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Diskutiere im Thema Depersonalisierung/Derealisation im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #71
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    AW: Depersonalisierung/Derealisation

    susi53 schreibt:
    Ich kenn Depersonalisierung/Derealisation auch. Hatte es in meiner ersten Zeit in der Klinik einmal stark und geriet dann noch in Panik, als ich bei meinem Versuch mir Hilfe vom Personal zu holen, zuerst - meiner Meinung nach - falsch behandelt wurde.


    Mei, Susi, da haschd du aber einen Mordsdusel gehabt, dass Du Eidgenossin bist.

    Wenn Du diese Schilderung in einer deutschen Klinik abgezogen hättest, wäre dies angesichts des gefährlichen Dilettantismus deutscher Psychiater zu fast 100 % auf eine psychotische Diagnose hinausgelaufen.

    Die Folge wäre gewesen eine massive Behandlung mit Neuroleptika.

    Bei der Frage des behandelnden Psychiaters: "Und, Susi, wie fühlen Sie sich?" hättest Du geantwortet: "ruhiger."

    Woraufhin nichteinmal der Amtsarzt bei der Wiedereingliederungsmassnahme des Arbeitsamtes deine schwere Schizophrenie angezweifelt hätte...

    Aber, des ist wie gesagt nur, eine allerdings typische Schilderung, wie es in Deutschland gelaufen wäre...

    Also, da hast Dusel geschoben, Susi.


    PS:

    Aber, i wollt ganz was anderes sagen: Was ich an diesem Thread am beeindruckensten finde, Kollegen. Noch niemand hat eigentlich konkret geschildert, was Depersonalisationserlebnisse sind. Und trotzdem weiss jeder - und zwar - konkret Bescheid. Des ischd doch interessant. Des solld ma glatt a mal am Psychiater verzählen.

  2. #72
    MoC


    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 365

    AW: Depersonalisierung/Derealisation

    WoW.....endlich mal welche die sich zu diesem Zhema melden
    Hatte vor einiger Zeit auch einen Thread auf gemacht genau zum thema Depersonalisation-/Derealisationserscheinungen
    Leider hatten sich ned dazu geäußert

    Ich hatte jahre lang derealisationerscheinungen bzw ich hätte sie heute auch noch, nur kommen sie unter mph nicht zum vorschein, ohne mph dauert es eigentlich ned sehr lange dann gehts wieder los, einziger vorteil, ich habe nicht solche angst, nachteil, ich bin aufn anderen stern.
    Können so stark sein dass ich ned mal wage ausn haus zu gehen, an autofahren ist ned zu denken

    Der Nachteil an mph ist aber, dass ich dann mich wieder mehr auf mich selbst konzentrieren kann, somit auch mehr angst, dagegen nehme ich allerdings ein AD und das hilft, zum glück, sonst wäre ein alleingang durch die stadt auch sehr sehr unangenehm, fast unmöglich.

    Was denn wenn ihr diese erscheinungn ahbt, was macht ihr denn dagegen?
    Was hilft sind jalapenos dabei zu haben, auf jedenfall irgendwas dabei zu haben was wach macht.

    Ich habe auch das problem, dass ich in diesem zustand nicht schalfen kann, obwohl ich eigentlich iwi müde bin.
    Hatte schon tage, wo ich tatsächlich zwei tage nicht schlafen konnte.
    Kennt das auch jemand von euch?



    LG MoC

  3. #73
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 35

    AW: Depersonalisierung/Derealisation

    Eiselein schreibt:


    Mei, Susi, da haschd du aber einen Mordsdusel gehabt, dass Du Eidgenossin bist.

    Wenn Du diese Schilderung in einer deutschen Klinik abgezogen hättest, wäre dies angesichts des gefährlichen Dilettantismus deutscher Psychiater zu fast 100 % auf eine psychotische Diagnose hinausgelaufen.

    Die Folge wäre gewesen eine massive Behandlung mit Neuroleptika.

    Bei der Frage des behandelnden Psychiaters: "Und, Susi, wie fühlen Sie sich?" hättest Du geantwortet: "ruhiger."

    Woraufhin nichteinmal der Amtsarzt bei der Wiedereingliederungsmassnahme des Arbeitsamtes deine schwere Schizophrenie angezweifelt hätte...

    Aber, des ist wie gesagt nur, eine allerdings typische Schilderung, wie es in Deutschland gelaufen wäre...

    Also, da hast Dusel geschoben, Susi.


    PS:

    Aber, i wollt ganz was anderes sagen: Was ich an diesem Thread am beeindruckensten finde, Kollegen. Noch niemand hat eigentlich konkret geschildert, was Depersonalisationserlebnisse sind. Und trotzdem weiss jeder - und zwar - konkret Bescheid. Des ischd doch interessant. Des solld ma glatt a mal am Psychiater verzählen.
    @Moc

    welches AD nimmst du und welches MPH Präperat?


    @Eiselein
    Die Definition liegt auf der Hasch, eh Hand. hasch du..
    Ne ganz ehrlich, wieso ist das von relevanz? Ist das Sinn und Zweck hier?
    Ich will Ratschläge,Erfahrungsaustausc h...usw..

    Dieses Erlebnis ist ein Handbremsenmechanismus des Körpers. Meinetwegen Schutzfunktion,Reizfilter. Wenn der Körper bzw die Seele dazu zuviel von bestimmten belastenen Dingen abbekommen hat (Angst,Panik,Trauma,Depression ) oder Substanzielle Stoffe verschiedener Drogen (THC..) oder ein bestimmter Mangelzustand im Körper vorhanden ist (Eisenmangel,chronische Erschöpfungsszustände,Dauerm üdigkeit) dann schaltet sich dieses Ding called Derealisation/Depersonalisation ein, um die Psyche von Überspannung zu schützen.

    Was bringt das jetzt? Es bringt wenn jemand weiß woher es kommt, das reicht, wie rein neurologisch oder psychologisch dieses Ding zu erklären ist...Punkt.

  4. #74
    MoC


    Fühlt sich hier wohl

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    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 365

    AW: Depersonalisierung/Derealisation

    @Patrick

    Ich nehem zur zeit Citalopram in kombi mit Mph von Hexal unretard.




    LG MoC

  5. #75
    VierSterneMurch

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    Forum-Beiträge: 2.541

    AW: Depersonalisierung/Derealisation

    Ja super, Wochenlang Ruhe und seit 9.20 Uhr Realitätsstörungen... Kennt das jemand von Euch, wenn weiße Wände einen in den Wahnsinn treiben, weil sie so furchtbar irreal und deplaziert wirken?

  6. #76
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

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    Forum-Beiträge: 35

    AW: Depersonalisierung/Derealisation

    krass sind bei mir die aengste. die generelle ständig begleitende angst, mal mehr mal weniger. Die letzen tage waren es viele Gedanken vor den ich Angst hatte, Angst schizo zu werden, weil ich einige zwangs ja schon "wahnvorstellungen" hatte, also keine richtigen wahnvorstellungen, mehr angst/zwangsgedanken..
    Ich fühle mich so oder so nicht real.

    Nächstes Jahr such ich mir nen neuen psychiater, der mir was gegen ads mit angststörung gibt. citalopram.paroxetin kommt mir da evtl. in die tüte.

  7. #77
    VierSterneMurch

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    Forum-Beiträge: 2.541

    AW: Depersonalisierung/Derealisation

    Da hab ich noch Glück es ist einfach ungemein nervtötent, die einzige Angst die dabei aufkommt, ist die "verrückt zu werden" aber ich glaub, dass kennen wir alle...

  8. #78
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

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    Forum-Beiträge: 35

    AW: Depersonalisierung/Derealisation

    Kronos schreibt:
    Da hab ich noch Glück es ist einfach ungemein nervtötent, die einzige Angst die dabei aufkommt, ist die "verrückt zu werden" aber ich glaub, dass kennen wir alle...
    ja was heißt denn verrückt werden, heißt bei mir mitunter schizo zu werden, ist sehr breitgefächert.

    Aber nennt man das ne Angststörung? hast du soziale Aengste, Panikattacken doer sowas?

  9. #79
    VierSterneMurch

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    Forum-Beiträge: 2.541

    AW: Depersonalisierung/Derealisation

    Yohoho, das volle Programm Agoraphobie, Soziale Phobie, Angst vor mir selbst(Hemmschwelle zur Gewalt war früher recht niedrig und ich hätte immer noch Lust dem einem oder anderen Rehakollegen Knochen zu brechen oder Organe zu entnehmen, mit einem Löffel), Angst vor Ärzten und Krankenhäusern, Angst vor Volltrotteln (ernsthaft!!!) , gelegendliche Panikattacken...

  10. #80
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

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    Forum-Beiträge: 35

    AW: Depersonalisierung/Derealisation

    Kronos schreibt:
    Yohoho, das volle Programm Agoraphobie, Soziale Phobie, Angst vor mir selbst(Hemmschwelle zur Gewalt war früher recht niedrig und ich hätte immer noch Lust dem einem oder anderen Rehakollegen Knochen zu brechen oder Organe zu entnehmen, mit einem Löffel), Angst vor Ärzten und Krankenhäusern, Angst vor Volltrotteln (ernsthaft!!!) , gelegendliche Panikattacken...

    Kann ich voll und ganz zustimmen, gibts bei mir auch alles.

    Angst vor Volltrotteln ist bei mir aber eher so eine Angst für komischen Leuten.
    Naja dann ist Derealisation/Depersonalisation ja noch ein ganz natürliches produkt davon, oder etwas nicht?
    ich glaube ohne würde mein gehirn platzen.
    Geändert von Patrick (21.12.2010 um 10:35 Uhr)

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