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Diskutiere im Thema DeepCore's Rätselwelt im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
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ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #81
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 45

    AW: DeepCore's Rätselwelt

    Hallo Deepcore,

    der Thread ist zwar nicht mehr ganz taufrisch und ich habe auch nur die letzte Seite intensiv gelesen, aber ich finde sehr gut nachvollziehbar, was du schreibst. Ich habe auch die Kombination AS + HB + ADHS (-Verdacht). Was Therapien angeht ging es mir auch ähnlich - zu Ärzten habe ich ein eher gespaltenes Verhältnis und mit 110%igem Vertrauen ist da definitiv nichts. Denn dazu müsste von beiden Seiten was kommen, und nicht nur "ich Arzt, du Patient", falls ihr versteht, was ich meine. Ich denke halt manchmal noch selbst...

    Auch das Gerede von Freunden etc. hat mir nur wenig geholfen. Letztendlich konnte ich mich dann irgendwann recht gut "selbst therapieren".

  2. #82
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    Lächeln AW: DeepCore's Rätselwelt

    daniel-bwo schreibt:
    Ich denke halt manchmal noch selbst...

    Dann bist Du wohl grundsätzlich bei einem Psychiater falsch aufgehoben. Und solltest besser einen Seelsorger (Priester) aufsuchen.

    Musst dann aber Deine Grunddiagnose ASS "abbekommen" haben, indem Du grad einen nachdenkeschwachen Moment hattest?

    Oder wie?

    Deine Geschichte interessiert mich besonders, gemeinhin ist es immer noch eher umgekehrt...

    D.h. Diagnose AD(H)S, dann Stimulanzien, wenn diese nicht/nicht wie gewünscht wirken, kruzifix, könnt au ASS sein? Oder wie es - seit Krause/Krause - lautet: "AD(H)S mit autistischen Zügen".

    (Von dieser Stelle aus nommal vielen herzlichen Dank, für diese "geniale" Formulierung nach München, die ganze Generationen von selbstberufenen AD(H)S-"Spezialisten" (vermutlich diesselben, die alles über 1 ml Amphetaminsulfatsaft für eine Überdosierung halten) vollends ganz schwachmatisch gemacht hat... sicher sehr sinnvoll, zweifellos, insbesondere vermutl. dann , wenn neben dem "AD(H)S mit autistischen Zügen" - als Komorbidität - auch noch ein Alkoholimus mit temporärem, wenn auch nur unspezifischen Zügen nach Alkoholverlangen auftreten sollte... )

    Also, Daniel, wie bist zu Deiner Diagnose Asperger + HB und schliesslich V. a. AD(H)S gekommen?

    Magst a bissle was näheres darüber erzählen?

  3. #83
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 45

    AW: DeepCore's Rätselwelt

    Eiselein schreibt:
    Dann bist Du wohl grundsätzlich bei einem Psychiater falsch aufgehoben. Und solltest besser einen Seelsorger (Priester) aufsuchen.
    Auf eine merkwürdige Art und Weise finde ich, dass da durchaus was dran ist.


    Musst dann aber Deine Grunddiagnose ASS "abbekommen" haben, indem Du grad einen nachdenkeschwachen Moment hattest?

    Oder wie?
    Bei dem Psychiater, bei dem ich zuerst war (ein angeblicher "Experte") hieß es, ich sei vollkommen normal und solle auf ein Internat für Hochbegabte. Dann würde schon alles gut.
    An der MH Hannover (damals noch ohne Asperger-Sprechstunde) hat man mir auch nicht so recht geglaubt und wollte mir lieber eine (ich glaube ängstlich-vermeidende) Persönlichkeitsstörung anhängen, hat mich aber immerhin zur UK Köln geschickt. Die fanden mich dann ziemlich "eindeutig". Und der Leiter des Ganzen dort, Prof. Dr. Dr. Vogeley, ist trotz mehreren Titeln einer der bodenständigsten und nettesten Mediziner, die ich je getroffen habe. :-)

    Einen ADHS-Verdacht gab es halt nie, weil ich keine entsprechenden Auffälligkeiten an mir bemerkt hätte und entsprechend die Fragebögen dazu angekreuzt habe. Dazu kommt, dass ich wohl kein Gluten vertrage (ist nicht offiziell diagnostiziert, aber mehr als eindeutig), und mich rückblickend jahrelang wie auf Drogen gefühlt habe, sodass das vielleicht auch irgendwie überdeckt wurde. Außerdem bin ich in der Schule halt immer so irgendwie durchgekommen, also macht man sich auch keine entsprechenden Gedanken.
    Und letztendlich wirke ich auf Außenstehende zunächst halt wie ein ganz normaler Typ, der auf Gitarrenmusik steht und am Wochenende mit Freunden saufen geht...

    Wie ich dann doch auf den ADHS-Verdacht gekommen bin, habe ich in meiner Vorstellung schon genauer beschrieben. Ich will auch hier nicht den Thread eines Anderen "klauen", im Zweifelsfall den Kram bitte einfach verschieben oder so.

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Thema: DeepCore's Rätselwelt im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten bei ADHS bei Erwachsenen Forum
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