Seite 2 von 3 Erste 123 Letzte
Zeige Ergebnis 11 bis 20 von 21

Diskutiere im Thema ADHS und Borderline: Ausrasten und abwerten im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #11
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Ausrasten und abwerten

    Mistwalker schreibt:
    Borderliner haben glaube ich eine emotionale Regulationsstörung,
    während ADHS'ler eine mangelnde impuls-kontrolle besitzen.
    Das ist schon recht gut umschrieben, wobei Bordies, wie creatice schon schrieb, ebenfalls ihre Impulse nicht ausreichend unter Kontrolle haben.

    Es gibt aber dennoch einen grundlegenden Unterschied:

    Mistwalker schreibt:
    Meines erachtens macht es keinen unterschied ob man ADS oder ADHS hat was ausraster angeht.
    Ja, zwischen ADS und AHDS würde ich das auch so sehen.
    Ganz anders aber zwischen ADHS/ ADS und Borderline ...
    Wer schon mal einen Bordie in einer solchen Phase erlebt hat, der wird dasbestätigen können, und ich muss leider gestehen, das schon mehrfach mitbekommen zu haben, sowohl in der Klinik in Bad Bramstedt, wie auch hier im Haus, als wir mal einen Bordie hier hatten, der aufgrund einer Vorgeschichte hier reichlich ausgetickt ist.

    Der große Unterschied ist, dass AHDS-Betroffene zwar spontan ausrasten, also in ihren Stimmungen extrem schwanken können, und gewissermaßen unberechenbar ihre Stimmung wechseln können, aber dabei immer noch im Rahmen dessen bleiben, was andere auch als Ausraster mal haben können.
    Der Unterschied zwischen ADS'ler und Normalo ist eher, dass diese Stimmungsschwankungen/ Ausraster bei ADHS'lern eben aus dem Impuls heraus kommen und nicht unterdrückt werden, während der Normalo da noch die Beherrschung behalten kann.

    Ein Borderliner dagegen rastet richtig aus.
    Die sind in diesen Phasen außerhalb jeder kognitiven Kontrolle oder Anprechbarkeit.
    Das sind Wutanfälle übelster Sorte, die weit über das Maß hinausgehen, das man sonst als Ausraster kennt oder erlebt.
    Da geht dann schon mal richtig was Mobiliar drauf und es besteht keinerlei Ansprechbarkeit mehr, Null, .. Betroffene sind in diesem Momenten im wahrsten Sinne des Wortes "Blind vor Wut"

    Nun mag man ja sagen, dass man das von sich selbst auch so kennt und das stimmt gewiss auch, aber wer schon mal einne Bordie so erlebt hat, der wird das wahrscheinlich anders sehen, denn da geht dann wirklich gar nichts mehr, das ist schon ziemlich beeindruckend.
    Ein Bordie ist dann vollkommen ungebremst und da hilft wirklich nur Abstand halten und gar nicht reagieren.

    Das ist echt schwer zu beschreiben ...
    Vielleicht ist es vergleichbar damit, dass und immer wieder gesagt wrd "Jeder vergisst doch mal was", während wir wissen, dass es hier um eine gaaanz andere Klasse des Vergessens geht, ... aber das kann kaum einer nachvollziehen, der das in diesem Ausmaß nicht kennt oder mal bei einem anderen erlebt hat.

    Das kann schon echt übelst heftig werden, das geht in den totalen Kontrollverlust.

    So jedenfalls, habe ich das selbst schon mitbekommen...
    War eine interessante Erfahrung und hat auch mein Verständnis zu dieser Störung stark verändert, denn die Betroffenen machen das ja auch vollkommen ohne Absicht.

    Dummerweise gibt es beides ja auch als Paket, also die Borderlinestörung als Komorbidität zu ADHS ...

  2. #12
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.979

    AW: ADHS und Borderline: Ausrasten und abwerten

    Ganz ähnlich habe ich das auch erlebt.
    Auch in Bad Bramstedt.

    Während bei mir schlimmstenfalls im ersten Moment auch schonmal die Faust auf den Tisch saust,oder etwas in der Art-und ja,dabei sind schon Sachen kaputtgegangen-dann aber Schluss ist,weil tatsächlich nur der "Überschuss" kurz entladen werden musste,ich aber nie ungebremst weitergemacht habe,ist diese Art Wut "vernichtend" und schraubt sich so schnell nicht wieder runter.

    Ergänzung: Ich meine,dass auch Trigger eine größere Rolle spielen-natürlich wird wohl jeder wütend,wenn ein wirklich wunder Punkt getroffen wurde-während es bei ADHS eher...etwas wahllos ist.
    Geändert von luftkopf33 ( 6.01.2016 um 13:23 Uhr)

  3. #13
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: ADHS und Borderline: Ausrasten und abwerten

    Ich finde bei Borderlinern hat es auch IMMER einen emotionalen Grund, also häufig eben Trigger. Die reagieren (untherapiert) auf die gleichen Dinge. ADHSler reagieren in selben Situationen mal so mal so, je nach Stimmung und Belastung.

    Auch das spätere Umgehen mit Situationen in denen Personen das "Ziel" waren, habe ich bei Borderlinern fast immer anders erlebt. Während der Borderliner mit totaler Abwertung der Person reagiert und sich abwendet oder ein ständig schwelenden Hass hat, schämt sich der ADHSler eher für sich selbst, oder versucht normal weiter zu machen, als wäre nie was gewesen.

  4. #14
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: ADHS und Borderline: Ausrasten und abwerten

    creatrice schreibt:
    Während der Borderliner mit totaler Abwertung der Person reagiert und sich abwendet oder ein ständig schwelenden Hass hat, schämt sich der ADHSler eher für sich selbst, oder versucht normal weiter zu machen, als wäre nie was gewesen.
    Wobei ich da beide Erfahrungen gemacht habe,
    Im Falle des Mieters hier im Haus war es genau so; der Hass gegenüber allen Menschen hier im Haus und etlichen anderen, sogar völlig unbeteiligten, wurde, wie Du beschreibst, immer stärker, bis wirklich alles angepöbelt wurde, was sich bewegte .... während in der Klinik ein Fall war, bei dem sich die Betroffene wirklich anschließend sehr schlecht gefühlt hat und sich sogar bei der Visite vor der ganzen Stationsgruppe dafür entschuldigt hat, was ihr auch hoch angerechnet wurde.

    Die meisten Bordies, die ich in der Klinik kennengelernt habe, sind übrigens liebe und nette Menschen, die ich sehr schätze und zu denen ich noch immer Kontakt habe und halte.
    Wollte das nur mal mit anmerken, weil auch Bordies schnell mal diesen Ruf als "Teufelsmenschen" abbekommen, was aber ja auch nicht zutrifft, ... die leiden genauso unter ihrer Störung, zumindest jene, die ich in der Klinik kennengelernt habe.
    Aber da scheint wohl der Unterschied zwischen jenen mit Therapie und jenen ohne zu liegen, was ja auch eine Einsicht voraussetzt...

  5. #15
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: ADHS und Borderline: Ausrasten und abwerten

    Ich glaube der ADHSler weiss auch untherapiert ausserhalb der "Anfälle" nicht so recht warum er so extrem reagiert, der Bordie weiss erst therapiert das es eigentlich keinen (das ist jetzt mal vereinfacht, ich weiss um Trigger, Lebenserfahrungen etc) Grund für diese Extremsituationen gibt.

    Ich persönlich habe wirklich noch keinen untherapierten Bordie gesehen, der sich wirklich aufrichtig entschuldigt, klar, sie können einen auch wieder extrem lieben, aber das ist rein davon abhängig, wie sehr man dem nachgibt das man selbst schuld ist/Fehler macht.

    Ich finde übrigens auch nicht, das Borderliner "Teufelsmenschen" sind, auch sie leiden, lieben, leben wie jeder andere. Ich finde aber den Umgang mit ihnen sehr sehr schwer, mir persönlich ist es zu viel/extrem und zu unberechenbar, und ja, mir machen sie auch Angst.

    Allerdings habe ich in den Psychiatrien und Behindertenwerkstatt wohl auch die "Highlights" kennengelernt. Meine alte "Stammpsychiatrie" ist auf Borderline spezialisiert, da haben sie oft "Spezialfälle" aufgenommen.

  6. #16
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 111

    AW: ADHS und Borderline: Ausrasten und abwerten

    Hallo zusammen,
    Ich war siebeneinhalb Jahre mit einer Borderlinerin zusammen(ohne was über Borderline zu wissen).
    Ich, als hochsensibler ADS ler kann dazu sagen, daß es einen riesegen Unterschied ausmacht, ob man mal einen Borderliner so kennenlernt oder mit ihm eine Beziehung führt.
    Die meißten Borderliner spielen anderen Leuten was vor und sind sehr charmant. Nur wer tatsächlich mal mit so einem Menschen zusammengelebt hat, kennt das wahre Gesicht.

    Der größte Unterschied zwischen Borderlinern und ADHS lern ist meiner Meinung nach die Emphatielosigkeit und das fehlende Einfühlungsvermögen von Borderlinern.

    Ein Borderliner kann einen aus heiterem Himmel auf übelste Beschimpfen und niedermachen, um dann eine Stunde später den zärtlichsten Verschmelzungssex einzufordern. Der Borderliner wird überhaupt nicht verstehen, wiso man darauf jetzt gar keine Lust hat, weil einem die Verbale Gewalt noch in den Knochen steckt. Völlig verständnislos wird er Dich als frigide oder impotent bezeichnen.

    ADHS ler würde ich eher als sehr mitfühlend aber auufbrausend einstufen.ADHS ler nehmen anteil an ihrer Umwelt und besitzten ein Schuldbewußtsein, Borderliner haben dies in der Regel nicht.

    Borderliner haben auch ein ausgeprägtes schwarz/weiss -Denken. Es gibt oft nur Freund oder Feind, nützt mir/ nützt mir nicht.

    Borderliner lügen meiner Erfahrung nach gewohnheitsmäßig. Um ein Ziel zu erreichen oder wenn es gerade nützt, wird gelogen.
    Das Lügen kann so normal für einen Borderliner geworden sein, daß der Bezug zur Realität und zur Einbildung völlig verschwimmen.

    Für mich gibt es ganz klare Unterschiede zwischen BL und ADHS.
    BL haben auch nicht selten eine narzistische PS was bei ADHS ler weniger anzutreffen ist.
    Ich kann nur von meiner Erfahrung sprechen und für mich sind Borderliner "Teufelsmenschen", die einen aussaugen wie ein Vampir.

    Ich bin also auf Borderliner nicht besonders gut zu sprechen, mir ist jedoch bewußt, daß sich sicherlich kein Borderliner ausgesucht hat , Borderliner zu sein, blos machts das auch nicht besser.
    Gruß Druide

  7. #17
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 291

    AW: ADHS und Borderline: Ausrasten und abwerten

    Melde mich auch zu Wort. Bei mir kommt das Ausrasten....mal so mal so. Es ist kaum zu beherrschen, ich schaffe es nur mit sehr viel Mühe, den anderen nicht zu beleidigen - aber ich schaffe es. Auf Arbeit hatte ich ein paar Mal Probleme, weil ich dann auf was nerviges explosiv reagiert habe. Aber explosiv heißt hier: laut und mit agressiver Tonlade, aber nicht beleidigend und schon mal gar nicht körperlich angreifend. Es ist viel mehr ein "NEIN, DAS FINDE ICH NICHT IN ORDNUNG!!!" oder "KÜMMER DICH UM DEINE ARBEIT UND LASS MICH IN RUHE!!!". Bei manchen Arbeitspläzten sind die anderen so agressiv, dass es wenig auffält. Bei einem waren mal die Leute aus Glas und es ist sich nicht gut ausgegangen für mich.

    Auf Arbeit bin ich unter den Kollegen und Chefs dafür bekannt, dass ich gut und pflichtbewusst bin aaaaber.... sehr temperamentvoll.

    In der Familie.... *seufz* Feuer frei Beleidigend werde ich nie, aber ich schimpfe. VIEL.

    ADDED: Achso, und wenn ich alleine austicke neige ich zum Zerstören von Gegenstände. Meine tolle Ray Bans...

  8. #18
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 998

    AW: ADHS und Borderline: Ausrasten und abwerten

    Ein interessanter Beitrag:

    Ich hatte zwar keine Beziehung mit einer BL, aber einen "angeblich" besten Freund, der nach der Vermutung seiner Freundin BL war (ich kannte es damals noch nicht).
    Obwohl wir viel Kontakt hatten und uns teilweise sehr "gerne" mochten (von Natur sind wir beide eher Einzelngägnger) hat er mich oft sehr beschimpft, beleidigt und teilweise nicht gut behandelt. Hinzu kam noch, dass er Alkoholprobleme hatte. Ich habe es nie verstanden warum er so war und auch andere haben mir immer wieder gesagt warum ich es mir gefallen lasse, dass er mich so behandelt.

    Dennoch hatten wir eine innige Freundschaft (auch wenn er mir oft "fremd" vorkam wegen sein Verhalten), wo wir "ein Herz und eine Seele waren".
    Obwohl wir uns versprochen haben, dass wir immer Freunde bleiben und keiner den anderen alleine lässt, ist er vor "kurzen" einfach mit seine Freundin weggezogen und hat nach 27 Jahren sich einfach "verpis......" (sorry, muss ich so schreiben).

    Für mich war es ehrlich gesagt ein "Schock", den ich ihn so übel nahm (obwohl keinen richtigen Kontakt mehr hatten), dass ich ihn "ZUM GLÜCK" fast ganz vergessen habe.

    Seid dem bin ich Menschen gegenüber vorsichtiger geworden und lege keinen großen Wert mehr auf einen "besten" Freund.

  9. #19
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 493

    AW: ADHS und Borderline: Ausrasten und abwerten

    Ich bin seit 20 Jahren mit einem Bordi zusammen, davon 15 Jahre verheiratet.
    Er ist seit 2 Jahren in Behandlung und es ist auch besser geworden.
    Das schlimmste für mich war immer die totale Abwertung mir gegenüber, er ist so schrecklich nachtragend und steigert sich völlig rein.
    Manchmal check ich gar nicht, was ich jetzt wieder so schlimmes gesagt haben soll, dass er dann gleich alles in Frage stellt und mich verbal extremst abwertet.
    Dazu kommt noch, das er alles zu seinen Gunsten umdreht und sowas davon überzeugt ist, das das so richtig ist.
    mit der Zeit hab ich angefangen an mir zu zweifeln, ist aber besser geworden seit ich Concerta nimm.
    Ich würde es mal so sagen, es ist die Hölle manchmal mit einem Bordi, aber wenn man lernt damit umzugehen und auch der Bordi selber, hat man einen ganz lieben Menschen, der alles für einen tut.
    Es ist ein schwerer Weg , der aber auch lohnenswert ist.

  10. #20
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 275

    AW: ADHS und Borderline: Ausrasten und abwerten

    Vieles ist oben schon gesagt.

    Bei den Borderlinerinnen die mir bisher begegneten erlebte ich das explosive Gemisch immer in einer Form eines sich zunehmend aufladenden Dampfkessels, wo ich auch in Gesprächen plötzlich fast paranoid anmutende Ängste erlebte vor Überwachung ihrer Profile durch Dritte oder angeblichem Hacking oder Ängsten vor Kontaktaufnahmen hintenrum mit unbekannten Familienmitgliedern oder Freunden.
    Auf solche Phasen erfolgten häufig eratische Handlungen wie Löschung sämtlicher Profile und Mailadressen und ein Kontaktabbruch und Rückzug vor der Umwelt und dann wieder nach 3-5 Monaten Kontaktaufnahmeversuche (ohne Entschulduígung die ich aber weder erwartet hätte noch für mich notwendig wäre).

    Was für mich Unterscheidungsmerkmale im Impulsverhalten sind ist die sog. komplette Ich-Syntonität und Externalisierung jeder Konfliktursache. D.h. die haben in solchen Phasen das absolute Gefühl, dass von Ihrer Seite alles in Ordnung und alles berechtigt ist und keinerlei Fähigkeit zu selbstreflektorisch distanzierter Betrachtung. Naturgemäß empfindet das das Gegenüber als empathielos - da wird kein Mundwinkel auch nur einen Millimeter verzogen -; als wirklichkeitsverdrehend oder lügend, da seine Wirklichkeit ja anders ist und was die Externalisierung, also die Schuld außen suchend betrifft, als manipulativ - guck erst mal bei Dir. Natürlich fühlt sich das dann in dieser Radikalität als schwarz - weiß an.

    Da steht man dann immer wieder traurig und machtlos dar, weil man ja alle Seiten des Anderen kennt und die sind nicht nur manipulativ teils auch zerrissen im Selbstbild in den Zwischenphasen und auf der Suche nach Halt, Vertrauen und Sicherheit. Ich würde nicht sagen, daß diese impulsiven zerstörerischen Momente das "wahre Gesicht" sind. Doch es ist fast wie ein Perpetuum mobile immer wieder den Vertrauensbruch herbeizuführen. Da empfiehlt es sich selbst sehr klar zu sein was gerade passiert falls man in den Betroffenheitszirkel fällt.

    Bei ADHS sehe ich nach dem impulsiven Ausbruch eben die Reflektion und die Fähigkeit zu Ich-Dystoner Wahrnehmung.

Seite 2 von 3 Erste 123 Letzte

Ähnliche Themen

  1. ADHS und Borderline: Ausrasten und abwerten
    Von Maulbeere im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 4.01.2016, 22:24
  2. ADHS und Borderline?
    Von jetztaber im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
    Antworten: 23
    Letzter Beitrag: 28.12.2012, 17:26
  3. ADHS und Borderline
    Von freak im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
    Antworten: 10
    Letzter Beitrag: 9.03.2012, 13:10
Thema: ADHS und Borderline: Ausrasten und abwerten im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
©2017 ADHS bei Erwachsenen Forum