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Diskutiere im Thema AD(H)S-Medikation und Körperschemastörung? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
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ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #1
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 28

    AD(H)S-Medikation und Körperschemastörung?

    Hier eine Triggerwarnung wegen Gewichtsdiskussionen/Essstörungen/Körperwahrnehmung!


    Hey hey,

    ich versuche momentan, mehr auf die kleinen positiven Wirkungen meiner Medikation (Medikinet adult, 20mg morgens und 10mg bei dem ersten Müdigkeitstief danach) zu achten und mir ist aufgefallen, dass ich meinen Körper ein wenig anders, positiver wahrnehme. Eine Körperschemastörung besteht bei mir eigentlich seit der jüngsten Kindheit, ein echtes Körpergefühl bzw. Wohlsein habe ich nie verspürt. Ich mache schon seit einer Weile in der Therapie kleinste Fortschritte (nun keine "Vollzeitbulimikerin" mehr, sondern einfach "nur" Körperschema-gestört), hadere aber immer noch massiv mit dem eigenen Aussehen. Seit ich das Medikament nehme habe ich allerdings den Eindruck, dass ich meinen Körper tatsächlich ein bisschen mehr so sehe, wie er wohl für andere aussieht. Das ist (laut Verwandten und Therapeutin) mit ca. 51-53kg bei ca. 1,60m eher schlank bis sehr schlank, ich konnte das aber im Spiegel nie sehen, selbst, wenn die ausgemessene Taille auf Papier gezeichnet für mich viel winziger als erwartet wirkte.
    Nun habe ich aber seit dem Ansetzen der Medikation beim Betrachten des Spiegelbilds aber den Eindruck, dass ich tatsächlich eher schmal und zierlich bin, anstatt kolossal und deformiert wie sonst üblich. Ich fühle mich zwar nicht geheilt (und meine Therapeutin muss sich auch keine Sorgen um eventuelle Arbeitslosigkeit machen, ich erkenne mein Gesicht immer noch nicht), aber im Körpergefühl doch nicht unwesentlich besser.

    Ist das eher Zufall oder ergeht es anderen auch so? Ich esse eben auf Grund der Essstörungs-Geschichte und weil die ordentliche Medikamentenfreisetzung es verlangt geordneter, ausgewogener und mehr als sonst. Dass ich abgenommen habe, weil mein Appetit sich durch Medikinet verändert hat ist also sehr unwahrscheinlich (mal ganz davon abgesehen, dass ich mit zehn Kilo weniger auch kein besseres Selbstbild hatte).
    Geändert von Comicsans (24.09.2017 um 22:04 Uhr)

  2. #2
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: AD(H)S-Medikation und Körperschemastörung?

    Mir geht es genauso. Methylphenidat hat bei mir auch zu einem wesentlich gesünderen Körperbild und einem viel besseren Körpergefühl geführt. Und, ja, meine Essverhalten hat sich auch deutlich gebessert.

  3. #3
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 97

    AW: AD(H)S-Medikation und Körperschemastörung?

    Es ist durchaus möglich, dass du unter der Meditation deinen eigenen Körper wieder mehr wahr-und annimmst!
    Schon alleine weil dir die geeigneten Medikamente jetzt Zeit (aufgrund weniger unkontrolliertem Gedankenchaos)-und dadurch auch überhaupt die Möglichkeit geben, mal zu reflektieren

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