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Diskutiere im Thema Durch und durch "durch" im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 639

    Durch und durch "durch"

    Hallo ihr Lieben

    Eigentlich komme ich mir blöd vor, dieses Thema zu eröffnen.
    Ich weiß auch nicht, ob das hier die richtige Stelle ist.

    Eigentlich weiß ich im Moment garnichts mehr - vor allem nicht weiter.

    Seit Wochen nun bewege ich mich auf einen Punkt zu, an dem ich schlicht nicht mehr kann.

    Seit Wochen habe ich, egal um wievel Uhr ich zB zu Arbeit muss, Probleme hoch zu kommen.

    Mein Innerstes ist aufgewühlt. Meine Gedanken kommen nur dann wirklich zr Ruhe, wenn ich zu müde und erschöpft bin um sie noch "hören" zu können.
    Alles was ich mache ist ein Akt für sich, weil ich mich total "blockiert" fühle.

    Im Moment bin ich mir nichtmal sicher ob ich die richtigen Worte zusammen bekomme, um einigermaßen verständlich zu beschreiben, was mit mir zur Zeit los ist.

    Ich weiß einfach nicht weiter. Bin mit meinem Latein am Ende

    Alles versinkt im Chaos (noch mehr als sonst, was schon was heißen will), ich schaffe es wegen Nichtigkeiten in Tränen auszubrechen und... tja... nichts macht mir noch in irgendeiner Form Freude.

    Ich kenne das Gefühl der Erleichterung wenn ich wirklich mal etwas erfogreich erledigt habe.
    Ansonsten nur noch Bedrückung und das Gefühl, das etwas fehlt.

    Jemand der mir sehr nahe steht meint, ich stünde kurz vor einem Nervenzusammenbruch.

    Wie soll ich weiter machen? Vor allem, wenn ich nichtmal mehr weiß wofür?

    Ist es wirklich der einzige sinnvolle Schritt das Gespräch mit meinem Hausarzt zu suchen?
    Wo ich für Dinge wie Therapien auf Grund meines Jobs () garkeine Zeit hätte?

    Was kann ich tun, damit es mir besser geht - ohne das Gefühl zu haben in irgendeinem Beriech (wie zB dem verdammten Job der dann zurück stecken müsste?) versagt zu haben?
    Denn das Versagen macht mir Angst.

    Ich hoffe dass das hier irgendwie verständlich geworden ist.
    Zu lang ist es vermutlich eh geworden.

    Kann mir irgendjemand eine Rat geben?
    Mir eine mögliche, richtige Richtung weisen??


    LG,

    B.

  2. #2
    mit Nebenwirkung

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 48
    Forum-Beiträge: 4.672

    AW: Durch und durch "durch"

    Hallo Becky,
    ich denke ich verstehe, was du meinst.

    Des weiteren denke ich JEMAND könnte recht haben! Lass es nicht soweit kommen.

    Leider kann ich dich nicht aufmuntern.
    Aber mal so eine Idee in den Raum stellend, könnte es sein, dass du in eine falsche Richtung gehst?
    Ich glaube nämlich, dass das bei mir der Grund für diesen Zustand ist. Man ist so voll von Gefühlen und doch kann man nichts empfinden. Irgenwie so....

    Ich bin leider auf ner Einbahnstrasse und zu weit gefahren um auszusteigen und zurück zu laufen. Kann nur hoffen, dass noch eine Seitenstrasse kommt.

    Ich denke bei dir ist das nicht so.
    Du brauchst einen neuen Weg. Und dafür musst du regeneriern. Mach doch einen auf Psycho... der Laden macht dich doch fertig! Wenn ich sowas höre...

    Ich glaub du solltest echt handeln, bevor JEMAND rechtbehält!

    Liebe Grüsse
    happypill

  3. #3


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 59
    Forum-Beiträge: 6.172

    AW: Durch und durch "durch"

    Salü Becky

    So wie du es beschreibst habe ich mich vor ein paar Monaten auch gefühlt. Ichstand ständig unter Strom musste an vielen "Baustellen" in meiner Familie gleichzeitig präsent sein und habe dabei völlig vergessen, dass man nicht immer nur Energie verbrauchen kann, sondern dass man sie auch irgendwie wieder auffüllen muss.

    Das Ergebenis war dann eine Erschöpfungsdepression, mit den von dir beschriebenen Symptomen.
    Ich habe mich dann doch wieder an meine Psychiaterin gewendet und habe dann ein Antidepressiva bekommen und eine Gesprächstherapie 1 mal pro Woche 1 Stunde.
    Das hat mir geholfen meinen Alltag wieder neu zu sortieren.

    Nun habe ich endlich wieder das Gefühl etwas leisten zu können und auch wieder eine kleine Reserve an Energie aufbauen zu können.

    Ich möchte dir Mut machen, dir Hilfe zu holen. Nur schon darüber zu reden, kann eine erste Erleichterung bringen und zu merken, man ist nicht allein.

    Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute

    Herzliche Grüsse
    Pucki

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 639

    AW: Durch und durch "durch"

    Erstmal danke euch beiden für die Antworten.

    Ich weiß, dass ich zum Doc sollte und es einfach mal ansprechen sollte...

    Aber irgendwie ist jeder Moment den ich alleine habe zur Zeit so unglaublich wichtig, kurz und wertvoll und ich schaffe es nicht an dem einen freien Tag den ich habe mich auch noch auf eine allei einstündige Tour (Hin- und Rückweg zusammen wenn alles reibungslos läuft) zu machen.
    Ich komme ja nichtmal früh genug hoch, um einigermaßen zeitig da sein zu können...

    Vielleicht bin ich von "erwachsen" auch einfach noch so weit weg, dass ich jemanden brauche der mich bei der Hand nimmt?

    Ich hoffe ja, dass ich den Weg in den nächsten Tagen endlich gehen werde.

    Und ich weiß, dass komplett krank schreiben lassen nicht drinn ist.
    Kann ich nicht.
    Ich weiß zwar, dass der Laden auch ihne mich nicht zu machen wird - aber ich weiß auch, dass meine Kollegen (bis auf 2 Ausnahmen...) die gleiche Belastung haben wie ich und dass auf die dann nochmehr zu kommt.

    Es muss einen Weg geben, dass beides geht: wieder auf die Beine kommen UND meinen Job machen.

    Außerdem stelle ich mir wochenlangen Krankenschein echt grusellig vor. Vermutlich würde mir schon nach zwei Tagen die Decke auf den Kopf fallen

    Es gab eine Zeit, wo ich meinen Job wirklich gerne gemacht habe... Und ich wüsste auch nicht, was ich anderes machen sollte...


    Vermutlich mal wieder alles ziemlich durcheinander geworden. Bin irgendwie auch ziemlich müde heute. Und das, obwohl ich außer kurz einkaufen und zur Bank wirklich garnichts gemacht habe...

    LG,
    B.

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 735

    AW: Durch und durch "durch"

    Ach Beckilein, ich fühle mich gerade sehr erinnert...
    Bin schrecklich müde und kann eigentlich gerade kaum mehr geradeaus denken,
    geschweigedenn...schreiben.
    Dennoch:
    Gebraucht werden...ich weiss, dass ist wichtig, dennoch: wir alle haben unsere Grenzen.
    Wenn ich jetzt bei Dir wäre..ich würde Dich einfach schnappen, bei der Hand nehmen und nicht zuletzt in den Arm.
    Unsere Grenzen sind nicht unerschöpflich, auch, wenn wir das alles so gerne schön reden...
    Wir sind Menschen...wir müssen uns aufladen. Unterstützung finden.
    Wir sind perädistiert dafür, ständig weiter zu gehen, als es uns eigentlich...möglich ist.

    Vergiss es.
    Aber ich weiss.

    Es geht immer...irgendwie.

    Aber ich/wir sind halt nicht da.

    Schade eigentlich.
    Nicht?

    Schlaf gut.

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 393

    AW: Durch und durch "durch"

    Hallo Becky84,
    wenn Du Deinen Beitrag vor den Feiertagen geschrieben hättest, dann hätte man sagen können: „Es kommen bald ein paar Tage zum verschnaufen. Danach wird es besser“.
    Aber jetzt nach den Feiertagen so etwas lesen zu müssen ist schlimm.

    Kannst Du nicht mal ein verlängertes Wochenende nehmen um Dich zu sammeln, um Dich zu beraten?

    So wie ich es sehe, musst Du wieder zu Dir finden. Gibt es jemanden, der Dir dabei helfen kann? Ein Partner? Die Eltern? Geschwister? Verwandte? Freunde?

    Ich könnte mir vorstellen, dass ein Hausarzt nicht der richtige Ansprechpartner ist. Der hat Erfahrungsgemäß viel zu wenig Zeit. Du brauchst jemanden, der richtig viel Zeit und viel Geduld für Dich hat und Dich außerdem sehr gut kennt.

    Weißt Du, ob der Job Dich kaputt macht oder Dein Job nicht zu Dir passt. In einem anderen Beitrag hast Du geschrieben, dass es Dir nicht leicht fällt zu schlafen. Kann der Schlafmangel ein Grund für Deine „Blockade“ sein? Oder ist der Schlafmangel das Ergebnis vom Job?

    In einem weiteren Schritt würde ich mir überlegen, ob ich „den“ Job brauche und behalten möchte. Wie könnte es ohne diesen Job weitergehen? Hättest Du Unterstützung von der Familie? Anspruch auf Arbeitslosengeld? Hast Du die Möglichkeit kurzfristig krankgeschrieben zu werden oder eine Kur zu bekommen?

    Was gibt es für Alternativen? Kannst Du Dir einen Job vorstellen, der Dir mehr liegen würde? Oder hast Du schon den Richtigen und musst „nur“ den Arbeitgeber wechseln?

    Bei all dem musst Du ein paar Stunden ganz tief in Dich hinein hören. Was Du willst, was Du kannst, was Du verändern willst und kannst.

    Ich wünsche Dir für die nächste Zeit viel Kraft und Erfolg.
    Elektron

    Und denk daran: „Mitternacht ist der Anfang des neuen Tages“ (Irgendwo mal so oder so ähnlich gelesen)

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 639

    AW: Durch und durch "durch"

    Danke (ich glaube wir brauchen wirklich eine Mischung lachender/weinender Smilie)

    Wo verläuft eigentlich die persönliche Grenze? Habe das Gefühl, auf ihr zu balancieren. Je nach Tag lande ich auch schonmal auf der einen oder anderen Seite...

    Und warum klappt es trotzdem nann doch immer wieder mit dem weiter machen?

    Warum sieht man für andere Wege, die einfach funktionieren "müssen" - und für sich selbst keine Alternativeb in der Lebensgestaltung?

    Warum hält man an einem Plan fest, von dem man spürrt, dass er auf Dauer nicht aufgehen kann?

    Das und so viel mehr tanzt mir jetzt gerade noch durch den Kopf.

    Denke ichwerde jetzt den Rechner runter fahren und nochmal eine rauchen gehen vor dem Schlafen.
    Bekannte von mir meinte letztens zu mir, dass es bei Einschlafschwierigkeiten helfen würde nochmal aufzustehen und kurz was anderes zu machen.
    Weil das Hirn dann wohl abgelenkt werden würde und die Schlafchancen danach besser stehen würden.

    Heute wirds geteste...

    LG und gute Nacht,

    B.


    Und nochmal was dazu - da war wohl jemand schneller als ich

    Ich war schon vor den Feiertagen nicht so besonders gut drauf.
    Dass es jetzt dieses Ausmaß annimmt kann auch einfach daran liegen, dass wärend der Feiertagszeit garnicht richtig die Zeit war, es wirklich bewusst wahr zu nehmen.
    Zumindest könnte ich mir das gut vorstellen

    Kurzfristig krank schreiben lassen - das käme für mich in der aktuellen Situation wirklich nur in Frage, wenns garnicht anders geht.

    Ich brauche den Job nicht nur zum Überleben (klar, dafür definitif auch als Alleinstehende) sondern auch irgendwo wegen der Routine.
    Trotz Wechselschicht bringt er ein wenig "Normalität" in mein Leben.
    Ohne diese verd***te Pflicht mich dorthin zu bewegen und was zu tun würde ich vermutlich den größeren Teil des Tages einfach nur liegen bleiben.
    Und spätestens nach drei Wochen einen Hüttenkoller bekommen...

    Ich habe Familie auf die ich mich im Notfall verlassen kann - aber von denen kann ich mich nicht mittragen lassen.
    Mutter alleinlebend mit Job beim Bäcker (über den Stundenlohn reden wir lieber nicht...) und mein Vater versorgt einen Fünfpersonenhaushalt.

    Ich könnte mir nicht vorstellen, einen anderen Job zu machen. Seit über sechs Jahren bin ich jetzt bei der Firma. Drei davon als Azubine.

    Ich weiß auch nicht, ob ich überhaupt was anderes könnte. Wobei den Job wirklich jeder dressierte Affe machen könnte... Immerhin beschäftigt er mich und die Miete kommt rein

    Das einzige was ich wirklich gut kann, ist anderen den Tag versauen - irgendwie bekomme ich fast jeden irgendwie zum reden (wenn es mich interessiert) und ich weiß nicht, wie viele Stunden ich schon nachts am Rechner saß und Kummerkastentante ( gespielt habe.
    Aber aus diesem "zweifelhaften Talent" kurzfristig etwas zu machen stelle ch mir dann doch recht schwierig vor


    Vermutlich ist das Hauptproblem meinerseits, dass meine Lebensweise sich so stark von meinem eigentlichen "Plan" unterscheidet.

    Das wird jetzt vermutlich ziemlich schwachsinnig klingen, aber ich hatte immer den primären Wunsch irgendwie irgendwann und möglichst bevor ich 30 werde den passenden "Deckel" zu finden, irgendwann mal ein weißes Kleid zu tragen und Kinder in die Welt zu setzen.

    Die letzte Beziehung habe ich gründlichst verbockt. Mit den meisten Menschen komme ich eh nicht viel länger als 20 Minuten wirklich klar.

    Ich schau mir mein Leben an und frage mich, was ich erreicht habe. Eigentlich garnicht so wenig - aber nichts, was für mich "von Wert" ist.
    Auf meinem Abschlusszeugnis nach dem dritten Lehrjahr habe ich einen Durchschnitt von 1,irgendwas - meine Arbeitskolleginen haben sich einen Ast gefreut.
    Mir war es egal.
    Ich musste nichts dafür tun. Also ist es für mich ohne Wert

    Ist schwer zu erklären, wie ich in diesen Punkten ticke.
    Bisher konnte es auch nie jemand nachvollziehen, dass ich nicht immer die Erste, Beste, wasauchimmer sein muss.
    Dass es eigentlich reicht "durchzukommen" wenn für einen selbst auch gute Ergebnisse nicht... zählen?

    Muss jetzt wirklich aufhören und schlafen.
    MAl schaun was der morgige Tag mit sich bringt.
    Versuche es jetzt erstmal bis ich zum Arzt komme mit Johanniskraut... Mal schaun, obs wirkt.

    Zum Thema Arzt noch was.
    Mein Hausarzt kennt mich nun schon über zehn Jahre und egal was war, er hat sich immer Zeit für mich genommen. Ich bin mit ihm wirklich mehr als zufrieden, was das angeht.
    Und seine ein wenig weniger symphatische Kollegin (die ist so direkt, dass es mir unheimlich ist) (Gemeinschaftspraxis) hat die Wände quasi mit Zertifikaten und so tapeziert die aussagen, dass sie auch im Psycho.-Bereich Erfahrung hat.
    Denke schon, dass das zumindest der erste Anlaufpunkt sein sollte.
    Die können mich ja dann weiter überweisen und so geht alles seinen geregelten Gang - wenn man das denn so nennen mag

    Nun wirklich Gute Nacht.
    Muss wirklich versuchen zu schlafen (Störungen in dem Bereich schiebe ich übrigens auf den Job)

    LG,

    B.


    .

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 393

    AW: Durch und durch "durch"

    Hallo Becky84,
    Du bist ja immer noch wach.

    Becky84 schreibt:

    Warum sieht man für andere Wege, die einfach funktionieren "müssen" - und für sich selbst keine Alternativeb in der Lebensgestaltung?

    .
    Weil man in seinen gewohnten Bahnen denkt. Die eigenen Erfahrungen und Erlebnisse haben zu dem Weg geführt, den man gerade geht. Menschen mit anderen Erfahrungen und Erlebnissen denken oft ganz anders. Deshalb sprich mit vielen, die es gut mit Dir meinen und sammle viele Meinungen.
    Daraus musst Du Dir dann selbst etwas bauen.

    Becky84 schreibt:

    Warum hält man an einem Plan fest, von dem man spürrt, dass er auf Dauer nicht aufgehen kann?
    .
    Ich denke, es ist die menschliche Angst vor Veränderung, vor etwas Fremden.
    Denke daran, Du bist noch jung und hast noch viele Wege zur Auswahl. Willst / kannst Du Deinen Job denn noch viele Jahre machen?

    Becky84 schreibt:

    Kurzfristig krankschreiben lassen - das käme für mich in der aktuellen Situation wirklich nur in Frage, wenns garnicht anders geht.
    .
    Du bist so Pflichtbewusst. Sicher muss man manchmal funktionieren. Aber ziehe rechtzeitig die Notbremse, bevor die Probleme größer werden.
    Lieber mal ein paar Tage „Krank“ und dann mit neuer Kraft und/oder neuen Zielen weiter, als sich noch Wochen dahin schleppen, beim Chef und bei den Kollegen einen schlechten Eindruck hinterlassen und irgendwann Kraftlos und Krank entlassen zu werden.

    Becky84 schreibt:

    Ich könnte mir nicht vorstellen, einen anderen Job zu machen. Seit über sechs Jahren bin ich jetzt bei der Firma. Drei davon als Azubine.
    .
    Das habe ich auch mal gedacht. Ich bin aber aus heutiger Sicht froh, ein paar Wechsel hinter mir zu haben. Aber es gibt sicher auch viele, die ihr Leben lang bei einem Arbeitgeber glücklich sind.

    Becky84 schreibt:

    Muss wirklich versuchen zu schlafen (Störungen in dem Bereich schiebe ich übrigens auf den Job)
    .
    …dann solltest Du Dir Gedanken machen. Das geht so nicht lange gut.

    Alles Gute und gute Nacht
    Elektron

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 639

    AW: Durch und durch "durch"

    Ich weiß ja nicht, ob das wirklich so viel mit Pflichtbewustsein zu tun hat.
    Einmal mag ich meinen Kolleginen nicht noch mehr Arbeit zumuten - wos doch jetzt schon mehr als genug ist.
    Und auf der anderen Seite muss man doch nach außen hin funktionieren, damit nicht jeder mitbekommt, wies wirklich ausschaut.
    Zumindest gilt das für micht
    LG,
    B.

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 16

    AW: Durch und durch "durch"

    Hey Becky!

    Ich glaueb du bist wirklich nicht die einzige, die hier schon mal solche oder ähnliche Probleme hatte! Ich hab auch lange damit gekämpft.
    Aber wenn es dir wirklich so geht, wie du beschreibst solletst du wirklich mal ne Notbremse ziehen, wenn du so weitermachst werden die Konsequenzen nur "schlimmer" Ich bin kein arzt und würde mir auch niemals erlauben eine genau diagnose zu stellen, aber was du in deinem ersten Beitrag geschrieben hast klingt nach einer Depression und die ist behandelbar! sowol medizinisch als auch Therapeutisch und das solltest du in jedem fall mal beides in Auge fassen.

    Wenn du wirklich jetzt schon 6 Jahre in deinem Unternehmen bist, hoffe/denke ich mal, dass du mit deinem Arebitgeber/in gut zurecht kommst.
    Dein Körper ist das wichtigste Kapital was du hast, wenn du damit weiter "schlecht wirtschaftest" wirste für ne längere Zeit ne AU brauchen... Denn die psychischen Probleme, die du hasst, werden auch(oder gehen schon) auf deinen Köprer über und das KANN im schlimmsten fall zu nem Burnout führen
    du hast nur den einen Kopf und Körper und dann fällst du wirklich länger aus.

    Wenn du so gut meit deinem HAusarzt verstehst wird er dir sicher eine "Notfall-Lösung" besorgen können in Kombination mit einer Auszeit.

    Ich sag das nicht so daher. Ich stand nahezu an genau der gleichen Stelle. Ich war ganz kurz davor meine Ausbildung abzubrechen und in Therapie zu gehen. Ich war schon in in der Klinik um mich abzumelden, doch unser sellvertretender Cheff hat mir dann nochmalk ins gewissen geredet und mir gesagt, dass ich gerne 6 statt 3 wochen "Urlaub" machen kann. bin dann in ambulante Behandlung gekommen und habs irgendwie durchgezogen aber auch mit Tabletten(Retalin)

    Was zur Kurzfristigkeit und johanniskraut: Es gibt das auch in hochdosiert, das ist dann verschreibungspflichtig. Das hat eine Gute Freundin von mir durch ihre Winterdression geholfen!!

    Was auch immer du tust: Denke an dich, denn es ist dein Leben, dein Kopf!

    Ich wünsche dir erstmal alles gute und dass du bald und schnell die richtighe Lösung für dich findest!

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