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Diskutiere im Thema F31.6 Bipolare affektive Psychose, gegenwärtig gemischte Episode im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 272

    AW: F31.6 Bipolare affektive Psychose, gegenwärtig gemischte Episode

    Hallo zusammen.
    Danke Für die vielen Beiträge und dadurch entstandene Disskussion.

    Ich kann heute Abend nicht mehr ausfühlich Antworten, da ich die Beiträge in alle Ruhe und Aufnahmefähigkeit lesen möchte.

    Eine kleine Antwort, warum nicht Ambulant?
    Meine Neurologin sagte, Sie könne in 15 Min. pro Behandlung nicht umfassend Diagnostizieren, was dieses Thema angeht.
    -->Das finde ich ist eine gute Aussage und spricht für Ihre Kompetenz.

    In die Klinik gehe ich,
    A. auf Ihren Anraten und
    B. was mir wichtiger ist, ich bekomme vermutlich eine vorgezogende ADHS Diagnostik, wenn es für notwendig erachtet wird
    C. Ich leide unter massiven Einschlafproblemen auf der Arbeit, ich nicke immer wieder mal weg. Ich sehe meinen Arbeitsplatz als gefärdet an.
    D. Es belastet mich sehr, das ich so Anriebslos und müde bin.
    (diese Aufzählung soll nicht als unhöflich erscheinen, geht aber leichter zum erläutern)

    Im Frühjahr hatte ich schon ein Gespäch gehabt, warum meine Arbeitsqualität /-quantität so schlecht sei.
    Dieses konnte ich zum Teil kompensieren, habe aber immer wieder Probleme meine nJob in "gewohnter" präzision und geschwindigkeit auszuüben.

    Ganz gravierend ist, das ich lieber hier ins Forum gehe als meienr Arbeit nachzugehen.
    Das kanns nicht sein! Mein Bewußtes ich sagt, das ist nicht richtig. Mein handeln ist ein anderes!

    So freunde, eine gute Nacht und macht nicht mehr so lange

    LG vom Nordmann

  2. #12
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 173

    AW: F31.6 Bipolare affektive Psychose, gegenwärtig gemischte Episode

    Hallo Nordman,

    warum zieht es dich denn immer so ins Forum?

    Die Aussage deiner Neurologin ist wenigstens ehrlich. Mein eigener Psychiater, von dem ich immer meine Rezepte immer hole meint, dass es unter den gegeben Umständen praktisch unmöglich ist, die bipolare Störung ordentlich zu diagnostizieren.

    Hoffen wir, dass du einer guten Klinik landest, da es doch sehr große Unterschiede gibt und die Diagnostik von ADHS im Erwachsenenalter noch lange nicht selbstverständlich angeboten wird.

    Inwieweit ist dein Arbeitsplatz gefährdet? Die Quote der manisch-depressiven die ihren Arbeitsplatz durch diese Erkrankung verlieren ist extrem hoch. Sollte sich das bestätigen wäre zu überlegen, ob es in deiner individuellen Situation nicht Sinn macht, sich beim Versorgungsamt eine Schwerbinderung bescheinigen zu lassen. 50% sind mit einer bipolaren Störung drin und dann wärst du praktisch unkündbar. Ich kenne einige bipolare Menschen, die von dieser Möglichkeit sehr profitieren. Es ist aber extrem problematisch, mit eingetragener Behinderung wieder einen Arbeitsplatz zu bekommen!

    Schläfst du in der Arbeit ein weil du ständig so müde und erschöpfst bist oder nickst du einfach so eher spontan weg?

    Ich halte unter diesen Umständen die Klinik für eine sehr gute Idee, nur es sollte auch eine "gute" sein.

  3. #13
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 272

    AW: F31.6 Bipolare affektive Psychose, gegenwärtig gemischte Episode

    Hallo Maverick,

    danke für Deinen Beitrag (zunächst mal muß ich sagen, das du sehr Bodenständig schreibst, das gefällt mir (andere auch, aber ich wollte das gerne hier Erwähnen ).

    Ich denke die Klinik ist gut, die hat im Bremer Raum einen guten Ruf (auch wenn früher als Psychoklinik verschriehen).
    Die Klinik ist spezialisiert auf sollche Fälle und auch ADHS beim Erwachsenen, daher denke ich das ich in guten Händen bin.

    Ich werde drauf achten, was die in der Klinik mit mir machen. Ich werde nicht mit mir rumexperimentieren lassen.
    Psychopharmaka können aus einen gesunden Kopf einen kranken machen und ich fühle mich nicht so Krank, das ich noch "schwerere Geschütze" nehmen möchte.

    Ich habe es in einen anderen Beitrag mal geschrieben. Ich hoffe ein wenig drauf, das ich evtl. ADHS habe und das ich (mit ein wenig Glück) auf MPh anspreche.
    Ja, ich weiß, das klingt seher merkwürdig. Aber wenn es ADS ist, hätte ich eine Antwort auf viele Ungereimtheiten in meine Leben bei mir.

    Das Venlafaxin habe ich festgestellt, ist bei mir eine "Brückenlösung". Es hilft zwar irgendwo, macht aber an anderen Stellen neue Probleme.
    Diese Probleme sind jetzt das Resultat, das ich in die Klink gehen werde (da meine Persönlichkeit jetzt eine Andere ist).

    Mein Arbeitsplatz sehe ich deswegen als gefährdet an, weil ich nicht das mache was ich machen sollte, nämlich meinen Job.
    Ich mache Ihn schon, aber nicht mit der Leidenschaft, wie es zu erwarten ist.
    Eine Schwerbehinderung kann Vorteile haben, muß aber nicht. Auch als Schwerbehinderter kannst du gekündigt werden, allerdings muß das Amt informiert werden und zustimmen.

    Einschlafen:
    Es ist eine Mischung von beiden. Ich werde schwummerig, kämpfe eine Weile gegen die Müdigkeit und dann fällen mir die Augen zu.
    Ich habe auch schon an Kataplexien gedacht, aber das hält meine Ärztin für ehr unwahrscheinlich. Ich denke nach der Klinik werde ich schlauer sein.

    Klar, es gibt Tage an denen bin ich mal müde. An diesen ist es fast ein Horror wachzubleiben. Dann gehe ich auf Toilette und mache ein kuzen Nickerchen (sogennter Superschlaf, kann ich gerne weas zu Erzählen wenn es Interessiert).

    Wenn ich normal geschlafen habe, komme ich ausgeruht zu Arbeit. Aber spätestens nach einer Stunde merke ich wie ich müde werde. Da hilft es nicht einen heissen Kaffeebecher anzufassen oder mit dem Finger auf eine Reiszwecke zu drücken. Die Müdigkeit "übermannt" mich. Ich habe keine Chance wach zu bleiben.

    Erstaunlich ist dabei, das es Interessenorientiert ist. Wenn ich meinen Programmcode lese oder schreibe werde ich müde. Wechsel ich den Bildschiminhalt und gehe ins Forum, werde ich wieder wacher.
    Selbst wenn ich mit begeisterung und Motivation versuche weiter zu PRogrammieren, ich werden auf "Teufel kom raus" wieder müde.
    Ich finde das nicht normal. Es stützt aber meine Theorie vom ADHS, da ADS´ler ja an intreressanten Dingen "Aufgehen" und viel Energie entwickeln können.


    Auffallend ist, das ich seit dem ich Antidepressiva nehme es ausgeprägter ist. Ich habe bisher Citalopar, Cipralex und Venlafaxin genommen.
    Meine Ärztin ist Ratlos, warum ich so müde darauf reagiere. Da alle drei normalerweise ehr Stimmulierend wirken.

    Vor einigen Jahren hatte ich das garnicht, da konnte ich Programmieren wie ein Weltmeister, 12 -14 Stunden lang. Seit letztem Jahr seit meiner Krise ist das vorbei.
    (Meine Frau versteht das nicht, da ich sonst imemr so ein Energiebündel war. Ich vemute folgenen eine Burn-Out´s)

    Selbst bei Venlafaxin hochdosiert, ich nicke weg, obwohl ich merke das ich ziemlch aufgepuscht bin (wie auf Speed).

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