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Diskutiere im Thema Rauchen aufgeben? Nichtraucher? Entwöhnung! im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #21
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 41
    Forum-Beiträge: 100

    AW: Rauchen aufgeben? Nichtraucher? Entwöhnung!

    Ich rauche seit ca. 2004 nicht mehr. Ich bekam eine Erkältung und die Zigarette kratze im Hals und sie "schmeckte" ekelhaft, nach 3 Wochen war ich ohne Zigarette munterer. Ich habe nicht gerne geraucht, immer mit dem Gewissen, das ich meinen Körper schade - meistens habe ich eine geraucht, wenn ich Stress oder Panik hatte.
    Ich bin bis jetzt rauchfrei, ich rauche nur noch eine Zigarette, wenn ich nach einem schweren Einsatz mir von jemandem eine schnorren kann - sonst brauche ich keine.
    Wenn ich schwanger geworden wäre, würde ich sofort mit dem rauchen aufhören.

    Ich denke mal, jede Frau weiß, das Zigarettenqualm direkt über die Nabelschnur zum Baby geleitet wird und schlimme Schäden und Krankheiten
    (Asthma, ADS/ADHS, Ticks, usw.) verursachen kann.

  2. #22
    Ehem. Mitglied

    Gast

    AW: Rauchen aufgeben? Nichtraucher? Entwöhnung!

    Hi zusammen

    Ich konnte mir nun den obersten Text von Smiley durchlesen..

    Die Beiträge von ChubChub gehen ja schon in richtung Telefonbuch

    Find es aber sehr interessant, da ich auch Raucher bin und diese Gewohnheit auch gerne aufgeben würde.

    Habe es auch schon mal geschafft.. für ein halbes Jahr.. da habe ich jedoch so viel gefressen, das ichs wieder angefangen habe. Ist ja auch net die Lösung... und ob ich den Infarkt dann wegen übergewicht oder Rauchen habe ist auch nebensächlich.

    Als ichs damals für nen halbes jahr gelassen habe, bin ich die ersten 3 Tage so gut wie gar nicht zu gebrauchen gewesen.. und habe fast nur geschlafen oder aus dem Bett TV geschaut. Gesellschaft war da gar nix für mich da mein Puls schon so auf 180 war.

    LG

  3. #23
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 100

    AW: Rauchen aufgeben? Nichtraucher? Entwöhnung!

    Huhu,


    Error81 schreibt:
    Die Beiträge von ChubChub gehen ja schon in richtung Telefonbuch
    Wie gesagt, ist Teil meiner Therapie :-)

    Wenn Du dich entscheidest, aufzuhören, lies sie Dir durch, kann helfen. Wenn Du dran glaubst. Wenn Du versuchst, Gegenargumente zu finden, kannst Du es auch lassen. Das Prinzip ist Überzeugung, nicht Logik:-)


    Error81 schreibt:
    Find es aber sehr interessant, da ich auch Raucher bin und diese Gewohnheit auch gerne aufgeben würde.
    Ist keine Gewohnheit. Ist eine Sucht.


    Error81 schreibt:
    Habe es auch schon mal geschafft.. für ein halbes Jahr.. da habe ich jedoch so viel gefressen, das ichs wieder angefangen habe. Ist ja auch net die Lösung... und ob ich den Infarkt dann wegen übergewicht oder Rauchen habe ist auch nebensächlich.
    Weswegen Du den Infarkt bekommst ist tatsächlich nebensächlich. Nur bekommst Du vom Rauchen auch noch einen Haufen andere Probleme von möglichem Krebs bis Arterienverkalkung.
    Aber gut, Übergewicht ist auch nicht ohne.

    Aber es ist ja nun nicht so, dass Du durchs Nicht-Rauchen zu nimmst, Du nimmst zu, weil Du zu viel isst. Wäre also wichtig beim nächsten Mal, wo Du aufhörst, gleich darauf vorzubereiten, dass maßlose Nahrungsaufnahme nicht zu deiner Ersatzbefriedigung wird.

    So lange Du glaubst, dass bestimmte Dinge das Rauchen legitimieren (wenn es sonst fressen ist, dann kann ich ja gleich rauchen), wirst Du eventuell unbewusst genau diese Dinge tun, um wieder Rauchen zu können.

    Wenn Du glaubst, nach nem Streit brauchst Du eine Zigarette, sonst packst Du es nicht, und es noch einen Vorstellbaren Streit gibt, der für dich eine Entschuldigung wäre, wieder anzufangen, dann wirst Du diesen Streit suchen und dann wieder anfangen. Dann bist Du nicht nur wieder abhängig sondern hast auch noch nen üblen Streit heraus gefordert.

    Genau daher muss "Ich höre auf zu Rauchen" eine Bedingungslose Entscheidung sein, die durch nichts umgestoßen werden kann.


    Error81 schreibt:
    Als ichs damals für nen halbes jahr gelassen habe, bin ich die ersten 3 Tage so gut wie gar nicht zu gebrauchen gewesen.. und habe fast nur geschlafen oder aus dem Bett TV geschaut. Gesellschaft war da gar nix für mich da mein Puls schon so auf 180 war.
    Auch das ist eine Frage der Einstellung.
    Sinnvoller als da zu liegen und sich im Entzug zu suhlen wäre Betätigung, vor allem körperliche. Beim Sport spürst Du nicht nur, wie Dein Körper täglich an Energie dazu gewinnt, es ist auch so dass selbst bei starken Rauchern körperliche Betätigung die Lust auf eine Zigarette verringert. Also ein wichtiges Hilfsmittel, wenn man Nichtraucher werden will.

    Grüße,


    V

  4. #24
    Sunshine

    Gast

    AW: Rauchen aufgeben? Nichtraucher? Entwöhnung!

    Jetzt muss ich mich doch auch einmal hier einklinken So wie Chubchub das schreibt, klingt es für mich wie eine Predigt von ner Kanzel

    Es wäre prima wenn das so klappen würde, aber selbst ich habe alles mögliche versucht, um mit dem rauchen aufzuhören, Sport gemacht, Pflaster, Akupunktur und war auch mal bei einem Raucherentwöhnungskurs, den sogar meine KK bezahlt hat und nix hat geholfen.

    Es ist immer leicht gesagt, das es eine innere Einstellung ist, aber rauchen ist eine Sucht, dass darf man nicht unterschätzen! Auch sind mit dem Rauchen sämtliche alltägliche Ritulae verbunden, die ich nie und nimmer so einfach abstellen kann.

    Klar, sind die gesundheitlichen Schäden irgendwann da, dessen bin ich mir auch bewusst, aber soll ich euch ehrlich was sagen? Es ist mir egal, denn solange ich mich gut fühle und niemanden belästige und ich als einziges Laster habe, das ich rauche, dann nehme ich evtl. gesundheitliche Spätfolgen in Kauf.

    Auch das Gerede von Krebs, das jeder der raucht irgendwann Krebs bekommt, kann ich nicht mehr hören, denn es KANN passieren, muss aber nicht. Meine Oma z.B. ist an Lungenkrebs gestorben, was eines der furchtbarsten Dinge war, die ich miterleben musste, aber sie hat nie geraucht.

    Rauchen ist für mich das geringere Übel, wenn ich mal von anderen Süchten ausgehe, denn rauchen schadet nur mir selbst, und anders wie z.B. bei Alkohohlsucht geht davon nicht meine Zurechnungsfähigkeit verloren.

    Ich bin mir sicher, das ich nur aus zwei Gründen aufhören würde zu rauchen, entweder mir schmecken Zigaretten nicht mehr, oder ich wäre schwanger, ansonsten sehe ich da im Moment keine Veranlassung.

    Auch denke ich, das es nicht so einfach ist, für sich herauszufinden, wie man am besten aufhört, denn jeder Mensch ist individuell, bei dem einen klappt es mit Akupunktur, bei dem anderen mit Pflaster und wieder ein anderer, hört einfach von heute auf morgen mit dem rauchen auf.


    Liebe Grüße
    Sunshine

  5. #25
    .

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.018

    Lächeln AW: Rauchen aufgeben? Nichtraucher? Entwöhnung!

    ...................... Danke,

    ich hoffe und denke wir Diskutieren hier mehr über eine Sucht, als über den Teufel. Eine Sucht die nicht mehr oder minder ist als alle Süchte! Aber Seiten von Telefonbüchern gefüllt hat.
    Ob die Psychische oder Physische Sucht unter/überwiegt ist weniger relevant.

    Das herrausfinden, welche Methode für jeden einzelnen, die individuell beste Strategie ist, sollte hier Thema sein. Dafür hatte ich den "fred" eröffnet. Erfahrungen ...Ja....aber keine Alltagstheorien die in Selbstherrlichkeit enden

    Jeder kann sich Entscheiden, ob er rechts oder links, oder aber durch die Mitte geht? Bei einer Sucht ist immer ein individuelles Programm an Ausreden zu Beobachten.

    Warum ist "Billy The Kid" gestorben?
    Ich denke; er hatte keine Ausreden mehr!

    Es geht aber nicht um "Billy," sondern um uns. Ich hoffe Erfahrungen, Einstellungen, Einsichten auszutauschen, die uns überlegen lassen, wie man es angehen kann/könnte um Ziele zu Erreichen?
    So das jeder seine Einstellung überdenken kann!

    S i H
    smiley

  6. #26
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 100

    AW: Rauchen aufgeben? Nichtraucher? Entwöhnung!

    Huhu,


    Sunshine schreibt:
    Jetzt muss ich mich doch auch einmal hier einklinken So wie Chubchub das schreibt, klingt es für mich wie eine Predigt von ner Kanzel
    Ist es sozusagen ja auch. Nur dass die Predigt in ihrer Form als Predigt nur mir selbst gilt. Für alle anderen die das lesen mag es als Einblick dienen, wie ich vorgehe, als ich mit dem Rauchen aufhöre. Für mich funktioniert diese Variante, das heißt nicht, dass es so für jeden anderen geht. Ich muss aber meine Erkenntnisse als unumstößlichen Fakt für alle formulieren, das ist Teil meines Konzepts: Zweifel ist nicht erlaubt.

    Daher, wer nicht einverstanden ist mit dem, was ich schreibe, darf gern dagegen diskutieren nur werde ich jedes Argument gnadenlos zerpflücken, selbst wenn es mit einer schlüssigen Beweisführung wasserdicht belegt ist.
    Für mich geht es um Überzeugung und in der einen oder anderen Form ist das für jeden mit die wichtigste Voraussetzung um die Sucht zu überwinden.

    Also, wenn sich jemand an der Kompromisslosigkeit meiner Beiträge stört, möge er sie bitte ignorieren oder mich bitten, nicht mehr in diesem Thread zu posten. Ich schreibe diese Gedanken sowieso nieder aber es hilft mir, über den Thread hier Diskussionspartner zu haben und außerdem kann ich mir vorstellen, dass es anderen vielleicht hilft, meine Standpunkte zu lesen.

    Also alles was ich schreibe gilt für mich aber ich formuliere es als allgemein gültigen Fakt:


    Sunshine schreibt:
    Es wäre prima wenn das so klappen würde, aber selbst ich habe alles mögliche versucht, um mit dem rauchen aufzuhören, Sport gemacht, Pflaster, Akupunktur und war auch mal bei einem Raucherentwöhnungskurs, den sogar meine KK bezahlt hat und nix hat geholfen.
    Wie gesagt, "versuchen" geht bei den meisten Leuten grundsätzlich schief. Jedesmal, wenn ich versucht habe, mit dem Rauchen aufzuhören, bin ich gescheitert. Als ich dann mal einfach aufgehört habe (keiner zwingt dich ne Zigarette anzuzünden), ging es sofort. Auch in meiner Zeit als Quartalsraucher habe ich jedes Mal, wenn ich entschieden hatte, aufzuhören, auch aufgehört. Hätte ichs versucht, hätte ichs nie geschafft.
    Das schlimme ist, dass fast alle Raucher sich einbilden, sie könnten scheitern und daher immer sagen "ich versuche mit dem Rauchen aufzuhören", das impliziert ja schon, dass ein Scheitern möglich ist - als ob die Zigarette in den Mund hüpfen und sich selbst anzünden würde.

    Einfach keine mehr anzünden, da soll mir mal einer erklären, was da schief gehen soll. Das ist ne schlichte Entscheidung. Dass man drunter eventuell leidet und einen üblen Entzug durch macht ist ne andere Sache.


    Sunshine schreibt:
    Es ist immer leicht gesagt, das es eine innere Einstellung ist, aber rauchen ist eine Sucht, dass darf man nicht unterschätzen! Auch sind mit dem Rauchen sämtliche alltägliche Ritulae verbunden, die ich nie und nimmer so einfach abstellen kann.
    Brauchst auch nicht, die meisten Rituale könntest Du problemlos weiterführen. Einfach Zigarette im Mund haben und dran ziehen aber nicht anzünden.
    Ich mach das dies Mal nicht aber beim ersten Mal hat es mir sehr geholfen.


    Sunshine schreibt:
    Klar, sind die gesundheitlichen Schäden irgendwann da, dessen bin ich mir auch bewusst, aber soll ich euch ehrlich was sagen? Es ist mir egal, denn solange ich mich gut fühle und niemanden belästige und ich als einziges Laster habe, das ich rauche, dann nehme ich evtl. gesundheitliche Spätfolgen in Kauf.
    Wenn es Dir egal ist und Du dich gut fühlst, warum hast Du dann schon so viele Male auf verschiedenste Art und Weise versucht, aufzuhören?
    Das versteh ich jetzt nicht ganz, bitte um Einsicht :-)


    Sunshine schreibt:
    Auch das Gerede von Krebs, das jeder der raucht irgendwann Krebs bekommt, kann ich nicht mehr hören, denn es KANN passieren, muss aber nicht. Meine Oma z.B. ist an Lungenkrebs gestorben, was eines der furchtbarsten Dinge war, die ich miterleben musste, aber sie hat nie geraucht.
    Bin ich deiner Meinung, mit dem Krebs wirds etwas übertrieben vielleicht weil so gut vorstellbar und so fürchterlich. Es gibt auch genügend Raucher, die nie Krebs bekommen. Die meisten, genau genommen. Dennoch wird Rauchen oft als Todesursache Nr. 1 angegeben. Ist ja auch nicht nur Krebs, was da an Schäden entsteht. Insbesondere wenn man neben dem Gesundheitlichen Dinge mit einrechnet wie durch Zigaretten hervor gerufene Wohnungsbrände, Unfälle wegen Rauchen am Steuer, etc. ...

    Ich hab aber keine Angst vor Krebs, mich nervt es, dass mein Körper in vieler Hinsicht geschwächt und verschlechtert wird. Kondition, Geruchssinn, Mundgeruch, morgendliche Schwerfälligkeit, Atemkapazität, Hautqualität, ... und dass ich ständig auf dem hoch-tief der Sucht bin, wo ich ständig Rauchen muss um nicht darunter zu leiden, dass ich grad nicht rauche. Und dass ich sozial ständig in Konflikte mit mir selbst komm weil ich die Party verlassen muss um draußen zu rauchen, weil ich alle überreden muss, im Raucherbereich zu sitzen selbst wenn alle anderen Nichtraucher sind, weil meine Kleidung immer nach Rauch stinkt, weil Leute mich nicht besuchen kommen wollen wenn sie erkältet sind wegen dem Rauch in meiner Wohnung, ...


    Sunshine schreibt:
    Rauchen ist für mich das geringere Übel, wenn ich mal von anderen Süchten ausgehe, denn rauchen schadet nur mir selbst, und anders wie z.B. bei Alkohohlsucht geht davon nicht meine Zurechnungsfähigkeit verloren.
    Naja, es gibt auch sehr viel harmlosere Süchte. Dass Alkoholsucht noch deutlich destruktiver ist als Nikotinsucht ist klar, insbesondere weil die charakterliche Veränderung hinzu kommt. Es gibt schlimmere und harmlosere Dinge. Koffein-Sucht ist auch weit verbreitet und weit weniger schädlich als NIkotin-Sucht. Wenn Du das geringere Übel suchst, solltest Du zu Kaffee wechseln. Und dann zu Tee. ....


    Sunshine schreibt:
    Ich bin mir sicher, das ich nur aus zwei Gründen aufhören würde zu rauchen, entweder mir schmecken Zigaretten nicht mehr,
    Zigaretten schmecken Dir nicht, das bildest Du dir ein um eine Legitimation zu haben, sie zu rauchen.


    Sunshine schreibt:
    oder ich wäre schwanger, ansonsten sehe ich da im Moment keine Veranlassung.
    Als Du damals versucht hast, aufzuhören, haben sie dir damals nicht geschmeckt oder warst Du schwanger oder gabs da noch andere Gründe, die jetzt nicht mehr aktuell sind ?


    Sunshine schreibt:
    Auch denke ich, das es nicht so einfach ist, für sich herauszufinden, wie man am besten aufhört, denn jeder Mensch ist individuell, bei dem einen klappt es mit Akupunktur, bei dem anderen mit Pflaster und wieder ein anderer, hört einfach von heute auf morgen mit dem rauchen auf.
    Dass jeder Mensch individuell ist, da hast Du sicher Recht.
    Akkupunktur kenn ich keinen persönlich, der das gemacht hat, alle Methoden die ich bisher miterlebt habe, hatten eines Gemeinsam:
    Zu aller erst stand die Entscheidung und die Überzeugung. Jeder, der "es mal versucht", dem nützen die Pflaster nen Käs.
    Wer die Entscheidung wirklich trifft, nutzt dann vielfältige Methoden, sie zu unterstützen, jede hat ihre Vor- und Nachteile:
    Pflaster sind eine Möglichkeit, allerdings trennt man damit den Entzug vom "Rauchen" vom Entzug vom Nikotin. Was gut oder schlecht sein kann.
    Ich hab beim ersten Mal halt "trocken" geraucht, den ganzen Tag lang für Monate; war nicht sonderlich problematisch aber schaut halt komisch aus in Gesellschaft.
    Dazu mache ich halt meine ausführliche Gehirnwäsche an mir selbst. Kann problematisch sein, da sehr Zeit- und Energie-Aufwändig und zudem macht man sich schnell etwas unbeliebt, wenn man nach jahrelang Kettenrauchen auf ein Mal nur noch über Rauchen herzieht ohne Ende.
    Sport als Ersatzbefriedigung funktioniert wohl auch recht gut, kostet halt Geld und Zeit, ist dafür aber auch so gesund. Sicherlich kein dummer Ansatz.
    Wieder andere fangen an, Unmengen an Süßigkeiten zu fressen. Naja, das ist recht problematisch denn die nehmen dann massiv zu, sind damit unzufrieden und werten es als Anlass, doch besser zu rauchen.

    Also, es gibt genug Wege aber das sind alles nur Unterstützungen.

    Keiner der nicht wirklich WILL und davon echt überzeugt wird, wird das Rauchen aufhören. Sonst sinds nur Versuche, die zum Scheitern verurteilt sind.

    Der echte Wille kann manchmal durch traumatisches Erlebnis erzeugt werden oder durch eine radikale physiologische Veränderung aber das ist die Ausnahme. Meist geht eine lange Entwicklung und mentale Vorbereitung der tatsächlichen Entscheidung voran.

    Keiner hört "einfach so" von einem Tag auf den anderen das Rauchen auf. Da war immer was vorher da.

    Ich könnte jetzt auch sagen: Ich hab in der Nacht von Sonntag auf Montag einfach so mit dem Rauchen aufgehört und es so darstellen als ob es einfach gekommen wär. Ich habe auch kaum Entzugserscheinungen trotz einer durchschnittlichen Menge von 50 Stück am Tag und alle die ich diese Woche getroffen habe haben mir bestätigt, dass ich weder zutiefst deprimiert und unzufrieden noch überreizt, etc wirke. Ich könnte es also nach außen problemlos so darstellen, als ob es eine einfache Nebensache gewesen wär, mit dem Rauchen aufzuhören.
    Nur ists halt nicht so.

    Faktisch beschäftige ich mich seit Jahren damit, dass ich wieder aufhören will und seit Monaten bereite ich mich konkret vor und dann gabs noch ein paar Tage vor Montag, wo ich mich bewusst und konkret unter viel Aufwand vorbereitet hab.
    Dazu ist auch der Entzug nur so vergleichsweise leicht ertragbar weil ich mich gut vorbereitet habe und es ist immer noch anstrengend ohne Ende.

    Aber wie gesagt, die ganze Schwierigkeit und Härte im Entzug hat mit der Einstellung zu tun. Wenn man der Meinung ist, dass man einfach aufhört und es passiert nichts nennenswertes, so kann das auch funktionieren.
    Ich denke, die Leute, die "einfach so" aufhören, haben sich eben (vielleicht sogar unbewusst) genau richtig vorbereitet und deswegen klappt das dann so.


    So, jetzt hab ich mein heutiges Pensum an Selbstüberzeugung wieder erfüllt:-)

    Noch Mal betont sei: Ich möchte niemandem sagen, dass seine Methode schlechter sei als meine und wenn ich Argumente widerlege, geht es mir nicht darum euch zu zeigen, dass ihr falsch liegt sondern darum, mich in der Überzeugung zu bestärken, dass ich richtig liege. Völlig egal, was irgendwelche Fakten dazu sagen.
    Mir gehts nur um gnadenlose Festigung meiner Einstellung und ich hoffe, denen von euch, die vielleicht einen ähnlichen Weg gehen wollen, ein paar gute Argumente mitgeben zu können.
    Wenn man sich fix und endgültig entschieden hat, dann ist jedes Argument für das Nicht-Rauchen und jedes Argument gegen das Rauchen ein zusätzliches bisschen Kraft und Energie und man kann nicht genug davon kriegen :-)

    Mittlerweile hat sich mein Geschmackssinn schon leicht verbessert und fitter bin ich auch schon und meine Wohnung stinkt nicht mehr nach Rauch:-)

    Beste Grüße,


    V

  7. #27
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 100

    AW: Rauchen aufgeben? Nichtraucher? Entwöhnung!

    Huhu,


    Smiley schreibt:
    Ob die Psychische oder Physische Sucht unter/überwiegt ist weniger relevant.
    Wie man es nimmt. Wenn man davon ausgeht, dass die Entzugserscheinungen in erster Linie psychisch bedingt sind, kann man sie bekämpfen, durch Vorbereitung, Therapie, Autosuggestion, ...
    Geht man davon aus, dass sie in erster Linie physisch bedingt sind, kann man sie durch Substanz-Zufuhr (Nikotinpflaster) oder Ersatz-Medikation (kenneich jetzt nichts bei Nikotin) bekämpfen.


    Smiley schreibt:
    Das herrausfinden, welche Methode für jeden einzelnen, die individuell beste Strategie ist, sollte hier Thema sein. Dafür hatte ich den "fred" eröffnet. Erfahrungen ...Ja....aber keine Alltagstheorien die in Selbstherrlichkeit enden
    Weiß jetzt nicht, ob Du das auf mich beziehst, wie schon grad im Beitrag davor beschrieben, ich will niemanden mit meinen Ausführungen ärgern und auch nicht meine Methode als so toll für andere darstellen sondern die Selbstbestätigung ist Teil meiner Strategie. Wenn Du findest, dass ich damit der Funktion dieses Topics entgegen wirke, sag Bescheid, dann halt ich mich raus. Wär aber schade für mich und meine Strategie kann ich auch nicht in wirklichen Worten erklären, denn es geht nicht um Fakten.
    Sollte mir jemand auf diesem Weg folgen wollen, so könnte ich ihm nicht in ein paar Sätze das Vorgehen zusammen fassen. Dann sollte er erst Mal alle meine Beiträge drei mal lesen und von da an täglich ne Stunde mit mir darüber reden, wie schrecklich und sinnlos Rauchen ist. Die Strategie liegt in der Wiederholung und Endgültigkeit, nicht in Realismus und Zurückhaltung ;-)


    Smiley schreibt:
    Es geht aber nicht um "Billy," sondern um uns. Ich hoffe Erfahrungen, Einstellungen, Einsichten auszutauschen, die uns überlegen lassen, wie man es angehen kann/könnte um Ziele zu Erreichen?
    So das jeder seine Einstellung überdenken kann!
    Ich fände es schön, wenn sich noch ein paar mehr Leute zu Wort melden würden, die erfolgreich mit dem Rauchen aufgehört haben und beschreiben, wie sie dabei vorgegangen sind.

    Grüße,


    V

  8. #28
    Sunshine

    Gast

    AW: Rauchen aufgeben? Nichtraucher? Entwöhnung!

    chubchub schreibt:
    Daher, wer nicht einverstanden ist mit dem, was ich schreibe, darf gern dagegen diskutieren nur werde ich jedes Argument gnadenlos zerpflücken, selbst wenn es mit einer schlüssigen Beweisführung wasserdicht belegt ist.
    Für mich geht es um Überzeugung und in der einen oder anderen Form ist das für jeden mit die wichtigste Voraussetzung um die Sucht zu überwinden.
    Aha, ich frage mich aber ernsthaft, wo denn dein ach so starker Wille ist, wenn Du Angst vor Gegenreaktion hast. Ich denke, wenn man wirklich will, dann schafft man das auch?! Du wirst jedes Argument zerpflücken, auch wenn es wasserdicht belegt ist... klar, ich verstehe das Du das brauchst, um dir selbst zu beweisen, dass Du es schaffst, doch erscheint mir das intolerant, denn wenn Du hier "pedigst" und versuchst die Leute auf deine Weise zu therapieren, dann musst Du mit gegen-Argumenten rechnen


    chubchub schreibt:
    Also, wenn sich jemand an der Kompromisslosigkeit meiner Beiträge stört, möge er sie bitte ignorieren oder mich bitten, nicht mehr in diesem Thread zu posten. Ich schreibe diese Gedanken sowieso nieder aber es hilft mir, über den Thread hier Diskussionspartner zu haben und außerdem kann ich mir vorstellen, dass es anderen vielleicht hilft, meine Standpunkte zu lesen.
    Nö, hier wird dich niemand bitten, nicht mehr zu schreiben, denn im Gegensatz zu dir, sind wir für Meinungsfreiheit und es ist ja auch wichtig, darüber zu reden, wie andere es geschafft haben, mit dem rauchen aufzuhören, das ist der Sinn des Threads, nur mag ich persönlich die Art und Weise deiner Argumentation nicht. Du versuchst hier jeden zu "bekehren", was eine Art Zwang darstellt und Du nutzt diesen Thread um deine eigene Zigarettensucht zu bekämpfen ohne Rücksicht auf Verluste.

    Es gilt ja hier Lösungsansätze zu finden und nicht auf Deibel komm raus, seine Meinung durchzusetzen


    chubchub schreibt:
    Das schlimme ist, dass fast alle Raucher sich einbilden, sie könnten scheitern und daher immer sagen "ich versuche mit dem Rauchen aufzuhören", das impliziert ja schon, dass ein Scheitern möglich ist - als ob die Zigarette in den Mund hüpfen und sich selbst anzünden würde.
    Einfach keine mehr anzünden, da soll mir mal einer erklären, was da schief gehen soll. Das ist ne schlichte Entscheidung. Dass man drunter eventuell leidet und einen üblen Entzug durch macht ist ne andere Sache.
    Na das ist doch aber verständlich, dass man Zweifel hat. Sicherlich fliegt die Zigarette nicht einfach in den Mund oder zündet sich von selbst an, aber wie ich schon versucht habe zu erklären, die alltäglichen Rituale die damit verbunden sind, kann man nicht einfach abstellen, indem man versucht, eine Zigarette in den Mund zu nehmen, und die dann aber nicht raucht. Damit würde ich mich selbst veräppeln. Ich finde die Idee nicht schlecht, aber bei mir würde das nicht funktionieren.

    chubchub schreibt:
    Wenn es Dir egal ist und Du dich gut fühlst, warum hast Du dann schon so viele Male auf verschiedenste Art und Weise versucht, aufzuhören?
    Das versteh ich jetzt nicht ganz, bitte um Einsicht :-)
    Das ist einfach zu erklären, genau aus den Gründen die Du schon angeführt hast. Gesundheitliche Probleme, Krebs und das drumherum, aber mir ging es in der Zeit immer schlecht und letzten Endes habe ich mich gefragt warum ich mir das eigentlich antue, denn solange es mir mit dem rauchen gut geht, brauche ich nichts zu ändern.

    Ich kann mir schon vorstellen, was Du gleich sagen würdest: "ja aber... wenn Du wirklich gewollt hättest, dann hättest Du es auch geschafft"... Und jetzt gehe ich sogar einen Schritt zurück, indem ich nämlich sage, das Du da wahrscheinlich sogar Recht hast.

    chubchub schreibt:
    Zigaretten schmecken Dir nicht, das bildest Du dir ein um eine Legitimation zu haben, sie zu rauchen.
    Aha, schön, das Du weißt, was in mir vorgeht, aber da muss ich dir leider sagen, das dem nicht so ist. Mir schmecken Zigaretten nämlich, denn wenn sie es nicht tun würden, dann würde ich sie nicht rauchen. Ich habe ja auch schon sämtliche Sorten probiert, bis ich meine gefunden habe.

    chubchub schreibt:
    So, jetzt hab ich mein heutiges Pensum an Selbstüberzeugung wieder erfüllt:-)
    Na dann hat dir ja mein Geschreibsel wenigstens geholfen

    chubchub schreibt:
    ...geht es mir nicht darum euch zu zeigen, dass ihr falsch liegt sondern darum, mich in der Überzeugung zu bestärken, dass ich richtig liege. Völlig egal, was irgendwelche Fakten dazu sagen.
    Mir gehts nur um gnadenlose Festigung meiner Einstellung und ich hoffe, denen von euch, die vielleicht einen ähnlichen Weg gehen wollen, ein paar gute Argumente mitgeben zu können.
    Wenn man sich fix und endgültig entschieden hat, dann ist jedes Argument für das Nicht-Rauchen und jedes Argument gegen das Rauchen ein zusätzliches bisschen Kraft und Energie und man kann nicht genug davon kriegen :-)
    Das erinnert mich genau an die Leute, die aufgehört haben zu rauchen und die schlimmsten Gegener eines jeden Rauchers sind, obwohl sie eigentlich wissen müssten, wie es ist.


    So, jetzt überlasse ich den Thread mal wieder den anderen, die hoffentlich gute Lösungsansätze haben, damit Smiley es schafft mit dem rauchen aufzuhören.

    @Smiley: sorry, ich weiß, mein Beitrag hilft dir nicht wirklich, aber ich musste dem Chubchub noch einmal ein paar Sätze zu seinem Beitrag schreiben Konnte ich ja so nicht stehen lassen

    Wie schon gesagt, jetzt überlasse ich den Thread wieder euch, damit Du weitere Anregungen und Tipps bekommst, damit Du es schaffst



    Liebe Grüße
    Sunshine

  9. #29
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 210

    AW: Rauchen aufgeben? Nichtraucher? Entwöhnung!

    ich hab in meiner langen raucherkarriere schon vieles ausprobiert, um von den glimmstängeln los zu kommen...

    nur eines hatte geholfen: das buch "endlich nichtraucher" von a.c.
    (leider nur für ein halbes jahr, wg. immensem stress - anfang der unendlichen geschichte adhs). http://www.jux.de/FCKeditor/editor/i...ey/msn/s21.gif

    -es ist locker, flockig zu lesen
    -ohne horrorgeschichten oder schlechtes-gewissen-machen
    -beim lesen ist rauchen ausdrücklich erlaubt
    -gut geschrieben und teilweise witzig
    -basiert auf einer art "gehirnwäsche", da oft wiederholungen
    -entscheiden braucht (nicht muß) man sich erst nach dem letzten, gelesenen wort



    ps: warum ich's nicht nochmal damit versuche? ich hab das prinzip noch im kopf - doch das nikotin
    ist schlauer geworden...
    es gibt zwar noch ein buch für rückfällige, doch der "schinken" ist mir einfach zu "mächtig."
    Anmerkung: dieses nichtraucher-buch ist das einzige buch, daß ich jeh in meinem leben
    freiwillig und gerne von anfang bis ende durchgelesen habe... http://www.jux.de/FCKeditor/editor/i...ey/msn/s20.gif

  10. #30
    .

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.018

    Idee AW: Rauchen aufgeben? Nichtraucher? Entwöhnung!

    @ All,

    Hier mal ein dickes Danke schön, an alle die sich bis jetzt Beteiligt haben
    @ chubchub,
    Ich kann mich nicht mit deinen Theorien identifizieren, aber ich lass deine Erfahrungen/Einstellung gelten, es sollte hier nicht darum gehen andere zu bekehren. Ich denke nicht, das so ein Austausch von Information, Erfahrung und Ideen sinnvoll/effektiv ist. Es geht ja auch darum seine eigenen Einstellungen zu überdenken um zu Lernen und sich neu zu orientieren

    Selbstherrlich = sich über Gefühle/Absichten anderer hinweg setzen.
    Synonym = rechthaberisch, sich beweisen,-profilieren,-hervorzuheben.
    Daher, wer nicht einverstanden ist mit dem, was ich schreibe, darf gern dagegen diskutieren nur werde ich jedes Argument gnadenlos zerpflücken, selbst wenn es mit einer schlüssigen Beweisführung wasserdicht belegt ist.
    Wer hat den deiner Meinung nach noch Lust da zu Antworten?(nicht Antworten nur mal drüber nachdenken!)
    Vielleicht möchte nicht jeder von dir "gnadenlos zerpflückt werden" vielleicht möchten sie nur Helfen oder suchen Hilfe??? Das solltest du mal bedenken!
    Nach Abstinenz, hast du doch auch wieder angefangen!
    Schlussendlich hat deine Methode auch nicht besser funktioniert als andere!
    Wenn Du findest, dass ich damit der Funktion dieses Topics entgegen wirke, sag Bescheid, dann halt ich mich raus. Wär aber schade für mich und meine Strategie kann ich auch nicht in wirklichen Worten erklären, denn es geht nicht um Fakten.
    Sunshine hat es schon geschrieben Meinungsfreiheit, du musst dich nicht raushalten nur solltest du dein vorgehen überdenken. (Meinungsfreiheit)

    Ich hoffe es geht wieder um gemeinsames Ziel.

    Sonne im Herzen
    Smiley

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ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
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