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Diskutiere im Thema Depersonalisierung/Derealisation im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #51
    -S-


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 408

    AW: Depersonalisierung/Derealisation

    Hi Mhh...

    Das mit den Medikamenten ist eh so ne Sache.
    Ich hab da ständig dieses unwirkliche Gefühl in der Anfangsphase.
    Ist echt furchtbar.Vertrage auch kaum was und muss es dann wieder absetzen.

    Diese körperliche Starre,kann auch von dem Truxal kommen.
    Da hab ich schon öfter drüber gelesen,daß man da in eine Art Dämmerzustand verfallen kann.

    Wie siehts denn mit anderen Medis aus?
    Verträgst du die auch nicht?

    LG S

  2. #52
    Mhh

    Gast

    AW: Depersonalisierung/Derealisation

    also alles was ich bis jetzt in meiner therapie bekommen habe.

    -atosil (zur beruhigung) danach hatte ich heftige panikattaken, hatte das gefühl vor vielen menschen ohnmächtig zu werden
    -zopiclon (zum schlafen) fast genauso wie mit dem atosil, nur das mir bei dem gefühl der ohnmacht fast die sabber aus meinem mund lief
    -doxepin (gegen suchtdruck) war ganz o.k, ich wurde aber nicht mehr wach am nächsten tag und die starre war sowas von übel. hab viele menschen gemieden, höchstens im stehen schnell ne zigarette geraucht und danach schnell beschäftigung gesucht.^^
    -opipramol (zum schlafen) war ganz o.k aber die wirkung ließ nach 1 woche nach und die starre änderte sich gar nicht
    -mirtazapin (gegen depressionen) war o.k die ersten 3 tage lang, danach wurde die starre wieder viel schlimmer, als im normalfall
    -truxal (gegen impulsivität) das war endlich meine erlösung. war ruhig war nicht müde am nächsten tag und die starre hat extrem nachgelassen. seit der letzten zeit aber wieder extrem zappelig und die starre kommt auch wieder öfters. aber ich wurde auch 15mg runter dosiert. verlange einfach wieder 60 mg anstatt 45mg. :-D

    joa bald kommt noch mph dazu. bin ja grade erst frisch diagnostiziert! weiß nicht ob ich das truxal damit kombinieren darf. mal sehen. für jeden gibt es die richtigen medikamente! bei mir wollten sie zb. auch trevilor oder citalopram noch ausprobieren, aber das truxal war o.k.
    Geändert von Mhh ( 7.11.2010 um 18:35 Uhr)

  3. #53
    -S-


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 408

    AW: Depersonalisierung/Derealisation

    Hey Mhh...

    Da hast du ja auch schon einiges zu dir genommen.
    Ich hab mal gezählt.Bei mir sinds jetzt genau 22 verschiedene Medikamente und keins bis auf 3 vertragen.
    Hab davon nur Opipramol vertragen,was ich 2 Jahre gegen meine Panikattacken nahm in Höchstdosis.Wurde davon aber zu antriebslos und müde.Danach verlors auch die Wirkung.Dann war ich gut 2 Jahre auf Amisulprid auch wegen meinen Panikattacken,was sehr gut geholfen hat,aber ich wurde quasi asexuell davon und nahm höllisch zu.Seit gut nem Jahr nehm ich jetzt das Benzo Alprazolam,was gut aber nicht befridigend wirkt und weil ich keines der anderen ausprobierten Medis vertragen habe.
    Hatte nur starke Nebenwirkungen und bin fast kollabiert davon.

    Atosil hatte ich auch schon.war bei mir genau so wie bei dir.Panikattacken und eine Aggressivität wie ich sie vorher nicht kannte.Konnte aber gut schlafen.
    Bei Doxepin genau das gleiche.Dazu noch total neben der Spur.
    Seit Donnerstag nehm ich jetzt Imipramin gegen die Panikattacken,was auch das nachweislich wirksamste Mittel ist diesbezüglich,aber ich hab schon wieder mit Nebenwirkungen zu kämpfen und erlebe auch wieder diese Derealisation und Depersonalisierung.Ich versuchs jetzt aber mal etwas durchzuhalten,weil wenn dieses Medi nicht wirkt muss ich in ne Klinik um mich einstellen zu lassen und darauf hab ich nicht wirklich Lust.Wer weiß mit was die mich da zupumpen.

    Andererseits wärs vielleicht echt mal ne Lösung,weil so weitergehn kanns auch nicht.
    Ich hoffe nun halt daß meine Reha endlich durchgeht und ich da dann eingestellt werde.Ist mir lieber als in nem Krankenhaus.


    LG S

  4. #54
    Mhh

    Gast

    AW: Depersonalisierung/Derealisation

    ist auch meine erste therapie. ich bin ja drogenabhänig! habe selbst medikation (speed und kiffen) seit meiner kindheit exessiv betrieben. wurde durch die drogen sogar ruhiger und war phasenweise komplett beschwerdefrei. schule gut beendet - und ausbildung mit 3.0 geschafft.
    das mit den panikattaken habe ich kaum noch! was ich jetzt zurzeit noch habe ist; unruhig sein/starkes herzklopfen/und leichtes schwitzen beim reden vor grösseren gruppen. was mir sehr geholfen hat dass ich mich nicht langer verschlossen habe und ueber meine probleme rede, egal mit wem, hauptsache man spricht dadrüber, das tat mir sehr gut.
    mach dir nicht zuviele gedanken! wenn sich eine panikattake anbahnt, sag dir einfach, dass dir nix passieren kann. achte auf äußere einflüsse. leg dich hin und versuche zu schlafen. bei meiner letzten attake hab ich etwas gegeessen und mich sofort schlafen gelegt!
    wie sieht es bei dir mit sportlichen aktivitäten aus? ich fahre sehr viel fahrrad. ist im moment schlecht, aber man kann vieles machen. du musst zusehen dass du dich nicht komplett isolierst.
    wenn du so argh auf medis reagierst ist es vielleicht nicht das richtige.
    du könntest noch hypnose machen und dadurch herausfinden warum du angst u panik hast oder mach eine verhaltenstherapie. und das bis zum abwinken.
    gehst du eigentlich einer beschäftigung nach?
    hast du hobbys? freunde oder eine freundin?

  5. #55
    -S-


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 408

    AW: Depersonalisierung/Derealisation

    Hey Mhh...

    Das mit den Drogen kenn ich.Hatte die Phase auch als ich 17 war.
    Mir half da Speed und Koks auch immer um klarer und ruhiger zu werden.
    Wär ich nicht auf diesen Bezos,würde ich sogar als Selbstversuch auch noch mal Speed nehmen und schaun wie ich reagiere.Nur leider vertägt sich das nicht mit Benzos.
    Ich muss schaun,daß ich von dem Mist runterkomme.Ich nehm die schon ein ganzes Jahr und alle Versuche mich auf was anderes einzustellen scheitern.Es ist echt zum reiern im Moment.
    Keiner weiß mehr so recht weiter.
    Die neuen Medis werd ich denke heute auch wieder absetzen und mit den benzos weitermachen nis ich in Reha kann.Ich hoffe das ist bald.
    Eigentlich sollte ich ins Krankenhaus um mich einstellen zu lassen.Hab hier schon die Eiweisung liegen.Echt gesagt hab ich da drauf null Bock.

    Ist aber echt komisch.
    Ich hab schon so viele Medikamente genommen,damals von Hasch bis Koka alles genommen.Alk in Unmengen getrunken und hab alles vertragen bis auf diese scheiß Psychopharmaka.Das kann doch nicht sein.

    Therapie mach ich schon seit gut 10 Jahren und es tut sich nix.
    Seit 4 Jahren hab ich nun auch noch diese Panikattacken wodurch alles noch schlimmer geworden ist.
    Ab und an zweifel ich sogar,daß das Panikattacken sind.
    Meist werden die durch die innere Unruhe ausgelöst,die bei mir echt heftig ist und wenn ich in Stresssituationen bin,dann hauts mich fast um vor Nervosität.
    Helfen bei diesen Attacken tut meist nichts.Hab da schon ziemlich alles probiert.Man kann quasi nur sagen Augen zu und durch.Irgendwann legen die sich wieder.

    Isolieren tu ich mich nicht.
    Früher als ich den Boden unter den Füßen verloren hab,war das schon der Fall.Da ging,oder konnte ich kaum noch aus dem Haus.
    Heute krieg ich den Alltag ziemlich gut auf die Reihe.Nur darf ich mich nicht zu viel Stress aussetzen,weil das die Panikattacken begünstigt.
    Aber darauf hab ich auch keinen Bock mehr.Ich habs langsam satt so eingeschränkt zu leben.
    Mein Therapeut meinte sogar,bei dem was ich schon durch und hinter mir hab,wundert er sich,daß ich noch in einer so guten Verfassung bin.
    Andere hätten sich schon längst umgebracht,oder wären in ner Klinik.

    Sport mach ich viel.5 mal die Woche Tae Bo.Jo...und Hobbies hab ich auch.Bars,Kneipen,Konzerte,Bil lard,Dart,Kino,Filme und Musik machen.
    Nur wie gesagt bin ich durch diese beschissenen Panikattacken total eingeschränkt.
    Ich wäre froh,ich bekäme die in den Griff.
    Dann wäre so einiges leichter im Leben,ich könnte wieder unbeschwert alles machen und könnte wieder arbeiten.


    Greetz S

  6. #56
    Mhh

    Gast

    AW: Depersonalisierung/Derealisation

    dann mach das nicht mit dem krankenhaus.
    mach lieber eine stationäre verhaltenstherapie.
    aber warte nicht mehr lange damit. beantragt hast du es ja schon, dann wird es nicht mehr lange dauern.
    auch wenn du in einer therapie vielen stressigen momenten ausgeliefert bist, lernst du so am meisten.

    wird schon! kopf hoch und nicht aufgeben.
    wir schreiben uns!

  7. #57
    -S-


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 408

    AW: Depersonalisierung/Derealisation

    Ja das wäre mir auch am liebsten,weil da macht man ja auch therapeutisch was.
    Ich ruf die Tage auch mal bei uns in der Tagesklinik an,ob ich nicht da solange unterkomme,bis die Reha losgeht.War eh so mein Plan gewesen.Hab ihn aber nur noch nicht umgesetzt.

    Ja,ich weiß daß man da ab und an unter Stress steht,aber das ist auch gut so.So lernt man damit umzugehn.Das fehlt mir ja im Moment.
    Ich war ja schon 2 mal in ner Klinik.
    Ist aber eigentlich ganz angenehm,weil man sich da in guten Händen befindet.
    Ich werd das schon schaffen und aufgeben tu ich sowieso nicht.
    Mein Therapeut sagt,ich wär wie son kleines Stehaufmännchen.Da kann kommen was will,ich steh trotzdem immer wieder auf.

    Greetz... S

  8. #58
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 64
    Forum-Beiträge: 241

    AW: Depersonalisierung/Derealisation

    Ich kenn Depersonalisierung/Derealisation auch. Hatte es in meiner ersten Zeit in der Klinik einmal stark und geriet dann noch in Panik, als ich bei meinem Versuch mir Hilfe vom Personal zu holen, zuerst - meiner Meinung nach - falsch behandelt wurde.
    Am Ende wurde ich dann mit einem Beruhigunsmittel ins Bett gesteckt. Seit ich weiss um was es sich da handelt, krieg ich keine Angst mehr und damit geht es dann auch ruhiger zu und her und bald mal wieder weg.
    In gewisser Weise kann ich den Zustand fast noch geniessen. Solange ich nicht gerade eine wichtige Leistung erbringen soll/will. Es ist dann für mich ein wenig wie auf einem Trip...

  9. #59
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 252

    AW: Depersonalisierung/Derealisation

    Ich kenne das Problem mit Derealisation auch. Früher hatte ich das "nur" wenn ich Panikattacken hatte. Mittlerweile habe ich dieses Gefühl sehr häufig (mehrmals am Tag), wenn icb z.B in einer Gruppe zuhören soll, im Einkaufszentrum wenn viele Menschen durcheinander reden...

    Ich hab mich bisher noch nicht getraut darüber mit meinem Arzt zu sprechen. Ich hab Angst er könnte mich nicht ernst nehmen.
    Kann Derealisation auch ein chronisches Gefühl werden???

  10. #60
    Mhh

    Gast

    AW: Depersonalisierung/Derealisation

    das kann cronisch werden. bestimmt.
    musst halt dagegen ankämpfen. wenn du feststellst das die starre einsetzt gehst du halt kurz aus der grupee raus.
    oder du verfällst erst gar nicht in eine starre. musst dir vermeidungsstrategien dazu einfallen lassen.

    ich hatte es seit mehreren woche nicht mehr und freue mich sehr das es weg ist und hoffentlich auch weg bleibt. bei mir war der cannabiskonsum ausschlaggebend dass ich das gefühl hatte neben mir zu stehen.

    greetz
    ____
    MHH

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