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Diskutiere im Thema Zuviele komorbiditäten für klare Diagnose im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #1
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 998

    Zuviele komorbiditäten für klare Diagnose

    Ich war gestern bei meinen Psychater wegen der Klinik-Auswertung des ADHS Testes.

    Die Klinik geht davon aus, dass vieles für ADHS spricht und die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass ich ADHS habe.

    Dennoch möchte sie keine klare Diagnose erstellen, da ich an zuviele anderen "Erkrankungen" (Komorbiditäten) leide.

    Mein Psychater ist aber der Meinung, dass ich 100% ADHS habe (Ich bin übrigens auch der Meinung).

    Das Ergebnis der Klinik ist für mich aber ok.

    Wollte nur mal wissen ob andere ähnliche Erfahrungen gemacht haben?
    Geändert von spacetime (18.11.2016 um 13:50 Uhr)

  2. #2
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 113

    AW: Zuviele komorbiditäten für klare Diagnose

    Hallo spacetime!

    Mir wurde bestätigt, dass Komorbiditäten vorhanden sind, die aber in ihrer Ausprägung nicht alle vom ADHS kommen können.

    Das heißt, ich leide sicher an Störungen die eine Komobidität des ADHS sind, mangelnder Selbstwert z.B. oder Depris.
    Aber es sind auch genügend Gründe in meinem Leben vorhanden, die mich auch ohne ADHS krank gemacht hätten. Was nun genau woher kommt und in welchem Ausmaß, ist nicht mehr nachzuvollziehen. bl kann z.B. als Komorbidität des ADHS auftreten, aber auch eine eigenständige Diagnose sein.
    Aber ist ja auch egal, weil ich sowohl die Symptome des ADHS behandeln lasse, medikamentös hauptsächlich, als auch die anderen Symptome in einer Psychotherapie.

    Ich habe aber auf Grund der Testung trotzdem eine klare Diagnose bekommen.

    LG lillith

  3. #3
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 15

    AW: Zuviele komorbiditäten für klare Diagnose

    Ich habe eigentlich auch fast alle Komorbiditäten die auf den ADHS Seiten beschrieben werden. Ich war total erstaunt und auch entsetzt als ich das erste Mal gelesen habe. Genauso wie es beschrieben wird welche Probleme bei ADHS im Erwachsenenalter auftreten können ist es bei mir :-/ Die Diagnose habe ich im März

  4. #4
    Stefanie8464

    Gast

    AW: Zuviele komorbiditäten für klare Diagnose

    Hallo Spacetime,
    Zu mir wurde bei einem nicht ADHS Spezialisten Diagnose von Borderline gestellt, als er dann sagte, ich passe nicht voll in dieses Krankheitsbild, habe ich mich auf den Weg zu einem ADHS Spezialisten gemacht. Er sagte, man müsse zu dem Test, den wir machten, noch andere Tests machen. Bei einer Ergotherapie. Das schaffte ich aus zeitlichen Gründen nicht. Nun steht bei mir ADHS im Raum, als Verdachtsdiagnose. Es muss noch zu 100 Prozent gestellt werden, aber ich kenne dein Problem. Ich würde dir raten, zu einem Spezialisten (niedergelassenen Arzt)zu gehen, der alles bestätigen kann. Der dir auch Medikamente verschreiben kann. Bei mir wird grade diskutiert(so nenne ich es Mal), ob sie mir in der Klinik Medikamente dafür aufschreiben können, da sie keine Spezis sind. Das dauert natürlich sehr lange, aber Mal schauen. Ich werde wahrscheinlich auch zu einem anderen Arzt verwiesen.

  5. #5
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 28

    AW: Zuviele komorbiditäten für klare Diagnose

    Hallo Spacetime,

    ich war schon lange wegen anderer Erkrankungen (Kombinierte Persönlichkeitsstörung aka "Ein Mal alles bitte!", Depressionen, Essstörung, zwischenzeitliche Angststörung etc) in Behandlung. Das ganze ist tatsächlich schwierig, vor allem aber für Psychiater, die keine breit gefächerte Erfahrung im täglichen Praxisleben mit den vielen Variationen von AD(H)S im Erwachsenenalter haben. Es ist bei manchen aber durchaus möglich, zwischen verschiedenen Gründen für ähnliche Symtpome zu unterscheiden...wobei man ein gutes Stück Achtsamkeit und Hilfe beim Erspüren eigener Emotionen und Beweggründe braucht.
    Tatsächlich hat meine Psychotherapeutin selbst (keine Spezialistin für AD(H)S) die Diagnostik beim Spezialisten selbst angeleiert, weil sie gemerkt hat, dass diese spezifischen Probleme eben mehr oder weniger gleichbleibend seit der Kindheit bestehen und nur geringfügig stimmungsabhängig ist. Da braucht man auch einen wirklich vertrauensvollen Arzt, der einem glaubt, wenn man sagt, dass man eindeutig zwischen emotionalem, Stress-begründetem Vermeiden von unangenehmen Aufgaben und dem der massiven Langeweile bzw. Unter-/Überforderung unterscheiden kann.

    Ich kann mir aber auch vorstellen, dass bei Betroffenen mit schwerer Kindheit (z.B. durch Traumata oder schwierige Elternhausverhältnisse) die Unterscheidung wesentlich schwieriger ist, da man die auffälligen kindlichen Verhaltensweisen bzw. Konzentrationsschwierigkeiten dann auch damit begründen könnte. Ich sehe aber nicht, warum man dann nicht dennoch eine medikamentöse Behandlung unter guter Aufsicht ausprobieren sollte. Wenn es dem Patienten hilft (und ihn nicht einfach nur high macht, aufputscht, emotional vom Therapieprozess löst, was auch immer), dann sehe ich nicht, warum das Mittel nicht gegeben werden sollte. Bin ich da eventuell etwas zu naiv?

    Mal ganz davon abgesehen ist grade bei Komorbiditäten im psychischen Bereich eine therapeutische Begleitung sowieso sehr wichtig, oder? Das Medikament oder auch nur eine Diagnose entbindet einen ja nicht von der Arbeit, die man innerhalb einer Therapie leisten soll. Bestenfalls wirkt es mmn unterstützend und stabilisierend.

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