Ein liebes Hallo aus Berlin,

Ich hatte mich ja schon vorgestellt und eine menge super nette Antworten bekommen. Nach dem ich dann ganz viel hier im Forum mir fast alles durchgelesen habe, habe ich vertrauen bekommen und werde Euch von mir schreiben und ich hoffe ich bekomme ein paar Tipps von Euch.

Ich bin 39 Jahre alt wurde mit 2,5 Jahren adoptiert meine Kindheit verlief mit meinen eltern sagen wir es mal so nicht sehr gut. Ich bin alleinerziehende Mama von 4 Kindern. War einmal verheiratet und von diesem Mann habe ich meine ersten drei Kinder.
Franziska meine erste Tochter ist kurz vor der Entbindung im Bauch verstorben.

Mein 2 Mädchen ist gerade (16) geworden und hat diagnostiziertes ADS, bekommt Strattera und meistert ihr Leben super. Macht bald dann ihr Abi ich bin sehr stolz auf sie.
Mein Junge ist gerade (14) und ist ein Autist mit ADHS. Er hat einen sehr hohen IQ ist aber erst auf dem Stand eines 10 bis 12 Jährigen. Er geht auf eine Behinderten Schule. Ich bin sehr stolz auf ihn. Auch er bekommt Medikamente.

Lange nach meiner Scheidung lernte ich meinen Lebensgefährten kennen. Es passte wie der Deckel auf einen Topf. Wir wollten Heiraten und bekommen vorher noch einen Sohn. Der ist jetzt gerade (9) geworden. Auch er hat ADHS mit LRS und Dyskalculie.
Auch er meistert sein Leben so gut es geht ich bin sehr stolz. Auch er bekommt Medikamente.

Am 02.07.2003 verstarb mein Lebensgefährte bei einem Arbeitsunfall. Er war LKW fahrer und starb noch am Unfallort.

Seit dem Lebe ich alleine. Meine Ängste und Hypochondrische Seite begannen nach dem Tod von Franziska aber irgendwie verlief sich das immer wieder, weil ich mich ja mit meinen anderen beiden Kids beschäftigt habe . Ich habe selber ADHS seit meiner Kindheit und habe dadurch auch keinen Lehrabschluß obwohl ich 2 Lehren gemacht habe aber mit Mühe und Not den Realschulabschluß bekommen. (Ich bitte Euch mich deswegen nicht zu verurteilen)

Diagnostiziert wurde mein ADHS dann im Erachsenenalter wo ein Dr. mir nahegelegt hatte nach dem mein Sohn Autist mit ADHS und meine Tochter ADS hatten mich doch ebenfalls untersuchen zulassen. Auch meine Berufsbahn sieht sehr lustig aus. Ich habe immer gearbeitet aber immer nur ein halbes Jahr bis 9 Monate ausgehalten und dann wieder den näschsten job gemacht.

Irgendwann 2007 bekam sich plötzlich mein Leben zuwandeln. Mir wurde alles zuviel und mein Kopf war so unruhig. Es drehte sich alles im Kopf und wenn ich mich hinlegte und meine Augenschloss war es unmöglich es ging mir besser wenn ich die Augen aufmachte. Und diese vielen Gedanken. und diese unruhe in mir furchtbar.

Ich holte mir hilfe bei der Charite und so kam ich in die Studie Straterra für Erwachsene rein. Leider mußte ich diese abbrechen, weil dieses Medikament für mich nicht gut war. Ich war nur müde sehr schlapp antriebslos meine Augen hatten sich auch nicht wirklich im Griff und diese ständigen Kopfschmerzen und ich glaube auch das ich seit dem meine Depressionen sich erst entwickelt haben. Jedenfalls leide ich seit dem an leichten Depressionen aber mein Hypochonderseite, schlägt sehr heftig zu und läßt sich nicht abschütteln. Es ist grausam und ich bin eigentlich ein sehr lebensfroher Mensch hatte viele Freunde, aber mit dem Tod von meinen Lebensgefährten war alles anders.
Mittlerweile hatte ich schon 2 Nervenzusammbrüche obwohl ich in THERAPIE bin. Ich bin im moment seit 2009 EU Renterin auf zeit 3 Jahre. Warum ich schreibe vor 2 Wochen hatte ich meinen 2 Nervenzusammenbruch und der war sehr heftig. Mein vegetatives Nervensystem und meine psychosomatischen Schmerzen waren echt heftig. Mein Kopf war so wirr und mir war schwindelig. Das Schwindelig sein war auslöser für mein Hypochonder in mir und ein Gehirntumor war entstanden. (NAJA)

Ich bin ein ironischer Mensch und kann über mich selber lachen auch darüber halt so schreiben, aber meine bitte wäre was hilft denn dagegen. Ich habe Angst vor Medikamenten wegen den Nebenwirkungen. Ritalin tut mir nicht gut und der Rebound ist furchtbar. Von Ritalin 5 mg bekomme ich schwindel und Kopfschmerzen. Ich möchte das ich wieder normal werde ich denke ihr wisst was ich damit meine.
Meine Kinder bekommen von dem alles nichts mit, ich bin eine sehr gute Schauspielerin wenn die Kinder in der Schule sind, dann breche ich zusammen (weine oder lege mich hin) und wenn die Kinder schlafen dann kommen alle psychosomatischen Symtome um mir hallo zusagen.
Übrigens habe ich alleine festgestellt das ich diese Ängste und Hypochondrischen zustände und den Nervenzusammenbruch nur dann bekomme wenn ich emotionalen Stress habe. Aber bis jetzt hat mir keiner eine Lösung gezeigt wie ich diesen Teufelskreis verlassen kann. Alleine da ich ja keinen habe. Als Hypochonder geht man ja ständig zum Arzt das habe ich schon sehr eingeschränkt weil ich weiß ab wann es erst ist oder wann es sich um psychosomatische Symptome handelt.

Ich möchte am Leben wieder teilhaben, aber es ist sehr schwer. Ich habe 1 Freundin für die ich sehr dankbar bin. Aber die hat selber einen Mann mit ADHS und mehr brauche ich euch ja nicht zu sagen.
Es tat gut mir mal alles von der Seele zu schreiben. Danke fürs lesen. Während ich das hier schreib ist mir manchmal schwindelig.

1engelchen