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Diskutiere im Thema Was macht ihr gegen Depressionen? (ohne Medis) im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #41
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.956

    AW: Was macht ihr gegen Depressionen? (ohne Medis)

    Darf ich mal fragen, wie lange du schon ungefähr in diesem Zustand bist? Du schreibst zwar, dass du seit 1,5 Jahren nicht mehr beim Kampfsport warst, wegen der Depressionen, aber ich denke mal, das geht vielleicht schon länger?

    Gleichzeitig schreibst du "zur Zeit" nimmst du keine Medikamente ... War das mal anders? Wenn ja, warum hast du aufgehört?

    Diesbezüglich in Therapie warst du auch nicht, wenn ich das richtig sehe, oder? Du hattest ja geschrieben, dass du das erst vor einer Weile (Wann etwa?) für dich angenommen.

  2. #42
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 18

    AW: Was macht ihr gegen Depressionen? (ohne Medis)

    ChaosQueeny schreibt:
    Darf ich mal fragen, wie lange du schon ungefähr in diesem Zustand bist? Du schreibst zwar, dass du seit 1,5 Jahren nicht mehr beim Kampfsport warst, wegen der Depressionen, aber ich denke mal, das geht vielleicht schon länger?
    Es gibt zwei Sachen in meinem Leben, die mich sehr fertig gemacht haben.

    Das erste war vor ca. 10 Jahren. Danach habe ich mich von allem abgeschottet. Hatte Angst gehabt vor die Tür zu gehen, weil ich immer dachte, das die Menschen mich alle auslachen oder über mich reden. Nach 1-2 Jahren kam ich nach und nach aus dem Loch wieder raus (Eigenständig ohne Hilfe). Das hat aber bis heute noch sehr große spuren hinterlassen. Seit dem war ich nie mehr glücklich oder hatte spass im Leben gehabt. Ich gehe mal davon aus, das war der Beginn meiner Depressionen. Das Thema werde ich vielleichtl noch in einem neuen Thread ansprechen, wenn ich für den Bereich freigeschaltet bin.

    Das Zweite war vor 3-4 Jahren als ich durch meinen damaligen Job ein Burnout bekam und arbeitslos wurde. Am Ende meines Jobs ging es mir sehr schlecht, war bei diversen Ärzten aber alles war unaufällig. Mein Hausarzt meinte dann zur mir, dass ich eh nur Tabletten abgreifen möchte und er mir das alles eh nicht glaubt. Als ich dann Arbeitslos wurde musste ich zum Amtsarzt und habe ihm meine Geschichte erzählt. Wurde als arbeitsfähig eingestuft. Nach einen halben Jahr habe ich ein Arbeitsvertrag unterschrieben und an meinem ersten Arbeitstag hatte ich vor Arbeitsbeginn eine große Angstattacke. Ich konnte nicht zur Arbeit. Der Vertrag wurde sofort aufgelöst und ich war weiterhin Arbeitslos. Bin sofort zu einen neuen Hausarzt. Er diagnostizierte eine Angststörung und gab mir eine Überweisung zu einem Therapeuten. Nach der Therapie gings mir auch besser. Aber nach und nach wurde es wieder schlimmer. Habe es aber selber gar nicht bemerkt.

    ChaosQueeny schreibt:
    Gleichzeitig schreibst du "zur Zeit" nimmst du keine Medikamente ... War das mal anders? Wenn ja, warum hast du aufgehört?
    Bin eigentlich gegen Medikamente. Das einzige was ich genommen habe, war meist etwas gegen Kompfschmerzen. Und auch nur im Notfall. Seit der Diagnose ADS, nehme ich Medikinet, Antidepressiva habe ich noch nie genommen.

    ChaosQueeny schreibt:
    Diesbezüglich in Therapie warst du auch nicht, wenn ich das richtig sehe, oder? Du hattest ja geschrieben, dass du das erst vor einer Weile (Wann etwa?) für dich angenommen.
    Ja genau.. war nur wegen dem Burnout bzw der Angststörung in Therapie. Das ich Depressionen habe weiss ich erst seit ein paar Monaten. Aber bewusst wurd mir dass erst jetzt nach und nach. Also vor ca 1-2 Wochen.


    LG Viento

  3. #43
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.956

    AW: Was macht ihr gegen Depressionen? (ohne Medis)

    Du machst das jetzt seit 10 Jahren mit? Das treibt mir jetzt echt die Tränen in die Augen ...

    Zu deinem ehemaligen Hausarzt sage ich jetzt mal nichts. Gut, dass er "ehemalig" ist!

    Ich habe nur gefragt, weil ich fürchte (auch wenn ich nicht vermutet hatte, dass es schon so extrem lange geht,), dass sich das vielleicht schon so verfestigt hat, dass du da alleine - wenn auch mit gutem Willen - vielleicht schlecht heraus kommst. Du schreibst ja selbst, dass die erste "Episode" noch immer nachwirkt. Wenn du mit der Therapie gegen die Angststörung schon einmal doch relativ gute Erfahrungen gemacht hast, denkst du über eine neue Therapie nach?

    Und ich weiss nicht - aber das ist jetzt auch nur meine ganz eigene Meinung -, aber sind jetzt 10 Jahre ohne Lebensfreude, ohne Spass, mit doch stark eingeschränkter Lebensqualität und ohne wirkliche Anteilnahme am Leben nicht auch irgendwie ein "Notfall"? Klar, es ist eher nicht ein akuter Moment, wie wo einem etwas weh tut und man an einem Punkt kommt, wo man sagt, jetzt halte ich die Schmerzen nicht mehr aus ... Weil es eher schleichend ist und der Mensch unheimlich viel aushält, wenn er denn muss. Aber muss er wirklich? - Ich will dich beileibe nicht überreden. Ich möchte nur, dass du darüber nachdenkst. Bei MPH hat ja auch nur der Versuch klug gemacht und bei Medikamenten hat man ja fast jederzeit wieder die Möglichkeit sie abzusetzen, wenn sie nicht helfen und nicht lebensnotwendig sind. Aber es besteht auch immer die Möglichkeit, dass sie helfen könnten ...

    Wobei ich deine Abneigung gut verstehen kann, aber es wäre ja auch nur für einen gewissen Zeitraum und nicht für immer und zusammen mit einer Therapie könntest du vielleicht deine Therapie dann endlich besiegen und ein Leben führen, was du wirklich auch verdienst. Das würde ich mir wirklich sehr für dich wünschen ...

    Vielleicht kannst du es ja zumindest als eine (weitere) Option nehmen, wenn dein momentanes "Programm" doch nicht so gut wirken sollte. - Wobei ich mir das natürlich sehr wünschen würde. Ich drücke dir jedenfalls sehr die Daumen dafür!

  4. #44
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 18

    AW: Was macht ihr gegen Depressionen? (ohne Medis)

    Ich war schon immer ein Einzelkämpfer. Ich frage ungern nach Hilfe. Aber auf der anderen Seite bin ich jemand, der anderen immer Helfen muss. Halt typisch ADS Helfersyndrom. ^^

    Ob ich demnächst in Therapie gehe, weiss ich noch nicht. Da noch alles neu für mich ist, schau ich erstmal, wie sich alles entwickelt. Wenn es schlimmer werden sollte, werde ich eine Therapie auf jeden Fall in anspruch nehmen.

    Ja das stimmt schon irgendwie. So ein Leben ohne Lebensfreude und oder einen Ziel ist schon irgendwie langweilig. Das Problem dabei ist, nach so vielen Jahren hat man sich komischerweise daran gewöhnt. Ich habe vor einiger Zeit einen Zitat gehört, der mich sehr nachdenklich gemacht hat, über meine derzeitigen Lebensweise/Lebensart.
    "Lebe dein leben so, dass du am Ende nichts bereust."
    Da kam mir sofort der Gedanke, dass ich was ändern muss. Gewohnheiten wird man aber halt so schwer los. Darum wird der Prozess der Veränderung schwer und lang. Da ich aber sehr ungeduldig bin, habe ich immer den schnellen Weg versucht und bin immer gescheitert.

  5. #45
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Was macht ihr gegen Depressionen? (ohne Medis)

    Viento schreibt:
    Da kam mir sofort der Gedanke, dass ich was ändern muss. Gewohnheiten wird man aber halt so schwer los. Darum wird der Prozess der Veränderung schwer und lang.

    Ich war in einer ähnlichen Situation wie du, ich habe mich so an mein "schlechtes Leben" gewöhnt, das ich, nachdem ich mit Erfolg (in der Wirkung) auf Antidepressiva und MPH eingestellt war, teilweise Pausen machen musste, weil es so ungewohnt und beängstigend war, dieses neue gehaltvollere Leben.

    Zum Glück hatte ich einen Arzt der auf Dauer jegliche Rückzieher nicht mitmachte, und mir mein dunkles, einsames, aber ruhiges Schneckenhaus regelrecht weg nahm. Ja, zum Glück. Ich habe so ein ganz neues, lebenswertes Leben bekommen, es war schwierig und mit viel Angst verbunden, aber es hat sich wirklich, WIRKLICH gelohnt. Für die guten Tage....... die lassen dann auch die schlechten nicht so existenziell aussehen.

    Mit der Therapie wirst du sowieso warten müssen, denn meist gibt es nicht sofort einen Platz. Es wäre aber ratsam jetzt schon einen zu suchen.

  6. #46
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.956

    AW: Was macht ihr gegen Depressionen? (ohne Medis)

    Viento schreibt:
    Ja das stimmt schon irgendwie. So ein Leben ohne Lebensfreude und oder einen Ziel ist schon irgendwie langweilig. Das Problem dabei ist, nach so vielen Jahren hat man sich komischerweise daran gewöhnt. Ich habe vor einiger Zeit einen Zitat gehört, der mich sehr nachdenklich gemacht hat, über meine derzeitigen Lebensweise/Lebensart.
    "Lebe dein leben so, dass du am Ende nichts bereust."
    Da kam mir sofort der Gedanke, dass ich was ändern muss. Gewohnheiten wird man aber halt so schwer los. Darum wird der Prozess der Veränderung schwer und lang. Da ich aber sehr ungeduldig bin, habe ich immer den schnellen Weg versucht und bin immer gescheitert.
    Naja, ich weiss nicht, ob es stimmt, aber wenn du es bereuen würdest, so weiterzuleben, dann heisst es doch im Umkehrschluss, dass du doch etwas vermisst, oder? Wenn ich falsch liege, dann korrigier mich ruhig.

    Meinst du, Medikamente wären der schnelle Weg, der nicht funktioniert? - Ich glaube das ist nur so, wenn man sich ausschliesslich auf die Medikamente verlässt. Aber zusammen mit einer Therapie wären sie vielleicht eine zusätzliche Hilfe und Stütze, wie creatrice es ja schon beschrieben hat - im Prinzip wie MPH, aber halt vermutlich nur für eine gewisse Zeit. Und ich glaube nicht, dass es nach 10 Jahren einen "schnellen Weg" gibt, denn die Arbeit an der Depression liegt auch mit fachlicher Hilfe bei dir. Aber mit fachlicher Hilfe (und vielleicht zusätzlicher Stütze) könnte es eben vielleicht doch etwas "leichter" gehen.

  7. #47
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 547

    AW: Was macht ihr gegen Depressionen? (ohne Medis)

    Hallo ihr,

    Depressionen sollte man nicht verharmlosen denke ich.

    Ich war zwar nie längere Zeit so richtig depressiv aber auch ich weiß wie es sich anfühlt wenn man nicht mehr leben will. Meine schlimmen depressiven Phasen waren immer auf äußere Einflüsse zurück zu führen - Schule, Arbeit. Zum Glück ist es bei mir immer durch aussitzen wieder besser geworden. Ich hab AD's zwar mal ausprobiert aber habe sie nicht vertagen - ich habe aber auch nur ein Präparat ausprobiert.

    Ein dauerhafter Blues blieb aber - ich bin zwar schon einem normalen Leben nachgegangen, war auch unter Leuten, habe ein Studium abgeschlossen und hab auch einen Freund. Aber immer hat da so eine schwermütige, besorgte und ängstliche Komponente mitrein gespielt. Ich habe mich aber nie wirklich eingeschränkt gefühlt - es war irgendwie normal weil ich als Kind ja schon viel traurig war und meine Eltern beide auch eher die vorsichtigen und besorgten sind. Daher dachte ich einfach ich sei so...
    Viel Literatur zum Thema und eine erste Therapie von 2008 bis 2010 half schon mal etwas - aber so richtig gut wurds dann auch nicht. 2011 erfuhr ich dann von adhs - das brachte auch nochmal etwas - besonders fürs Selbstverständnis - 'Aha, deshalb war ich mein ganzes Leben schon so anders! ' aber auch das brachte mich nicht wirklich weiter - auch wahrscheinlich weil ich mich weder diagnostizieren ließ noch machte ich eine Therapie - so schlimm war es ja nicht.

    Es noch weiter... mein Handy hat das irgendwie gesendet...
    Geändert von Susilein (19.11.2015 um 08:11 Uhr)

  8. #48
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 547

    AW: Was macht ihr gegen Depressionen? (ohne Medis)

    Endgültig geknallt hat es dann letztes Jahr als eine extreme Belastung durch die Arbeit dazugekommen ist.

    Das hat mich endgültig aufgerüttelt was zu tun.
    Ich hab mich diagnostizieren lassen und nehme seit letztem Jahr August medikinet. Dann hab ich mir ne Therapeutin gesucht die sich mit adhs auskennt. Darüber hinaus bin ich hier im Forum auf den Begriff hochsensibilität gestoßen - auch das hat meine andersartigkeit nochmal etwas erklärt.
    Durch eine Reha bin ich endlich mal aus meinem gewohnten Umfeld rausbekommen.

    Tut mir echt leid - keine Ahnung warum das jetzt schon wieder gesendet wurde. .. bin aber gleich fertig ;-)

  9. #49
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 547

    AW: Was macht ihr gegen Depressionen? (ohne Medis)

    Der Tapetenwechsel hat wunder bewirkt. Ich hab endlich mal was anderes gesehen.

    Seit gut 6 Wochen gehe ich zum neurofeedback - seit einiger Zeit merke ich wie ich langsam leistungsfähiger werde - ich merke wie langsam ein ganz anderes Lebensgefühl kommt.
    Ich bin gerne unterwegs und habe auch Interesse an meiner Umwelt teilzunehmen. Vor einem Jahr wäre ich niemals ohne meinen Freund zum tanzen gegangen oder abends nach der Arbeit ins Fitness...

    Damit will ich dir sagen, dass es immer noch Hoffnung gibt. Ich mag es auch nicht gern mir Hilfe zu holen aber ohne geht es oft nicht.

    Versuch es auch und schau was dabei raus kommt. Es ist ein langer Weg - aber überlege wie lange du dieses Verhalten schon mit dir rumschleppst. Das geht nicht in ein paar Tagen oder Wochen weg. Als mir das meine Therapeutin gesagt hat habe ich aufgmerkt... das klingt logisch!

    Manchmal ist auch die Unterstützung von Medikamenten sinnvoll. Ich bin zum Glück um ad's bis jetzt rumgekommen. Aber ich bin froh dass ich medikinet nehmen kann. Wurde mein doc mir allerdings zu ad's raten würde ich es auf jeden Fall probieren. Auch möchte ich nicht dauerhaft auf Pillen angewiesen sein, darum geh ich zum neurofeedback.

    Ich drück dir die Daumen dass du es packst!

  10. #50
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 18

    AW: Was macht ihr gegen Depressionen? (ohne Medis)

    So.... da bin ich wieder.

    ChaosQueeny schreibt:
    Naja, ich weiss nicht, ob es stimmt, aber wenn du es bereuen würdest, so weiterzuleben, dann heisst es doch im Umkehrschluss, dass du doch etwas vermisst, oder? Wenn ich falsch liege, dann korrigier mich ruhig.
    Mein Gedanke geht mehr in die Richtung, dass ich mit meinem Leben recht unzufrieden bin und darum etwas ändern möchte. Ich gehe mal davon aus, dass ich irgendwo ganz tief in mir dir das eine oder andere vermisse, was ich so direkt gar nicht spühre. Aber ich würde es aber eher so beschreiben, das ich bedürfnisse habe, die in dieser Lebensart nicht befriedigt werde.


    ChaosQueeny schreibt:
    Meinst du, Medikamente wären der schnelle Weg, der nicht funktioniert?
    Nee nee... mit Medikamenten habe ich eigentlich nie etwas am Hut gehabt. Ich weiss gar nicht wie ich das jetzt genau beschreiben soll. Ich hatte ja geschrieben, dass ich unzufrieden mit meinem Leben bin. Wenn ich dann versuche etwas zu ändern, mache ich was ganz extremes, was mich dann am Ende zu sehr überforder und nach 1-2 Wochen bin ich wieder in meiner alten Lebensart. In der Art wie "Ich bin dick! Muss schnell abnehmen. Ich mach Nulldiät." oder wenn ein Raucher auf einmal aufhört zu rauchen. Der wird meist wieder rüchfällig.


    Susilein schreibt:
    Der Tapetenwechsel hat wunder bewirkt. Ich hab endlich mal was anderes gesehen.
    Bei mir wird es demnächst auch einen Tapetenwechsel geben. Vom Ruhrpott in den Schwarzwald. Ich fühle mich hier sehr unwohl. Den Gedanken, dass ich wegziehen möchte, habe ich schon sehr lange und wenn ich dass nicht irgendwann in Angriff nehme, werde ich es mir immer vorwerfen, es nicht gemacht zu haben.

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