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Diskutiere im Thema Depersonalisierung/Derealisation im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #21
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 93

    AW: Depersonalisierung/Derealisation

    Hallo S,

    ohne Zyprexa komme ich schon klar. Das Medikament hat eigentlich nichts geändert bei mir. Es war eher wirkungslos, es betäubt eher nur. Nun was die Gefühle angeht. Da lernt man damit zu leben und mehr kann man eh nicht tun. Was mir am meisten hilft, ist eine Therapiestunde. Da fällt es dann leichter, eine Orientierung zu bekommen. Ja, wenn noch Fragen sind, stehe ich schon zur Verfügung. Wieso interessiert dich das, nimmst du das Zeug?

  2. #22
    -S-


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 408

    AW: Depersonalisierung/Derealisation

    Hi Chica...

    Das versteh ich bei so vielen Medis.Das passiert mir auch ab und an.
    Bei mir wurd die Antriebslosigkeit durch das die Medikamente meist noch schlimmer,weil ich meist sedierende bekommen hab.
    Das war furchtbar,weil ich so schon ziemlich Lustlos war um irgendwas in Angriff zu nehmen.

    Das mit dem Coaching ist ne supi Idee,das will ich jetzt mit meinem Therapeut auch anfangen,aber leider macht mir da zur Zeit die Krankenkasse nen Srich durch die Rechnung,weil meine Sitzungen durch sind und sie sich weigern im Moment die Therapie zu verlängern.
    Ziemlich ärgerlich,weil man ja schon auf ne Therapie angewiesen ist als ADHSler.
    Aber das wird denke ich schon werden.Hoffe ich doch mal.

    Hey Rudi...

    Ja das stimmt diese Neuroleptika,konnen sehr platt machen,oder ruhig stellen.Das kenn ich von mir auch.Ich nehm zwar nicht son starkes,aber bei meinem merk ich das auch.
    Mir half es anfangs etwas mit meinen Panikattacken,weil es sediert hat und auch etwas gegen die Nervosität,aber später kam alles wieder durch.
    Im Moment nehm ichs nur noch zur Stabilisierung bis ich umgestellt bin.

    Mit den Therapiestunden geb ich dir recht.Wenn man nen guten Therapeuten hat kommt man damit sehr gut vorran.Ich bin mit meinem auch sehr zufrieden.

    Wegen was genau bekommst du denn das Zyprexa wenn ich fragen darf?Bei dir besteht ja nur der Verdacht auf AD(H)S so wie ich lese.
    Hast du auch Ängste,Depressionen,oder so was in der Art?

    LG S

  3. #23
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 409

    AW: Depersonalisierung/Derealisation

    Hi -s-,

    in der Zwischenzeit habe ich die Unruhe nicht mehr permanent. Aber früher hatte ich sie täglich und stundenlang.

    Ich möchte dir eine kurze Frage stellen...

    Was ist eigentlich das Schlimmste, was dir im Kino passieren kann?

    LG
    Lucy

    P.S. An Chica: Sorry, wir unterhalten uns voll an deinem Thema vorbei

  4. #24
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 28

    AW: Depersonalisierung/Derealisation

    @Lucy: Kein Problem, so schlimm dran vorbei gehts ja nicht

    @-S-: Das mit der Krankenkassa is ja blöd.. ich drück dir die Daumen, dass du das hinbekommst. Ich bin froh, dass ich eine super Kassentherapeutin gefunden hab, aber momentan hab ich eh meine Therapeutin in der Klinik und mach bei der andren Thera Pause. Wäre sonst zu viel auf einmal.
    Mein Freund hat mir zum Geburtstag auch einen super Organizer geschenkt, den ich für die Thera verwenden werd und wo ich jetzt schon versuche mich zu organisieren. Es klappt halt noch nicht wirklich, aber ich bin zuversichtlich

    Und zu den Medis: Ich hab auch Abilify bekommen, bei dem war aber meine Unruhe und mein Antrieb so hoch, dass es einfach nur noch unangenehm war. Wusste nie, was ich als erst tun sollte und hatte aber dauernd das Gefühl, was tun zu müssen. Da is es mir andersrum fast lieber, weil ich in beiden Zuständen (moomentan) Probleme hab, was zu beginnen, aber der antriebslose Zustand is da schon stressfreier für mich.

    lg
    Chica

  5. #25
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 562

    AW: Depersonalisierung/Derealisation

    @-s-

    *gg*

    ich nehm vom ssri auch nur eine sechstel aber du toppst mich noch mit 1/8.

    lg crazyy

  6. #26
    -S-


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 408

    AW: Depersonalisierung/Derealisation

    Hey Lucy...

    Vielleicht krieg ich die Unruhe auch noch in den Griff.das wäre super,weil das ist echt unerträglich.

    Du,die Frage stell ich mir auch immer.
    Eigentlich kann mir da nix passieren.Das ist es ja.
    Das schlimmste wäre echt,daß ich da drin mal umkippe,weils zu viel wird,aber das glaub ich nicht.Es soll zwar Leute geben,denen das passiert,aber die sind zum Glück selten.
    Trotz daß ich weiß,daß mir nix passieren kann,hab ich diese Horrorgedanken.Das ist schon fast wien Zwang.

    Wie ist es eigentlich bei dir?
    Du schreibst,daß du weißt,wenn so etwas auftritt,daß das dann etwas ist was dir nicht gut tut.
    Aber meidest du dann nicht automatisch diese Situationen,oder bist du soweit,daß du dich trotzdem der Situation aussetzt?
    Ich begeb mich meist immer trotz allem in diese Situationen.Es sei denn,es ist im Vorfeld schon so extrem,daß es nicht geht.

    Huhu Chica...

    Oh ja,ich merk auch,daß wir uns ganz von deinem Thema wegbewegen.Sorry.
    Passiert hier aber öffters.

    Bist du da in so einer Art Tagesklinik?
    Klinik klingt jedenfalls gut,weil die Leute da haben ja meistens einiges auf dem Kasten.

    Ich denk schon,daß das mit der Krankenkasse klappt.Das muss einfach,wenn net soll einfach mein Doc denen noch was schreiben.Die können einen ja nicht einfach hängen lassen.
    Gut bei unserem Gesundheitssystem ist alles möglich,aber malen wir mal den Teufel nicht an die Wand.

    Das mit dem Organizer klingt auch nicht schlecht.Das wirst du sicherlich auch meistern mit der Zeit.Das wär für mich auch nicht schlecht.Ich schlepp immer Zettel mit mir rum.

    Uuhhh Abilify...Das Horrormedikament schlecht hin.Das wollte mir mein Doc auch mal andrehn,wegen der Antriebssteigerung.Ich hab da aber im Vorfeld so viele Berichte bezüglich der Unruhe gelesen,daß ich das erst garnicht nehmen wollte,weil ich ja so schon ziemlich unruhig bin.
    Ich hab da auch lieber was neutrales,oder was sedierendes,weil da komm ich besser mit klar.Körperlich zumindest.Was den Antrieb angeht sind die sedierenden Mittel nicht grad hilfreich.Da bekomme ich meinen Hintern garnicht mehr hoch.Stressfreier ist es aber alle mal und auch angenehmer.

    Huhu Crazyy...

    Ja ein Achtel ist echt wenig.Dachte garnicht,daß ich die Tablette so klein krieg.
    Mein Doc denkt sich am Dienstag da bestimmt auch seinen Teil,wenn ich ihm das erzähle.
    Aber im Moment is es mit den Nebenwirkungen echt viel besser.
    Du wirsts aber net glauben,ich merk sogar die achtel Tablette.Sie hat mich etwas ruhiger gemacht und zum Glück nicht ganz so platt wie vorher.Vielleicht klappts ja jetzt auch endlich mal mit dem eischleichen.

    Grüßle... S

  7. #27
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 409

    AW: Depersonalisierung/Derealisation

    Hi -s-,

    ich stelle mich den Situationen, wenn auch nicht immer sofort, aber ich muss mir beweisen, dass mir nichts passiert und hinterher platze ich vor Stolz.

    Außerdem werden die Situationen die ich mit Angst belegt habe immer weniger, da ich sehr auf mich aufpasse.

    Das es nicht immer leicht ist, davon kann ich ein Lied singen, aber das es sein muss um wieder Leben zu können ist mir eben auch klar.

    Am Anfang als ich noch Angst hatte aus der Haustür zu gehen, bin ich meine ersten Schritte rückwärts gegangen, damit ich immer die Wohnung sehe. Schritt für Schritt ein bisschen weiter und irgendwann konnte ich zum Briefkasten und dann zum Mülleimer usw.

    Im Moment habe ich noch riesige Probleme mit manchen Nahrungsmitteln (besonders Essengehen ist ein Horrortripp), mit der A3 (Nürnberg - Frankfurt) und mit dem Fliegen. Aber ich arbeite daran, und manchmal gehts gut und manchmal eben nicht

    Außerdem stelle ich mich solchen Situationen nur in Häppchen (dann habe ich nicht das Gefühl ein totaler Versager zu sein, sondern kann meine Aufgaben zu 99% mit einem - wenn auch nur kleinen - Erfolg beenden).

    Gruß
    Lucy

  8. #28
    -S-


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 408

    AW: Depersonalisierung/Derealisation

    Moin Lucy...

    Das ist prima,wie du daran arbeitest und auch immer weiter kommst.

    Ich kenn das von mir auch.
    Ich hatte ja vor ein paar Jahren auch total die Phobie unter Leute zu gehn.Es war schon ne Tortur nur mal in den Laden zu gehn um die Ecke um mir was zu essen zu holen,oder zum Friseur zu gehn.

    Ich hab da auch ganz viel gearbeitet und auch wieder Rückfälle bekommen,was ja normal ist und mittlerweile,kann ich die alltäglichen Dinge wieder sehr gut meistern.
    Ich kann auch mal wieder durch die Fußgängerzone,oder über ein Volksfest gehen,ohne Probleme.Das istn tolles Gefühl.

    Ich hab im Moment nur noch in Extremsituationen wie bei Konzerten,Kino,aber auch nur mal beim abendlichen weggehn mit Freunden,weils immer ne neue Situation ist,meine Probleme.Da werd ich aber auch noch dran arbeiten und ich denke,ich werde das auch noch schaffen.

    Wenn ich so zurück denke wie schlimm es noch vor einigen Jahren war und wie hilflos ich mich da gefühlt hab.Bin ich jetzt echt stolz auf mich,was ich in dieser Zeit geschaft habe.
    Es hat zwar lange gedauert,aber ich habs geschaft.
    Immer in kleinen Schritten.Ich hab zwar immer noch keine Arbeit und bekomme von allen Seiten Druck gemacht,aber das ist nicht relevant.Meine Gesundheit geht erst mal vor.Ich brauch erst mal wieder etwas mehr Lebenslust,oder besser gesagt Lebensqualität bevor ich mich wieder in Arbeit stürze,aber das verstehn wohl die Ämter nicht.

    Du kannst echt stolz auf dich sein,daß du das so prima gemeistert hast und das alles noch ohne Medis.Riesen Respekt!

    LG S

  9. #29
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 562

    AW: Depersonalisierung/Derealisation

    Hallo -S-

    Ich hatte auch eine Weile `ne Agoraphobie entwickelt, damals als alles auf einmal losging...
    Mit 18,19 hatte ich die schlimmste Zeit, weil da haben sich die PAs und Co eine Weile lang arg chronifiziert und ich ging fast nicht mehr aus dem Haus.

    War nur noch ab und zu privat bei Leuten, an Ausgehen oder längere Aufenthalt in der Öffentlichkeit war nicht mehr zu denken, Traubenzucker und was zu Essen hatte ich sowieso ständig dabei (heute auch noch mein ständiger Begleiter).

    Da hatte ich echt krasse Phasen mit meinen Nerven, das reichte von fast einer ganzen Woche ohne jeglichen Schlaf, über starke Übelkeit und einmal war ich im KH da hatte ich plötzlich so diabetesähnliche Zustände wie Schwäche,starkes Herzrasen und ein Gefühl wie bei Fieber und Kontaktverlust zur Welt.
    Auch die Ärzte haben als Erstes sofort meinen Zucker angeschaut und obwohl ich nicht mal nüchtern war war da gottseidank alles in Butter.

    Mittlerweile ist es zurzeit schon länger nicht mehr so krass aber es geht einfach nicht mehr alles so wie es früher war.

    Ab und zu frag ich mich aber schon was damals passiert sein könnte mit mir, ich finde so keinen Auslöser für das alles außer dass ich früher vl etwas viel fort war in der Zeit und einige Monate vorher das Rauchen angefangen hab,getrunken hab ich auch nie viel und nicht mal Marihuana geraucht.

    Ob ich mir vl was eingefangen hab oder so, naja keine Ahnung.

    Werds auch in Zukunft überleben und weiß ja was dagegen (meistens) hilft.

    lg crazyy

  10. #30
    -S-


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 408

    AW: Depersonalisierung/Derealisation

    Huhu Crazyy...

    Du scheinst ja auch schon einiges hinter dir zu haben.
    Wie viele hier,so wie es aussieht.

    Ich frag mich auch immer obs dan Auslöser bei mir gab,oder was dazu geführt hat,daß sich alles so plötzlich ins negative gezogen hat.
    Weil früher hatt ich so krasse Probleme nicht.
    Ich war zwar schon immer etwas nervös,zerstreut und einfach anders als die meisten,aber das hat mir damals wie bei Luci nichts ausgemacht.
    Ich hab mich so genommen wie ich war,mit all meinen Macken.Das fing dann alles urplötzlich an.

    Vielleicht lag es damals daran,daß ich meine Arbeit verloren hab und dann noch meine Beziehung in die Brüche ging.Das gab mir ja alles ein wenig halt,wenn man es so betrachtet.Das kann schon gut sein,aber daß sich daß dann von Jahr zu Jahr immer mehr verschlechtert und jetzt alles aus den fugen geraten ist,ist schon komisch.
    Ich bin ja nicht mal mehr in der Lage eine Arbeit zu bekommen und da dann auch durchzuhalten und am Ball zu bleiben.Geschweige denn meinen Alltag richtig auf die Reihe zu bekommen.

    Ich hoffe aber sehr,daß ich das ganze Chaos wieder in den Griff bekomme,weil das ist ja mittlerweile echt furchtbar.Ich war zwar schon immer ein Chaot,aber daß ich so den Boden unter den Füßen verliere,hätt ich nie gedacht.


    Greetz.... S

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Thema: Depersonalisierung/Derealisation im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten bei ADHS bei Erwachsenen Forum
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