weiteres hinzukommt. Zumindest hat's eine Weile gedauert, bis wie einen unvoreingenommenen und kompetenten Diagnostiker gefunden haben. Die gute Erfahrung kam über das "Kompetenznetzwerk ADHS"

  8. #18
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 28
    Forum-Beiträge: 1.192

    AW: Wenn Ärzte verzweifeln... AD(H)S + HB + Bipolar + „HSP“ oder doch Asperger?

    Nein ich habe lange Zeit ...bis heute eigentlich Cannabis konsumiert (ab und zu heute noch.... jedoch nur in Gesellschaft und nicht mehr als alltägliches Rauschmittel) denn der jahrelange Dauerkonsum verursachte bei mir psychotische Wahnzustände.

    Ich konsumierte damals auch häufiger "Speed" welches ich immer als sehr uninteressant empfand.. da ich ja die Wirkung von den Medikamenten her kannte... und auch öfter mal zufälligerweise Kokain (welches ich als unglaublich beruhigend empfand und bis heute vergleiche ich dieses sehr mit MPH)

    Ich trinke gerne Bier.... täglich über den Tag verteilt ... sind aber immer ca 2 - 4 Stück...
    Jedoch empfinde ich kein Suchtverlangen wenn ich kein Bier trinke... es hilft einfach abends ein bisschen die Gedanken zu besänftigen...und den Schlafprozess zu unterstützen... und es schmeckt mir einfach XD

    Ich forschte auch in vielen anderen Bereichen der bewusstseinsveränderten Wirkstoffe ...
    doch es gibt einen Punkt, an dem man sich für rechts oder links entscheiden muss...
    Geändert von Brainman ( 8.07.2016 um 15:48 Uhr)

  9. #19
    Wohnt hier

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    Forum-Beiträge: 1.192

    AW: Wenn Ärzte verzweifeln... AD(H)S + HB + Bipolar + „HSP“ oder doch Asperger?

    @alice_s

    das ist genau die Frage...^^
    Da ich nach meinen Recherchen über Jahre hinweg immer wieder die Aussage fand: "HB + Asperger lässt die Sozialschwäche vollkommen überwinden durch Nachahmung der umgebenden Mitmenschen... ich weißt nicht ob ich Gefühle wirklich wahrnehme oder nur erklären kann... ich bin in der Sache sehr komplex

    laut gewissen Test hätte ich eine unglaublich hohe (zu hohe) Emotionskontrolle....
    Geändert von Brainman ( 8.07.2016 um 15:51 Uhr)

  10. #20
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
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    AW: Wenn Ärzte verzweifeln... AD(H)S + HB + Bipolar + „HSP“ oder doch Asperger?

    Mein Wert des Tests in der Kindheit, laut meiner Mutter 137 ohne Gabe von Medikation ..
    Der Wert der Neunten Klasse lag bei 133 ohne Medikation...

    jedoch bin ich ja "nicht Förderbar"

    zu der "HSP" Sache.. auch jemand wie ich darf mal einen "Witz" machen
    Dies sollte nur eine Darstellung der Verwirrung im pseudowissenschaftlichem Sinne sein..
    deshalb "...."
    Geändert von Brainman ( 8.07.2016 um 16:05 Uhr)

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