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Diskutiere im Thema ADS und häufige Migräneanfälle? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #21
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 42
    Forum-Beiträge: 294

    AW: ADS und häufige Migräneanfälle?

    In Österreich gibt es Novalgin nur in einer Form als Tropfen, ganz ohne Milligrammangaben.
    Somit hat sich diese Frage nie direkt für mich gestellt.

    Ich bin Krankenschwester, ein wenig kenne ich mich also aus. Aber mein Interesse an Pharmakologie beschränkt sich auf Wissen, dass mir nützt.

  2. #22
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 484

    AW: ADS und häufige Migräneanfälle?

    Ich melde mich auch mal als Migräne Betroffener. In der Pubertät seeeeehr regelmässig und über Wochen anhaltend. Sehr Wellenartig und hoher empfindlichkeit gegenüber Licht. Das habe ich mir angewöhnt in der Prüfungsphase ->

    Jetzt ist es nur durch Stress getriggerte Migräne. Hirn MRT und EEG wurden gemacht, zum Glück ohne Befund (wird gemacht um Tumore auszuschließen). Aber leider ohne physische Ursache. Diese hätte man behandeln können.

    Finde es cool, dass euch Schmerzmittel helfen, wird eine Art Placebo sein. Denn Kopfschmerz entsteht im Hirn und Schmerzmittel hemmen die Weiterleitung der Signale. Weshalb Schmerzmittel auch nicht bei Phantomschmerzen helfen.
    Ich habe alles durch an nicht opioiden und opioiden Analgetika. Die meisten NSAR helfen nur um extreme Magenschmerzen zu bekommen.
    Metamizol macht mich komischerweise recht müde. Hilft nur sehr selten, schätze auch nur Placebowirkung. Denke die schmerzlindernde Wirkung bei Kopfschmerzen von opioiden Analgetika kommt von der beruhingenden Wirkung und man senkt so seinen Stresslevel.

    Wirklich helfen tut oft, aber nicht immer, nur eines: Nacht drüber schlafen. Dann ist meistens der Schmerz weg, oft bleibt ein gewisser Druck, der sich wellenartig wieder zur Migräne formen kann

  3. #23
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.989

    AW: ADS und häufige Migräneanfälle?

    Klitzekleines Klugscheißer OT

    Gerade WEIL sie hauptsächlich im Gehirn ihre Wirkung entfalten,werden opioide Analgetika mit Erfolg gegen Phantomschmerz eingesetzt. Das hat nichts mit Placebo zu tun.


  4. #24
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 484

    AW: ADS und häufige Migräneanfälle?

    Ebenfalls Klugscheiß: Gegen Nervenschmerzen und Phantomschmerzen werden auch erfolgreich Mittel wie Gabapentin eingesetzt.

    Einigen wir uns darauf: Nicht jedem hilft das Selbe?


    Und Placebo galt nur für obrige Beiträge, nicht für die Allgemeinheit. Morphin und ähnliche sind bei mir absolut wirkungslos was Migräne angeht.

  5. #25
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.989

    AW: ADS und häufige Migräneanfälle?

    AddOn schreibt:
    Ebenfalls Klugscheiß: Gegen Nervenschmerzen und Phantomschmerzen werden auch erfolgreich Mittel wie Gabapentin eingesetzt.

    Einigen wir uns darauf: Nicht jedem hilft das Selbe?
    Wir sind uns absolut einig!

    AddOn schreibt:
    Und Placebo galt nur für obrige Beiträge, nicht für die Allgemeinheit. Morphin und ähnliche sind bei mir absolut wirkungslos was Migräne angeht.
    Ach so. Ja,dann...Einspruch zurückgezogen.

  6. #26
    Gesperrt (Mehrfachaccount)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 63

    AW: ADS und häufige Migräneanfälle?

    Normal setzt man Morphin ja auch nicht bei Migräne ein aber wir hatten es versucht und es hat geholfen
    Aber das wird schon so sein, dass das Morphin einfach so beruhigt das man dann etwas entspannen kann.. is mir auch relativ.. hauptsach es hilft!

  7. #27
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 484

    AW: ADS und häufige Migräneanfälle?

    Alkohol in Maßen (! nicht Massen!!) kann bei bestimmten Kopfschmerzen auch auf 2 Arten helfen. Einerseits die entspannende und somit streßlindernde Wirkung, aber viel wichtiger ist die gefäßerweiternde Eigenschaft von Alkohol. Somit wird das Hirn etwas besser und mit weniger Widerstand durchblutet.

    Und bevor man seinen Magen mit Ibu/Diclo zerstört lieber ein Bierchen,

  8. #28
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.871

    AW: ADS und häufige Migräneanfälle?

    AddOn schreibt:
    Alkohol in Maßen (! nicht Massen!!) kann bei bestimmten Kopfschmerzen auch auf 2 Arten helfen. Einerseits die entspannende und somit streßlindernde Wirkung, aber viel wichtiger ist die gefäßerweiternde Eigenschaft von Alkohol. Somit wird das Hirn etwas besser und mit weniger Widerstand durchblutet.

    Und bevor man seinen Magen mit Ibu/Diclo zerstört lieber ein Bierchen,
    Hier in dem Thread geht es ja um Migräne.
    Alkohol kann ein Migräne-Trigger sein, d.h. Alkohol kann Migräne auslösen.
    Bei einem Migräneanfall sind die Blutgefäße ja schon erweitert. Triptane, die gegen Migräne eingesetzt werden, wirken daher blutgefäßverengend. Wieso sollte man während eines Migräneanfalls Alkohol trinken um die Blutgefäße zusätzlich zu erweitern? Das macht doch alles nur noch schlimmer. Zumal ich bei ganz heftigen Migräneattacken definitiv keinen Alkohol in mir behalten könnte.

    Zur Entspannung und Stresslinderung gibt es wesentlich bessere Methoden. Und die sollte man gerade bei einer Neigung zur Migräne nicht erst bei einem Anfall einsetzen, sondern schon vorbeugend, damit es gar nicht erst zu einem Anfall kommt.

    Ich leide selber an Migräne, mit und ohne Aura. Die meisten Anfälle sind nur mittelstark. Sehr heftige Attacken mit Übelkeit und Erbrechen, so dass außer schlafen gar nichts mehr geht, habe ich nur sehr selten. Durch das MPH sind bei mir die Migräneanfälle mit heftigen Schmerzen geringer geworden. Dafür habe ich jetzt öfter Auren, die sich bei mir mit Sehstörungen äußern und ca. 1 h dauern. Da geht dann auch gar nichts mehr, weil ich nicht mehr richtig sehen kann und das ist sehr nervig. Und danach fühle ich mich für ca. 24h erschöpft und ausgelaugt.

    Bei mir hat sich das MPH auch auf meine komorbide Schmerzstörung sehr positiv ausgewirkt. Die Schmerzen sind weniger geworden.

    Mir hilft gegen Migräne Ibuprofen oder aktuell besser Naproxen. Wichtig ist aber, dass ich es rechtzeitig nehme und vor allem in ausreichend hoher Dosierung. Den Fehler habe ich früher immer gemacht, dass ich einfach zu wenig genommen habe und das wirkt dann nicht. Triptane nehme ich nur sehr selten. Novalgin hilft bei mir gegen Migräne gar nicht.

  9. #29
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 484

    AW: ADS und häufige Migräneanfälle?

    Fliegenpilz schreibt:
    Hier in dem Thread geht es ja um Migräne.
    Alkohol kann ein Migräne-Trigger sein, d.h. Alkohol kann Migräne auslösen.
    Wenn Alkohol abgebaut wird, ja.


    .
    Fliegenpilz schreibt:
    Bei einem Migräneanfall sind die Blutgefäße ja schon erweitert.
    Das musst du mir nochmal erklären. Der Neurologe hat es mir genau anders herum erklärt.
    Und ein Ultraschal an Schläfen und irgendwo hinter Ohr gemacht um das abzuklären.


    Triptane habe ich auch bekommen. Davon wurde mir für paar Minuten ganz komisch und sonst keine Wirkung.

  10. #30
    Gesperrt (Mehrfachaccount)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 63

    AW: ADS und häufige Migräneanfälle?

    Das hat man früher geglaubt mit den Gefäßen...
    heute weiß man anscheinend dass eine genetisch bedingte Störung der Ionenkanäle an der Oberfläche von Nervenzellen die Aura und auch den Migränekopfschmerz auslöst, die Kanäle vermitteln die Signalübertragung zwischen den Nervenzellen, und die sind bei uns Migränepatienten undicht... dadurch wird bewirkt das sich mit der Zeit immer wieder spontane Erregungswellen in der Hirnrinde bilden.


    Früher hat man geglaubt bzw. ist man davon ausgegangen das sich die Gefäße kurz vor einem Anfall stark verengen und sich dann wieder weiten und es durch Schmerzempfindliche Gefäße dann zu den Schmerzen kommt (durch das verengen und dann das plötzliche weiten)

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