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Diskutiere im Thema Depersonisation und Derealisierung im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #11
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 61
    Forum-Beiträge: 767

    AW: Depersonisation und Derealisierung

    Genau, ich spiele ein Video ab und gehe in der Erinnerung zurück. Mit Bild und Ton.

    Ich habe die letzten 10 Jahre grösstenteils alleine gearbeitet, aber Menschen Termine gegeben dabei. Nebenbei Briefe geschrieben und die Buchhaltung gemacht. Termine geben und Briefe geht, aber die Buchhaltung war dann zuviel, da schlichen sich Fehler ein. Habe dann die Arbeit reduziert und eine neue Kollegin machte die Buchhaltung an ihren Tagen. Dafür konnte ich besser Briefe schreiben als sie, da ich die Terminologie besser kannte.

    Aktuell arbeite ich dort nicht mehr (nur einige Montage mal aushilfsweise, wie heute) und bin jetzt selbständig im PC-Support für Senioren. Da ich ein Helfertyp bin geht das super.

    Mein Mann arbeitet in genau so einem Grossraumbüro und hat als Träumer auch so seine Probleme. Er sucht sich immer eine private Ecke, so er kann. Aber auch er machte Support und so sassen jeweils die 3 Supporter im Kreis. Das war ein Lärm, den er schlecht vertragen hat, denn jeder war ja am Telefon. Aber wenn er seinen eigenen Schreibtisch hat, müllt er seine Ecke zu *lach

  2. #12
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 42
    Forum-Beiträge: 465

    AW: Depersonisation und Derealisierung

    Womit könnte man das Fehlen von Wahrnehmungen und Erinnerungen in Dissoziationen besser demonstrieren, als mit komplizierten Fragen beim Autofahren, deren Beantwortung Disso-Wechsel vorraussetzt?

    DMAX hat ein Video damit, ab ca. Minute 30 geht das los, was ich meine.

    Spoiler: Von acht Test-Fahrern baut nur einer keinen Unfall…;-)

    Mythbusters: Fahrlässige Lässigfahrer

  3. #13
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 118

    AW: Depersonisation und Derealisierung

    Ich will dir auch mal Feedback geben: Ich finde es ist wichtig zu wissen, dass jeder Dissoziiert. Genauso hat jeder mal ne depressive Phase. Wichtig werden die Bezeichnungen für mich nur wenn sie mit starkem Leid und langfristig vorhanden sind. Ich persönlich benutze den Begriff Dissoziation weniger bei uns ADSlern weil es für mich eher eine neurobiologische Abweichung ist. Das Resultat aus dieser Abweichung sind eben Zustände die einer Dissoziation gleich sind. Ich würde also auch sagen, dass ich im klassischen Sinne dissoziiere wenn ich zum Beispiel einen langen Tag hatte und nach Hause komme und mein MPH ausläuft. Dann drifte ich mit den Gedanken als Fluchtmechanismus ab. Wäre also für mich ne Dissoziation weil ich damit ein inneres Ungleichgewicht kompensiere. Wenn ich jetzt aber Tagsüber A dann B und später C mache dann sind das für mich keine zumindest "klinische bedeutsamen" Dissoziationen. Ich vergesse zum Beispiel bei der Arbeit was ich gerade machen wollte weil ich mit dem Gedanken schon wieder wo anders bin: In diesem Fall dissoziiere ich nicht (aus meiner Sicht) sondern mein dysfunktionales Arbeitsgedächtnis bekommt es nicht auf die Reihe schnell umzuschalten. Genauso wenn ich es nicht schaffe auf eine Sache langfristig zu konzentrieren.

    Schöne Videos übrigens

  4. #14
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 42
    Forum-Beiträge: 465

    AW: Depersonisation und Derealisierung

    Adrenalin schreibt:
    Wenn ich jetzt aber Tagsüber A dann B und später C mache dann sind das für mich keine zumindest "klinische bedeutsamen" Dissoziationen. Ich vergesse zum Beispiel bei der Arbeit was ich gerade machen wollte weil ich mit dem Gedanken schon wieder wo anders bin: In diesem Fall dissoziiere ich nicht (aus meiner Sicht) sondern mein dysfunktionales Arbeitsgedächtnis bekommt es nicht auf die Reihe schnell umzuschalten
    Hi Adrenalin,
    danke für diesen Realitätsabgleich. In den letzten Tagen habe ich intensiv darüber nachgedacht, ob ich mich hier nicht komplett verrannt habe.

    Übrigens wird es zunehmend schwerer, mit dem Begriff "Dissoziation" zu hantieren, weil den gerade die Berufsgruppe der Quacksalber für sich vereinnahmen will, mit dem Wort ordentlich SEO betreibt und den Begriff verwässert.

    Meine Dissoziationen sind für mich auf jeden Fall "Klinisch bedeutsam".
    Habe ich depersonalisiert, kann ich nicht mehr nach Werten und Zielen handeln, es übernimmt ein Autopilot, der niemals auf die Erfüllung langfristiger Ziele trainiert werden kann.

    Und die Techniken meiner Psychotherapie sind nutzlos, weil ich eine Minute später in der nächsten Disso schon nicht mehr weiss, dass ich depersonalisiert habe.

    Ich habe mir inzwischen nochmal ganz genau angeschaut, ob das richtige Disso-Wechsel sind, oder nicht.
    Und jetzt kann ich noch viel weniger sagen, ob ich mich da verrannt habe oder nicht.

    Wo ist da die Grenze?

    Wenn ich Dissoziationen definiere als ein Modell der Realität in meinem Kopf mit Zugriff auf verschiedene Erinnerungen und Sinneswahrnehmungen, hat nicht die Disso gewechselt, nur weil ich mich mal an irgendetwas nicht erinnern kann. Oder?

    Da kann ich Erinnerungen hervorkramen. Manchmal fehlt eben eine und manchmal geht beim Denken auch eine flöten.
    Aus meiner Sicht ist Dein Einwand ziemlich sinnvoll, dass es eben keine klinisch bedeutsamen Dissos wären.

    Lass uns dabei mal ausklammern, dass Dissoziationen oft im Zusammenhang mit Realitätsverlust beschrieben werden, ich persönlich mache oft genug einen Realitätsabgleich mit dem Jetzt, so dass es da keine Probleme gibt.

    Aber betrachten wir mal zwei Fälle:

    Extrembeispiel:
    Ich wache alle paar Minuten nachts mittem im Wald beim Wandern auf und brauche jedesmal eine ganze Weile, bis ich realisiert habe, wo ich bin, warum und wo ich hin will. Klingt krass, ist mir aber vor 2 Woche passiert, als ich mit neuer Freundin fast nur noch Stadtleben und nicht mehr meine Ruhe im Wald hatte.
    So richtig Kopf leer, wie morgens beim Aufwachen.

    Und als harmloses Beispiel eben die Stelle im Video, wo ich durch den Hund nur einen teilweisen Filmriss hatte, so dass ich wieder einsteigen und weiter reden konnte.

    Mal habe ich so wenig Erinnerungen, dass ich nicht weiss, wo ich bin, mal so viel, dass ich sogar meine Tätigkeit fortsetzen kann.

    Ich finde die Frage wirklich schwierig, Wo definiert man da eine Grenze?
    Kann ich überhaupt feststellen, dass meine Disso gewechselt hat, wenn die Dissos untereinander relativ durchlässig sind?

    Hier komme ich nicht weiter.

    An mir habe ich auch folgende Entdeckung gemacht.
    Immer dann, wenn die Beantwortung einer Frage wirklich *wichtig* ist, und ich gerade an die Erinnerung nicht heran komme, macht es oft Kaboom.
    Filmriss. Mal mehr, mal weniger.
    Genau dann kann ich die Erinnerung nicht in meine bestehende Dissoziation integrieren, sondern muss richtig umschalten.

    Erinnern auf Druck, sozusagen.

    Und ich bemerke bei mir in diesen Momenten einen tiefen, inneren Widerwillen, der immer schon da war.
    Perseveration als eigene Emotion sozusagen;-)

    Und ich fange langsam wieder an, der zu vertrauen, was mir immer aberzogen wurde.
    Ist doch für mich nutzbringendes Verhalten.
    Und vollkommen nachvollziehbar, dass vorher niemand wissen konnte, dass zuviel langsames Denken bei mir einen Filmriss verursacht...
    Geändert von DonBoleta (25.02.2017 um 15:42 Uhr) Grund: Wort vergessen...

  5. #15
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Depersonisation und Derealisierung

    Wenn du dich plötzlich irgendwo befindest, wo du nicht weisst wo du bist und wie du dahin gekommen bist, also das im Wald, dann ist das eine klinisch bedeutsame Disso. Das mit dem Hund ist etwas ganz normales, wenn man in seiner Konzentration gestört wird. Viele nennen das "den Faden verloren". "Was wollte ich gerade sagen?" "Mir fällt es gerade nicht ein, es liegt mir auf der Zunge", "Wo waren wir eben?" sind völlig normale Aussprüche die jeder, auch jeder völlig Gesunde in seinem Leben mal tätigt, besonders dann, wenn man durch irgendetwas von dem Gedanken den man gerade hatte abgebracht wird.

    Kann es sein das du normales umswitchen in dem was man gerade denkt oder tut mit Dissos verwechselst?

    Ich empfinde deinen Schreibstil und dein Denken extrem verkompliziert, also eigentlich eher das Gegenteil zu Dissoziation, wo ja bestimmte Funktionen eher "ausfallen". Eher wie eine riesige laufende Maschine, die dich behindert normal denken zu können.

    Du und ich müssen uns zwischen Gurke und Tomate entscheiden, ich wähle das, worauf ich gerade Lust habe, du fängst an zu überlegen worauf du Lust hast, bist du gerade in einer Disso?was will deine jetzige Disso gerade, du überlegst ob es eine Disso ist, ob du nun das richtige wählst, was du in anderen Dissos wählen würdest, du merkst gerade, das du dich gar nicht auf die Frage konzentrieren kannst, du bist in einer Disco, was war die vorherige Disso, und was war eigentlich die Frage, oh Gott wieder eine Disso, etc etc.

    Verstehst du was ich meine? Ich glaube du beschäftigst dich so sehr damit, das du dich selbst verwirrst.

  6. #16
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 42
    Forum-Beiträge: 465

    AW: Depersonisation und Derealisierung

    creatrice schreibt:
    Wenn du dich plötzlich irgendwo befindest, wo du nicht weisst wo du bist und wie du dahin gekommen bist, also das im Wald, dann ist das eine klinisch bedeutsame Disso.
    Konkreter, eine heftige dissoziative Fuge.

    creatrice schreibt:
    Das mit dem Hund ist etwas ganz normales, wenn man in seiner Konzentration gestört wird. Viele nennen das "den Faden verloren". "Was wollte ich gerade sagen?" "Mir fällt es gerade nicht ein, es liegt mir auf der Zunge", "Wo waren wir eben?" sind völlig normale Aussprüche die jeder, auch jeder völlig Gesunde in seinem Leben mal tätigt, besonders dann, wenn man durch irgendetwas von dem Gedanken den man gerade hatte abgebracht wird.
    Mit dem letzten Beitrag wollte ich deutlich machen, dass ich genau das nicht mehr so einfach finde.
    Weil ich mir nie sicher sein kann, ob das nun eine neue Disso ist, oder die alte.
    Manche Dissos sind eben durchlässiger als andere, wie bei Borderline.

    creatrice schreibt:
    Kann es sein das du normales umswitchen in dem was man gerade denkt oder tut mit Dissos verwechselst?
    Das ist mir tatsächlich eine Weile passiert.
    Aber als ich anfing da ganz genau hinzugucken, habe ich gesehen, dass dieses "Umswitchen" (langsames Denken) manchmal einfach ist und manchmal fast unmöglich.

    Für alle Erinnerungen, die ich in meiner Disso schon mit drin habe, muss ich *gar nicht* umswitchen, die Antworten sind sofort da (schnelles Denken).
    Dann gibt es Erinnerungen, die kann ich mit dazu holen, mit in die Disso integrieren.

    Bei denen, die ich nicht mal eben dazu holen kann, ist es gefährlich, die sind nämlich manchmal aus anderen Dissos und dann wechsele ich manchmal, ohne es zu wollen, in diese Disso hinein.

    creatrice schreibt:
    Ich empfinde deinen Schreibstil und dein Denken extrem verkompliziert, also eigentlich eher das Gegenteil zu Dissoziation, wo ja bestimmte Funktionen eher "ausfallen". Eher wie eine riesige laufende Maschine, die dich behindert normal denken zu können.
    Das kriege ich andauernd zu hören und mir wäre es viel lieber, mich einfach ausdrücken zu können.

    Mit Funktionen "ausfallen" meinst du bestimmt Derealisierung, ich blende Erinnerungen und Wahrnehmungen aus.
    Diese Art von Dissoziation ist sehr leicht zu erkennen, aber genau die, wo ich gar keine Probleme sehe.
    So entspannen wir eben.

    creatrice schreibt:
    Du und ich müssen uns zwischen Gurke und Tomate entscheiden, ich wähle das, worauf ich gerade Lust habe, du fängst an zu überlegen worauf du Lust hast, bist du gerade in einer Disso?was will deine jetzige Disso gerade, du überlegst ob es eine Disso ist, ob du nun das richtige wählst, was du in anderen Dissos wählen würdest, du merkst gerade, das du dich gar nicht auf die Frage konzentrieren kannst, du bist in einer Disco, was war die vorherige Disso, und was war eigentlich die Frage, oh Gott wieder eine Disso, etc etc.

    Verstehst du was ich meine? Ich glaube du beschäftigst dich so sehr damit, das du dich selbst verwirrst.
    Wenn ich anfange, zu überlegen, was eine Gurke ist, beginnt das Spiel, je nachdem, ob ich die Info mit in die Disso integriert kriege oder nicht;-)
    Diese total trivialen Sachen wie Essen kriege ich aber eigentlich immer integriert.
    Es knallt nur, wenn es um komplizierte Dinge geht.

    Wenn ich das richtig interpretiere, meinst Du, dass ich mich zu sehr mit dem Thema beschäftige.
    Ich bin suchtkrank. Sobald ich depersonalisiere, wenn ich erschöpft bin, war es das.

    Das ist genau das Problem, warum Suchkranke mit ADHS so gut wie keine Chance haben.
    Sobald jemand depersonalisiert, startet ein Autopilot.

    Ich sehe mich da auf dem richtigen Weg.
    Geändert von DonBoleta (25.02.2017 um 18:27 Uhr)

  7. #17
    Zissy Stardust

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.576

    AW: Depersonisation und Derealisierung

    creatrice schreibt:

    Du und ich müssen uns zwischen Gurke und Tomate entscheiden, ich wähle das, worauf ich gerade Lust habe, du fängst an zu überlegen, worauf du gerade Lust hast......

    Und mit nur einem Halbsatz wären somit meine lebenslangen Leiden (bis zum 54sten Lebensjahr) auf den Punkt gebracht!

    Genau so ("einfach") ist das nämlich

    Danke!

  8. #18
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 42
    Forum-Beiträge: 465

    AW: Depersonisation und Derealisierung

    Ich freu mich für Euch, wenn ihr damit keine Probleme habt, oder depersonalisiert keinen Mist baut.
    Ist bei mir leider nicht so.

    Es geht nicht darum, den Finger in die Wunde zu legen:

    Am Ende all dieser Überlegungen sollen praktische, einfache Werkzeuge heraus kommen, mit denen ich verhindern kann, zu depersonalisieren.
    Oder die helfen, da wieder heraus kommen.

    Bisher habe ich leider nur fast nichts gefunden!
    Das ist alles.

    - Dauerquatschen. Am Besten über das Lieblings-Thema.
    - Gucken von Filmen, Serien, die man schon auswendig kennt.
    - Feste Rituale an immer gleichen Orten, am besten mit den gleichen Menschen.

    Wenn andere befreundete Betroffenen anfangen zu depersonalisieren, sehe ich immer das gleiche:

    Reize hochdrehen, vergessen, neuer Versuch. Und von vorne.

    Das Problem dabei: Das hört oft nicht von allein auf.

    Etwas mit dem Kopf machen, lernen, lesen, schreiben - geht nicht.

    Depersonalisiert klappts auch nicht mit dem Geld, Terminen, oder damit, irgendetwas zu Ende zu bringen.
    Depersonalisiert einschlafen trotz völliger Erschöpfung? Haha.

    Nee, nee.
    Ich werde weiter grübeln, bis die Liste etwas länger ist und ich da mehr Kontrolle kriege.
    Geändert von DonBoleta (25.02.2017 um 23:17 Uhr)

  9. #19
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 42
    Forum-Beiträge: 465

    AW: Depersonisation und Derealisierung

    Haha, das funktioniert!
    Aber ich kann noch nicht genau sagen, wieso!?

    Irgendwie komme ich jetzt besser klar, wo ich klar den Moment erkenne, okay, jetzt fängst du gerade an zu depersonalisieren.
    Da gibt es so eine Zeitspanne, da kann ich gegensteuern.
    Aber ich weiss beim besten Willen noch nicht, was genau ich da mache.
    Aber es klappt und es ist nicht anstrengend!

    Erst dachte ich ja, das einzige, was hilft, ist die Reize immer weiter herunter zu drehen, aber ich vertrage immer mehr!
    ****, yeah!

  10. #20
    Iam


    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 214

    AW: Depersonisation und Derealisierung

    Danke für deinen Thread. Mir wird gerade klar, dass ich dieses Depersonalisieren seit meiner Kindheit tue/habe/kann.
    Keine Ahnung was hier die richtige Bezeichnung ist.
    Ich nutze es teilweise aktiv, um das Chaos in mir zu ordnen und nicht komplett im Gedankenwirrwar zu ertrinken.

    Oder gibt es da noch andere Begriffe, ich gebe zu, ich habe davon noch keine Ahnung, aber deine Erklärungen kamen mir so bekannt vor. Wie gesagt, ich mache das seit Kindheit so und dachte immer, das alle anderen das auch so machen.....

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