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Diskutiere im Thema ADHS und Bipolare Störungen im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #21
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 583

    AW: ADHS und Bipolare Störungen

    Huhu,

    meine Mutter hat die Diagnose der bipolaren Störung. Aber bei uns ist ADHS auch gehäuft in der Familie aufgetreten, evtl. wurde es in ihrer Kindheit einfach nicht richtig erkannt und behandelt wie es eben damals so war und daraus entstand die bipolare Störung? Wer weiß?

  2. #22
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 113

    AW: ADHS und Bipolare Störungen

    Hallo,

    die die beiden Krankheitsbilder leicht zu verwechseln sind, werden selten beide zusammen diagnostiziert. Das bedeutet allerdings nicht, dass sie nicht zusammen auftreten können (obwohl das oft behauptet wird).

    In einem Artikel aus der Zeitschrift für Psychiatrie, Psychologie und Psychotherapie steht dazu:
    [...] fanden in einer groß angelegten Erhebung an Erwachsenen, die die Diagnosekriterien einer adulten ADHS erfüllten, eine Komorbidität mit [...] 10.4% die Kriterien einer bipolaren affektiven Störung. Dabei ist anzumerken, dass insbesondere das letztgenannte Störungsbild ähnliche Symptome wie eine ADHS aufweist, wohingegen verschiedene Studien, in denen das Vorhandensein einer ADHS als Risikofaktor für eine bipolare affektive Störung untersucht wurde, sehr heterogene Ergebnisse erzielten (vgl.Wilens et al., 2003). Letztere Autoren gaben dabei an, dass ADHS und bipolare affektive Störungen in ihren Kernbereichen deutlich voneinander abgrenzbar sind. Generell zeigt sich, dass affektive Symptome einen differenzialdiagnostisch äußerst wichtigen Bereich darstellen, welcher differenziert erhoben werden muss. Dabei lassen sich die Kernsymptome aufgrund ihrer zeitlichen Dauer und der Auslöser voneinander unterscheiden.
    Quelle: Komorbidität der Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung (ADHS) im Erwachsenenalter

  3. #23
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 3

    AW: ADHS und Bipolare Störungen

    Bei mir wurden schon die unterschiedlichsten Störungen (bipolar, verdacht auf adhs, psychose, u.ä.) diagnostiziert, langsam glaub ich schon an gar nichts mehr und manchmal glaub ich an alles. . .
    mir tut es gut meine Emotionen oder vorübergehenden Bewusstseinszustände in Gedichten festzuhalten:

    Eines meiner neuesten, wie immer ein Spontaner:

    Träumend versinken. . .
    der Atem holt mich zurück in den Morgen der Realitäten,
    doch weiß ich, dass der Tag vergänglich,
    der Abend erinnert. . .
    ich wollte immer vergessen. . .
    doch das hielt mich gefangen.
    So schau ich in deine Augen. .
    hoch zu den Sternen. . .
    tief in meine Seele
    und lasse los
    von Gestern. .
    damit alles von neuem beginnen darf. . .

  4. #24
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 34

    AW: ADHS und Bipolare Störungen

    Ja, mein Bruder hatte auch beides. Leider wurde es sehr spät erst festgestellt bzw diagnostiziert und in seine Behandlung mit einbezogen.
    Da hatte er schon eine beachtliche Sucht- und Therapiekariere hinter sich die ihn zusätzlich belastet hat.
    Vor zwei Jahren hat er sich dann das Leben genommen.

  5. #25
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 419

    AW: ADHS und Bipolare Störungen

    Wie ist das eigentlich mit Ritalin und Lithium? Kein Problem oder?

  6. #26
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 419

    AW: ADHS und Bipolare Störungen

    Hm, ich nehm jetzt seit etwa zwei Wochen wieder Lithium, allerdings ohne Absprache mit meinem Arzt

    Ich muss echt sagen, dass Lithium doch richtig für mich ist. Ich bin viel ruhiger und ausgeglichener. Ausserdem hilft es mir doch ein bisschen bei meinen psychotischen Episoden.
    Wenn es nach mir ginge, würde ich einfach Lithium und Ritalin nehmen wollen. Kann sehr gut arbeiten so.. Vor allem hab ich auch keine Stimmungsschwankungen mehr.. Das merke ich aber erst jetzt, wo ich es wieder nehme... Hmm... Wollte es meinem Arzt die ganze Zeit schon sagen, aber erreiche ihn ja nicht
    Meint ihr, er wird es verkraften?

    Ich meine, ich weiß ja im Grunde, wieviel ich davon nehmen muss usw. Das hab ich ja mit meiner alten Ärztin alles schon abgesprochen... Im Grunde ist es nicht richtig, das einfach so zu nehmen, aber irgendwie musste ich es einfach machen...

  7. #27
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 28

    AW: ADHS und Bipolare Störungen

    Zusammenfassung???
    Hab mir den ganzen Thread durchgelesen aber nicht verstanden wie denn nu ADHS und Bipolar in verbindung stehen(könnten).
    Kann eine Bipolare Störung eine Komorbosität von adhs sein??
    Bipolare Störungen sind ja öfters und stärker Umweld/feld bedingt - giebt es da ggf eine stärkere anfälligkeit bei adhslern ??
    Es wird gerne verwechselt: wie wirken bipolar medis ggf auf adhsler und wie wirkt adhs medis auf bipolare???
    Im Fall das beides vorhanden ist - wie sieht dann eine Behandlung aus??

    Geht um meinen Cousin der schwer Bipolar ist.....ok auch ihm wurde schon so ziehmlich alles (auser adhs) diagnostiziert. Er ist nach nem Burn out freiwillig in die Psychatrie gegangen und seit dem ists nur noch ein ständiges rein raus, wobei die z.T. Zwangseinliegerungen immer schlimmere Ursachen haben. Hauptproblem scheint es zu sein das er gerne mal die Medis von einem Tag auf den anderen absetzt, und das ist ja bei Lithium & Friends nicht wirklich das beste ....allerdings stimmt es auch das wenn er die medis nimmt immer sehr merkwürdig verplant ist, und somit weder Arbeiten noch sontwas machen kann.

  8. #28
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 46

    AW: ADHS und Bipolare Störungen

    hatte vor drei Jahren auch die Diagnose bipolare Störung Typ 2....hab dann auch lithium und venlafaxin bekommen....hat aber nix gebracht. keinerlei positive Wirkung. hab mich nur noch lethargischer gefühlt...jetzt wo ich in Richtung ad(h)s behandelt werde, macht alles mehr sinn. Auch das Medikinet wirkt Wunder....

  9. #29
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.149

    AW: ADHS und Bipolare Störungen

    Ich wage mal ne Zusammenfassung:

    ADHS: Die Aufmerksamkeit schwankt erheblich, so dass oft wichtige Einzelheiten nicht wahrgenommen werden. Relativ häufig eine rasche Ermüdung bei langweiligen Aufgaben bzw. bei Aufgaben, die eine längere Aufmerksamkeitsspanne in Anspruch nehmen. Die Stimmungsschwankungen treten in einem sehr raschen Wechsel auf, oft innerhalb eines Tages. Längere Phasen der Depression kommen bei ADHS kaum vor, bei ADHs genügt oft ein kleiner Kick von außen und schon ist die Stimmung wieder aufgehellt oder der Antrieb funktioniert wieder.
    Der ADHSler hat im allgemeinen keine Ideenfluchten, er fasst einfach viele Gedanken zusammen, da er sich nicht mit Details beschäftigen will. Details sind anstrengend und da die Aufmerksamkeit leicht wegrutschen kann, müssen ADHSler schnell zur Sache kommen. Sie können ganz leicht den Faden verlieren - geht mir z.B. so, wenn ich nem echten Konkretisten gegenüber sitze. Dann kommen ganz blöde Zwischenfragen und ich verlier total den Faden, beantworte allerdings die Zwischenfrage, nur leider viel zu ausschweifend. Im weiteren Verlauf des Gesprächs bin ich dann stinkig auf mich selbst, weil ich nicht zum Kern der Sache gekommen bin.
    Die Depression der ADHSler ist eher eine reaktive, weil er eben nie verstanden wird. Und was oft für eine Manie gehalten wird, ist ein Hyperfocus, der sich auch mal über längere Zeit hinziehen kann. Im Hyperfocus bleibt der ADHSler aber immer am Thema - ebenso wie im Gespräch! Ein wichtiger Unterschied. Der ADHSler erkennt viele Notwendigkeiten, kann aber nicht adäquat reagieren und das Problem der fluktuierenden Aufmerksamkeit bleibt immer bestehen. Der ADHSler hört irgendwann mit dem Hyperfocus auf, sobald seine Fragen beantwortet sind. Dann wird's oft langweilig. Außerdem weiß er durchaus, welche Konsequenzen sein Verhalten haben kann, deshalb kriegt er ja auch immer mehr Angst.
    Der ADHsler befindet sich ständig im Widerspruch zwischen Verhalten und dem eigenen Willen. Er ist viel zu emphatisch, um jemanden anzuschnauzen - ist die Reizüberflutung aber zuviel und kommt keine Entspannung mehr auf, dann wird er eben doch pampig. Und hinterher ist er unglücklich, weil es passiert ist. Er kann reflektieren.

    Bei Bipolar sind die Phasen sehr viel länger. Sie sitzen teilweise Wochen und Monate stumpf da, kommen in der Depression gar nicht mehr aus dem Bett. Es ist einfach alles egal und es geht auch nichts mehr. In der Depression sind sie auch nicht getrieben, meist ist einfach nur noch die totale Erschöpfung.

    In der Manie springen die Gedanken wie wild, es gibt keinen wirklichen Gedankengang mehr. Die Ideenflucht ist so stark ausgeprägt, dass nicht mal mehr die Ideen richtig gefasst werden können. Und auch im Gespräch fällt auf, dass es wirklich von einem Thema zum nächsten geht. Der Maniker macht sich keine Gedanken, wenn er nicht schläft. Ein echter Maniker ist fast schon begeistert, dass er keinen Schlaf benötigt. Trotzdem haben seine Ideen durchaus auch ernsthafte Themen, aber sie sind hoffnungslos überdimensioniert. Und der Maniker reißt einfach alle in seiner Umgebung mit. Hab mal von nem Psychiater gehört, dass ein Maniker auf ner Station die anderen alle mitreißen kann. Da stehen sogar die Depressiven auf! Aber der Maniker findet unter Umständen einfach alles nur noch witzig und lächerlich - macht der ADHSler im allgemeinen nicht.

    Außer die Klassenclowns, die ja aber meist noch ironisch oder hintergründig sein können. Aber der Maniker lacht einfach über alles.

    Der Maniker gibt auf einen Schlag Unsummen aus, während der ADHSler sein Geld in kleinen Häppchen verliert. Er verliert einfach den Überblick, vergisst die Rechnungen zu bezahlen und kriegt Mahngebühren an die Hacke. Der ADHSler muss ein Taxi nehmen, weil er sich wieder mal in der Zeit vertan hat, aber pünktlich kommen will oder muss. Der Maniker bestellt ein Taxi, um zum Bundespräsidenten zu fahren und ihn von der Notwendigkeit einer Verfassungsänderung zu überzeugen. Der Maniker tut, was der ADHSler allenfalls denkt - der tut ja eher zu wenig.

    Und meist geht die Manie auch mit einem Wahn einher - eben dem Gefühl oder der Meinung wirklich die Welt auf den Kopf stellen zu können. Am häufigsten ist wohl der Beziehungswahn, der dann bizarre Formen annehmen kann.

    Solche Wahnideen hat der ADHSler im allgemeinen nicht.

    Aber als Komorbidität tritt tatsächlich beides auf. ADHSler sind extrem anfällig für affektive Störungen, wenn sie eben überhaupt nicht mehr zur Ruhe kommen. Oder wenn die Lebensereignisse sich dermaßen überschlagen, dass nichts mehr geht.

    Vielleicht ist alles eher eine Steigerung oder Staffelung: Hochsensibel + entsprechende Umweltbedingungen + evtl. Teilleistungsstörung =ADHs mit Leidensdruck + echte Probleme durch die ADHS + besondere Anforderungen über längere Zeit = Komorbidität mit bipolar affektiv oder unipolar depressiv oder reine manische Phase.

    Die Unterscheidung ist tatsächlich schwierig, viele falsch positive Bipo-Diagnosen sind tatsächlich ADHSler. Das liegt aber nicht nur an der Schwierigkeit der Unterscheidung, es hat auch was mit den Untersuchungsmethoden zu tun und leider auch mit Diagnosen, die eher nach einem schnellen Blick gefällt werden als mit echten Untersuchungen.

    Gerade die Wahndiagnose gehört zu den ganz schwierigen, sie wird aber mal locker gefällt, wenn der Shrink einfach ein bisschen dümmer ist oder der ADHSler einen etwas härteren Ausdruck gebraucht.
    Nur leider kontrolliert eben keiner, ob die Ärzte das alles wirklich kontrollieren. Mir haben vier Ärzte unabhängig voneinander bescheinigt, dass ich keine Wahnsymptome habe. Gleichwohl bestand mein erster Shrink darauf, dass ich nen Beziehungswahn hätte. Den Ausdruck fand ich gut, aber ich kam zu dem Schluss, dass ich dies genau nicht habe!

    Wahn ist aber dadurch gekennzeichnet, dass der "Wahnsinnige" nicht mal durch schriftliche Unterlagen oder sachliche Aufklärung von seiner Meinung abzubringen ist. Geht gar nicht - der ADHSler denkt aber sehr wohl darüber nach, dass er ja auch falsch liegen könnte.

    Bin für jede Anreicherung oder Verbesserung dankbar
    Waldsteinie

  10. #30
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.392

    AW: ADHS und Bipolare Störungen

    Bin am Anfang auch erstmal als möglicherweise bipolar eingeschätzt worden, dann aber auf unipolar bzw. ADS. Was die Aufhellung der Stimmung in der Depression angeht, das kann ich von mir auch bestätigen. Mich hätten ganz viele überhaupt nicht als depressiv eingeschätzt, obwohl ich eine schwere Depression hatte, man musste schon genauer hinschauen. Je nach Gegenüber und Situation konnte sich die Stimmung trotzdem ändern (grundlegend war natürlich schon was verkehrt, also schwere Konzentrationsstörungen etc)... Habe aber auch in der Klinik Leute (bipolar) kennengelernt, bei denen die Phasen extrem schnell wechseln, das gibt es auch... außerdem können bipolare Leute auch 'nur' phasenweise leicht hypoman oder einfach einen unruhigen Eindruck machen, das muss sich nach oben nicht unbedingt so krass auswirken und ist auch nicht immer so leicht von einer unipolaren Depression zu unterscheiden; und es muss in der Familie noch andere Fälle geben."Vielleicht ist alles eher eine Steigerung oder Staffelung: Hochsensibel + entsprechende Umweltbedingungen + evtl. Teilleistungsstörung =ADHs mit Leidensdruck + echte Probleme durch die ADHS + besondere Anforderungen über längere Zeit = Komorbidität mit bipolar affektiv oder unipolar depressiv oder reine manische Phase."Letztlich kommt es therapiemäßig (ich meine jetzt nicht-medikamentös) aufs gleiche raus: entsprechende Umweltbedingungen für sich ändern, Stressbelastungen minimieren, Strukturen schaffen/mit ADS umgehen lernen, regelmäßiges Leben führen, keine Exzesse etc., auf Schlaf/gesunde Ernährung, stabile Verhältnisse, Frühwarnsymptome etc. achten.

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