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Diskutiere im Thema Depersonalisierung/Derealisation im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 28

    Frage Depersonalisierung/Derealisation

    Hallo!

    Ich habe mich gefragt, ob es noch mehr ADHSler hier gibt, die an Depersonalisierung und/oder Derealisation leiden.

    Bei mir kommen solche Phasen leider sehr oft vor, bis zu mehrmals am Tag für ein paar Minuten bis hin zu einer halben, dreiviertel Stunde.

    Dieses Gefühl is so schrecklich, ich seh meine Wohnung, doch es ist, als wenn ich die Wohnung von wem anderen ansehe. Ich spür meinen Körper, aber in einer Art, wie wenn es nicht mein eigener wäre. Es fühlt sich an, als würde mein wahres, echtes Ich tief in meiner Brust drinnen vergraben sein und alles andere wäre falsch.

    Ab und zu bekomm ich bei solchen Phasen Angst oder sogar richtig Panik, weil ich mich bedroht fühle.

    Kennt das noch irgendjemand? Oder hat jemand ein gute Mittel dagegen?

    lg
    Chica

  2. #2
    -S-


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 408

    AW: Depersonalisierung/Derealisation

    Hi Chica...

    Ich kenne diese Gefühle ganz gut.
    Ich leide unter Panikattacken und wenn diese auftreten,gehen die meist mit einer Depersonalisierung,oder einer Derealisation einher.
    Es fühlt sich alles sehr Fremd an in diesen Momenten.In etwa wie dus beschreibst.
    Es ist ein sehr unangenehmes Gefühl und meist werden dadurch die Paniksymptome noch verstärkt.

    Ich kenn das aber auch von daher,als ich meine Diagnose noch nicht hatte und ich auf andere Medikamente umgestellt wurde.Das hatte ich da sehr oft.
    Man sitzt dann da und fühlt sich als wäre man nicht sich selbst,oder alles läuft ab wie in einem Film und fühlt sich so irreal an.

    Greetz... S

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 28

    AW: Depersonalisierung/Derealisation

    Hey!

    oh, ich bin nicht die einzige hier! und was machst du, wenns so weit is?

    lg
    Chica

  4. #4
    -S-


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 408

    AW: Depersonalisierung/Derealisation

    Hey du...

    Nein du bist nicht alleine.
    Es gibt viele,die das haben.Gerade Panikpatienten neigen zu so etwas.

    Geht denn bei dir die Symptomatik von etwas aus?
    Also hat dies eine Ursache,oder tritt das dann plötzlich auf und du bekommst Angst dabei?

    Bei mir tritt dieses Gefühl meist als erstes auf.Es kommt mir dann so vor,als ob irgendwas nicht stimme.Es fühlt sich fast so an wie ein Déjá vu.Also jetzt nicht so,als hätte ich diesen Augenblick schon einmal gehabt,sondern eher von der Eigenartigkeit her.

    Das beunruhigt mich dann und ich bekomme dann meine Panikattacke.
    Meist hab ich bevor dies alles auftritt noch eine starke innere Unruhe durch das ADHS.

    Ein Mittel dies zu verhindern hab ich leider noch nicht gefunden.
    Ich hab auch meine Diagnose noch nicht so lange und bekomme auch im Moment noch nicht die richtigen Medikamente.

    Aber um die Panikattacken zu verhindern und etwas ruhiger zu sein bekomme ich im Moment Alprazolam.Das hilft eigentlich ganz gut gegen diese Zustände und sie treten nur in Situationen auf in denen ich sehr viel Streß hab.Die Derealisationen und Depersonalisierungen bleiben dann auch aus.


    Lg S

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 409

    AW: Depersonalisierung/Derealisation

    Ich kenne das auch sehr gut und bin auch Angst/Panikerin und das schon seit 16 Jahren.

    Die Entpersonalisierung kommt bei mir immer dann vor, wenn ich in einer Angst gefangen bin und meine Seele frei sei möchte.

    Meistens stehe ich neben mir und beobachte was ich gerade mache.

    Meine Angstanfälle kann ich nach all diesen Jahren gut aushalten und ich kann nur alle Angst/Panikern ermutigen, sich ihren ängsten zu stellen in dem man sich psychologische Hilfe holt und den Auslöser dafür sucht.

    Das bedeutet nicht, dass die Angstanfälle aufhören, aber sie nehmen an Macht ab und können sogar die Stelle eines guten Freundes einnehmen, der einem immer sofort sagt, wenn man etwas tut oder denkt, was für einen selbst nicht gut ist.

    Es gab Phasen in meinem Leben, da bin ich nicht mehr vor die Türe. Einkaufen musste mein Mann und meinen Sohn, der damals nich ein Säugling war, musste von meiner Oma spazieren gefahren werden. Auch auf den Spielplatz konnte ich nicht mit ihm.

    Heute habe ich wieder einen guten Job und auch Dienstreisen sind erträglich, shoppen kann ich auch meistens wieder und mit meinem Sohn (16 Jahre) etwas unternehmen ist auch größtenteils kein Problem mehr.

    Wenn ich heute mal wieder einen Angstanfall oder eine Entpersonalisierung habe, dann setze ich mich (wenn möglich) hin und koche mir eine Tasse Pfefferminztee, nehme mir eine flauschige Decke und versuche es einfach nur auszuhalten. Manchmal sage ich geistig Sätze in Rückwärts auf oder mache komplizierte Rechenaufgaben, um mich abzulenken.

    Meiner Erfahrung nach reagiert der Körper immer gleich, erst kommt die Angst (Adrenalin) und nach ca. 20 Minuten ist der Körper überflutet damit, mehr geht nicht, und dann fängt auch schon der Abbau des Adrenalins an. Hört sich theoretisch an, aber mir hilft es, wenn ich da sitze und mir denke "hey, es dauert nicht mehr lange mein Körper regelt das von ganz alleine".

    Liebe Grüße
    Lucy
    Geändert von Lucy (30.10.2010 um 21:11 Uhr) Grund: Typos, weil neue Tastatur gekauft :-(

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 28

    AW: Depersonalisierung/Derealisation

    Hey,

    Bei mir sieht das ganze folgendermaßen aus: Ich spüre ein komisches Gefühl in der Brustgegend, als würde was nicht in Ordnung sein, wie eine Vorahnung. Im nächsten Moment fühle ich mich so "entpersonalisiert", nichts ist mehr bekannt, alles ist irgendwie fremd.
    Dann kommt die Bedrohung, Angst, Panik. Ich beginne zu zittern, mein Herz klopft fast aus meinem Körper raus.. Und dann muss ich mich erst wieder irgendwie beruhigen, bis es geht. Manchmal fühl ich mich dann immer noch genauso fremd, aber ohne die Panik.

    Ich habe Praxiten als Bedarfsmedikament, habe aber riesen Respekt vor Benzos und habe bis jetzt noch nie von selbst darauf zurückgegriffen (einmal hat mir die Oberärztin solang dazu geraten, weil cih mitten in einer Panikattacke war, dass ich einverstanden war).

    Was mir teilweise komisch vorkommt ist, dass dieses Entfremdungsgefühl oft nach dem Sex auftritt (unter anderem). Das macht mir fast am meisten zu schaffen, weil es dann immer sehr stark ist und ich mir am liebsten selbst weh tun würde, um mich wieder richtig wahrzunehmen.

    Eigentlich dachte ich immer, dass ich kein Angstpatient bin, aber in letzter Zeit (ziemlich viel Stress durch Therapiebeginn und Medi-Einstellung und in der Arbeit) werde ich mir da immer unsicherer. Die Panikattacken kommen ab und zu auch ohne die Depersonalisierung und ohne Auslöser. Ich bemerk sie zu erst, weil meine Hände so stark zu zittern beginnen, dass ich nichts mehr halten kann. Dann bemerk ich den Herzschlaf, das Herzrasen. Und dann is schon alles vorbei. Durch Skills kann ich mir dann auch nicht mehr helfen, ich versuch es immer wieder.

    Aber Danke für Eure Beiträge, die helfen mir schon sehr.

    lg
    Chica

  7. #7
    -S-


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 408

    AW: Depersonalisierung/Derealisation

    Hi Lucy...

    Das kenn ich sehr gut was du da sagst.
    Ich leide da schon gut 4 Jahren drunter und bin einer der wenigen,bei dem so eine Attacke sehr lange andauert.
    Grad heute bin ich auch wieder in so einem Zustand.
    Hatte heute Morgen schon angefangen,daß ich total nervös aufgewacht bin.
    Dann fingen meine Gedanken natürlich wieder an,sich um diese Gefühle zu drehn (Erwartungsangst) und es wurde gegen Abend echt heftig dann.Eigentlich wollte ich auf ein Konzert heute,aber da war nichts zu machen.War total weggetreten und war einfach froh,daß ich jetzt wieder daheim bin und hoffe,daß es jetzt langsam besser wird.

    Ich kenn auch das ganz gut,wie du beschreibst,daß du das Haus nicht mehr verlassen konntest.
    Ist bei mir ähnlich.
    Ich bin auch im Moment nicht wirklich gut medikamentös eingestellt,sodass dies Ängste bei besonderen Anlässen und viel Stress dann noch durch kommen.
    Ich kann dann auch nichts mehr machen.
    Ich sag dann meistens alles ab,oder versuch mich nur in kleinem Kreisen aufzuhalten,daß es nicht zu stressig wird.

    Deine Strategie die Angst zuzulassen ist sehr gut,aber bei mir funktioniert das nicht wirklich,weil wie gesagt dies Zustände bei mir extrem lange andauern und meist erst abklingen,wenn ich aus den Stuationen raus bin,die die Ängste verursachen.
    Ich versuch dann zwar immer es auszuhalten und zu denken,du kennst das Gefühl und es wird sich wieder legen,aber meist kommen dann doch immer diese typischen Angstgedanken auf,daß was nicht stimmt,daß ich ne Hirnblutung,nen Herzinfarkt,Schlaganfall hab,oder verrückt werde.Natürlich steh ich in diesen Momenten total neben mir und erlebe diese Derealisation.
    Es ist echt furchtbar und ich hoffe,daß ich das bald etwas in den Griff bekomme,weil mein Leben ist dadurch wie du ja selbst kennst ziemlich eingeschränkt.

    Ich werde zur Zeit auch auf neue Medikamente umgestellt,die wieder ziemliche Nebenwirkungen haben,was natürlich die Angst wieder aufkommen lässt.
    Ich reagiere eh total empfindlich auf Psychophamarka.Es ist kaum möglich mich auf irgendetwas einzustellen.

    Was nimmst du denn gegen diese Attacken?
    Nimmst du nur MPH,oder hast du zusätzlich noch ein Antidepressivum,oder nimmst du nur ein Antidepressivum?

    @ Chica...

    Das klingt echt bei dir auch wie so ein typischer Verlauf einer Panikattacke,so wie du das schilderst.
    So ähnlich ist das bei mir auch.Wie oben schon beschrieben,hab ich auch anfangs dieses komische fremde Gefühl und verfalle dann in den Panikzustand und meine Gedanken drehen sich dann nur noch um diese Gefühle.

    Daß das nach dem Sex auftritt,muss nicht einmal so komisch sein,weil du ja dabei meist in einem sehr erregten Zustand warst und dein Körper ja dabei einiges mitmacht und auf Hochturen läuft.Dei Herz rast,du bist total happy wegen den Glückshormonen und eigendlich voll drauf,wenn mans so will.
    Hatt ich auch mal gehabt.
    Das war nicht so angenehm.

    Das was du sagst mit den Schmerzen zufügen klingt nicht mal so falsch,was jetzt nicht heißen soll,daß du dich ritzen sollst,oder so.
    Mein Therapeut hat mir mal gesagt,daß sich so etwas meist alles im Kopf abspielt und wenn man von aussen einen starken Reiz in dem Moment bekommt,wird man abgelenkt von diesen Gedanken,die einen da plagen.
    Er meinte zu mir,ich sollte mir mal diese kleinen getrockneten Chilis holen und wenn ich so eine Attacke habe,soll ich einfach einmal eine davon essen.
    Ich muss sagen,daß war kein schlechter Tipp und hat auch echt funktioniert.
    Du wirst dann von den Reizen die zur Panikattacken führen abgelenkt und fixirst dich nur auf das scharfe.
    Kannst du ja auch mal ausprobieren.Bei kleineren Attacken ist das sehr hilfreich.
    Ich versuche auch oft wenns möglich ist,wie Lucy schon gesagt hat Rechenaufgaben zu lösen um mich abzulenken.Klappt auch ganz gut ab und an,aber wenn ich in einer richtig heftigen Attacke bin hilft selbst das nicht.da bin ich total von inneren und äusseren reizen überflutet.Da hilft bei mir einfach nur Bewegung.Wenn ich daheim bin versuche ich dann einfach mich etwas sportlich zu betatigen um das Adrenalin wieder abzubauen.Das hilft mir am besten,gerade weil bei mir halt noch diese immense innere Unruhe dabei ist durch das ADHS.

    Was mir auch sehr gut hilft ist.Einfach hinlegen,Augen zu und leise Musik anmachen,die du gerne hörst und die Gedanken versuchen einfach auszuschalten und dich nur versuchen auf die Musik zu konzentrieren.
    Irgendwann kommst du dann alleine von den Angstgedanken weg und lässt die Gedanken einfach kreisen,so wie kurz vorm einschlafen und wenn du das ne Zeit gemacht hast bist du auch wieder klar.Wenn du dabei einschläfst ist auch nicht schlimm,weil dein Körper schaltet dann wieder auf Null zurück.

    Ich weiß nicht ob das bei jedem funktioniert,weil die meisten sind dann total aufgedreht und können sich nicht still hinlegen.Bei mir klappt das super.So hab ich im letzten Jahr die schlimmste Zeit die ich bis jetzt hatte bezüglich den Panikattacken gemeistert.

    Noch ne gute Methode ist Tai Chi,oder Qui Gong,aber das musst du dann schon etwas beherrschen.
    Ich hab das früher mal gemacht und es entspannt total,weil du dich nur auf die Bewegungen konzentrierst und auf den Energiefluss.
    Das ist eh eine gute Sache bei innerem Ungleichgewicht und Stress.
    Man kann dabei total abschalten.
    Vielleicht mal in der Gegend umhören und mal ein Schnupperkurs mitmachen,oder mal auf Youtube nach Übungen suchen und nachmachen.Der Nachteil bei Youtube ist,daß man nicht den Energiefluss nicht genau erklärt bekommt,weil wenn man das richtig macht,ist es echt so als würde man Energie zwischen den Händen bewegen und man fühlt die auch.
    Gut klingt sehr spirituel,aber versuchts doch einfach mal.

    Wenn die fremden Gefühle nach deiner Attacke noch bestehn,ist das normal,weil du ja gerade sehr unter Stress standest,die klingen dann meistens auch nach ner Weile ab.Also Sorgen musst du dir da nicht machen.Das sind die typischen Sypmtome einer Angstatacke sonst nichts.

    Vor Benzos hab ich übrigens auch ziemlcih Respekt,aber im Moment ist das meine vorläufige Dauermedikation,weil nichts anderes bei mir anschlug,oder ich es nicht vertragen hatte.
    Ich hoffe,daß ich die bald wieder absetzen kann,wenn die neuen Medis greifen.
    Ich muss aber sagen,sie helfen echt super in so Situationen.

    Ich merke auch grad daß ich während ich hier schreibe auch wieder etwas normaler werde im Kopf und ruhiger.
    Das ist toll.

    LG S

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

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    Forum-Beiträge: 28

    AW: Depersonalisierung/Derealisation

    Danke -S- für die lange Antwort, das hilft mir schon bissl weiter.. ich werd diese Symtome auch mal ansprechen in der Therapie (bis jetzt hab ichs nur mal ganz kurz angeschnitten und da hieß es, ich soll halt was suchen, wo ich mich erden kann.. und fertig) und schaun ob ich irgendwie auf einen grünen Zweig komm.
    Tabletten will ich nämlich nur im ärgsten Ausnahmefall dagegen nehmen, das mit dem Ablenken durch Skills (Chili usw) kenn ich schon, aber meistens is der Anfall so stark, dass nichts mehr hilft. Manchmal fang ich dann einfach an zu schreien und an meinen Haaren zu reissen wie eine Wahnsinnige, und mich im Bett oder sonstwo rumzurollen, damit es aufhört. Wirkt aber nur bedingt.

    lG
    Chica

  9. #9
    -S-


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 408

    AW: Depersonalisierung/Derealisation

    Chica...

    Das kenn ich.Bei mir hilft auch nur vieles bedingt.Grad bei schweren Attacken.
    Ich versuch mich dann echt durch Sport daheim auszupowern.Das hilft schon etwas um runter zu kommen.
    Es ist halt nicht grad schön so etwas zu haben und vor allem ist es schwer in den Griff zu bekommen.
    Eine Freundin von mir hat das auch und sie macht das auch so in der Art wie du das schreibst,mit an den Haaren ziehn und so.Aber das machts ja auch nicht wirklich besser.

    Viele Therapeuten sagen,man soll die Angst einfach zulassen,oder sich durch was ablenken.Ich meine das ist leicht gesagt,weil in so einem Zustand ist das nicht gerade einfach.Vor allem,weil man ja echt kurz vorm Kollaps steht und man sich dann in der Situation auch so alleine fühlt.

    Ich würd das auf jeden Fall mal ausführlich mit deinem Arzt,oder Therapeuten besprechen.Die meisten sind da sehr gut und kennen da gute Strategien die einem etwas helfen besser damit umzugehn.

    Vielleicht solltest du dir echt auch einmal etwas suchen,daß dir Ausgleich schafft,dich erdet.
    Da wäre so was wie Tai Chi,oder ne Kampfsportart nicht schlecht.
    Das stablilisiert einen immens.
    Ich will das auch wieder in Angriff nehmen,wenn ich meine Reha hinter mir hab.

    Nimmst du eigentlich zu dem obengenannten Medikament noch etwas anderes bezüglich der ADHS,oder nur das Benzo in Notfällen?

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 28

    AW: Depersonalisierung/Derealisation

    Hey,

    das mit dem Ausgleich suchen klingt ja ganz gut. Ich hab aber eher das Problem, dass ich zu viele Dinge hab, die ich als Ausgleich benutzen kann, als dass ich mich auf etwas festlegen kann. Ich kann mich einfach nie für was entscheiden. mir würde vieles helfen. Das beginnt schon mein malen (ich male auf Leinwände, acryl) wo ich meinen Gefühlen freien Lauf lassen kann und ich auch so richtig aus mir rauskomm, aber bis ich mich dazu mal überwunden hab, damit anzufangen (ich kann mir nie einordnen, was nun an 1. Stelle steht bei den Dingen, die ich machen will), is es meistens sowieso schon wieder vorbei.

    Ich nehm seit heute Ritalin und am abend nehm ich Mirtabene (seit 2 Monaten) und Zyprexa seit gestern.

    lG
    Chica

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Thema: Depersonalisierung/Derealisation im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten bei ADHS bei Erwachsenen Forum
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