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Diskutiere im Thema Hypochondrie im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 141

    AW: Hypochondrie

    Bei mir ist das so, das ich wenn etwas auf mich zu kommt, was ich nicht mag oder mich beunruhigt. Meistens Bauchweh und Kopfschmerzen bekomme. Und meinen ganzen Körper absuche ob mir nicht irgend was ernsthaftes fehlt.

    Das hatte ich bereits als Kind, in der Grundschule ging ich oft nach Hause wegen Bauchweh doch zu hause ging es mir wieder gut

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 7

    AW: Hypochondrie

    Hi, ich kenne das, aber bei mir ist meistens was net ok. Ich sagte mir bei meinem entzündeten Bizeps. Gehts schon wieder irgentwann weg, denkste. Ab zum Arzt und es gab ne nette Spritze. Nach dem Pfeiffrischen Drüsenfieber bin ich mal zur Hausärztin, weil die Halslymphknoten nicht abgeschwollen waren, zack saß ich mit V.a. Lymphom beim Onkologen, war aber alles ok. Mal ist was, mal nicht. Ich renne nicht oft zum Arzt, aber ich sollte mehr drauf achten die jährlichen Vorsorge Untersuchungen beim Gyn wahrzunehmen *flöööt* LG, Jessy

  3. #13
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 63

    AW: Hypochondrie

    also ich muss doch auch mal entschieden darauf hinweisen dass hypochondrie und psychosomatische beschwerden zwei paar stiefel sind.

    allerdings kann sich ein hypochonder tatsächlich so sehr in etwas hineinsteigern dass daraus dann die pschosomatischen beschwerden erwachsen.

    meine schwetser zum beispiel ist der totale hypochonder: wenn sie von schweinepest liest kriegt sie gleich vorsorglich mal bauchweh - so in ungefähr könnt ihr euch das vorstellen. sie steigert sich dann so sehr rein in ihre angst bis ihre dauerdepressive undängstliche stimmung dazu führt dass ihr das tatsächlich auf den magen schlägt und sie reale schmerzen hat.

    bei den menschen die psychosomatische beschwerden haben, habe ich festgestellt, dass viele sich erst DANACH klar darüber wurden, dass sie da eine psychische belastung ZU lange tragen mussten, solange bis der körper förmlich zusammenklappte.
    und nur um eins klarzustellen: psychosomatische beschwerden bedeutet nicht dass derjenige sich schmerzen "einbildet" die sind tatsächlich da und wenn man nicht an der eigenen stressbewältigung oder anderen vorhanden psychischen belastungen arbeitet können daraus sogar tatsächlich klinisch nachweisbare körperliche schäden entstehen.
    da können aus einem nervösen magen eine blutende magenschleimhautentzündung werden, oder ein leichter bandscheibenschaden kann massiv schmerzhaft werden durch die entsprechenden muskelverspannungen drumherum und und und....


    so hat hier ja sicher jeder schon mal erlebt wie es ist bauchschmerzen oder einen verspannten rücken zu haben, und wenn die belastende phase nachlässt gehn die beschwerden zurück. wenn man sich aber nicht gleich drum kümmert, können die beschwerden schnell "chronisch" werden und der schlechte körperliche zustand führt dan auch wieder zu einer verschlechterung des psychischen zustands. ein teufelskreis.

    ich hab im letzten dreiviertel das komplette spektrum psychosomatischer erscheinungen durchgemacht. rückenuundnackenverspannungen die zu taubheitsgefühlen in den armen und zu schrecklichen migräneartigen kopfschmerzen führten, magenschleimhautentzündung, krampfender reizdarm (ging soweit dass ich nicht mal mehr geschlechtsverkehr normal haben konnte, weil mein gesamter unterleib sich MITverkrampfte), durchblutungsstörungen und empfindungsstörungen im ganzen körper, herzrhythmusstörungen und pulsrasen bei geringster anstrengung...
    und das wichtigste dabei zu sagen ist wohl dass ich zu der kategorie menschen gehöre, die eigentlich erst zum arzt gehen, wenn sie hinkriechen müssen...
    leider weiss der arzt das ja nicht vorher hat mich als psychosomatischer patient wieder heimgeschickt mir erkjlärt da kann man halt nicht viel machen, sie sind halt eine empfindsame person, man sagt ja nicht umsonst "es schlägt einem auf den magen" (besonders viel soll das übrigens bei frauen passieren, da gibts wohl ne sehr enge verbindung zwischen emotionslage und verdauungstrakt).

    ich will sagen in meinem fall waren zumindest die bauchschmerzen und die kopfschmerzen sehr real und so heftig dass ich mich kaum noch normal bewegen konnte, das ganze schlug mir so sehr auf den kreislauf dass mir ständig schwindelig wurde und weil ich sowas noch nie zuvor erlöebt hatte, habe ich DANN angefangen, nach der ursache zu suchen. da war mir noch ncht wirklich klar dass die ads-erkrankung meines tresstoleranz viel niedriger macht als die anderer menschen und ich war plötzlich überzeugt davon schwerkrank zu sein. mit andern worten wenn ma zu lange nicht auf sich achtet kann es gut möglich sein dass man erst DURCH psychosomatische beschwerden in die hypochondrie abgleitet.

    unsereins neigt ja auch gerne dazu erstmal das internet zu bemühen bevor er zum arzt geht also ich jedenfalls. und das ist in dem moment sicher NICHT der richtige weg. so macht man sich nur noch viel verrückter.

    am besten im akkutfall alle querdiagnosen ausschliessen,. magen und darmspiegelung, kopf und rückenmark untersuchen lassen, besuch beim neurologen etc. aber bitte schön langsam und immer der reihe nach. sich verrückt zu machen bringt sowieso nichts und ändert nichts an fakten.

    wichtig ist auch ein vertrauensvolles verhältnis zum hausarzt, es ist immer am besten wenn es einer ist, der den patient schon jahrelang kennt, damit er einschätzen kann, was los ist.
    mein hausarzt meinte zu mir ein paar wochen nach der dagnose magenschleimhautentzüdung (weil ich erbost war, dass er mich nicht früher zur magenspiegelung geschickt hatte): frau n. sie machen sich keine vorstellung davon wieviel menschen mit psychosomatischen erscheinungen bei uns hausärzten täglich auflaufen. und die versichern mir ALLE dass sie schreckliche schmerzen haben. bei 95% der patienten kommt aber bei keiner utnersuchung eine wirkliche körperliche erkrankung heraus.

    ich beneide die ärzte nicht darum, dass sie ständig entscheiden müssen, was WIRKLICH schlimm ist und was "nur" hausgemacht. wie kann man eine fremde person schon auch so einschätzen können ist quasi unmöglich.... auch sieht man nun wirklich nicht jedem an ob er ein ads, eine PS oder sonst eine psychische abnormität mit sich rumträgt, besonders dann wenn der patient es möglicherweise nicht mal selbst weiss...

    so wars bei mir. theoretisch wusste ich immer von meinem ads, aber ich hjab mich nie wirklich über die krankheit informiert ich hab die diagnose aus kindheitstagen jahrelang verdrängt, und erst vor ein paar monaten festgestellt dass da wohl doch etwas an mir ist was ich mal tiefer ergründen sollte.
    das ist das problem bei psychosomatischen erkrankungen: wenn die ursache nicht erfolgreich bekämpft wird, also das was der psyche so enorm zu schaffen macht, dass es sich als krankheitserscheinung auf den körper ausbreitet, dann verschwinden die erscheinungen auch nicht.

    ich hab auch nach meiner magenentzündung 4 wochen lang omeprazol genommen, und wenn die darmkrämpfe schlimm wurden hab ich immer duspatal geschluckt, aber solche mdeikamente sind wohl meiner meinung nach keine gute langfristige lösung. ich hab das duspatal jetzt seit ein paar wochen wieder komplett abgesetzt und will es auch so schnell nichtmehr nehmen, es verschleiert ja nur die notwendigen alarmsignale meines körpers auf die ich jetzt versuche einfach besser zu achten.

    mein fazit des psychosomatischen supergaus war die intensive auseinandersetzung mit meine adsstörung (deshalb bin ich auch hier, um mich WEITERHIN auseinanderzusetzen und kontakt zu anderen leidensgenossen zu haben), desweiteren begebe ich mich zum ersten mal nach jahren wieder in psychologische behandlung, und arbeite grade daran, mit einer sinnvollen medikamentösen untersützung zu beginnen. mit anderen worten, ich versuche so gut und so umfangreich es geht mein grundproblem anzugehn.


    jeder mit psychosomatischen beschwerden sollte das IMMER ernst nehmen!!!leichte beschwerden sind immer die vorstufe zu schwerwiegenden körperlichen schäden die chronisch werden können wenn ihr nichts dagegen tut! enge zusammenarbeit mit fähigen ärzten ist ganz wichtig!

    ich hab jetzt erstmal eine kur in einer spezialeinrichtung für psychosomatische beschwerden beantragt, denn es ist eine sache das grundproblem zu erkennen. das ist natürlich wichtig. aber wenn der körper schon total geschwächt und völlig ershcöpft ist ist es das wichtigste ihm eine mehrwöchige auszeitzu genehmigen sonst kommt mit der besten selbsterkenntnis auch nicht mehr körperlich so schnell wieder auf die beine.
    in so einer kur wird man umfangreich psycholgisch betreut mit einzelgesprächen undgruppentherapien, ergotherapie und und und... und man kann auch eifnach mal so sein wie man ist. wenn du den einen tag von morgens bis abends heulst und es dir am nächsten tag besser geht wundert sich keiner darüber und man muss sich nict ständig erklären vpor seinem direkten umfeld kann einfach mal alles ungefiltert herauslassen.
    das ist in der situation glaub ich auch das nötigste, und die aussicht auf die kur ist grade im alltag mein rettungsanker für den ich die allerletzten kraftreserven mobilisiere.
    dann kann ich endlich mal jede verantwortung abgeben und mich nur auf die heilung von körper und geist konzentrieren....

    liebe grüsse und gute besserung an alle betroffenen. macht euch nicht verrückt mit selbstgestellten diagnosen angst vor gefährlichen krankheiten, und konzentriert euch erstmal auf die heilung und danach auf die vorbeugung sozusagen, um solche zustände in zukunft zu vermeiden.
    ich merke grade was für ein schwieriger weg das ist, aber es lohnt sich.

  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 141

    AW: Hypochondrie

    Stimmt da muss ich dir recht geben, meine Beschwerden sind in der Regel nachweisbar, wie z.B. zu viel Säure im Magen

  5. #15
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 63

    AW: Hypochondrie

    das war bei meiner entzündung wohl auch die ursache das mit der säure. daher omeprazol.
    die säureproduktion und auch andere regelnde faktoren des magendarmsystems funktionieren aber eben nur dann einwandfrei wenn die emotionswelt im hirn entsprechend gut sortiert ist. wenn oben alles durcheinander läuft, tut es das unten dann auch quasi

  6. #16
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 141

    AW: Hypochondrie

    Ja ich habe momentan auch wieder Starke Magenschmerzen hoffentlich bekomme ich nicht wieder ne Magenschleimhautentzündung

  7. #17
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 15

    AW: Hypochondrie

    Ich weiß nicht ob ich ein Hypochonder bin, aber langsam bekomm ich den Verdacht eine somatoforme Störung zu entwickeln.
    In den letzten vier Jahren war ich 4x im Krankenhaus und wurde 4x operiert. Immer wegen Zysten oder Myome. Seit der ersten OP achte ich sehr genau auf meinen Körper und habe oft Beschwerden. Vorallem im Rücken und in den Beinen (2x wurde deswegen ein eingeklemmter Nerv diagnostiziert).
    Auch sind meine Magen- und Darmprobleme durch den Stress schlimmer geworden (Mein Vater hat mir netterweise ne chronische Gastritis und nen Reizdarm vererbt).
    Vor einem Monat wurde ich das letzte Mal operiert. Eine Routine-OP um ein Myom zu entfernen. Das war ok und ich konnte auch nach drei Tagen regulär entlassen werden.
    Am Morgen weckten mich starke Unterleibsschmerzen (eine 9 auf der Schmerzskala) und ich bekam hohes Fieber. Also sofort ins Krankenhaus und vaginaler Ultraschall. Da allerdings nichts zu sehen war, behielt man mich erstmal zur Beobachtung da. Die Schmerzen blieben allerdings unverändert stark, trotz Schmerzmittel und steigerten sich im Laufe des Nachmittags sogar noch.
    Also ein erneuter Ultraschall. Dabei wurde ein Schatten entdeckt und eine Not-OP angesetzt.
    Diagnose: 'Wir wissen nicht genau was es ist, aber wahrscheinlich wurde der Darm abgeklemmt und ist teilweise abgestorben. Könnte sein, dass Sie das nicht überleben, weil die Entzündung zu stark ist.'
    Ganz großes Kino. In dem Moment wäre mir der Tod aber lieber gewesen als weiterhin die Schmerzen ertragen zu müssen.
    Die OP hab ich (wie man sieht) überlebt und (zum Glück) war der Darm zwar kollabiert aber noch nicht abgestorben.
    Dennoch hab ich noch immer Missempfindungen und schrecke bei jedem Stechen, Ziehen oder Brennen verängstigt auf. Es stört mich. Es stört mich sogar sehr. Denn ich weiß, dass diese Schmerzen normal sind nach solch einem Eingriff und es noch eine Weile dauern wird bis alles abgeschwollen ist.
    Vorallem war ich früher extrem hart im Nehmen. Ich konnte mir Zigaretten auf der Hand ausdrücken ohne mit der Wimper zu zucken. Und nun bin ich dieser hysterische Jammerlappen. Es ist zum Kotzen

  8. #18
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 160

    AW: Hypochondrie

    Hallo alle,

    frühmorgens nach Nächten mit wenig Schlaf habe ich öfters mal solche hypochondrischen Attacken, die sich vor allem in Vergiftungsängsten bzw. Ängsten von schweren Infektionen äußern und die leicht panikartig verlaufen. Da ich mich da inzwischen kenne, vergeht die akute Phase der Attacke meist nach ca 10 Minuten. Weg ist sie erst, wenn ich auf dem Fahrrad sitze und meine acht Kilometer zur Arbeit fahre. Den Körper zu beschäftigen und zu fordern gehört zu den bewährtesten Mitteln gegen meine Art Hypochondrie, die in meiner Studienzeit eine Zeit lang ganz schlimm war. Heute empfinde ich dieses Morgenritual als ziemlich lästig. Ich begrüße die Attacke innerlich mit den Worten: Ah, Du schon wieder (Das findet sie offenbar frustrierend ).

    Ich fühle mir außerdem auch heute noch täglich ca 10 mal den Puls, weil mir mal eine Ärztin gesagt hat, wenn der Puls ruhig geht, gibt es keine akute Gefahr. Und das hilft tatsächlich, mich zu beruhigen und die Ängste zu vergessen.

    Und ich bin ziemlich sicher, dass das zu meinem ADS gehört. Ich habe insgesamt eine Körperwahrnehmung, die ich schon als etwas andersartig wahrnehme als die anderer Leute.

    Lineli beschreibt das in diesem Thread ziemlich genau so wie ich es empfinde:
    http://adhs-chaoten.net/ads-adhs-erw...erzen-ads.html

    Schöne Grüße!
    Hirnjogger

  9. #19
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 109

    AW: Hypochondrie

    Hallo!


    Also bei mir ist es so dass ich immer wieder geradezu Panikanfälle habe, besonders passiert dies abends spät, wenn alle schlafen und ich mal wieder einsam durchs Haus tapere oder wach im Bett liege. Ich gerate dann in eine Panik-Spirale "was ist wenn ich Krebs habe? Wenn er schon in mir wächst und ich ahne noch nichts? Was wird wohl noch alles auf mich zukommen? Werde ich noch viel leiden müssen?..usw.. Und das Gedankenkarussell dreht sich ---und der Magen dreht sich um dabei.

    Ich habe auch regelrecht Panik vor Arztbesuchen, Vorsorgeuntersuchungen. Schiebe schon wieder längere Zeit einige davon vor mir her.. Schon das Vereinbaren eines Termins kostet mich meine ganze Kraft. Habe auch deshalb so panische Angst vor Krankheiten weil ich sehr schmerzempfindlich bin (bei den meisten AdHs-lern scheint das ja das gegenteilig zu sein - ich spüre nur während meiner Wutanfälle weniger...) Deshalb fürchte ich mich vor unangenehmen Untersuchungen und Behandlungen. Traue mich zB auch nicht, regelmäßig die Brust zu untersuchen - wage kaum sie anzufassen weil man da ja evtl einen Knubbel spüren könnte. Und wenn ich mal was Merkwürdiges an mir feststelle wird mir gleich flau und heiß vor Angst dass es was Schlimmes ist.

    Meine Tochter, welche jetzt auf Adhs getestet werden soll ist übrigens auch so. Sie gerät beim kleinsten roten Pünktchen auf der Haut aus dem Gleichgewicht und fragt zigmal ob das wieder weg geht. Oder sie redet den ganzen Tag nur über ihre "Beschwerden".

    Liebe Grüße
    Hibbel39

  10. #20
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 1.865

    AW: Hypochondrie

    Hypochondrisch bin ich eigentlich nicht... gut, ich informiere mich schon recht genau im Internet, wenn etwas diagnostiziert wurde oder ich Beschwerden nicht recht einordnen kann. Aber ich bekomme keine Panik vor Sachen die nicht da sind, es aber vielleicht mal irgendwann sein könnten. Außerdem interessieren mich generell medizinische Dinge. Ich informiere mich darüber und gut ist.

    Dafür habe ich aber durchaus mit psychosomatischen Beschwerden zu kämpfen. Wobei dem meist schon reale Grunderkrankungen vorausgehen. Ich habe seit gut 10 Jahren chronische Rückenprobleme. Bei Stress und Überforderung verstärken sich die aber ungemein. Und oft so heftig, dass ich kaum noch kriechen kann.

    Das letzte Mal hat mir allerdings eine Manual-Therapie + Kur super geholfen. Jetzt war ich ein paar Monate schmerzfrei. Ein herrlicher Zustand... Nun fängt das aber wieder an....
    Allerdings passt im Moment auch einiges wieder nicht in meinem Seelenleben. Nun ja, ein ewiger Kreislauf. Mein Hausarzt weiß das aber und kann mich dadurch ganz gut einschätzen. Sprich, er geht durchaus auf die real vorhandenen und angeborenen, körperlichen Beeinträchtigungen ein, sorgt aber gleichzeitig dafür, dass ich meinen Stress reduziere....

    Unser Vertrauensverhältnis ist aber auch so gut, dass er mir glaubt, wenn ich hinkomme und sage, dass ich einfach nur eine Pause brauche. Mitunter hilft es ungemein, wenn ich einfach mal zwei, drei Tage aussetzen kann. Dann habe ich mich im Regelfall wieder soweit gefangen, dass es weitergehen kann. Da ich dieses Vertrauen auch nie ausnützen würde / habe, gibt er mir diese "Freiheit" auch ohne lange Wartezeiten in der Praxis.

Seite 2 von 3 Erste 123 Letzte
Thema: Hypochondrie im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten bei ADHS bei Erwachsenen Forum
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