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Diskutiere im Thema ADHS oder Faulheit? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #31
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: ADHS oder Faulheit?

    JoeCool schreibt:
    Könnte ich voll zustimmen.
    Nur: Ich kenne dann keine einzige 'faule' Person. Ist es dann nicht nur ein Bild, eine stereotype Beleidigung, unter dem sich jeder etwas vorstellen kann. Der reiche Hedonist vielleicht, aber ohne dass es solche Menschen tatsächlich gibt. Wird's jetzt zu philosophisch?
    Kennst du welche, bei denen du sagen würdest, dass das zutrifft und du dir 100% sicher bist, ihnen damit nicht doch vielleicht Unrecht zu tun?
    Ich fürchte, ich verstehe diese Antwort nicht, sorry .
    Ich bin mir nicht sicher, ob ich sie richtig interpretiere und auf mein Posting adaptiere.

    Allerdings erkenne ich, dass ich mich unglücklich ausgedrückt habe.


    Was ich nicht wollte ist, mit meinem Posting zu pauschalisieren, aber möglcherweise kann ich das nicht in der dafür nötigen Art zum Ausdruck bringen.
    Natürlich sage ich nicht, dass ADHS-Betroffene per se nicht faul sind.
    Klar gibt es das auch da, wie wohl bei jedem Menschen.

    Und klar gibt es auch Faule, die es stören kann, so zu sein.

    Ich weiß nicht, wie ich das formulieren soll ...

    Was ich sehe, vor allem natürlich an mir selbst, ist, dass ich eigentlich ja etwas anderes (was ich eigentlich machen sollte) machen will, es mir auch immer sage, ich aber selber nicht auf mich hören kann.
    Der Befehl wird gegeben, auch gehört, aber er bewirkt nichts.

    Das ist nichts Neues, das hat ja auch Barkley schon sehr schön beschrieben, in dem er erklärte, dass die Bereiche im Gehirn wie mit einem Fleischmesser voneinander abgeschnitten sind.

    Das aber gerade macht es für mich so schlimm ....

    Klar, wenn ich mal einfach nur faul bin, dann ärgere ich mich, weil ich es jetzt halt doch noch machen muss und klar stört mich das dann.
    Aber als ich es nicht gemacht habe, wollte ich es auch nicht machen.
    Da war die Faulheit sozusagen meine willentliche Entscheidung.

    Das meine ich aber nicht.

    Was ich meine ist, dass ich etwas sehr wohl machen wollte, aber vom Hundertsten ins Tausendste gekommen bin, mich von dem, was ich aktuell gemacht habe nicht lösen konnte und wenn, dann wieder in was anderes gestolpert bin.

    Am Ende des Tages ist die Arbeit dann liegengeblieben oder sie wird auf den letzten Drücker unter Stress gemacht und das Umfeld sieht nur, dass es nicht gemacht wurde, man den ganzen Tag z.B. vorm Rechner saß, ergo: dass man faul war.

    Während man selber sehr genau weiß, dass das eben nicht der Fall war.
    Es mag nach Außen hin so ausgesehen haben, aber ich wollte es machen, die Motivation war schon da, es hat aber einfach nicht funktioniert.

    Meine vorige Formulierung war dahingehend gewiss unglücklich, weil sie den Rückschluss zulassen könnte, dass ich damit zwei unterschiedliche Gruppen meine, einmal faule Menschen und einmal solche mit ADHS.
    Das war aber nicht gemeint.
    Man kann durchaus beides sein.

    Was ich meine ist, dass ich mich über meine "echte" Faulheit "anders" ärgere, als darüber, wenn ich syndrombedingt Dinge nicht erledigt habe.
    Das würde ich eher als so etwas wie eine ADHS-"Scheinfaulheit" bezeichnen, denn es scheint nur nach außen hin so zu sein.
    Letzteres ärgert mich maßlos, es nagt an mir und ich hasse es.
    Denn ich habe das nicht willentlich entschieden.

    Wenn ich damals Ärger bekommen habe, weil ich vergessen habe, die Hausaufgaben zu machen ... dann ärgert mich das, weil ich das wirklich vergessen habe.

    Die meisten in meiner Klasse damals sagten das auch, wenn sie sie nicht gemacht haben, ich wusste aber, dass sie keinen Bock drauf hatten sie zu machen und haben das als Ausrede hergenommen, während ich es wirklich vergessen habe, aber keiner glaubt mir das, weil das ja diese typische Ausrede ist.

    Nicht nur, dass mich das ärgert, weil ich dafür zu Unrecht Ärger bekommen habe, es ärgert mich mindestens genauso, dass ich es vergessen habe...

    Schwer zu erklären ....
    Besser?
    Geändert von Fliegerlein (17.03.2016 um 18:02 Uhr)

  2. #32
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.982

    AW: ADHS oder Faulheit?

    Ich find's jetzt glasklar und unterschreibe.

    Scheinfaulheit ist ein wirklich passender Begriff dafür.
    Ich kann mich noch an ein Gespräch erinnern,in dem ich einer Therapeutin verzweifelt versuchte zu erklären,wieso ich etwas bestimmtes nicht getan hatte..."Mein Körper hat meinem Willen nicht gehorcht" war das beste,was ich rausbekam. Und auch das blieb leider unverstanden.

  3. #33
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 55
    Forum-Beiträge: 2.054

    AW: ADHS oder Faulheit?

    Das können leider die wenigsten Menschen, die nicht betroffen sind, verstehen. Auch Therapeuten nicht.
    "Sie müssen einfach nur wollen und anfangen" hat meiner in der Klinik immer wieder gesagt.
    Das ist, wie einem Querschnittgelähmten zu sagen, er müsse nur wollen und aufstehen. Es ist Hohn und tut weh.

    Noch komplizierter wird es, weil das "Aufstehen" bei uns ja manchmal klappt.
    Wie soll das einer nachvollziehen, bei dem selbst im Kopf alles einigermaßen funktioniert.

    Aber es würde ja schon helfen, wenn akzeptiert würde, daß es bei uns eben so sein kann.
    Man muß ja auch nicht selbst sterben, um den Tod als Tatsache zu akzeptieren.

  4. #34
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 998

    AW: ADHS oder Faulheit?

    Chaotos schreibt:
    ..........................Und ich musste zuhause immer im Haushalt helfen. Also nicht verwöhnt. Soviel zur bisherigen Ursachenforschung......

    Mir wurde ja immer "unterstellt", wenn ich mal alleine für mein Haushalb verantwortlich bin, dass ich damit nicht klar komme.
    Ich muss dazu sagen, dass ich bis zu meinen 49 / 50ten Lebensjahr keine Wäsche und kein Essen zubereiten musste (machte alles meine geliebte Mutter, die es neben ihrer Arbeit (Vollzeit - 10 Stunden) sehr gerne getan hat). Als es xxxx passierte konnte ich dennoch meine Wäsche und mein Essen (und meinen Haushalt) alleine versorgen (wahrscheinlich besser als viele andere, die vorher schon ihre Dinge selbst machen mussten). Sicherlich war es aber vorher schöner und angenehmer.
    Geändert von spacetime (17.03.2016 um 20:32 Uhr)

  5. #35
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 615

    AW: ADHS oder Faulheit?

    Scheinfaulheit und die echte Faulheit sind zwei unterschiedliche Sachen.
    Und anscheinend bin ich nicht so arg von ADHS gebeutet (zum Glück) und kann einige Sachen ziehmlich gut meistern.
    Oder ich habe gelernt, es gut zu kompensieren.

    Aber ich sehe auch die gewisse echte Faulheit bei mir, die ich jahrelang gehegt und gepflegt habe.
    "Manana" war sehr lange meine Lebensphilosophie und ich selbst belog mich damit, dass ich mich als Lebenskünstlerin bezeichnete.
    Sowieso "sich selbst zu belügen" ist bei mir wie so ein Zwillingsbruder von echter Faulheit.

    Aber ich merke, dass der blöder Schweinehund immer kleiner wird, wenn ich weiter gehe.
    Fange ich an, wundert es mich, wie leicht es doch ist und ich ärgere mich, warum ich davon so lange weggelaufen bin.

    Jetzt miste ich noch sie Klamotten aus und kämpfe mit mir, die Sachen in die Gr. 32-34 wegzugeben (für eine Drogenberatung spenden)
    Mein Verstand sagt mir, wenn ich sie in Schrank lasse, ist die Hintertürchen zu Bulimie offen, da ich es nie gesund schaffen werde, so dünn zu werden. Also weg mit dem Mist....aber die Klamotten sind doch so wunderschön und wow, war ich damals superschlank (aber auch heftig krank und gar nicht leistungsfähig).

    Morgen werde ich mit richtigen Renovieren anfangen.

  6. #36
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 14

    AW: ADHS oder Faulheit?

    Fliegerlein schreibt:
    Was ich meine ist, dass ich mich über meine "echte" Faulheit "anders" ärgere, als darüber, wenn ich syndrombedingt Dinge nicht erledigt habe.
    Das würde ich eher als so etwas wie eine ADHS-"Scheinfaulheit" bezeichnen, denn es scheint nur nach außen hin so zu sein.
    Du hattest dich ziemlich gut ausgedrückt und es jetzt nochmal sogar besser bestätitgt. (Im Gegensatz zu mir ... )

    Ich stelle gerade bei mir viel in Frage was das Thema Faulheit angeht und gehe soweit zu behaupten, dass es die echte Faulheit an sich nicht gibt. Denn das Wort impliziert für mich halt, man müsse sich nur mehr anstrengen. Stattdessen tut man sich etwas Gutes, anstatt zu arbeiten. Man tut sich aber nie etwas Gutes damit, man ist immer das Opfer seiner Trägheit und Unlust. Selbst bei trivialen Dingen: 'eigentlich wollte ich jetzt das Klo putzen und surfe jetzt im Internet'. Und sei es nur das schlechte Gewissen, wenn es dann jemand anderes macht.
    Die Scheinfaulheit kenne ich allerdings sehr gut, im Grunde ist man sehr beschäftigt und kommt doch nicht weiter mit dem Vorgenommenen. Dann kenne ich halt auch noch die andere Extremsituation, dass man gar nichts macht, anstatt das Vorgenommene anzugehen. Lieber stupide rumsitzen, sich hinlegen oder sonst was. Faulheit? Ich finde nicht ... es sind die Situationen, wo man sich selbst am allerwenigsten versteht und sich die meisten Selbstvorwürfe macht. Es gibt nicht einmal eine Ablenkung, der man die Schuld geben kann. Psychische Widerstände, Überforderung, fehlende Motivation ... das alles vielleicht schon, aber kein absichtliches Kalkül, dass man als Faulheit bezeichnen könnte. Es sei denn man hat einen Hang zum Masochismus
    Ich füge der Scheinfaulheit somit noch die Masofauhlheit hinzu, mit der man vor allem sich selbst quält

    Die Einzige Definition für Fauhlheit die gelten lassen würde, ist dass man den gesellschaftlichen Fremderwartungen nicht nachkommt. Die Gesellschaft als Instanz darf sozusagen als einzige moralisch wertend ein Verhalten beurteilen, ohne nach den Hintergründen zu fragen.
    Nur meine persönliche verdrehte Meinung, mit der ich wohl mal wieder etwas Verwirrung gestiftet habe.

  7. #37
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: ADHS oder Faulheit?

    JoeCool;687830Stattdessen tut man sich etwas Gutes, anstatt zu arbeiten. Man tut sich aber [B schreibt:
    nie [/B]etwas Gutes damit, man ist immer das Opfer seiner Trägheit und Unlust.
    Das ist ja genau der Punkt, man tut sich nichts Gutes.
    Das wäre dann der Fall, wenn ich erst meine Angelegenheiten regle und mich dann, sozusagen zur Belohnung, auf die Couch fläze...

    Aber da liegt auch schon eines der Probleme ... die Belohnung, welche bedingt, dass man mit Belohnungsaufschub klarkommt, was aber bei ADHS eben nicht der Fall ist.
    Im Gegenteil, .... während andere sich damit motivieren können und eine zeitlich in der Ferne liegende Belohnung "ertragen" und sogar Motivation, also Nutzen daraus ziehen können, ist es bei ADHS-Betroffenen anders.
    Dort konnte man anhand von FMRT-Scans erkennen, dass diese Situation über das Angstzentrum läuft .... nicht gut.

    JoeCool schreibt:
    Die Einzige Definition für Fauhlheit die gelten lassen würde, ist dass man den gesellschaftlichen Fremderwartungen nicht nachkommt. Die Gesellschaft als Instanz darf sozusagen als einzige moralisch wertend ein Verhalten beurteilen, ohne nach den Hintergründen zu fragen.
    Zumindest für mich persönlich würde ich das nicht unterschreiben.
    Ich komme nicht den Erwartungen der Gesellschaft nicht nach, sondern eher meinen eigenen.
    Es sind eher meine eigenen Ansprüche, die ich selbst nicht erfüllen kann ...

  8. #38
    bin eine Piratin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.790

    AW: ADHS oder Faulheit?

    ich war mit Ordnung halten ganz klar überfordert. ich ließ mir helfen. es gibt dazu zahlreiche Bücher und mein Favorit (obwohl die Autorin mir mitunter auf den Zeiger ging) die magische Küchenspüle. Tenor aller brauchbaren Bücher ist, die Arbeit der Motivation anzupassen. Also wenn die Motivation nicht reicht für ein Zimmer, dann nehme ich eine Kommode in Angriff, ist noch das zuviel eine Schublade oder auch nur eine Schubladenecke.
    Außerdem gbits ein ganz gutes Buch vom Küstenmacher uzm Thema innerer Schweinehund. der dieses Bild auf den Kopf stellt: "das limbische System", kann ich allen empfehlen, die regelmäßog ihren inneren Schweinehund zu niederringen versuchen undfeststellen, er ist zu stark

    ich dachte ca 45 Jahre lang, Ordnung sei angeboren und man müsse "einfach machen". Daran scheiterte ich und zweifelte an mir. Richtig ist, dass es manchen angeboren ist und sie es intuiritv können, andere müssen es richtiggehend lernen. ich war ein hoffnungsloser Fall- dachte ich. nun bin ich schon recht gut und lerne täglich dazu. Mittlerweile vor allem, wie es geht, dass richtige Unordnung gar nicht erst funktioniert. und ich nutze dazu meine "Faulheit" auch ganz gezielt aus. ich versuche vieles im Vorbeigehen zu machen, niemals mit leeren Händen gehen, lieber täglich ein paar Minuten zu investieren usw.

    aber ich könnte jetzt einen halben Roman darüber schreiben, aber die Küche (und eine schöne DVd, die dabei läuft) wartet.

    wichtig nur noch: ich dachte, ich hätte keine Disziplin. Irgendwann wurde mir klar, dass ,wenn ich trotz Adhs vieles in meinem Leben erreicht habe, es so schlimm doch gar nicht sein kann. ok, Disziplin fehlt mir tatsächlich ein bisschen, aber man soll ja mit seinen Stärken arbeiten, nicht mit seinen Schwächen. und was ich habe ist ein Sturkopf. Sturkopf arbeitet Hand in Hand mit der Beharrlichkeit und mit den beiden arbeite ich zZ sehr gut.

    ich hab gelernt, mit dem "inneren Schweinehund" zu arbeiten statt gegen ihn, aber das ist wirklich ein längeres Thema.

    macht keine Hauruckaktionen, setzt euch lieber kleine Ziele, die eure Motivation nicht überfordern. zB : jeden tag in jedem Zimmer 5 Minuten Aufräumen. nehmt eine Eieruhr und probiert es mal aus.
    Ein anderer Ansatz ist die magische Küchenspüle. aber das ist nun wirklich ein laaanges Thema.
    ich werde den Thread beobachten und sicher,lich mich nochmal dazu melden, aber momentan bin ich motiviert, Ordnung in meiner schönen, aber leider sehr chaotischen Küche zu schaffen. Küche ist mein absoluter Schwachpunkt, aber ich krieg es hin. Chakka

  9. #39
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 14

    AW: ADHS oder Faulheit?

    Fliegerlein schreibt:
    Zumindest für mich persönlich würde ich das nicht unterschreiben.
    Ich komme nicht den Erwartungen der Gesellschaft nicht nach, sondern eher meinen eigenen.
    Es sind eher meine eigenen Ansprüche, die ich selbst nicht erfüllen kann ...
    Der Gedanke drängt sich auf, dass wir der gleichen Meinung sind, nur unterschiedliche Begriffe benutzen
    Ich werde mich in jedem Fall nicht mehr als faul beschimpfen, weil ich selber mittlerweile subjektiv wahrnehme, dass es nicht darum geht, dass ich mich nur mehr anstrengen müsste.
    Mir eingestehen, dass ich antriebslos bin, mich damit nicht gut fühle und es viele Folgekonsequenzen hat, die mich unglücklich machen - das alles schon. Aber das sind keine Dinge an denen ich 'Schuld' bin (Was Faulheit für mich implizieren würde). Was nicht heisst, dass ich die Verantwortung von mir schiebe (kleiner, feiner Unterschied). Das Los akzeptieren und das beste draus machen und sowohl Ursachen als auch Lösungen erforschen.

    Klappt noch nicht so ganz und das scheitern an den eigenen Ansprüchen setzt mir extrem zu (nicht gerade gut für den Selbstwert), aber ich arbeite dran.

    Fliegerlein schreibt:
    Dort konnte man anhand von FMRT-Scans erkennen, dass diese Situation über das Angstzentrum läuft .... nicht gut.
    Klingt sehr spannend. Geht das in die Richtung, dass man zu Vermeidungsstrategien tendiert? Also dass man vermeidet, wovor man Angst hat, aber nicht auf etwas hinarbeitet, dass man haben möchte? Hättest Du hier eine Quelle?

  10. #40
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: ADHS oder Faulheit?

    JoeCool schreibt:
    Klingt sehr spannend. Geht das in die Richtung, dass man zu Vermeidungsstrategien tendiert? Also dass man vermeidet, wovor man Angst hat, aber nicht auf etwas hinarbeitet, dass man haben möchte? Hättest Du hier eine Quelle?
    Keine tiefergehende, welche Deine Frage beantworten würde.
    Die Info als solche stammte aus der Sendung "Geist und Gehirn" mit Manfred Spitzer.
    Da gab es mal eine Folge zum Thema ADHS und da hat er das angesprochen und auch Scans gezeigt, aber viel mehr hat er nicht dazu gesagt.
    Ich schau mal, ob ich die Folge finde, die müsste auf YT rumgeistern ...

    NACHTRAG:
    Nicht zu finden ....
    Hätt's wohl damals runterladen sollen ...

    Auf jeden Fall ist es weder bei YT, noch in der ARD-Mediathek zu finden, da fangen die erst mit Staffel 5 an.
    Schade eigentlich ... war zwar jetzt nichts grundlegend neues, aber dennoch ganz interessant.

    NOCH'N Nachtrag:
    Ich hatte das Video im Forum schon mal verlinkt, das Konto desjenigen, der es hochgeladen hat ist aber aufgrund von Meldungen über Urheberrechtsverletzungen gelöscht worden.
    Immerhin weiß ich nun, dass es Folge 159 war ...
    Geändert von Fliegerlein (18.03.2016 um 17:22 Uhr) Grund: 2. Nachtrag zugefügt

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