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Diskutiere im Thema Tinnitus und Schmerzpatienten - neue Erkenntnisse zur neurologischen Entstehung im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 275

    Tinnitus und Schmerzpatienten - neue Erkenntnisse zur neurologischen Entstehung

    Ein interessanter Forschungsbericht ist zu den Wirkmechanismen von Tinnitus und Schmerzpatienten erschienen.
    Leider redaktionell reißerisch aufgehübscht mit:
    "Forscher finden Tinnitus-Ursache im Gehirn
    Ohrgeräusche und chronische Schmerzen haben eine gemeinsame neuronale Wurzel"

    scinexx | Forscher finden Tinnitus-Ursache im Gehirn: Ohrger?usche und chronische Schmerzen haben eine gemeinsame neuronale Wurzel

    im englischen abstract findet sich anstatt Ursache nur die Formulierung "involved" was nicht Ursache bedeutet:
    "It is now becoming increasingly clear that higher cognitive and affective brain systems are centrally involved in the pathology of both disorders."

    http://www.cell.com/trends/cognitive...showall%3Dtrue

    Doch interessant ist, dass die Bereiche im dopaminergen System liegen.

    Hat jemand von Euch Erfahrung ob sich der Tinnitus oder chronische Schmerzen bei MPH Einnahme verändern?

  2. #2
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 423

    AW: Tinnitus und Schmerzpatienten - neue Erkenntnisse zur neurologischen Entsteh

    Also ich habe einen beidseitigen Tinnitus, allerdings bemerke ich den nur Nachts,
    chronische Rückenschmerzen habe ich ebenfalls, ich kann aber nicht sagen wo
    das eine weder das andere her kommt.

    Ich vermute durch eine emotionale Überbelastung , habe jahrelang in einem
    Mietshaus mit mehreren Parteien gewohnt, irgendwann wurde es durch
    neue Mieter zu viel, die waren extremst laut und verhaltensgestört.

    Ich nehme noch kein MPH, falls es dazu kommt kann ich dir ja mal
    meine Meinung und Erfahrung in dem Bereich hier schildern,
    inwiefern sich was verändert hat, durch die Einnahme von MPH.

  3. #3
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 38

    AW: Tinnitus und Schmerzpatienten - neue Erkenntnisse zur neurologischen Entsteh

    Hmm, mein Tinitus verhält sich zu 100% wie immer, ganz im Gegenteil hatte ich im Dezember (Stress) noch einen zweiten dazugekommen.
    Geändert von Banania ( 9.01.2016 um 16:37 Uhr)

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 275

    AW: Tinnitus und Schmerzpatienten - neue Erkenntnisse zur neurologischen Entsteh

    Banania schreibt:
    Hmm, mein Tinitus verhält sich zu 100% wie immer, ganz im Gegenteil hatte ich im Dezember (Stress) noch einen zweiten dazugekommen.
    Also Deine Wahrnehmung des Tinnitus ist mit und ohne MPH Wirkung gleich?
    Ich nehme meinen meistens nur nachts wahr, wenn MPH nicht mehr wirkt und es ohnehin ruhig ist.

  5. #5
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.989

    AW: Tinnitus und Schmerzpatienten - neue Erkenntnisse zur neurologischen Entsteh

    Mein Stresstinnitus ist unter MPH vollkommen weg.
    Die chronischen Nervenschmerzen flammen in Belastungssituationen immer mal wieder stärker auf,aber wenn ich jetzt eine Einschätzung abgeben sollte,würde ich schon sagen,dass sich auch da etwas getan hat.

  6. #6
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 86

    AW: Tinnitus und Schmerzpatienten - neue Erkenntnisse zur neurologischen Entsteh

    Also ich hatte mal eine Phase mit niederfrequenten Tinitus. Der ist jetzt war weg, aber meine HNO-Ärztin konnte mir die Ursache nicht erklären.
    Sollte das Problem bei mir wieder auftreten, dann würde ich meine Ärztin mal damit konfrontieren.

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 275

    AW: Tinnitus und Schmerzpatienten - neue Erkenntnisse zur neurologischen Entsteh

    Chrisi3210 schreibt:
    Also ich hatte mal eine Phase mit niederfrequenten Tinitus. Der ist jetzt war weg, aber meine HNO-Ärztin konnte mir die Ursache nicht erklären.
    Sollte das Problem bei mir wieder auftreten, dann würde ich meine Ärztin mal damit konfrontieren.
    Die Arme also Tinitus kann einfach noch gar keiner erklären, sonst gäbs dazu keine Forschungsberichte, die auch nur sagen welche Hirnareale involviert sind. Manche meinen man soll lieber mit dem Psychotherapeut, als mit dem Arzt über Tinitus sprechen. Leider hab ich noch keinen Therapeut gefunden der es gern hat von mir konfrontiert zu werden.

  8. #8
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 423

    AW: Tinnitus und Schmerzpatienten - neue Erkenntnisse zur neurologischen Entsteh

    Wo genau liegt jetzt eigentlich der unterschied bei Hyperakusis, also
    ich hab ja den chronischen Tinnitus und eine Geräuschempfindlichkeit
    mit begleitender Angststörung, die Ausprägung verhält sich je nach
    Lautstärke und anhaltender Intensivität entsprechend.

    Bei einer zu langen Belastung , ins besonders ausgehend von Personen,
    bekomme ich Magenkrämpfe ähnliche Symptome in der Bauchgegend und
    ein negatives Gefühl im Kopf, meine Gedanken sind dann extrem schwankend.

    Die Konzentration ist dann komplett abhanden bzw. sehr stark beeinträchtigt.

    Monotone Geräusche empfinde ich auch als Störend, vor allem wenn sie sehr
    leise sind und man sie nicht zuordnen kann, das kauen von anderen Menschen
    direkt in meiner Umgebung macht mich sogar "aggressiv" , sehr hohe Töne
    nehme ich als akustische Belastung des Innenohrs wahr, z.B. Krankenwagensirenen
    und dergleichen oder das klirren von Geschirr.

    Normale alltags Geräusche stören mich hingegen nicht, da ich viel zu beschäftigt
    bin nicht aufzufallen und meine Gedanken dann auf einen anderen Fokus liegen.

    Was ich merkwürdig finde, im Internet steht das man sich "bewusst" den Geräuschen
    aussetzten soll und diese als ganz natürlich wahrnehmen muss. Aber was wenn man
    in den eigenen Vier Wänden ruhe haben möchte, muss ich dann den Lärm vom
    Nachbarn hinnehmen und als was "Positives" empfinden?

    Ich werde ja schon unruhig wenn jemand durchs Treppenhaus läuft oder die Tür aufmacht.
    Stöckelschuhe von Frauen auf Parkett sind dann schon zu viel für mich.

    Zur Zeit wohne ich bei meinen Eltern in einem Haus ohne Mieter, ich mach mir aber
    ernsthafte Gedanken wie die Wohnsituation dann ausschaut wenn ich ausziehe
    und meine eigene Wohnung habe.

    Was wenn alles wieder hochkommt und ich sich das ganze noch verschlimmert,
    Richtung Depressionen, Panik u. Angstattacken, für mich ist ein sicherer Rückzugs Ort
    sehr wichtig um wieder runter zu kommen und zu entspannen.

  9. #9
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.962

    AW: Tinnitus und Schmerzpatienten - neue Erkenntnisse zur neurologischen Entsteh

    Schade, dass der Bericht in Englisch ist, so gut bin ich dann doch nicht, dass ich mir das zutraue ...

    Zu deiner Frage, auch wenn ich ja Strattera nehme. Mein Tinitus, der mich ja eigentlich in Stresssituationen besucht, ist besser geworden, wir mir gerade auffällt. - Danke für den Hinweis, wer weiss, wann ich das sonst gemerkt hätte.

    Meine Kopfschmerzen werden ja zumindest zum Teil medikamentiert, also kann ich da nicht so viel sagen. Meine Schmerzen im HWS sind seit der Behandlung, die vor dem Strattera lag und der anschliessenden Medikamentation, die mit dem Strattera zusammenfiel jetzt doch besser. Klar, es zwickt und zwackt immer mal wieder, aber bisher hat es sich nicht wieder verfestigt. - Ich hoffe, es bleibt so!

  10. #10
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Tinnitus und Schmerzpatienten - neue Erkenntnisse zur neurologischen Entsteh

    Hyperakusis bedeutet, das man vorhandene Geräusche (Schallquelle unterschiedlicher Tonart) zu laut wahrnimmt. Tinnitus bedeutet, das man Geräusche (meist nur einer Tonart) wahrnimmt, die keine Schallquelle haben.

    Da die Hyperakusis ja meist ein psychiatrisches Problem ist (es liegt meist kein organischer Befund vor, die Betroffen hören ja nicht wirklich lauter/besser), helfen Therapien, am Besten. Indem man nämlich die Toleranzschwelle der Unerträglichkeit steigert. Das würde heissen, das du z.B. Geräusche von Nachbarn als Ziel der Therapie gar nicht mehr als störend empfindest.

    Wie z.B. die Konfrontationstherapie bei Spinnenangst. Man versucht nicht alle Spinnen fernzuhalten, sondern man versucht die Angst zu minimieren/lösen.

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